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ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Psychosen und Schizophrenie: 6. Konventionelle Medizin - Antidepressiva

  • Phoenix
  • 26. Januar 2024 um 01:44
  • 508 Mal gelesen

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ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Psychosen und Schizophrenie:

6. Konventionelle Medizin - Antidepressiva


Einleitung und Übersicht


I. Die körperliche Ebene:

1. Arbeit und Beschäftigung
2. Sport
3. Ernährung und Nahrungsergänzung
4. Naturheilkunde
5. Orthomolekulare Medizin
6. Konventionelle Medizin
     A. Antipsychotika
     B. Antidepressiva


Die konventionelle Medizin behandelt die Symptome von Psychosen und Schizophrenie mit Psychopharmaka, wie Antipsychotika, Antidepressiva und Benzodiazepine. Bundesweit leiden etwa vier Millionen Menschen unter therapiebedürftigen Depressionen. Die Behandlung erfolgt meist über die Einnahme von Antidepressiva. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass Antidepressiva

  • die Besserungsrate bei Patienten nicht erhöhen
  • die Krankheitsdauer nicht verkürzen
  • und die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls nicht senken

Außerdem können sie starke Nebenwirkungen hervorrufen und Suizidabsichten sogar verstärken.


1. Die Wirkungsweise von Antidepressiva. Was verändert sich mit Antidepressiva im Gehirn?

Was bei der Gabe dieser Antidepressiva tatsächlich im Gehirn geschieht, beschreibt Stephen Hyman, ein bekannter Neurowissenschaftler bereits 1996 in einem veröffentlichten Papier. Ihm zufolge reagiert das Gehirn auf die chemische Manipulation von außen, indem es seine normalen Funktionen verändert und sich an die Psychopharmakawirkung anpasst.

"Das Gehirn versucht die Blockade der normalen Serotonin-Wiederaufnahme tatsächlich auszugleichen, soweit ist das übereinstimmend mit der These der Pharmaindustrie. Allerdings reagiert das Gehirn entgegensetzt, es produziert nicht mehr, sondern weniger »Serotonin-Rezeptoren«, indem es den Serotonin-Ausstoß verringert. Wer ein Antidepressivum einnimmt, hat am Ende also eine anormal niedrige Zahl von »Serotonin Rezeptoren« im Gehirn. Diese Medikamente machen aus einem gesunden ein krankhaftes Gehirn."

Der Journalist und Autor des Buches »Mad in America – Bad Science, Bad Medicine, and the Enduring Mistreatment of the Mentally Ill«, Robert Whitaker, zeigt in seinen Studien, das SSRI-Antidepressiva durch nachhaltige Schädigung des Gehirns, schwere psychische Folgeerkrankungen wie Manien und Psychosen auslösen können. Auch dies ist den Pharmafirmen und Psychiatern bekannt.

"Die wahre Tragödie ist die, dass beim Einsatz dieser Medikamente genau das Gegenteil von einem Ausgleich der Hirnchemie geschieht. Man nimmt ein Gehirn, das keine anormale Hirnchemie hat, und stört diese normal funktionierende Chemie mit Psychopharmaka. Was mit jemandem geschieht, der ein SSRI-Antidepressivum einnimmt, beschreibt Barry Jacobs, ein Neurowissenschaftler aus Princeton, wie folgt: "Diese Medikamente veränderten die Übertragungsrate an den Synapsen über den unter normalen biologischen Bedingungen bestehenden physiologischen Rahmen hinaus. Die dadurch erzielten Veränderungen im Organismus und im Verhalten seien deshalb eher als krankhaft zu betrachten, als eine Reaktion im Rahmen der normalen biologischen Funktion des Serotonins."

»SSRI/SNRI-Antidepressiva« beseitigen also kein biochemisches Ungleichgewicht im Gehirn sondern verursachen dieses erst, insbesondere bei Langzeiteinnahme, von ½ – 1 Jahr.


