Blog-Artikel mit dem Tag „Angehörige“

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    Der dritte Tag ohne ein Zeichen von meiner Tochter. :/

    Sollte mir Recht sein. Macht mich aber immer noch unruhig, wenn mein "Mamakind" sich nicht bei mir meldet. Sie erzählte mir am Sonntag, dass sich ihr Tagesablauf seit dem Kennenlernen des neuen Mannes völlig verändert habe. Sie schlafe länger, fahre dann so um zehn mit dem Zug nachhause und versinke derzeit vor Amazon prime bis es Zeit wäre sich um ihren Sohn zu kümmern oder Elli zu besuchen. Sie habe sich die Jobcenter- App runtergeladen,- so müsse sie da nicht mehr hinlatschen. Ansonsten säße sie gerne im Mc Donald, trinke Cappuccino und höre Musik über`s Handy. Den Kaffee würde sie lieben.(Ein bisschen könnte ich neidisch werden:rolleyes:) Sie berichtete mir auch, dass sie erste Scheidungs und/oder Verteilungsgespräche mit ihrem Mann führen würde. Wunderbar...ich wünsche den Beiden, dass sie gute und faire Lösungen finden...

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    Erleichterung machte sich gestern auf der Feier von D. breit. Es erschien keine Miri und auch ihr Mann kam nicht. Das Rami dann logischerweise auch fehlte tat uns allen leid. Ich muss gestehen, dass ich mich nach dem Telefongespräch am Morgen unglaublich befreit fühlte, als ich merkte das aus diesem Teil der Familie niemand kam. Eigentlich traurig und schade...Doch beide, also Miri und ihr Noch-Mann sind dieser Tage nur schwer zu ertragen. Die entspannte und lustige Runde habe ich sehr genossen und es machte mir riesig Spaß mit meinem Sohn und meinem Ex fröhlich zu diskutieren und zu lachen wie in früheren Zeiten. :bday:

    Konnte meinem Sohn mal wieder die volle Aufmerksamkeit schenken und mir von ihm alles erzählen lassen, was ihn gerade bewegt. Das war sehr schööön! Meine Schwiegertochter widmete sich je nach Bedarf ihren Kinder so dass diese auch sehr entspannt waren. Insgesamt eine gelungene stressfreie Feier, der Meinung war auch mein Ex.:thumbup:


    Heute schloss sich Miri unserem Besuch bei Elli an. Verschwand dann außerplanmäßig, aber mit meinem verbalen Zuspruch, Richtung Nochehemann , er hat gekocht und sie spontan zum Essen eingeladen. :-) Ich machte mich also mit meinem Mann und Elli zu einem Spaziergang auf. Wir genossen die schon wärmende Sonne in vollen Zügen. Elli saß völlig entspannt, sich vom vorigen Robben/Rollen am Boden erholend im Rollstuhl und kicherte mit uns, wenn wir lachten. Als wir zurückkamen standen Miri und ihre Familie schon in den Startlöchern für ihren Besuch bei Elli. Nach dem Miri und ich Elli`s existenziellen Bedürfnisse befriedigt hatten, marschierte die kleine Familie scheinbar vereint los. R. und ich machten uns einen schönen, lustigen und genussvollen Nachmittag im Ort. Miri war heute wieder deutlich entspannter, freundlicher und fast normal im Umgang mit unterschiedlichen Wahrnehmungen. Gott sei dank...


    Ach ja.. mir fällt noch ein,- Miri erzählte mir, sie habe die Geburtstagsfeier von ihrem Dad gestern völlig vergessen,- sie wußte da war was,- sie wollte eigentlich mit mir fahren,- aber es sei ihr nicht mehr eingefallen...Seufz...armes verwirrtes Mädchen...

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    Heute morgen hatte ich ein sehr aufgebrachtes, höchst erbostes und ein von der Welt ungerecht behandeltes Töchterchen am Telefon. Seufz...

