Psychiater sind die psychisch Ärmsten mit der höchsten Selbstmordrate neben Anästhesisten (Ärzte haben eine hohe Selbstmordrate, vor Allem die weiblichen?), und man sollte ihnen mit Humor und Entgegenkommen begegnen. Ich habe zu diesem Thema mal ein Referat vor einem aufsteigenden Hörsaal gehalten und da scheint sich nichts geändert zu haben in 30 Jahren.
Ich habe heute einmal vor Schmerz geschrien, als ich las, dass es eine Professur ehrenhalber gibt, die ich aber wohl nicht bekommen werde, und vielleicht auch gar nicht haben will.
Einmal dumm geguckt, als ich las, dass irgend so ein blöder Professor 10 Mal so viel Geld kriegt wie mein Einkommen und nicht auf zusätzliche staatliche Unterstützung angewiesen ist.
Und dann habe ich gelacht beim Lesen, dass es ja nun diese Bachelor und Master Abschlüsse gibt, worüber ich immer lachen muss, weil wir damals keine Studienordnung hatten und ich durfte 16 Jahre studieren, bis bei uns vorübergehend Studiengebühren eingeführt wurden, die ich nicht bezahlen wollte.
Letztendlich geht im Kapitalismus alles nur ums Geld. Also, man hat es und spricht nicht drüber.
Aber ideell könnten wir Patienten, Psychiater, Psychologen, Therapeuten und Pfleger die Welt "aus den Angeln heben".