2. Warum Antidepressiva zur Chronifizierung von Depressionen führen können?

Immer mehr Menschen werden mit Antidepressiva behandelt und kommen nicht wieder davon los. Psychiater Prof. Henrik Walter:

"Die jahrelange Gabe von Antidepressiva könnte sogar dazu führen, das man leichter eine Depression bekommen kann. Bei Absetzen von Antidepressiva treten Gegenregulationsprozesse ein und diese Gegenregulationprozesse könnten sensitiver dafür machen eine Depression zu entwickeln."

"Eine Dauereinnahme von Antidepressiva ab einem Jahr, kann die Neigung zu Depressionen verstärken." Dr. Peter Ansari

"Was wir aus Daten wissen, ist, dass Menschen deren Zustand sich mit Antidepressiva gebessert hat, ein oder zwei Jahre später eher einen Rückfall erleiden, eher ein oder zwei Jahre später wieder depressiv werden als Menschen die ihre Depression auf andere Weise überwunden haben. Antidepressiva erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sie wieder depressiver werden. Es ist eine Art Nebenwirkung, dass sie dadurch anfälliger dafür werden, in der Zukunft depressiv zu werden, als wenn sie in einer anderen Art und Weise eine depressive Episode durchleben. " ..."Antidepressants Make People More Vulnerable to Becoming Depressed in the Future" Prof. Kirsch

On the road with Peter Gotzsche | Cochrane Australia

"Es kann also wirklich bezweifelt werden, ob Antidepressiva überhaupt eine Wirkung haben, aber was sie bewirken, ist, dass sie Menschen jahrelang abhängig machen." ...."Früher sagten die Psychiater, dass Depression eine selbstlimitierende Krankheit ist, dass sie auch ohne Behandlung den meisten Menschen besser geht, also nur wenig Fälle chronisch werden. Heute sagen Psychiater, dass Depressionen sich verändert haben, es ist eine andere Krankheit, weil sie jetzt chronischer ist und was sie nicht wahr haben wollen ist, dass sie das mit ihren Medikamenten verursacht haben, das ist verrückt !" Prof. Götzsche


3. Antidepressiva vergleichbar mit Placebo?

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Wir gut helfen Antidepressiva wirklich? Manche glauben, der Placeboeffekt bedeutet, dass etwas nicht wirkt. Das ist falsch. Der Placeboeffekt kann erstaunliche Wirkungen haben.

Der Glaube, dass etwas hilft, ist dabei das aller wichtigste. So ist es auch in der Medizin. Der Glaube, dass etwas hilft macht z.B. bei Antipsychotika 60% und bei Antidepressiva sogar 90% der Wirkung aus. Der Placeboeffekt ist bei jedem Menschen und Situation unterschiedlich.

Die Definition von Placeboeffekt lautet: „Als Placeboeffekt bezeichnet man die lindernde oder heilende Wirkung eines Medikaments, das keinen Wirkstoff enthält. Solche Medikamente nennt man Placebos. Doch nicht nur Medikamente dienen als Placebo, auch Behandlungen wie Scheinoperationen oder Scheinakupunktur können beim Patienten eine heilende oder lindernde Wirkung auslösen.

Wie genau der Placeboeffekt eigentlich funktioniert, ist noch nicht ausreichend erforscht. Wichtige Einflussfaktoren sind die Erwartungen, die der Patient an das Scheinmedikament stellt und der Glaube an dessen heilende Wirkung.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Kommunikation zwischen Arzt und Patient: Je mehr Zuversicht der Arzt dem Patienten in Bezug auf eine heilende Wirkung der angewandten Maßnahme vermittelt, umso stärker ist meist auch die positive Reaktion des Patienten.“ (1)


Antidepressiva – psychologie-lernen.de

Das erstaunliche und fast unglaubliche ist, das Antidepressiva in der Wirkung vergleichbar mit Plazebo sind. Wie ist das möglich? Die Pharmaindustrie bestimmt darüber welche Studien für die Zulassung eines Medikaments ausgewählt werden. Und nur die besten legt sie vor und veröffentlicht sie in Fachzeitschriften für die Ärzte. Was passiert, wenn man die von der Pharmaindustrie verheimlichten Studien zu Antidepressiva auswertet?

