Beiträge von Jestocost

Hallo Lieber schizophrenie-online.org Nutzer


Um diese Seite im vollen Umfang Nutzen zu können musst du dich Registrieren, erst dann ist das erstellen und beantworten von Beiträgen möglich. Auch der Chat und der nicht öffentliche Bereich ist nur für Registrierte Benutzer verfühgbar.


Als Registrierter Nutzer profitierst du außerdem davon, dass du andere Mitglieder über Privat-Nachrichten oder Email (anonymisiert) kontaktieren kannst.

    Ich habe nie illegale Drogen genommen, einfach weil es mir zuviel Streß war, die zu beschaffen. Und Cannabis vertrage ich nicht, nach zwei Zügen an einem Joint bekomme ich einen Hustenkrampf.

    Dafür habe ich sehr viel und auch regelmäßig getrunken, meinen ersten Vollrausch mit Krankenhausaufenthalt hatte ich mit 13 (dreizehn). Auf meiner Schule hat Alkohol immer eine große Rolle gespielt, Klassenfahrten waren Saufgelage, und die Lehrer waren als Erste sternhagelvoll.

    Als ich in die Psychiatrie kam, habe ich von einem Tag auf den anderen mit dem Trinken aufgehört, ohne irgendwelche Entzugserscheinungen. Aber geheilt hat mich das auch nicht. Man kann sich fragen, was bei mir Ursache gewesen ist und was Wirkung, ich war ja schon mit 12 (zwölf) zum ersten Mal bei einem Psychiater. Ich selber glaube nicht, daß meine Schizophrenie auf den Alkohol zurückzuführen ist, weil mir ja eine längere Abstinenz (fast zwei Jahre) nicht geholfen hat. Nach Zahlen, die ich so im Internet gelesen habe, betreiben 30 bis 50 Prozent aller Schizophrenen Substanzmißbrauch, meistens Alkohol, weil der am einfachsten zu beschaffen ist. Der Arzt nennt das den "untauglichen Versuch zur Selbstmedikation", man kommt mit sich selbst nicht klar und nimmt dann Drogen, die einem das Leben scheinbar leichter machen (so ist das bei mir).


    Heute trinke ich nur noch ab und zu, also vielleicht einmal alle zwei Wochen (das war aber vor einem halben Jahr noch anders).

    Sonntäglich unrasiert und im zerknitterten T-Shirt ...

    Die Farbe soll hellblond sein. Im Hintergrund sieht man meinen Avatar.


    Ich färbe vor allem, weil ich graue Haare kriege. Man(n) ist ja garnicht eitel O:)

    Gestern Vormittag habe ich gearbeitet, Serverwartung.

    Heute Morgen bin ich zwei Stunden spazieren gegangen, durch die Wiesen und Felder. Nach dem regen heute Nacht war alles grün und frisch, das hat mit sehr gut getan.

    Im Moment färbe ich mir die Haare, heute Nachmittag wird gefaulenzt.

    Die letzten Tage sind bei mir ruhig verlaufen, nichts besonderes. Am Mittwoch habe ich mich mit meiner Lieblingskollegin C. getroffen, wir sind zusammen Essen gegangen. Es war ein sehr schöner Abend.

    Hallo Ida, hallo hejemalafa,


    ohne Medikamente komme ich auch nicht aus. Zum Glück habe ich jetzt eines gefunden, daß nicht die ganz üblen Nebenwirkungen hat (bis jetzt).

    Ansonsten geht es mir im Moment gut, nur die permanente Schlaflosigkeit macht mir zu schaffen.


    LG Jestocost

    Hallo Windlicht,


    ich arbeite Vollzeit als IT-Administrator. Das habe ich aber nur geschafft, weil mich nach dem Klinikaufenthalt meine Eltern jahrelang massiv unterstützt haben (ich hatte eine schwere Negativsymptomatik). Die haben mir damals sämtliche Alltagsarbeiten abgenommen, haben für mich die Wohnung geputzt, Wäsche gewaschen, gekocht und so weiter. So konnte ich mein Bißchen restlicher Energie völlig für meine Arbeit verwenden, und das war auch erklärtermaßen der Plan meiner Eltern. Ich habe dann Jahre gebraucht um wieder richtig auf die Beine zu kommen und im wirklich selbständig zu leben.

