1. Dashboard
  2. Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Blog
    1. Artikel
  4. Artikel
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Mitgliedersuche
  7. Spenden
    1. jetzt Spenden
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Forum
  • Blog-Artikel
  • Lexikon
  • Artikel
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung
  2. Schizophrenie / Psychose-Forum
  3. Behandlung

Besserung nach vielen Jahren bei irgendjemanden?

  • Stefan
  • 19. September 2024 um 02:03
  • Zum letzten Beitrag

Fühlst du dich manchmal allein mit deinen Fragen oder Erfahrungen rund um Schizophrenie und Psychosen?

Bei Schizophrenie-Online bist du nicht allein. Tausche dich in unserem Forum aus, lies hilfreiche Beiträge im Wiki, entdecke persönliche Blogs und chatte mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen – sicher und respektvoll.

Registrierten Mitgliedern stehen zudem viele exklusive Inhalte zur Verfügung: ein Live-Chat, ein geschlossener Bereich für vertraulichen Austausch sowie private Konversationsnachrichten mit anderen Usern.

Jetzt kostenlos registrieren und Teil unserer unterstützenden Community werden. Gemeinsam ist vieles leichter!

  • Stefan
    Profi
    Reaktionen
    1.716
    Punkte
    7.616
    Beiträge
    1.169
    • 19. September 2024 um 02:03
    • #1

    Moin,

    ich frage mal nach dachte ich mir.

    Hat hier irgendjemand nach vielen Jahren der akuten Psychose Besserung erlebt? In dem Sinne das die psychotischen Symptome wie Halluzinationen und Wahnvorstellungen ganz weggegangen sind und Ihr heute symptomfrei seid?

    Ich meine ich nehme seit 6-7 Jahren hochdosierte Medikamente. Dennoch habe ich immer wieder vereinzelte Symptome. Die Medikamente schaffen es nicht, die Symptome komplett zurückzudrängen.

    Daher wollte ich mal fragen, wie Ihr das erlebt habt?

    Bei mir ist es so das ich akut war und in dieser Zeit nicht ärztlich behandelt wurde. Das ist jetzt 20 Jahre her oder so. Und erst viel später, nämlich seit 2017 nehme ich dauerhaft Medikamente.

    Ich würde daher sagen, auch wenn ich ein medizinischer Laie bin, das ich mit den Medikamenten zu spät angefangen habe sie zu einzunehmen. Da war die Psychose schon längst da. Ich habe viele Medikamente schon probiert und die psychotischen Symptome dauerhaft weggemacht, hat keines davon.

    Ich sehne mich nach einem symptomfreien Leben. Ich möchte nicht ständig, also beinahe jeden Tag psychotische Symptome haben. ;(

    Ich erlebe in meinem Kopf dinge, die ich nicht erleben möchte. Und sie auch nicht tun möchte. Also körperlich.

    Wie ist es bei euch nach einer akuten Psychose? Hattet Ihr dann weiterhin Psychose Symptome?

    Danke für eure Antworten.

    Lg Stefan

  • hejemalafa
    Erleuchteter
    Reaktionen
    7.586
    Punkte
    34.321
    Beiträge
    2.910
    Blog-Artikel
    1.206
    Geburtstag
    22. September 1980 (45)
    • 19. September 2024 um 06:05
    • #2

    Hallo Stefan ,

    Ich kann dir begründeter Weise Hoffnung machen.

    Um die Jahrtausendwende wurde ich behandelt, von 2005 an für ca 7 Jahre nicht. Danach wurde mein Sohn behandelt und mir wurde nahegelegt in Sinne der Kinder mich selbst in Behandlung zu begeben.

    Seitdem nehme ich wieder Medikamente, die ersten 4-5 Jahre wurde viel verändert ( bis auf das Xeplion, das nehme ich seit Beginn). Sie haben gesagt durch die lange Nichtbehandlung sei die Schizophrenie chronifiziert. 2013 wurde meine Rente wegen voller Erwerbsminderung bewilligt.