Prof. Kirsch ist ein US-amerikanischer Psychologe, er ist stellvertretender Direktor des Programms für Placebo-Studien und Dozent für Medizin an der Harvard Medical School. Er ist ein führender Forscher auf dem Gebiet der Placebo-Studien, der für seine Arbeit bekannt ist. Placebo-Effekte, Antidepressiva , Erwartungshaltung und Hypnose sind seine Schwerpunktthemen. Seine Analysen klinischer Studien mit Antidepressiva haben die offiziellen Behandlungsrichtlinien im Vereinigten Königreich beeinflusst, sodass dort 80% der Depressionspatienten nicht mehr mit Antidepressiva behandelt werden dürfen.

Er kommt zu dem Ergebnis: "Ich habe klinische Studien durchgeführt, die Placebo-kontrolliert waren, und es stellte sich heraus, dass Placebo genau das Gleiche wie Antidepressiva bewirken"

"Die Vorstellung, dass Depressionen durch ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn verursacht werden könnten, entpuppt sich als Mythos."

"Und als ich anfing, mir die Forschung zu Antidepressiva anzuschauen, fand ich heraus, dass Antidepressiva zwar wirken, aber in erster Linie aufgrund des Placebo-Effekts und nicht aufgrund der Chemikalien, die im Antidepressivum enthalten sind. Die Frage ist also, ob Antidepressiva nicht viel besser sind ? Warum werden Antidepressiva so oft verwendet, warum verschreiben Ärzte sie? Die Antwort ist, dass die Ärzte keine Möglichkeit hatten zu wissen, wie gering der Unterschied zwischen Medikamenten und Placebos war, weil die Pharmaunternehmen die Daten für fast die Hälfte, der von den Pharmaunternehmen durchgeführten Studien, verheimlicht wurden , sie wurden nicht zur Veröffentlichung an Zeitschriften geschickt." (2)


Prof. Götzsche hat 3 Jahre vor der Europäischen Zulassungsbehörde geklagt, damit diese Studien der Öffentlichkeit zugänglich werden. Was zeigen europäische Studien?

Der Psychiater und Forscher Dr. Klaus Munkholm vom Nordic Cochrane Center hat in einer Meta-Analyse von 540 Studien, auch von der Pharma verheimlichte Studien, mit 120.000 Patienten mit Depression ausgewertet und kommt zu dem selben Ergebnis. Antidepressiva wirken ähnlich wie ein Scheinmedikament

„Was wir herausgefunden haben ist folgendes: Die Wirkung von Antidepressiva und Placebo unterscheidet sich nur um 1,97 Punkte auf einer Skala von 52 Punkten. Dieser Unterschied ist minimal.“ Und medizinisch nicht nachweisbar und unbedeutend.

„Es gibt weltweit keinen einzigen Test, der objektiv messen kann, ob Patienten mit Depressionen tatsächlich irgendeine Störung der Neurotransmitter haben. Es gibt also schlichtweg keinen Beweis dafür, dass Depressionen durch ein Ungleichgewicht von Neurotransmittern verursacht werden.“

„Es herrscht der weitverbreitete Glaube, dass Antidepressiva gegen Depressionen helfen, denn das wurde uns jahrzehntelang eingebläut.“

Auch bestimmt die Pharmaindustrie wie gut Studien durchgeführt werde, also welche wissenschaftlichen Aussagekraft zu erwarten ist. Für den Test- Patienten in einer Studien sollte es nicht zu unterscheiden sein, ob er ein Placebo oder das echte Medikament bekommt um einen Unterschied klar erkennen zu können. Da Antidepressiva mit Nebenwirkungen verbunden sind, wie ein trockner Mund, wurde in früheren Studien stets auch ein Stoff in die Placebos beigemischt der ebenso einen trocknen Mund bewirkt. Das Ergebnis war früher, das es keinen Unterschied zwischen Antidepressiva und Placebo gab.

