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WAS WISSENSCHAFTLER PSYCHIATERN ZU SAGEN HABEN?
Über die Abwärtsspirale bei Schizophrenie und den Nutzen von Aminosäuren.
Ein deutlicher Appell von Wissenschaftlern an Psychiater ihrer ärztlichen Verantwortung nachzukommen und der Abwärtsspirale bei Schizophrenie entgegen zu wirken.
Es geht dabei um eine Therapie mit Ernährung und Nahrungsergänzung, insbesondere mit Aminosäuren zur Besserung von Symptomen, die von Psychiatern meist aus "Faulheit und Egoismus", (1) den Patienten vorenthalten wird.
1. Die Abwärtsspirale bei Schizophrenie
1. WissenschaftlerInnen einer Forschungsarbeit beschreiben eine Abwärtsspirale, die mit einer pessimistischen Grundhaltung von Psychiatern beginnt, da diese den Glauben des Patienten an seine eigene Gesundung mindern, mit Aussagen wie "Sie müssen ein Leben lang Medikamente nehmen."
Es besteht eine therapeutische Gleichgültigkeit, ein Mangel an Interesse eine gesundheitsförderliche Behandlung zu erkunden und diese dem Patienten mitzuteilen. Es gibt keine psychiatrischen Fachkräfte, kein spezialisiertes Team, welches die aktuelle Entwicklungen in der Wissenschaft, wie neuartige Wirkstoffe, in der Behandlung anwenden.
2. Das führt zu einer Verschlechterung und Verschärfung der Symptome des Patienten.
Wie u.a. einer Verschlechterung der kognitiven Fähigkeiten, wie Konzentration und Gedächtnis. Aber auch zu verstärkten negativen und depressiven Symptomen, wie Antriebslosigkeit, emotionale Gleichgültigkeit (Apathie) und Ausdruckslosigkeit (flacher Affekt), zu einer Unfähigkeit tiefergehende soziale Beziehungen aufzubauen.
Dies wiederum verschärft die Isolation und Einsamkeit und kann zu Suizidgedanken führen. Als Folge gibt es eine Verschlechterung der sozialen Funktionsfähigkeit und der Lebensqualität, sowie höhere Gesundheitskosten.
3. Das führt wiederum zu einer Verschlechterung der familiären Beziehung, da dies zu großen finanziellen Kosten führt, die im Zusammenhang mit der Pflege des Patienten resultieren, wie Arbeitsunfähigkeit und Invalidenrenten. Sowie einem bedeutenden Zeitaufwand, der für die Pflege des Patienten aufgebracht werden muss.
Hohe finanzielle Kosten wirken sich wiederum auf das Gesundheitssystem aus und der Möglichkeit einer alternativen und gesundheitsförderlichen Behandlung für den Patienten.
2. Der Nutzen von Aminosäuren
Zitat aus einer aktuellen Studie von WissenschaftlerInnen von 2022 (1):
"Eine Ernährungstherapie, lange vergessen, weil es für Pharmaunternehmen nicht von Interesse ist, ist diese wichtig für die Ernährungsunterstützung von Patienten mit therapieresistente Schizophrenie.
In einer Reihe von Ländern gibt es großen Widerstand gegen den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln als Therapie bei Schizophrenie und therapieresistenter Schizophrenie, insbesondere bei Psychiatern, vor allem aufgrund mangelnder Kenntnisse zu diesem Thema. Die meisten Psychiater bevorzugen die Verwendung verschreibungspflichtiger Antipsychotika und anderer Medikamente (z. B. Antidepressiva, Stimmungsstabilisatoren usw.) ...
Allerdings löst der Einsatz von Antipsychotika der ersten und neuen Generation das Problem der therapieresistenten Schizophrenie in mehr als 30 % der Fälle nicht und führt manchmal zur Entwicklung schwerwiegender Nebenwirkungen, insbesondere bei chronischer Psychopharmakotherapie.
Wenn also Psychiater eine solche krankheitsmodifizierende Therapie aufgrund mangelnden Wissens oder mangelnder Bereitschaft zur Anwendung neuer Behandlungen meiden, ... können sie aufgrund ihrer eigenen Faulheit und Egoismus die Genesung des Patienten gefährden.
Die rechtzeitige und korrekte medizinische Diagnose von therapieresistenter Schizophrenie und ein klares Verständnis aller möglichen Therapiestrategien sollten bei der Behandlung psychischer Störungen immer die Pflicht des praktizierenden Psychiaters sein.
Gleichzeitig dauert es einige Zeit, bis sich Ärzte mit allen verfügbaren krankheitsmodifizierenden Therapieoptionen vertraut gemacht haben, einschließlich Ernährungsunterstützung (insbesondere exogenes Glycin, D-Serin und Sarkosin) und Ernährungsratschlägen, die Lebensmittel einschließen, die reich an diesen Aminosäuren sind.
Dies ist jedoch eine wichtige Aufgabe der modernen Psychiatrie, die nicht ignoriert werden sollte. Die Autoren glauben, dass Psychiater, die Patienten behandeln, sich der verfügbaren Methoden zur Ernährungsunterstützung in angemessener Dosierung und möglicher Nebenwirkungen bewusst sein sollten.
Ein solcher Ansatz ist wichtig, um ihren Patienten eine alternative und ergänzende Therapie anzubieten. Gleichzeitig sollte jede Form der Behandlung, einschließlich der Verabreichung von exogenem Glycin, D-Serin und Sarkosin sowie von Lebensmitteln, die reich an diesen Aminosäuren sind, überwacht werden und Dosierung und Dauer der Behandlung sollten bei Bedarf individuell für jeden Patienten angepasst werden um optimale Ergebnisse zu erzielen."(1)
Vollständiger Artikel zu D- Serin und negativen Symptomen:
Wirkstoffe der orthomolekularen Medizin | 3. D-SERIN (Aminosäure)
Studien und Ouellen
(1) The Role of D-Serine and D-Aspartate in the Pathogenesis and Therapy of Treatment-Resistant Schizophrenia. Regina F. Nasyrova, Aiperi K. Khasanova , Kuanysh S. Altynbekov , Azat R. Asadullin , Ekaterina A. Markina , Arseny J. Gayduk , German A. Shipulin , Marina M . Petrova , und Natalia A. Shnayder, 2022