    Ich war meist zweimal im Jahr für ungefähr 2 Monate in der Tagesklinik und die Symptome hörten eigentlich nie ganz auf.

    nun nehme ich Seit ungefähr 5 Jahren die selbe Medikation. Seit drei Jahren war ich nicht mehr in der Klinik. Seit einem Jahr mache ich eine Rehabilitation in einer Behindertenwerkstatt.

    Es geht mir heute sehr viel besser. Die Tagesstruktur tut sehr gut, es hilft etwas "sinnvolles" zu tun, mein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sind besser geworden und gleichzeitig die Symptome zurückgegangen. Nein, symptomfrei bin ich noch nicht - ich höre oft ein Stimmengemurmel "im Hintergrund" und selten auch klare Stimmen, auch die depressiven Verstimmungen sind noch da. Soziale Ängste, vor allem außerhalb der Werkstätte oder meines Zuhause, habe ich auch noch.

    Aber insgesamt gesehen geht es mir viiiiel besser , als alle erwartet haben ( mich inklusive). Viel besser , als vor 3 Jahren oder 6 Jahren und vor 20 Jahren.

    Sehr viel zu verdanken habe ich am Genesungsprozess meinem Mann, der immer zu mir hielt und hält, und irgendwie auch meinen Kindern. Doch auch die Arbeitsaufnahme, die ich anfangs tausendmal am liebsten wieder beendet hätte, war der richtige Schritt...

    Ich wünsche dir von Herzen, dass es auch dir möglichst bald besser gehen wird.

    LG Hejemalafa

  • Cloudy86
    Erleuchteter
    Reaktionen
    8.510
    Punkte
    24.495
    Beiträge
    3.193
    Geburtstag
    14. Juni
    • 19. September 2024 um 11:19
    • #3

    Also ich wurde in der geschlossenen Psychiatrie ziemlich zeitnah mit Medikamenten behandelt, da ich eine schwere Psychose mit komplettem Realitätsverlust hatte. Symptome habe ich 3,5 Jahre später immer noch. Auch bei mir helfen die Medikamente nicht komplett. Ich hoffe auch, dass es sich noch bessert. Habe schon von manchen gelesen, dass sie symptomfrei wurden.

  • Mindhunter
    Erleuchteter
    Reaktionen
    6.525
    Punkte
    20.515
    Beiträge
    2.621
    Blog-Artikel
    81
    Geburtstag
    27. Dezember
    Hobbys
    Englischsprachige Krimis (gerne düster)
    • 19. September 2024 um 19:31
    • #4

    Hi Stefan,

    ich hab dich noch garnicht zurückbegrüßt, dass du wieder im Forum bist freut mich sehr, ich erinnere mich natürlich auch an Dich.

    Bei mir hat es von 2005 bis 2010 viele heftige Episoden gegeben,bis ich eine ganz wichtige Freundin verloren habe durch die Psychose,wodurch ich krankheitseinsichtig wurde und mir schwor, dass so ein Verlust mir nie wieder passiert.

    Dieses Jahr ist es aber passiert, deswegen bin ich kein gutes Beispiel für jemanden wo alles wieder gut wurde

    Allerdings gehts mir wenn ich keine Akutphase habe mittlerweile viel besser durch gute Medikamente und die richtigen Leute.

    Meine aktuellen Betreuer sind nicht so gut wie die davor, aber es gibt sehr gute Stützen auch im Freundeskreis und in der Suchtberatung.

    Ein gutes Netzwerk föngt viel auf und das ist Gold wert.

    Ich habe schon längst aufgehört an eine Heilung zu denken und hab mich mit allem abgefunden.

    Das wichtige ist, es sich in seiner persönlichen Hälle irgendwie schön zu machen und natürlich hilft mir das Musik machen am meisten.

    Liebe Grüße

    Mindhunter

    God, give me the serenity to accept things I cannot change, the courage to change things I can,
    and the wisdom to distinguish one from the other.

  • Grijpstra
    Gast
    • 20. September 2024 um 06:36
    • #5

    Hallo Stefan,

    wohl ein bißchen Themaverfehlung hier mit einem Buch zu antworten, aber es hat mir vor Jahren geholfen von anderen zu lesen, die mit psychischen Erkrankungen leben und wie Sie damit umgehen:

    Die Hoffnung trägt

    Psychisch erkrankte Menschen und ihre Recoverygeschichten

    von

    Zuaboni, Gianfranco Hrsg.

