kennt das jemand? Seit meiner Psychose im Oktober 23 fühle ich mich leer im Kopf, so als wäre alles ausgelöscht. Habe typische Negativsymptome wie Anhedonie, Alogie, Asozialität, Affektverflachung.
Innere Leere nach Psychose
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Ja das kenne ich auch. Allerdings bin ich seit 1998 chronisch krank mit Diagnose schizoaffektive Störung.
Mit geht es nicht gut. Habe auch leere oder wAtte im Kopf. Weiss nicht ob dies von der Erkrankung kommt oder von den medis. Bin sehr vergesslich 😔
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Also, ich habe auch seit mittlerweile 10 Jahren die Diagnose der schizo-affektiven Störung. Dass man ca ein bis zwei Jahre nach einer akutphase ein Gefühl von Ohnmacht, Anteibslosigkeit hat und generell abgestumpft gegenüber emfindungen ist, ist etwas normal. Gerade im Bezug auf Medikamente die in den meisten Fällen den dopaminhaushalt im Hirn ausgleichen und man dadurch vorallem nach der Psychose davon oftmals zu wenig hat. (Dopamin ist ein glückshormon und sorgt bei Überflutung für die typischen psychotischen Symptome). Vorallem aber auch wirkt alles extrem abgeflacht weil man durch das viele dopamin eine intensivere Wahrnehmung aller Reize verspürt(ähnlich wie bei hochsensiblen Mensch, wenn man nicht sowieso einer ist), im vergleich zum "normalen" Empfinden nach der akuten Phase.
Diesen downphasen kann man aber durch verschiedene Tätigkeiten entgegenwirken!
Sprich sich zusammenreißen aktiver und vorallem bewusst Dinge tun, die einem Spaß machen und damit auch glückhormone ausgeschüttet werden. (Musik hören/machen, Sport jeglicher Hinsicht, Freunde treffen die einem wichtig sind und...Ja auch Sex (oder auch alleine wer kein Partner hat). All diese Dinge schütten geringe/gesunde Mengen von dopamin aus und können der überdosirung von Medikamenten etwas entgegenwirken.
dabei hat mir persönlich Musik machen(texte schreibe, lieder kreiren) am meisten geholfen, aber auch anders kreatives schaffen löst Freude aus. Also versucht etwas zu finden in dem ihr euch ausleben könnt:)LG:))
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Ich hab die Diagnose schizoaffektive Störung seit 5 Jahren und ich habe auch Phasen mit kompletter leere gehabt, was der Horror für mich war. Aber derzeit habe ich starke Gefühle, aber es macht mir Angst weil ich nicht weis ob das wahre Gefühle sind oder doch die Krankheit. Bin immer so einem Zwiespalt was da mit mir loss ist.
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@Vici Diese Starken Empfindungen liegen an einer Überproduktion von Dopamin im Hirn, wie vorher schon kurz erwähnt.
Es ist super schön diesen Empfindungen freien Lauf zu lassen und sie zu "genießen" aber wenn das länger als eins bis zwei wochen anhält unbedingt Medikamente nehmen die dopamin senkend wirken ! Sonst ist die nächste Psychose nicht weit weg. Achte darauf ob du vermehrt Selbstgespräche führst(Laut und öfter als in normalen Phasen) und beobachte ob die Empfindungen stärker werden. Sollte das zutreffen bald möglichst ein arzttermin wahrnehmen!! Lieber ein mehr mal als zu wenig :)) gute Besserung dir

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TheBastion Ich nehme regelmäßig meine Medikamente und war seit gestern zwei Monate stationär. Ich hatte bis lang „nur“ eine Psychose, aber bekomme sehr oft psychotische Symptome. Danke
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Hallo,
Bei mir ist es jedesmal so, dass ich nach einer Psychose keinen klaren Gedanken mehr habe oder nichts denke.
Meine Psychose ist das massive hören von Stimmen, in dem Moment komme ich nicht mal mehr dazu mir die Ohren zu zuhalten, sondern bin wie versteinert. Geschockt.