Prof. Peter Götzsche sagt dazu, aufgrund seiner 30 jährigen Erfahrung mit klinischen Studien:

Verbrechen zahlt sich aus« - DER SPIEGEL

„Vor 40 Jahren wurden einige Antidepressiva-Studien durchgeführt, bei denen dem Placebo etwas hinzugefügt wurde. Die Studien waren besser, nämlich mit einer Substanz namens Atropin, die zu Mundtrockenheit, verschwommenem Sehen und Verstopfung führen kann, genau wie Antidepressiva, und wenn sie etwas in das Placebo geben, können die Test-Patienten nicht erraten, ob sie Medikamente oder Placebo nehmen. Mit dem Ergebnis: „Sie sehen keine wirksame Substanz in den Medikamenten. Sie können fast alles in eine Pille packen, solange es Nebenwirkungen hat. Die Leute werden dazu neigen, zu sagen das es bei Depressionen wirkt, und wenn es nicht viele Nebenwirkungen hat, werden sie sagen, dass es nicht wirkt, weil sie nicht das Gefühl haben, etwas zu bekommen" (4)


4. Welche Nebenwirkungen haben Antidepressiva?

2016 wurde eine Studie zum Thema Suizidrisiko bei der Einnahme von Antidepressiva erstellt. Ergebnis: Antidepressiva können das Suizidrisiko nicht nur erhöhen, Antidepressiva können Suizide sogar auslösen.

Die Forscher ermittelten ein um 50% höheres Suizidrisiko bei unter 18jähringen durch die Einnahme von Antidepressiva und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Suizide und aggressives Verhalten bei Erwachsenen. Bereits 2004 warnte die FDA davor, dass SSRI-Antidepressiva Angst, Erregungszustände, Panikattacken, Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Feindseligkeit, Impulsivität, Akathisie (starke Ruhelosigkeit), Hypomanie (abnormale Aufgeregtheit) und Manie (Psychose, charakterisiert durch übersteigerte Gefühle, Größenwahn) verursachen können.

Machen Antidepressiva abhängig?

Es gibt etwa 6000 dokumentierte Fälle von Gewalttaten und Suiziden von Menschen, die SSRI-Antidepressiva einnahmen. Es konnte nachgewiesen werden, dass diese Antidepressiva Verhaltensänderungen wie Reizbarkeit, Feindseligkeit, Impulsivität und Manie auslösen, die wiederum zu Gewalttaten oder Suizid führen können.

Medizinische Studien zeigen, dass sich bei Patienten, die keinerlei gewalttätige Vergangenheit haben, unter dem Einfluss von Psychopharmaka, »eine von Gewalt geprägte Angriffslust« entwickelt."

Weitere Nebenwirkungen sind:

  • sexuelle Funktionsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Veränderungen der Persönlichkeit
  • Abhängigkeit
  • Belastung der Organe
  • Neigung zum Suizid


Das Serotonin-Syndrom durch Kombination mehrerer Antidepressiva

Ist ein zu niedriger Serotoningehalt schon gesundheitsgefährdend und gefährlich, so kann ein zu hoher Serotoningehalt lebensbedrohlich sein. Dann spricht man von einem »Serotonin-Syndrom«.