    Miri versuchte sich in meinen Tagesablauf einzuklinken und war mehr als erzürnt, dass ihre Pläne mit meinen nicht kompatibel waren.

    Sie schimpfte ohne Punkt und Komma über ihren letzten Arbeitgeber. Meine leisen Einwände, dass dieser eventuell mit ihrer Arbeitsleistung nicht zu frieden war, erstickte sie in einem immer lauter werdenden Redeschwall dessen Inhalt weitgehend ausdrückte, dass er, also der Ex Chef, der "Arsch" ist. Es läge nicht an ihr!

    Ich beendete das Gespräch mit dem Hinweis, dass sie sich davon nicht entmutigen lassen sollte, sich in den nächsten Job stürzen sollte und wenn sich dann immer wieder herausstellen würde, dass sie keiner haben will, müsse man darüber nachdenken, ob sie vielleicht doch nicht mehr so arbeiten könne wie sie glaube. Oh oh...ich hoffe meinen klaren Worte waren die Richtigen!?

    Ich unterbrach ihren nicht enden wollenden Redefluss mit der Ausrede, dass ich weiter machen müsse. Es wäre sonst eskaliert...

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    Habe heute bis jetzt keinen Kontakt zu Miri. Ich hoffe es geht ihr gut. :/

    Ich bin heute völlig erschlagen von dieser heftigen Woche. Es läuft schon früh in diesem Jahr das volle Arbeitsprogramm. Das macht mir einerseits totalen Spaß, andererseits bin ich es noch nicht gewohnt und spüre jedes Gelenk und jeden Muskel. Morgen feiern wir den 70sten meines Ex-Ehemannes. :dance:Ich freue mich sehr ihn und die ganze Bagage zu sehen. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten für mich im Jahr ohne irgendeine Verpflichtung zu feiern. Das werde ich genießen!!!

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    Heute morgen rief mich mein Töchterchen zweimal an. Einmal um mir zu sagen, dass ich den besorgten Rucksack an ihre Wohnungstür hängen soll, wenn ich eh nicht auf einen Kaffee bleiben würde (etwas eingeschnappt:rolleyes:). Beim zweiten Mal um sich von mir 10 Euro zu leihen. Seufz... Ich erklärte ihr wieder ein Mal, dass ich ihr kein weiteres Geld leihen würde. Sie verabschiedete sich nur noch scheinbar freundlich. Sie klang wieder müde, frustriert und etwas, aber nur leicht zerstreut. Das kommt von voreiligen/unnötigen Vertragsabschlüssen die einfach Geld kosten,- dachte ich mir trotzig. Miri hatte eine Handykarte und Handy von mir und es wäre auch Kabelfernsehen in der Wohnung möglich. Der neue Handyvertrag und das Internat Fernsehen und der neue Router kosten monatlich 90 Euro die ihr natürlich jetzt fehlen. :growup:

    Mein Schwiegersohn rief mich heute auch an und fragte mich nach dem üblichen Scheidungsverfahren in Deutschland...Ich erklärte ihm sachlich die beiden üblichen Abläufe...

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    Nach mehreren Versuchen ihrerseits, rief ich meine Tochter zurück und wir unterhielten uns fast eine halbe Stunde. Miri klang anfangs müde, depressiv und genervt.

    Sie wurde aber schnell munter.

    Sie erklärte mir, dass der Grund ihres Genervtseins darin läge, dass ihr Stiefvater/mein früherer Ehemann am Samstag seinen Geburtstag feiern würde und für Elli kein Platz sei. Sie wisse nicht, ob sie da überhaupt Lust hätte hinzugehen.