Wenn mich nicht jemand von außen (wach)- schüttelt dann bleibe ich in diesem Zustand. Dass kam aber bisher nicht so oft vor. Meistens sind die Stimmen leise, und ich kann mir Oropax o.ä. in Ohren machen.
Ich habe dieses Verhalten in meiner Kindheit "erlernt" , Schock - Starre - Hilflosigkeit" Damals war es jemand von aussen der meine Entscheidung, aus dieser Situation heraus zu kommen half, und aus dem Erstarrungsmoment wach machte.
Ich bin gerade in einer flachen Psychose , seit längerer Zeit.
Ich vermute, dass mein Hirn sich dass damals als erfolgreiches Model gespeichert hat, weil ich durch diesen Ablauf quasi mein Leben gerettet habe. Auch wenn vielleicht nicht das Leben wirklich bedroht war, kam es mir nur so vor. Leider ist es für die Selbstständigkeit in solchen Situationen nicht als Erwachsener hilfreich, weil man ein Abhängigkeits-Stress-Modell gespeichert hat und man, wie auf jemanden wartend der einem heraus hilft, in einer übermäßigen Stressituation einfach wie versteinert ist.
Es ist sicher bei jedem anders.
Im Grunde ist es eine Reizüberflutung / Schock / Überforderung / Entscheidungsschwierigkeit / Hilflosigkeit
Die Stimmen sind die Reizüberforderung, v.a. in der ausgeprägtesten Form, wenn sie sehr laut sind, evtl. bösartig, oder auch gar nicht bösartig. Mein Gehirn schützt sich durch anschließende Gedankenleere. Ich merke wie ich in dieser Situation alles sehr genau wahrnehme, die Stimmen, die eigenen Gefühle dazu. So als ob man in Gedanken versunken ist. Oder zuschaut was mit einem passiert.
Je nachdem was dann der Inhalt ist, regen sich verschiedene Gefühle und auch "eigene" Gedanken.
Diese Wahrnehmung hat mir zwar geholfen wie die Stimmen sind , aber nicht dass sie weggehen . Deshalb versuche ich es mit Oropax. Es ändert sich auch, wenn ich unterwegs bin , höre ich Keine Stimmen. Aufjedenfall hilft Oropax zu 90 % , so dass ich höchstens noch ein Murmeln manchmal höre, dass ist schon mal gut.
Liebe Grüße
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Ich gehe mit inneren Stimmen wie mit der Reizüberflutung selbst um: Ich sortiere sie nach Marie Kondo.
- Tun sie mir gut, lasse ich sie zu.
- Beeinträchtigen Sie mich, blende ich sie aus.
Ich bin nicht unentbehrlich, auch nicht für diese Stimmen.
Um mich von feindseligen Angriffen abzugrenzen, stelle ich mir meine wünschenswerte Situation vor - die Situation, die ich mir wünsche und die ich aus eigener Kraft erreichen kann. Ich sehe, höre, fühle sie und fasse sie in Worte, die ich notiere. Damit schaffe ich mir meine eigene Stimme.
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Hallo , eure beiträge machen mir Mut hier etwas zu verfassen. 2018 hatte ich nach Überforderung auf Arbeit und emotionalem Stress (Verliebtheit und anschließendem Liebeskummer ) meine erste Psychose mit paranoiden Gedanken und vor allem ganz viel Angst. Ich wurde auf der geschlossenen Station und später auf einer offenen behandelt und medikamentös eingestellt. Ich habe dort gelernt das die Medikamente notwendig sind. Einige Ausbrüche gab es danach und seit dem dümpel ich umher. Habe zwischenzeitlich die Diagnose schizoaffektive Störung bekommen. Derzeit bin ich in stationärer Behandlung, sie wollen noch andere Medikamente ausprobieren.
