Beiträge von Jens

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    vor ca 3 jahren waren bei uns auch mal kinder zum halloween, aber dann nicht wieder. nur bei uns ist neu gebaut worden, könnte diesesmal wieder kinder geben die von tür zu tür laufen.

    Jo, das ist natürlich möglich.

    Ich habe immer Süßigkeiten zum 31.10. im Hause, die musste ich bisher immer selber essen.

    Eben habe ich die Halloweenschale für die "Süßes oder Saures"-Kinder vorbereitet. Sie ist etwas überdimensioniert, aber ich hoffe auf viele Abnehmer. Vielleicht ziehe ich mir am Sonntag dann auch mein Hexenkostüm an und stelle einen beleuchteten Totenkopf ins Fenster.

    Echt jetzt? Gibt es das Fest bei euch noch? Ich habe den Eindruck, dass sich Halloween bei uns längst tot gelaufen hat.

    Gestern war Sonntag. Da gab es nichts zu tun. Das heißt: doch. Brötchen holen. Sonntags hole ich immer Brötchen vom Bäcker für ein schönes Sonntagsfrühstück. Nach dem Frühstück habe ich Himbeerquark gemacht für später. Und meine Eltern habe ich angerufen. Normalerweise rufen die an, aber gestern haben sie verschlafen.


    Gelesen habe ich auch, momentan Rocko Schamoni, "Der Jäger und sein Meister". Und TV gesehen, irgendsoeine TerraX Sendung über Hexenglauben im Mittelalter. Teestunde gab es auch. Nach der Teestunde habe ich am Laptop gespielt bis es Zeit war das Abendessen zu kochen. Es gab Hühnchen im Wok.

    Am Abend war dann wieder TV angesagt und ich habe Nachtschicht auf Zdf-Neo gesehen,,

    Unser Haus ist auch sehr hellhörig: Das Bett meiner Nachbarin von oben quietscht. Und wenn es quietscht, dann quietscht nicht nur das Bett . ^^ Wenn man die Dauer des Quietschens beurteilen soll, dann scheint ihr Lebensgefährte nicht sehr strapazierfähig zu sein, jedenfalls ist es recht schnell vorbei. Andererseits hört man auch nur das "Finale". :rolleyes:


    Mit Vibratoren habe ich als Mann jetzt weniger eigene Erfahrung. Da bietet sich nur eine Öffnung an, das ist zwar sehr nett, aber von der bekomme ich keinen Orgasmus.

    Ich frage mich allerdings ob wir Männer auch so viele adäquate Plastikteile wie die Frauen haben. Ich habe jedenfalls keine zu Hause. :/

    Heute gibt es auf der Arbeit ein Seminar. Da kann man sich entspannt zurücklehen und in Ruhe zuhören und muss selber nichts machen ^^

    Ansonsten bin ich bemüht mit dem Rauchen aufzuhören. Habe 1 1/2 Wochen rauchfrei hinter mir und gedenke am Ball zu bleiben. Ist nur schwierig, weil ich als Ersatzhandlung andauernd was esse. Häufig was Süßes :rolleyes:

    Och, ich habe keine Probleme mit einer anderen Sicht der Dinge. Wenn du das so erfahren hast, kann ich das schlecht in Abrede stellen. Ich denke da an den jüdischen Talmud, da ist es auch so, das unterschiedliche Auslegungen von Bibelversen einfach nebeneinanderstehen, jede Stimme hat ihre Berechtigung.

    Interessant fand ich an dem Buch, dass sich die Psychosen steigern. Die letzte war ganz schön "durchgeknallt", wenn ich das mal so salopp sagen darf, und der hieros gamos ist immerhin eine altehrwürdige Vorstellung in der Religionsgeschichte.

    Die Vorstellung von Liebe und Angst als die 2 Grundursachen menschlicher Emotionen, findet sich im Übrigen auch bei Eugen Drewermann.

    Was mich etwas gestört hat, waren die Wiederholungen. Dass es Schizophrene im Arbeitsmarkt schwer haben, ist zwar richtig, war mir aber mindestens einmal zu häufig erwähnt.

    Naja, die Vorstellung, mit Psychosen Kontakt zu einer jenseitigen Welt zu bekommen, teile ich - ehrlich gesagt - nicht. Kann ich aus meiner Erfahrung jedenfalls nicht bestätigen. Dass man an der Krankheit wachsen kann und seine bisherigen Einstellungen überdenken, würde ich hingegen nicht bestreiten.

