1. Dashboard
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Blog
    1. Artikel
  4. Lexikon
  5. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Mitgliedersuche
  6. Spenden
    1. jetzt Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Blog-Artikel
  • Lexikon
  • Artikel
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung
  2. Schizophrenie / Psychose-Forum
  3. Fragen

Todesgedanken

  • Jey0009
  • 10. Februar 2025 um 15:53
  • Zum letzten Beitrag

Fühlst du dich manchmal allein mit deinen Fragen oder Erfahrungen rund um Schizophrenie und Psychosen?

Bei Schizophrenie-Online bist du nicht allein. Tausche dich in unserem Forum aus, lies hilfreiche Beiträge im Wiki, entdecke persönliche Blogs und chatte mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen – sicher und respektvoll.

Jetzt kostenlos registrieren und Teil unserer unterstützenden Community werden. Gemeinsam ist vieles leichter!

  • Jey0009
    Anfänger
    Reaktionen
    7
    Punkte
    32
    Beiträge
    4
    Geburtstag
    19. Oktober 1995 (30)
    • 10. Februar 2025 um 15:53
    • #1

    Durch meine Diagnose Schizophrenie habe ich sehr häufig Gedanken an den Tod. Nicht so wie sich auch gesunde Menschen Gedanken um den Tod machen, sondern noch extremer. Ich denke oft daran, dass meine Familienmitglieder irgendwann sterben werden. Wenn ich ältere Leute sehe denke ich häufig an den Tod weil Sie ihm sehr nahe sind. Ich assoziiere auch Filme mit dem Tod bei denen die Schauspieler schon gestorben sind. Oftmals verbinde ich auch die Menschen aus meinem Umfeld mit dem Tod oder denke daran dass sie mal alt werden. Beispielsweise meine Arbeitskollegen oder meine Familie. Kennt das jemand auch dass man so intensive Gedanken und Vorstellungen vom Tod hat?

  • Rosi
    Meister
    Reaktionen
    2.615
    Punkte
    9.215
    Beiträge
    1.292
    Blog-Artikel
    7
    Geburtstag
    27. November 1975 (50)
    Hobbys
    Laubsägearbeiten, kochen
    • 10. Februar 2025 um 17:18
    • #2

    Hallo Jey0009 , willkommen hier im Forum, ja ich habe auch häufig Gedanken an den Tod. Ich denke sehr oft darüber nach, wie es sein wird wenn meine Mutter oder mein Vater nicht mehr sein werden. Ich denke dann auch noch weiter und frage mich was ich alles dann tun muss, wie z.b Beerdigung organisieren, die Wohnung ausräumen, das Erbe aufteilen. Oder mache mir auch ganz konkret Gedanken was mit den Möbeln passieren soll. Ich versuche es dann immer wegzuschieben und an andere Sachen zu denken. Schöne Dinge. Weil warum soll ich jetzt schon daran denken, wenn es noch nicht soweit ist.

  • Molly
    Erleuchteter
    Reaktionen
    7.518
    Punkte
    23.155
    Beiträge
    2.804
    Blog-Artikel
    154
    • 10. Februar 2025 um 20:50
    • #3

    Herzlich Willkommen, Jey0009 !

    Früher habe ich sehr oft an den Tod und vor allem auch ans Sterben gedacht.

    Eigentlich wollte ich nie Kinder in die Welt setzen, weil sie dann irgendwann auch sterben müssen. Hab mir auch lange Vorwürfe gemacht, dass ich trotzdem Kinder bekommen habe und dann beschlossen, dass ich alles tun werde, damit sie wenigstens ein schönes Leben haben werden. Sie sind inzwischen erwachsen und kommen gut zurecht.

    Vor allem entstand das wohl aus meiner eigenen Angst vor dem Sterben. Der Tod war mir egal, denn dann spürt man ja eh nichts mehr, aber der Vorgang des Sterbens hatte für mich so etwas Hoffnungsloses und Schmerzerfülltes, Verzweifeltes an sich, dass ich mir lange Zeit wünschte, niemals geboren worden zu sein.

    Auch der Tod meines Großvaters, der zu Hause an einem Herzinfarkt starb, war erschreckend für mich, weil er die ganze Zeit nach Luft schnappte, bis er das Bewusstsein verlor. Das war meine erste unmittelbare Begegnung mit dem Tod.

    Das Sterben meiner Oma erlebte ich nicht mit und mein Vater starb in einem Krankenhaus sehr weit von zu Hause entfernt. Allerdings starb er an einem ärztlichen Behandlungsfehler.

    Was mich mit dem Sterben versöhnte, war der Tod meiner Mutter! Sie starb zu Hause, wie sie es sich gewünscht hatte. Auch sie war vorher monatelang krank und pflegebedürftig und musste sehr leiden. Sie wünschte sich den Tod, was ich nicht annehmen konnte, weil ich Atheist bin und vermute, dass man nicht mehr als dieses eine Leben hat.

    Zwei Tage vor ihrem Tod fiel sie aber über Nacht in eine Art Koma, wobei man aber nicht ausschließen konnte, dass sie doch noch etwas mitbekam. Sie lag einfach mit offenen Augen da und hatte diese typische Rasselatmung. Sie schien keinerlei Schmerzen oder Angst zu haben. Einmal lächelte sie zwischendurch, als hätte sie jemanden gesehen, über den sie sich sehr freute. Sie quälte sich bis zum Schluss überhaupt nicht. Zuletzt atmete sie noch ein paarmal schwer und dann war es vorbei.