    Ich äußerte meine Sicht der Lage, in dem ich ihr deutlich machte, dass es Elli im Heim unter Kindern, unter guter Versorgung, Spaziergänge an der frischen Luft wesentlich besser ginge als bei einer Familienfeier mit mindestens drei Männern, die lautstark über Auto`s, Politik und sonst so belangloses Zeug ;-) diskutieren. (Elli war das in der Vergangenheit zu laut und so stressig, dass sie ständig erbrach.) Auch diesmal betonte ich, dass mir das Wohlbefinden von Elli wichtiger sei als irgendwelche Befindlichkeiten von erwachsenen Menschen! (Also auch ihre) Die Männer unserer Familie können wir nicht ändern. Ändern können wir nur unser Verhalten. Sie solle mal schauen, ob sie am Samstag Lust hat und wenn nicht einfach nicht hingehen! Hugh... ich habe gesprochen :-)

    Miri entspannte sich hörbar und entschied sich spontan zu entscheiden wenn es so weit ist.

    Sie erzählte mir noch von dem neuen Mann in ihrem Leben, von Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben von Rami gestern, dass sie ihren Besuch bei Elli auf heute verschoben habe aufgrund dessen,

    dass sie eine Ausbildung machen werde ab September, zwischenzeitlich jobben würde und dass sie immer noch eine Parterre Wohnung suchen würde.

    Bat mich noch um einen Gefallen und verabredete sich mit mir für morgen. Alles in Allem war das Gespräch konstruktiv, positiv zum Ende hin und Miri selbstreflektiert und klar in ihrer Ausdruckweise.

    Alles gut.:-)

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    Ups...es ist schon wieder so weit. Der erste Dienstag im Monat! Treffen der ApK`s. Vier Wochen sind schnell rum!

    Es war ein spannendes Treffen mit diesmal sechs Personen. Es ging stellenweise d`runter und d`rüber. :-) Es war gar nicht so einfach für mich den Inhalten zu folgen, da die Qualität der Gesprächsdisziplin Luft nach oben hatte. :S Ich erwischte mich selbst, wie ich mehrmals dazwischen quatschte und mir energisch Gehör verschaffte. :growup:

    Es waren für mich einige gute Informationen von "alten Hasen" dabei. Vielen Dank dafür!!! Ich war von der Fröhlichkeit, Gelassenheit, Ausdauer, Willenskraft, Hingabe, Annahme, Anteilnahme, den persönlichen "Geschichten" dahinter, Herzlichkeit und das Bemühen um Toleranz sehr beeindruckt. Jeder konnte sich auf seine Weise einbringen und bekam, zumindest nach meinem Empfinden, was er/sie gerade brauchte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, es hat mich berührt, es hat mich auch stellenweise etwas herausgefordert und vor allen Dingen freue ich mich auf das nächste Mal!!!


    Von Miri habe ich heute nichts gehört...

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    Auch heute bisher nichts von Miri gehört. Hoffe es geht ihr gut!!!


    Ich habe alle Einträge vom Februar nochmal durchgelesen und ganz subjektiv gefühlt den Eindruck, dass es Miri insgesamt besser ging als in den Monaten zuvor. Darüber freue ich mich sehr. :-)

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    Heute habe ich bis jetzt nichts von Miri gehört. Ich vermute, sie hat ihr Medikament gestern auch nicht genommen und versinkt heute in inneren furchtbaren Szenarien.

    Das macht mich traurig...

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    Als ich heute um 15 Uhr bei Miri ankam, erwartete mich eine müde, stille und leicht angespannte Tochter. Im Laufe unserer gemeinsamen Zeit wurde sie munterer, gesprächiger und strukturierter im Handeln.

    Um einen neuen Job habe sie sich noch nicht bemüht, erzählt sie, mit ihrem neuen Freund würde es ihr gut gehen,- er sei ein ganz liebevoller, zärtlicher und kuscheliger Typ, das würde sie sehr genießen, sie sei es nach ihrem Mann, der eher grob im Umgang ist, gar nicht mehr gewöhnt so viel Nähe/Zuneigung zu haben.