Dieses Krankheitsbild wird ausschließlich mit der Einnahme von Antidepressiva in Verbindung gebracht. Meistens führt eine Kombination mehrerer Antidepressiva zu einem »Serotonin-Syndrom«. Anzeichen für ein Serotonin-Syndrom sind :

• Extreme Ruhelosigkeit
• Verwirrtheit, Reizbarkeit, Halluzinationen
• Schüttelfrost, Schwitzen
• vermehrte Reflexe und plötzliche Muskelkontraktionen
• hohes Fieber
• Steifheit
• Steigerung der Herzfrequenz


5. Abhängigkeit und Entzugserscheinungen

Wer in die Abhängigkeit geraten ist, kann ab einem Jahr eine Chronifizierung von Depression erfahren und beim Absetzen "Absetzsymptome" bekommen oder medikamentenbedingte Rückfälle erleiden, was den Anschein erweckt, wenn man sie wieder nimmt, das Antidepressiva "helfen". Es zeigt leider nur die Medikamentenfalle, so wie es auch mit dem selben Wirkprinzip bei Antipsychotika der Fall ist. Die Antidepressiva verändern das Gehirn, machen es anfälliger für Depressionen.

What is Tardive Psychosis? | Tardive Dyskinesia Explained

"Das Risiko dafür bestehe schon ab einer Einnahmezeit von sechs Monaten. Patienten liefen Gefahr, in eine Art Depressionsspirale zu gelangen. Gehe es den Patienten unter der Einnahme der Medikamente besser, reduzierten sie diese, was ihren Zustand wieder verschlechtere. Manche Patienten zeigten dann regelrechte Absetzsymptome wie Kopf oder Muskelschmerzen, Fieber, Schweißausbrüche, aber auch Durchfälle, erhöhte Reizbarkeit und Gewaltneigung, Panikattacken, Schlaflosigkeit sowie selbstverletztendes Verhalten bis zu Selbstmordgedanken. In der Folge nähmen die Patienten die Antidepressiva wieder ein. Ginge es ihnen wieder besser, werde wieder versucht das Medikament abzusetzen." (Dr. Ansari)


6. Wie ist es möglich das Medikamente, verschrieben werden, die eigentlich helfen sollten und doch so extrem schaden?

Die Dokumentation "Das Pharmakartell - Wie wir Patienten betrogen werden" macht deutlich worum es geht. 15.000 Ärzte unter Bestechungsverdacht. Mehr braucht es nicht zu wissen um die kranke und krankmachende Verschreibungspraxis erklären zu können.

Es geht um den Gewinn von Aktienunternehmen, was ein Pharmakonzerne nun mal sind. Abhängige Patienten auf Lebenszeit zu schaffen, ist das beste für die Gewinne eines Unternehmens und so sieht auch die Geschäftspraxis aus. Welche Krankheit auch immer, von Asthma bis Parkinson, es werden nur Mittel produziert, die die Symptome unterdrücken und abhängig machen. Gesundung ist nicht erwünscht, das ist geschäftsschädigend. Dabei ist Heilung von psychischen Erkrankungen immer möglich, wie Millionen Beispiele weltweit zeigen.

Wer es subjektiv anders erlebt, ist in der Lage einen starken Placeboeffekt zu erzeugen und interpretiert beim Absetzversuch eine Entzugserscheinung als Depression und die Wiedereinnahme von Antidepressiva fälschlich als Hilfe.

Es zeigt jedoch leider nur die Medikamentenfalle, so wie es auch mit dem selben Wirkprinzip bei Antipsychotika der Fall ist. Die Antidepressiva verändern das Gehirn, machen es anfälliger für Depressionen.


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Studien und Quellen:

(1) https://www.netdoktor.de/therapien/placeboeffekt/  

(2) "The Emperor's New Drugs: Exploding the Antidepressant Myth", Irving Kirsch, 2011

(3) „Antidepressiva nicht besser als Placebo. - Dr. Munkholm über Depressionen und Biochemie“ SRF Dokumentation 2019

(4) The Importance of Placebo in Antidepressant Trials: Peter Gotzsche, M.D. , Dokumentation „Medicating Normal“

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