Bin Müde und leer. Fühle wenig und nehme mich selbst kaum wahr. Ich konnte es für mich nicht verstehen und habe es auf die Medikamente geschoben, da sie mich auch so müde machen. Eure Berichte schaffen Verbundenheit , ich bin nicht alleine und werde verstanden ☺️Danke
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💓 Lich Willkommen im forum liebe Shellyshy
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Herzlich willkommen hoffentlich geht es dir bald besser
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Ich habe die Diagnose Schizophrenie. Ich kenne das mit der inneren Leere sehr gut. Angefangen hat das bei mir im Verlauf meiner zweiten Psychose. Ich fing an meine Seele nicht mehr richtig zu spüren und fühlte mich so als hätte ich nur Luft im Kopf. Diese innere Leere habe ich bis heute. Ich fühle mich so als hätte ich keine Seele.
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Ich habe jahrelang vor mich hin gedümpelt und gedacht, ich hätte keine Seele mehr. Das geht irgendwann vorbei, wenn du willst.
Mir hat am meisten mein Beagle Kaspar dabei geholfen.
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Ich habe meine Seele besonders in psychotischen Zuständen gespürt.
Kann es sein, dass du durch die Medikamente so "betäubt" bist dass du sie nicht spürst ?
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Bewegung ist gut für den Körper, aber auch um seine Seele zu spüren.
Mir hilft der Glaube an Gott. Ich singe täglich und dies tut meiner Seele wohl.
Es gibt einiges das man tun kann um die Seele zu spüren.
Der Seelennahrung ist Liebe!
Wenn du keinen Menschen finden möchtest um Liebe zu leben, kannst du auch ein Tier hüten.
Wenn mein Hund da ist den wir betreuen, dann blüht meine Seele auf.
Weil der Hund bedingungslose Liebe ist.
Sowie Gott auch bedingungslose Liebe schenkt.
Einen MEnschen zu finden, der die Seele eines anderen nährt, anstatt zu zerstören ist ein echter Fund!
Hüte ihn wie ein Schatz!
Bewege dich einmal täglich zügig an der frischen Luft.
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Ohne Seele würde man nicht leben! Man muss sie nicht spüren.
Das ist deine Sicht der Dinge.
Ich möchte meine Seele spüren. Sonst würde ich mich tot fühlen.
Eine Seele will Licht,Liebe,Frieden- dies strahlt Leben aus und kann für andere hilfreich sein.
Jedes Tier hat eine Seele. Eigentlich sollte man sie nicht essen.
Aber auch das ist Ansichtssache.
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Ich habe gelesen, das mehr als 50% aller Menschen mit Psychose NACH der akuten Phase weiterhin Symptome haben. Ich würde da am ehesten den Medikamenten vertrauen, mit Psychotherapie habe ich keine gute Erfahrung gemacht.
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Mit anderen Worten, vielleicht helfen andere Medikamente besser :slightly_smiling_face:
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Ich kenne dieses Gefühl viel zu gut. Nach meiner psychose habe ich Jahre lang mich gefühlt als Körper ohne Seele. Ich hatte das Gefühl wie eine leere Schachtel zu sein. Ich fühle sie auch heute noch nicht richtig. Wahrscheinlich braucht es viel Zeit und Geduld sich wieder zu finden.
Ich bin der Meinung das eine psychose die Seele so sehr verletzt, daß diese verloren geht. Aber hoffentlich nicht auf Dauer.
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Ich kenne dieses Gefühl viel zu gut. Nach meiner psychose habe ich Jahre lang mich gefühlt als Körper ohne Seele. Ich hatte das Gefühl wie eine leere Schachtel zu sein. Ich fühle sie auch heute noch nicht richtig. Wahrscheinlich braucht es viel Zeit und Geduld sich wieder zu finden.
Ich bin der Meinung das eine psychose die Seele so sehr verletzt, daß diese verloren geht. Aber hoffentlich nicht auf Dauer.
Eine Psychose verbraucht sehr viel Energie und Kraft.
Es kann deswegen sein dass man sich danach ausgelaugt fühlt. Man sagt ja auch dass einige nach der Psychose eine Depression bekommen und ein AD nehmen müssen.
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