    Ich freue mich sehr für meine Tochter, dass sie das erleben darf und ich hoffe, dass ihr das auch ein (großes) Stück Heilung in der Psyche bringt. (ich bete jeden Tag für sie und bin so dankbar wenn sich solche "Helfer" zeigen.)

    Mein Schwiegersohn erzählte mir gestern, dass er Miri am Montag an der Tür abgewiesen hätte, da offensichtlich war, dass sie schon mehrere Tage keine Tablette genommen hatte und dementsprechend verstört war. Er erzählte mir von seiner inneren Zerrissenheit, was Miri betrifft. Wenn sie so ankäme, wie montags würde in ihm schon fast Hass aufsteigen und er wäre kaum in der Lage normal mit ihr zu sprechen. Käme sie aber fröhlich, durch ihr Medikament "eingestellt", würde ihn anstrahlen als wäre nichts gewesen, ginge sein Herz auf und er erinnere sich an seine "alte" Frau. Er bewundere dann ihre gute geschickte Ausdrucksweise und ihr einnehmendes Auftreten. (Es ist auch für ihn nicht leicht,- merke ich in solchen Momenten)

    Als ich mich von Miri später verabschiedete ließ sie sich von mir in den Arm nehmen (schööön...) und meinte, sie würde mich gerne mal wieder bei mir zuhause besuchen. sie sei schon soo lange nicht mehr bei mir gewesen. Stimmt...:hmm:

    Ich hoffe sie nimmt auch heute ihr Tablette!!! und morgen...und übermorgen...(gestern hat sie es nach meinem Eindruck schon wieder "vergessen") Seufz...

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    Gott sei Dank! Ein Anruf von meiner Tochter. Sie verabredet sich mit mir für den nächsten Tag um mit mir ein paar Dinge zu erledigen. Miri klingt fit, freundlich und liebevoll.

    Was bin ich in solchen Momenten erleichtert!:thumbsup:

    Heute war unser Notartermin. Mein "allerliebster" Schwiegersohn hatte den Termin (wie meistens) vergessen und kam mit einer halben Stunde Verspätung. Seufz...

    Ansonsten ist das Thema Hausverkauf jetzt insofern durch, als dass es jetzt einen Kaufvertrag gibt. Auf die endgültige Zusage vom Gericht müssen wir nun wie wir beim Notar erfahren haben wieder einmal warten. Ich werde aber schon nächste Woche beginnen, die liebe Rechtspflegerin telefonisch zu nerven, - damit es diesmal deutlich schneller geht. ;) Das Gericht scheint also nicht einmal einem Notar zu trauen, dass er eins zu eins umsetzt was es anordnet. Das hat mich überrascht. Es hat nur eine Vor- Bewilligung erteilt. Der endgültige Bescheid kommt erst, wenn das Gericht den unterzeichneten Vertrag gesichtet hat. Herrje nochmal...:lol:

    Das bedeutet für mich, wenn es wie üblich dauern sollte, dass ich noch drei Monate Miri`s Kosten auslegen muss. Der Käufer, mein Sohn ist froh, dass er seinen bestehenden Mietvertrag noch nicht gekündigt hat. :thumbup:

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    Wieder ein Tag an dem ich bis jetzt nichts von Miri weiß. Fange an mir Sorgen zu machen. Es ist bisher kein gutes Zeichen gewesen, wenn ich so gar nichts von ihr höre. Vielleicht ist es ja dieses Mal anders und es geht ihr trotzdem gut. Hadere mit mir, ob ich mich in irgendeiner Form melde. Finde nur keinen Vorwand dies zu tun. Einfach anzurufen und nach ihrem Befinden zu fragen löst bei Miri in schlechteren Phasen solch ein Misstrauen aus, dass ich mich das nicht traue.

    Also halte ich still! Erledige Dinge die meinen Verstand beschäftigen um nicht in`s Grübeln zu kommen.