    Um nicht missverstanden zu werden: Ich will das nicht in Abrede stellen, schließlich waren biblische Propheten auch der Welt entrückt und hatten "Visionen". Meine Erfahrung mit meinen Psychosen ist allerdings eine andere.

    Tach Lara,


    also so viele psychotische Episoden hatte ich zum Glück noch nicht. Ich bringe es gerade mal auf 3. Und von mir aus kann es auch dabei bleiben. Eigentlich bin ich mit den Medis gut eingestellt, so dass ich die berechtigte Hoffnung hege, dass keine vierte auftritt. Aber sicher kann man sich nie sein.

    Ein Buch habe ich auch nicht darüber geschrieben, das liegt mir nicht. Habe aber Bücher über Schizophrenie gelesen, unter anderem deins.

    Dass die Stärke der an Schizophrenie Erkrankten unterschätzt wird, da bin ich mit dir einer Meinung. Jedenfalls ist Schizophrenie kein Grund die Leute zu stigmatisieren. Aber psychische Erkrankungen haben ohnehin eine schlechten Ruf, jedenfalls einen schlechteren als physische Erkrankungen.

    Eine Faszination kann ich der Erkrankung hingegen nur schwerlich abringen. Wirklich toll sind psychotische Schübe nun nicht. Könnte gut darauf verzichten.

    Heilung gibt es zur Zeit leider nicht. Die medizinische Wissenschaft ist nur in der Lage die Symptome zu unterdrücken und die Krankheit zu dämpfen. Heilung im eigentlichen Sinne ist das nicht.


    Viele Grüße

    Jens

    Momentan lese ich das Geheimnis von Zimmer 622 von Joel Dicker. Ein Roman? Ein Krimi? Ein Buch im Buch? Weiß auch noch nicht so genau. An der ein oder anderen Stelle finde ich es eher flach, hier oder da etwas unglaubwürdig. Aber im Großen und Ganzen liest es sich recht flott.

    Am Sonntag war ich einkaufen. Wir hatten verkaufsoffenen Sonntag. Eine Regenjacke hab ich erstanden und ein Sweat-Shirt. Die Wanderhosen, weswegen ich eigentlich los war, müssen noch warten. Das Geschäft hatte am Sonntag dann doch zu. Etwas ungewöhnlich.

    Den Rest der Zeit habe ich Bücher gelesen. Fernsehen gucke ich eher selten. Kommt meistens eh nichts für mich in der Glotze.

    Ob Wahn Sinn macht, da ist man schnell bei der allgemeineren Frage, ob Leiden Sinn macht. Darauf gibt es meines Erachtens keine allgemeingültige Antwort, das muss wohl jede/jeder mit sich selbst abmachen.

    Ich persönlich würde sagen, dass Leiden an sich keinen Sinn macht. Wir leben halt nicht in einer perfekten Welt, da gehört das Leiden nun einmal dazu. Klar, kann man am Leiden wachsen, aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal von Leiden, sondern gilt für so ziemlich jede tiefere Erfahrung. Wichtig finde ich, dass über die eigene Erfahrung hinaus, die Gesellschaft mit leidvollen Erfahrungen umgehen kann und die Betroffenen nicht an den Rand drängt, sondern sich solidarisch zeigt.

    Gestern war ich in der Bibliothek und danach noch in der Buchhandlung, habe mir Bücher geliehen bzw. gekauft. Dann habe ich mir noch in einem Teehandel aromatisierten schwarzen Tee zugelegt. Am Nachmittag und Abends habe ich dann beim Tee meine Bücher gelesen. Zwischendurch habe ich Fußball im Radio gehört. Also ein ganz normaler Samstag.

    Nach meiner ersten Psychose war ich in der Klinik. Und in der Klinik gab es einen Raucherraum. An der Tür zum Raucherraum klebte ein Poster einer Krankenkasse, das vor den Gefahren des Rauchens warnte. Das Ganze war ironisch gemeint.

    Aber ich war noch in einem Zustand, in dem ich Ironie nicht verstehen konnte. Ich fand damals diese Ironie eher befremdlich und bedrohlich. Erst später ist mir ein Licht aufgegangen, wie das Ganze gemeint war.


    Heute habe ich einen Aufkleber am Kühlschrank auf dem steht: "Besser schizophren als die ganze Arbeit allein machen"

    Im Norden nichts Neues. Ich sitze mal wieder im Home-Office und habe nichts zu tun, weil noch saure Gurkenzeit ist. Zeit um ein spannendes Buch zu lesen oder im Internet zu surfen.