    Ab diesem Moment war meine Angst vor dem Sterben nicht mehr so schlimm, weil ich denke, dass es auch so friedlich wie bei meiner Mutter ablaufen kann und es vielleicht doch nicht so schwer zu bewältigen sein wird, wenn es auf mich selbst zukommt.

    400mg Amisulprid, 25 mg HCT, 10mg Ramipril, 4mg Doxazosin

    If liberty means anything at all, it means the right to tell people what they do not want to hear! (George Orwell / Animal Farm)

    2 Mal editiert, zuletzt von Molly (10. Februar 2025 um 21:54)

  • windlicht
    Erleuchteter
    Reaktionen
    8.430
    Punkte
    35.122
    Beiträge
    5.120
    Blog-Artikel
    87
    Über mich

    Schweizerin mit schwedischen Wurzeln.

    Seit meinem 18ten Lebensjahr (1998) Diagnose paranoide Schizophrenie die im Jahr 2010 auf schizoaffektive Störung gewechselt wurde.

    Mutter eines Teenagers und alleinerziehend mit grosser Unterstützung meiner beider Eltern.

    Geburtstag
    19. Februar 1981 (44)
    • 10. Februar 2025 um 21:02
    • #4

    Angst vor dem Sterben(Tod) habe und hatte ich nie. Weder früher als ich mit 13 und 15 einen richtigen Suzidversuch hatte noch jetzt wo ich Christin geworden bin.

    Meine Eltern möchten mit Exit aus dem Leben gehen, wenn ihnen etwas bevorsteht.

    Ich hatte damit lange Mühe, aber bin der Meinung dass jeder selbst entscheiden darf, wie und wann er gehen möchte.

    Der Tod gehört zum Lebenskreis dazu. Geburt und Tod, das ist das Leben, von Beginn bis zum Ende.

    Als Pflegehelferin habe ich mit alten Menschen gearbeitet und musste längere Zeit eine schwerst abwesende jüngere Bettlägrige pflegen.

    Ich würde sehr gerne auch in einem Hospitz arbeiten, Menschen die Sterben begleiten.

    Ja das wäre ein grosser Berufswunsch für mich.

    Ich habe eine gesunde Beziehung zum Tod.

    Was danach kommt weiss nur unser Schöpfer, Universum, Gott

    Es kann sein, dass wir alle nochmals wiedergeboren werden.

    Da kann man nur beten, dass es einem in diesen Bereichen besser geht, wo wir im jetzigen Leben Schwierigkeiten haben.

    Mein Glaube an Gott hilft mir frei zu werden von schlechtem Karma.

    Ja ich habe viel "gesündigt" wogegen in mich sehr schuldig fühle.

    Erst Jesus hat mir geholfen oder hilft mir immer noch, frei zu werden von Schuld.

    Es ihm abzugeben, damit mich das schlechte Gewissen nicht knechtet.

    Ich möchte nicht durch schlechtes Karma gerichtet werden.

    Wobei meine Krankheit sicher auch ein Teil von schlechtem Karma ist.

    Sonst wäre ich ja gesund.

    Naja vielleicht mach ich mir auch einfach zuviele Gedanken.


    Auf jedenfalls herzlich WIllkommen hier im Forum des LEBENS! :grinning_squinting_face:

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Letzte Beiträge (Forum)

  • Wofür seid ihr heute dankbar?

    PlanB 22. Januar 2026 um 21:03
  • was macht ihr gerade ?

    windlicht 22. Januar 2026 um 18:48
  • was nervt euch gerade ?

    Molly 22. Januar 2026 um 13:36
  • Was Koch ich heute?

    Metalhead666 22. Januar 2026 um 13:32
  • Was freut mich gerade?

    Crazy Horse 20. Januar 2026 um 14:37

Heiße Themen (Forum)

  • Wer liegt hier wem auf der Tasche? Genug mit dem Bürgergeld-Fetisch. Video

    52 Antworten, Vor 2 Wochen
  • Kreative Assoziationen Spiel

    92 Antworten, Vor einem Monat
  • Gibt es noch mehr Menschen mit taktilen Halluzinationen?

    47 Antworten, Vor 3 Wochen
  • Selbstmord oder das System verändern?

    22 Antworten, Vor 2 Wochen
  • Was hört ihr gerne so?

    400 Antworten, Vor 3 Monaten

Themen-Schlagwortwolke

  • #Medikamente #Erfahrung
  • 1
  • 2
  • 3
  • Abilify
  • Angst
  • Arbeit
  • Bericht
  • Buch
  • Chat
  • Dark Techno
  • Depression
  • Diagnose
  • einsamkeit
  • Erfahrung
  • Erfahrungen
  • Essen
  • Film
  • filme
  • Forum
  • Freunde
  • Heilung
  • Hilfen
  • Klinik
  • luzern
  • Medikament
  • Medikamente
  • Musik
  • Neuroleptika
  • Psychiatrie
  • Psychose
  • Psychose-Erfahrung
  • Psychose allgemein
  • Rente
  • schizophrenie
  • Schreibtherapie
  • schweiz
  • spaß
  • Stimmen hören
  • Stimmenhören
  • streamen
  • Studie
  • Symptome
  • Tanztherapie
  • Techno
  • Telepathie
  • Therapie
  • Umfrage
  • Vorstellung
  • Wahn

Ähnliche Themen

  • Suizidgedanken

    • Barbie90
    • 20. März 2024 um 06:41
    • Fragen

Benutzer online

  • 3 Mitglieder (davon 2 unsichtbar)
  • Rekord: 2.763 Benutzer (25. April 2024 um 21:37)
  • escargot
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt
Style: Role Royale
Community-Software: WoltLab Suite™
Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung in der WSC-Connect App bei Google Play
Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung in der WSC-Connect App im App Store
Download