Beiträge von Ertl

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    Hört man immer mal wieder dass trotz Medis man eine Psychose bekommt.


    Wobei die Medis auch eine Psychose auslösen können. (Passiert in Altersheimen oft - bin darauf gestossen als ich googlte ob man bei Psychosen dement wird. (Schlüsselbegriffe: Psychose und Demenz Zusammenhang, oder so ähnlich)


    „Man muss die Dinge erledigen wenn sie noch klein sind“ Laotse

    Wenn du das Alltägliche kaum bewältigen kannst brauchst du auch ans arbeiten nicht denken.


    Ich glaub ich hätte mich schon längst umgebracht wenn ich nicht arbeiten könnte wie ich lustig bin, sprich nur so viel arbeiten wie ich tatsächlich auch kann.


    Was du machen kannst wenn du wieder was tun willst ist eine Eingliederung , mal mit 2 Stunden anfangen oder so das kannst mit deinem Doc besprechen.

    Mit dem Doc darüber reden ist sowieso immer ne gute Idee, einfach zu nem Allgemeinarzt.

    Zu mir sagte die Doktorin letztens (weil ich wohl so schlecht aussah und mir ging’s auch schlecht) : ich soll aufpassen nicht zu viel zu arbeiten. Ich war echt überarbeitet und hab das nicht überrissen.

    Balsamkraut ist so ein natürliches eher schweres Schlafmittel, kenne aber die Nebenwirkungen bei langer Einnahme nicht (man sollte es nicht zu lange nehmen) , aber falls ich wieder ne Psychose habe und in die Klinik gehe dann nehm ich das Balsamkraut mit. Die werden Augen machen.


    Es gibt auch leichtere Schlafmittel, die aber bei einer Psychose ich meine nicht viel helfen. (Habe zwar Baldrian, Hopfen und Melisse probiert, hat aber nix oder wenig geholfen.


    Ich hatte kurzfristig mit Quetiapin die wenigsten Nebenwirkungen, aber es langfristig zu nehmen so wie die ganz gescheiten Leute es möchten, kann ich es mir nicht vorstellen

    Und WLAN ist deutlich weniger schlimm als Handystrahlung, etwa um das 10 bis 20 fache.


    Und mit 5g weiß ich es nicht, hab nur schon gehört dass kritische Menschen bevorzugt einen Masten vors Haus gesetzt bekommen, wobei die WHO schreibt dass die meisten Strahlen die 5g Handynutzer selbst hätten


    Da glaub ich noch eher es liegt an der Ernährung. Wobei es auch das sein kann dass wir in diesem Leben viel Karma abbauen, indem wir viel leiden.

    Es gibt auch viele Pflanzen die bei Depressionen helfen, Aronstab, Weinraute, Schlüsselblume, Wegwarte, Ehrenpreis (von Hildegard von Bingen)


    Sicher wüsste da auch die traditionelle chinesische Medizin etwas https://www.chinesischekrauter.com oder dein Naturheilpraktiker.


    Außerdem bin ich drauf gestoßen, dass durch industrielle Tierhaltung die Omega3 Fettsäuren in der Nahrung weniger sind. Je mehr Omega3Fettsäuren wir haben, desto stärker ist die Hirnmembran, da diese aus diesem besteht.

    In der Regel sind es eben die teuren Lebensmitteln, die besser sind. Die beste Erklärung wie alles funktioniert findet sich in diesem Buch: Das Vermächtnis unserer Nahrung.

    Wahrscheinlich verträgt er auch die Medikamente nicht bzw. toleriert die Nebenwirkungen nicht?


    Meine Mutter erzählt mir auch immer dass es für sie uns Vater so schlimm sei wenn ich im Krankenhaus bin. aber das größere Leid trag schon ich. Es ist irgendwie wenn sie das auch Kraft kostet wenn ich im Krankenhaus bin. Ich Schätze sie haben in diesem Leben die Aufgabe übernommen mich zu unterstützen. Siehe das Buch „Verlierer auf Erden Gewinner im Himmel“ .(Amra Verlag)

    Ich bin mir sicher dass er einsichtig ist dass er krank ist, nur die Medikamente will er halt nicht. Und das nicht grundlos.