    Schulz, Michael Hrsg.

    Recovery ist ein Stichwort für einen guten Umgang mit Erkrankungen, sogar in Krisen und danach.

    Und ja, es kann besser werden.

    Viele Grüße,

    Grijpstra

  • Stefan
    Profi
    Reaktionen
    1.716
    Punkte
    7.616
    Beiträge
    1.169
    • 24. September 2024 um 09:03
    • #6

    Moin,

    Sry, für die späte Antwort und gleichzeitig Danke für die bisherigen Antworten.

    Mir gehts oft so beschissen, das ich nicht mehr Leben will.

    Ich nehme jetzt gleich das Doppelte von dem Aripiprazol, statt 15 mg jetzt 30. Bilde mir schon ein, das es mir besser geht. Aber richtig weg, befreit von allen Symptomen bin ich nie.

    Habe häufig die Wahnvorstellung das ich mit dem Auto gegen die Wand fahren los, mich umbringen soll und schreckliche Dinge machen soll (Toilettenwasser trinken z.B. <X<X<X<X<X<X)

    Ist denke ich mal klar, das man das nicht will.

    Die Symptome bringen einen da um den Verstand, verrückt eben.

    Vielleicht werde ich noch das Quetiapin von 300 mg auf 600 erhöhen. Vielleicht steige ich aber auch um und nehme stattdessen das Olanzapin.

    Ist verrufen als Dickmacher, aber die Gesundheit steht im Vordergrund und man will einfach solche Symptome wie oben geschrieben loswerden. Dann nimmt man auch dickmachende Medikamente.

    Lg Stefan

  • Eislicht
    Erleuchteter
    Reaktionen
    10.704
    Punkte
    42.959
    Beiträge
    6.165
    Blog-Artikel
    117
    Über mich

    Schweizerin mit schwedischen Wurzeln.

    Seit meinem 18ten Lebensjahr (1998) Diagnose paranoide Schizophrenie die im Jahr 2010 auf schizoaffektive Störung gewechselt wurde.

    Mutter eines Teenagers und alleinerziehend mit grosser Unterstützung meiner beider Eltern.

    Geburtstag
    19. Februar 1981 (45)
    • 24. September 2024 um 10:00
    • #7

    Lieber Stefan

    Ich bin seit 1998 (als ich 18 wurde) diagnostiziert, hatte aber bereits in der Kindheit psychische Probleme.

    Wenn ich etwas gemerkt habe, ist, dass es immer auch abhängig ist, wie man aktuell lebt, ob es eine Besserung geben kann.

    z.B bist du viel einsam `? Einsamkeit kann grosser Auslöser sein, dass die Psyche nicht heilt oder man besser leben kann, trotz Symptomen.

    Oder in einer schlechten Ehe/Beziehung. Schlechte "freunde".-......

    Ich musste mit 18 meinen kompletten Bekanntenkreis aufgeben, da sie mir schädigten. (drogen)

    Und dann kam 10 Jahre Isolation und Einsamkeit.... was mich noch kränker machte.

    Dann eine schlechte Beziehung!

    Erst seit Anfangs hat, wo ich die Beziehung zu Nick vertiefte und meine Ex weggezogen ist, gehts mir besser.

    Ich brauche weniger Tabletten vom Fluanxol.

    Weniger Lyrica.

    So jetzt muss ich zur Psychologin.

    Schreibe später nochmals.

    Gruss bis dann,

    Windlicht

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

  • Stefan
    Profi
    Reaktionen
    1.716
    Punkte
    7.616
    Beiträge
    1.169
    • 24. September 2024 um 13:35
    • #8

    Hallo windlicht,

    ja, du hast Recht. Ich bin ein einsamer Mensch. Hatte nie richtige Freunde, bei denen mich wohlgefühlt habe, denen ich hätte anvertrauen können.