    Der Job gibt mir natürlich eine Tagesstruktur vor, was ich auch für sehr positiv halte. Von alleine könnte ich das nicht, und wenn ich mal Urlaub habe und den Zuhause verbringe, dann weiß ich nichts mit mir anzufangen und versumpfe ganz schnell wieder.


    Auf der Arbeit habe ich es meistens mit Maschinen zu tun, denen macht es nichts aus, wenn ich ab und zu mal komisch bin, und die machen mich auch nicht nervös. Viele Menschen auf einmal sind auch für mich nur schwer zu ertragen. So sind die Weihnachtsfeiern im Betrieb immer ein Horror für mich, und ich bin auch schon mehrfach nicht hingegangen. Dabei mag ich meine Kollegen ganz gern, nur bitte nicht mehr als drei oder vier auf einmal.

    Mir selbst Struktur zu geben oder strukturiert zu arbeiten ist für mich schwierig, aber ich habe ein paar Tricks entwickelt, um damit umzugehen. Auf der Arbeit werfe ich alle Aufträge und Probleme erstmal unsortiert in einen digitalen Zettelkasten. Diese Notizen gehe ich morgens durch und überlege mir "Was sind die wichtigsten drei Dinge, die Du heute erledigen willst". Diese Drei Sachen mache ich dann, und alles Andere kann warten. Ich kann sowieso nicht mehr als Drei Sachen im Kopf behalten, also versuche ich es garnicht erst.


    Daß Du alleine ein Kind erziehst, ist eine große Leistung. Viele gesunde Leute betrachten das als Vollzeitjob, und sehr viele Alleinerziehende schaffen es eben nicht, nebenbei noch arbeiten zu gehen. Ich wäre damit wahrscheinlich überfordert. Sich selbst eine Tagesstruktur zu geben ist nicht einfach. Vielleicht sammelst Du einfach mal Dinge, die Du gerne tun würdest, und machst Dir dann einen Plan, wann Du was anfängst ( Montag: Gärtnern; Dienstag: Töpfern, ...). Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, daß ich mir da wirklich feste Termine setzen muß, sonst zerfließt das alles, und am Ende tu ich eher wenig.


    LG, Jestocost

    Heute Morgen bin ich mit meiner Mutter 2 Stunden spazieren gegangen. Danach habe ich eingekauft und meine Wohnung geputzt (da bin ich dann froh, daß ich nur 40 qm habe).

    Am Nachmittag ein Auto voll Grünschnitt zum Container gebracht. Jetzt sitze ich auf der Couch und relaxe. Nachher gibt's noch selbst belegte Salamipizza.

    Mir geht es heute Morgen gut, ich habe die letzten Nächte gut geschlafen ( 5 Stunden oder mehr). Auch die Stimmungsschwankungen sind weniger, und nicht so heftig.

    Nachdem ich mich gestern auf der Arbeit irgendwie durchgemogelt habe, hab ich diese Nacht 9 (neun!) Stunden am Stück geschlafen, und fühle mich frisch wie ein Rotkehlchen. Man muß nur richtig müde sein ;)

    Ich habe heute Nacht überhaupt nicht geschlafen und bin total tranig (verteile u. a. Likes für Posts vom Januar ...). Wie ich den Tag im Büro durchstehen soll, das weiß ich noch nicht.

    Ich habe heute Vormittag meine Mutter durch die Gegend gefahren, zum Baumarkt, zum MediaMarkt und zum Elektro-Fachhändler (ein neuer Kühlschrank sollte es sein). Danach habe ich noch ein Auto voll Gartenabfall zum öffentlichen Kompost gebracht.

    Jetzt liege ich auf dem Sofa und denke, ich habe für heute genug getan O:)

    Nachdem ich Gestern recht müde war, habe ich am Abend wieder etwas Clozapin genommen, und damit fast acht Stunden geschlafen. Jetzt fühle ich mich ausgeruht, habe aber noch einen leichten Hangover - der geht bis Mittag aber auch vorbei.