    Bei mir hatten die Psychosen auch positive Effekte, die hatte dein Sohn sicherlich auch..

    Und ich glaub auch nicht dass alles was in der Psychose passiert grundlos passiert.

    Da waren echt interessante Dinger dabei. Ich bin fest überzeugt dass man da nicht grundlos leidet. Wie beispielsweise Schamanen sagen, es gibt keine schlechten Erfahrungen (wenn ich auch sonst mit Schamanen nicht viel am Hut habe)

    Einmal hatte ich eine Vision die dann tatsächlich so eingetroffen ist.

    Auch erlebt man in einer Psychose auch sehr schöne Momente, von den Science Fiction Szenen ganz zu schweigen und den Visionen mal eine tolle Rolle zu spielen als Bundeskanzler, etc.


    Das Hoch und Tief ist bei mir da viel ausgeprägter. Ähnlich manisch depressiv. und das ist auch zum Teil extrem schön, auch wenn es die meiste Zeit extrem scheisse ist. Aber das ist es allemal wert

    Hallo.

    Mich wollte auch kein Psychiater nehmen, weil ich die Medikamente nicht nahm. Dann jedoch fand ich einen. Dieser schrieb dann in die Akte rein dass er mich nur nahm weil er mich überzeugen wollte die Medikamente doch zu nehmen.

    Soll heißen Psychiater können uns nicht helfen.


    Geht es euch geldlich jetzt besser?


    Bei mir war es in der Klinik zweimal jetzt so.

    Ich wurde immer irgendwann zwangsmedikamentiert und zwangsfixiert. (Ich war in zwei verschiedenen Kliniken, man kann sich ja die Inder Nähe aussuche die so im Umkreis liegt). In der deutlich größeren Klinik wurde mir folgendes öfters gesagt: mir wurde hundert mal gedroht wenn ich die Medikamente nicht nehme würde das ich zwangsfixiert und zwangsmedikamentiert werde.


    Sollte ich nochmal eine Psychose Bekommen geh ich in die kleinere.


    Auf jeden Fall zahlt bei uns die Krankenkasse etwa 3 Monate Klinikaufenthalts pro Psychose und drum wird man nach 2,5 Monaten zwangsmedikamentiert und 2 Wochen später entlassen.

    Und dadurch da ich in der Psychiatrie die Tabletten so ich konnte ablehnte, konnte ich auch zu Hause die Tabletten vorsichtig absetzen. Innerhalb 3 Wochen oder so. Beim anderen Mal vertrug ich die Tabletten so schlecht dass ich sie auch so schnell es ging ansetzte.


    Wie war es bei deinem Sohn?

    Wenn es für euch so stimmig ist dann bleibt dabei. Ich sag ja nur meine Meinung und die muss nicht auf alle zutreffen, da ja Menschen so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht.

    Ich möchte so wenig Medikamente nehmen wie möglich.Alles andere macht für mich einfach keinen Sinn.</p>Das ist während einer Psychose und die Zeit danach mein Wichtigstes Lebensziel. Und da ertrage ich auch die Leiden gern die damit einhergehen.


    Ich glaube einfach das ist unser Schicksal, loslassen zu lernen von der Arbeit, zumindest ein Stück weit und uns der Krankheit zu widmen. Das ist unsere Arbeit, so denke ich. Je nachdem wie schwer man es hat kann man dann zusätzlich mehr oder weniger arbeiten.

    Aber Priorität hat für mich die Krankheit oder der Zustand.

    Es gibt da ein Buch das davon handelt dass nicht wir behandelt werden müssen sondern dass allgemein eh alles krank ist.


    Manche sagen ja dass man bei einer Psychose ins Kollektivbewusstsein der Menschen eindringt.