    Ein richtiges Vertrauensverhältnis zu einer Person habe ich bis heute nicht. Ansprechpartner habe ich in Form von Betreuten Wohnen, da ist immer wöchentlich ein Betreuer da.

    Das mit den Menschen ist so ne Sache. Sie haben oft mich hintergangen, ausgenutzt und gemobbt. Das verändert einen natürlich und man denkt, das Menschen einem nicht wohlwollend gegenüber sind.

    Kann nur sehr schwer jemanden vertrauen...

    Dazu kommt noch ne Angststörung die es einem auch nicht leichter macht, auf Menschen zuzugehen.

    Vielleicht hast du Recht. Bin gerade sehr nachdenklich.

    Lg

  • Tini
    Gast
    • 24. September 2024 um 13:53
    • #9

    Hallo Stefan

    es ist ein wichtiger weiterer Schritt, dass du darüber hier schreibst. Ich kenne es auch, ausgenutzt oder gemobbt worden zu sein früher. Ich hatte mich daraufhin auch stark zurückgezogen und niemandem mehr vertraut. Heute sehe ich es etwas anders, ich hatte mit keinem über meine Bedürfnisse geredet, so konnte mir auch keiner wirklich helfen. Mir geht es wieder etwas besser, seitdem ich mich anderen Menschen wieder mehr öffne. Hab Geduld mit dir und deinem Leben. Ich glaube auch, dass man selbst auf andere Menschen zugehen muss ein Stück jedenfalls, wenn man wieder Freunde oder Bekanntschaften haben will. Aber das hast du ja hier zum Beispiel gemacht. Mit Angststörungen kenne ich mich nicht so gut aus. Ich bin jemand, der auch gerne alleine ist und nur begrenzt Kontakte im realen Leben haben kann, weil meine Energie nicht für so viele reicht.

Registrierung

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen

Letzte Beiträge (Forum)

  1. Kreative Assoziationen Spiel

    Eislicht
    19. Juli 2026 um 22:50
  2. Spiel Endsilbe

    Eislicht
    19. Juli 2026 um 22:47
  3. was macht ihr gerade ?

    Aurora
    19. Juli 2026 um 22:09
  4. Was hört ihr gerne so?

    Chloe
    19. Juli 2026 um 21:47
  5. Sportliches Geschehen

    Stefan
    19. Juli 2026 um 20:25

Heiße Themen (Forum)

  1. Hallo

    16 Antworten
    Vor einem Tag
  2. Vorstellung II

    8 Antworten
    Vor 2 Tagen
  3. Blog „Alternative Behandlung" – neuer Autor & Lexikon-Inhaltsverzeichnis

    8 Antworten
    Vor 2 Tagen
  4. Vorstellung und Kontakt-Suche

    17 Antworten
    Vor 4 Tagen
  5. Sportliches Geschehen

    136 Antworten
    Vor einem Monat

Themen-Schlagwortwolke

  • #Medikamente #Erfahrung
  • 1
  • 2
  • 3
  • Abilify
  • amisulprid
  • Angst
  • Arbeit
  • Bericht
  • Buch
  • Chat
  • Dark Techno
  • Depression
  • Diagnose
  • einsamkeit
  • Erfahrung
  • Essen
  • Film
  • filme
  • Forum
  • Freunde
  • Heilung
  • Hilfen
  • Klinik
  • luzern
  • Medikament
  • Medikamente
  • Musik
  • Neuroleptika
  • Psychiatrie
  • Psychose
  • Psychose-Erfahrung
  • Psychose allgemein
  • Rente
  • schizophrenie
  • Schreibtherapie
  • schweiz
  • Stimmen hören
  • Stimmenhören
  • streamen
  • Studie
  • Symptome
  • Tanztherapie
  • Techno
  • Telepathie
  • Therapie
  • Umfrage
  • Urlaub
  • Vorstellung
  • Wahn

Benutzer online

  • 3 Mitglieder (davon 2 unsichtbar)
  • Rekord: 2.763 Benutzer (25. April 2024 um 21:37)
  • Ruth
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt
Community-Software: WoltLab Suite™
Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung in der WSC-Connect App bei Google Play
Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung in der WSC-Connect App im App Store
Download