    Morgen ist endlich der Notartermin. Die Beurkundung des Kaufvertrages hat dann satte 4 Monate und 3 Wochen gedauert. Das Vormundschaftsgericht war so überlastet hieß es. Mein Sohn übernimmt das Haus seiner Schwester. Ich freue mich sehr, dass da wieder gesundes/vitales Leben einzieht. Manchmal beschleicht mich die Angst, dass es meinen Sohn auch "erwischen" könnte und dann...? Wische den Gedanken zur Seite und mache mir bewusst, dass er schon weit über das Alter hinaus ist in dem es bei den Meisten losgeht! Außerdem ist er ein Meister im "Sich Drücken".:-) Er trotzt stoisch jedem Stress. :-))) Recht hat er!

    Im Gegensatz zu seiner jüngeren Schwester, die meist ihren eigenen hohen Erwartungen nicht gerecht werden konnte. Ihren Frust darüber nach außen projizierte und schließlich krank wurde. Als sie irgendwann erfahren musste, dass sie im Außen nicht mehr als so toll und unfehlbar gesehen wurde, wütete sie gegen alles und jeden und ihre Erkrankung nahm ihren Lauf. Mir als Mama ist es nicht gelungen, sie wieder auf einen guten Weg zu bringen... Das bedauere ich sehr...

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    Ich habe heute nichts von meiner Tochter gehört, gesehen oder gelesen. Sie wirkte am Samstag Vormittag fit und klar im Ausdruck bei unserer kurzen Begegnung. Kein Grund also mir Gedanken zu machen! :-)

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    Mein Töchterchen und ich haben heute öfter aneinander vorbei kontaktiert. :-)

    Sie war auf Arbeit.:thumbup:Am Abend hörte ich sie fröhlich im Hintergrund als mein Enkel mich anrief. Also alles gut! Wunderbar!:-)

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    Ich habe auch heute bis jetzt nichts von Miri gehört, gelesen und gesehen. Heute hat sie einen weiteren Arbeitstag zu bewältigen. Wünsche meiner Tochter, dass sie es gut hinbekommt. Drücke ihr ganz fest die Daumen, dass das mit dieser Arbeit funktioniert. :thumbsup:

    Freue mich innerlich immer noch sehr über unser gutes Gespräch am Sonntag, in dem Miri das erste Mal kundtat, dass sie Elli nicht aus dem Wohnheim nehmen würde, da sie als Mutter von so einem Kind doch Hilfe braucht. Jubel!!!

    Sie sprach darüber, dass sie Elli erstmal nur für ein paar Stunden zu sich holen würde, wenn das Besuchsrecht durch sei. Später das Ganze auf ein Maß steigern würde, dass für BEIDE gut ist. Den Rest sei Elli dort gut versorgt bzw. müsse dann ein Pflegedienst leisten. Wow...das nenne ich mal Einsichten und Sinn für einer positiven Realitätsgestaltung!!!

    ICH HOFFE, DASS DIESE ERKENNTNISSE IN IHR FÜR IMMER ERHALTEN BLEIBEN!!!

    Ich werde mich trotzdem abwartend verhalten und mich nicht vor den Karren spannen lassen!:search:Zu oft habe ich schon erlebt, dass Miri mir zum Mund redet, da sie mich naturgemäß sehr gut kennt, um mich für ihre Interessen einzusetzen. Letztendlich mir dann aber Schuld in die Schuhe schiebt für Erwartungen ihrerseits, die sich nicht so bewahrheitet hatten, wie von ihr erhofft. Das ich sie nur in der Verwirklichung IHRER Wünsche unterstützt habe,- ist dann völlig vergessen.:lol:

    Mir persönlich geht es derzeit immer besser. Ich merke an meinen Gedanken, Lust auf Aktivität und Freude an kleinen Dingen, das ich mich schon fast erholt habe. Jetzt heißt es für mich, meinen Körper wieder auf Trab zu bringen, der sich schon sehr an diesen Schlendrian gewöhnt hat. ;-) Der Winterhalbtagsurlaub ist dieses Jahr schon früher vorbei, da sich die Auftragslage schon jetzt erhöht.:-)


