Beiträge von Wetering

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    Heute Morgen ein längerer Spaziergang mit Pause auf einer Bank am Maisfeld. Stimmung jetzt besser als vorher.

    Um 10 gibt es einen Webcast über Arbeit und Gesundheit.

    Zur Zeit abends öfter schlecht gelaunt, hm.

    Um 8 Uhr Zahnarzt, dann un 9:30 (wenn ich das überhaupt schaffe), 10:00 und 10:30 Termine im Büro. Dann erstmal durchschnaufen, der Nachmittag wird angenehmer. Z.B. eine Kaffeepause mit einem Freund.

    Trinke gerade auch einen Kaffee beim Frühstück. Der Kleine und meine Frau sind krank (Husten bzw. Halsweh).

    Einen Arzttermin habe ich heute früh, danach viel im Büro zu erledigen, Montag und Dienstag haben wir Urlaub.

    Versuche wach zu werden... die zweite Nacht mies geschlafen, lange wach gelegen. Zumindest aber keine "komischen Gedanken".

    Vielleicht kann ich vor der Arbeit noch etwas schlafen.

    Guten Morgen hejemalafa


    Danke für die Frage, jetzt habe ich selber noch einmal über das Gedicht nachgedacht, ich schreibe später, woher ich es kenne.

    Es geht - soweit ich es verstehe - um das Zulassen auch von unangenehmen Gefühlen und Stimmungen.

    Heute Nacht lag ich von 2 bis 4:30 Uhr wach und jetzt hat sich der Gast Müdigkeit eingestellt. Ich versuche nicht in Gedanken wie "Wie soll ich heute die Arbeit schaffen?" zu verfallen, sondern bewirte den Gast mit Kaffee. Naja, eher ein einfaches Beispiel.

    Schwerer tue ich mich mit Ärger. Erstmal "da sein zu lassen", wenn möglich, und - wenn möglich - nicht "ausagieren". Das gelingt mir mal und mal nicht, manchmal platzt dieser Gast dann raus.

    Schwer ist es für mich bei "depressiven Stimmungen", schwer anzunehmen und schwer damit umzugehen.


    Ich kenne das Gedicht aus meinem/unserem MBCT Kurs.

    Das erste mal habe ich es 2016 in dem Buch "Das MBCT-Arbeitsbuch" von Teasdale, Williams und Segal gefunden:

    "Wenn wir etwas freundlich im Gewahrsein halten, ist das eine Bestätigung, dass wir uns ihm stellen, es benennen und damit arbeiten können.

    ...

    Das Gedicht, "Das Gasthaus" des Dichters Rumi, der im 13. Jahrhundert lebte, weist uns eindrucksvoll darauf hin, welch radikaler Wandel unserer Einstellung von uns gefordert wird."


    LG,

    Wetering

    Das Gasthaus

    Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus.

    Jeden Morgen ein neuer Gast.

    Freude, Depression und Niedertracht –

    auch ein kurzer Moment von Achtsamkeit

    kommt als unverhoffter Besucher.

    Begrüße und bewirte sie alle!

    Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist,

    die gewaltsam dein Haus

    seiner Möbel entledigt.

    Selbst dann behandle jeden Gast ehrenvoll,

    vielleicht reinigt er dich ja

    für neue Wonnen.

    Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit –

    begegne ihnen lachend an der Tür

    und lade sie zu dir ein.

    Sei dankbar für jeden, der kommt

    denn alle sind zu Deiner Führung geschickt worden

    aus einer anderen Welt.


    (Rumi)


    Heute gegen halb acht habe ich mit unserem Kleinen auf youtube erst Waldgeräusche angehört, dann hat er ein wenig rumgeklickt und Vogelgeräusche unterlegt mit Klaviermusik gefunden.

    Sehr entspannend, erst ist er eingeschlafen, kurz darauf ich.

    Meine Frau war nicht so begeistert, sie war dann beim Fernsehabend allein.


    Jetzt war ich noch eine gute Stunde wach... Handy... ein bisschen Ponlop Rinpoche auf youtube... ein bisschen Aufgaben planen für den Rest der Woche... ein bisschen auf meinen Lieblingsseiten...


    Gute Nacht

    Vielen Dank, hejemalafa


    bei deinem Link ist auch ein Video dabei mit Erklärungen zur Cogito App.

    Ich habe sie eine Zeit lang täglich genutzt und jeden Tag eine der Übungen gemacht. Es gibt dort einen aufmunternden Tagesspruch und es wird eine der Übungen vorgeschlagen, für die man nur ein paar Minuten braucht.