    Meinem Mann geht es gesundheitlich seit Monaten schlecht. Ich habe ihn heute zu einer weiteren Untersuchung in das Klinikum gefahren. Tatsächlich habe ich mich in der letzten Zeit innerlich mit dem Gedanken vertraut gemacht, ihn verlieren zu können. Ich habe ihn, also den Gedanken, sozusagen hereingelassen und mich möglichen Konsequenzen gedanklich gestellt. Puh.. ;(

    Auch bei Ihm (wie bei Miri) ist mir klar geworden, dass dies SEIN Thema ist und ICH nicht WIRKLICH etwas für ihn tun kann,( außer dankbar sein für die Zeit die wir miteinander haben...)<3

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    Wir haben eine Wohnung!!! Ich freue mich riesig.:-))
    Eine schnuggelige Zweizimmerdachgeschosswohnung mit Balkon, Einbauküche und einem Bad mit Dusche und Wanne. Yippie!!!
    Bezahlbar. Auch wenn meine Tochter in die Grundsicherung rutschen sollte.
    Meine Tochter meinte dazu nur, ihr wäre im Moment nicht nach Umzug. Anschauen wollte sie sie auch nicht. Ein Foto durfte ich von ihr machen.
    Das konnte ich den Hauseigentümern wenigstens zeigen. "Ich habe ihr Versprechen, dass sich unsere Wege trennen, wenn ihre Tochter die Mietergemeinschaft stören sollte"? fragte mich der an sich nette und bodenständige Eigentümer. Es mischte sich ein Gefühl von Fragilität in meine Freude über den Mietvertrag. Das wird wohl ab jetzt mein ständiger Begleiter sein. Meine Tochter ist ab 1.1.20 raus aus ihrem Haus.

    "Was machen die ganzen Kartons in deinem Auto?", war ihre Frage heute Vormittag. "Sie sind für deinen Umzug.", meinte ich. "Ziehen wir um?", fragte sie mich. Ich sagte scherzhalber ja und sie fing herzlich an zu lachen.
    Ansonsten geht es gerade wieder abwärts mit ihr. Sie wußte kaum noch was sie gestern gemacht hat. Ihr Gesicht fing an zu zucken vor Stress, als ich sie fragte und sie es minutenlang nicht abrufen konnte.
    "Einkaufen muss sie heute, spazieren gehen, man muss schließlich jeden Tag mal an die Luft.", meinte sie. Getan hat sie davon nichts. Saß nur da, trank ihren Kaffee, einen nach dem anderen und rauchte wie ein Schlot. Die letzte Einnahme ihres Medikamentes ist jetzt über eine Woche her.
    Am frühen Nachmittag wurde ein Gespräch mit ihr schwierig. Sie konnte nicht mehr klar denken. Gab mir unsinnige Antworten und stellte unsinnige Fragen. Sie muss einkaufen, das kann sie in diesem Zustand nicht.
    Ich hoffe, dass es nicht wieder drei Wochen und ein magersüchtiges Aussehen braucht bis sie merkt, dass sie eine Tablette nehmen muss um alltägliche Dinge wie Einkaufen bewerkstelligen zu können. Es tut mir weh sie so zusehen. Ich muss hart bleiben, obwohl ich es nicht bin. Klar bleiben in meinem Entschluss ihr solche Dinge nicht mehr abzunehmen. Das hat bisher gut funktioniert. Irgendwann.- gefühlt kurz vor dem Verhungern,- nimmt sie wieder eine , wird fröhlich und zieht los und erledigt zwar chaotisch aber immerhin, ihre Einkäufe.

    Das Freude und Leid so nah beieinander sein können, war mir bisher nicht bewusst.

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