Metra Sutta (man muss kein(e) Buddhist(in) sein, um die zu lesen) und (rechte) Achtsamkeit, die ja mittlerweile sehr populär ist, das sind gute Startpunkte.
Buddhismus
-
Charlie Brown -
3. Januar 2024 um 13:33
Fühlst du dich manchmal allein mit deinen Fragen oder Erfahrungen rund um Schizophrenie und Psychosen?
Bei Schizophrenie-Online bist du nicht allein. Tausche dich in unserem Forum aus, lies hilfreiche Beiträge im Wiki, entdecke persönliche Blogs und chatte mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen – sicher und respektvoll.
Jetzt kostenlos registrieren und Teil unserer unterstützenden Community werden. Gemeinsam ist vieles leichter!
-
-
Heike Alsleben
Ein Kurs in Achtsamkeit: MBCT: der heilsame Weg aus Niedergeschlagenheit und DepressionEinstiegsübung ist der Bodyscan und achtsames Essen.
Das Buch ist sehr gut gegliedert, teils sogar poetisch.
Im Prinzip Achtsamkeits- und Meditationsübungen vorher immer mit dem Arzt besprechen.
-
Ok, du nervst mich. Ich mache eine Foren-Pause.
Mingyur Rinpoche hatte schon als Kind unter Panikattacken gelitten und hat keine mehr Dank Meditation.
-
Hallo
Ok, du nervst mich. Ich mache eine Foren-Pause.
Mingyur Rinpoche hatte schon als Kind unter Panikattacken gelitten und hat keine mehr Dank Meditation.
Das kann ich nachvollziehen @Grijpstra , fände es aber schade, wenn ein Forenmitglied wie du wegen eines ziemlich neuen Users vergrault wird und wegbleibt.
Ich hoffe wir lesen uns bald wieder.
LG Hejemalafa
-
Ok, du nervst mich. Ich mache eine Foren-Pause.
Mingyur Rinpoche hatte schon als Kind unter Panikattacken gelitten und hat keine mehr Dank Meditation.
Ja, sehr schade, ich verstehe schon dass @Dark Knight annekt und mit seiner Vorgehensweise auch nichts erreicht... Aber verbieten kann ich ihm seine Meinung trotzdem nicht, vor allem da er auch seine Gründe hat für seine Meinung...
-
Ich habe früher auch regelmäßig meditiert und hab nur gute Erfahrungen damit gemacht.
Der Buddhismus ist ein sehr friedlicher Weg,so wie ich es verstanden habe.Daher gibt es die 5 Grundlagen,die den Menschen die Achtsamkeit näher bringen sollen:
1.Achtung vor dem Leben.Keine Gewalt
2.Achtung vor dem Eigentum.Großzügigkeit
3.Ehrlich sein und die Wahrheit sprechen.Keine Lüge.
4.Sexuelle Verantwortung.Kein Mißbrauch von Menschen.
5.Klares Bewußtsein.Keine Rauschmittel.
Dies sind ethische Grundlagen jeder buddhistischen Richtung und sind Voraussetzung für ein Leben in Achtsamkeit.
-
Es freut mich,dass die grundlegenden Prinzipien der achtsamen Lebensführung hier so gut ankommen.
Hier stelle ich weiterführend ein Hörbuch von Thich Nhat Hanh,einem ehemaligen buddhistischen Meister aus Vietnam,rein.
In diesem Hörbuch werden von Thich Nhat Hanh die 5 grundlegenden Pfeiler der achtsamen Lebensführung nochmal ausführlich erläutert.
Auch geeignet als Einschlafhilfe des nachts:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
"Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen.
Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts."Buddha (563 vor Christus - 483 vor Christus)
-
Hier kommt etwas von einem meiner liebsten Zen-Meister,von Ryokan.
Er lebte in Japan im 19.Jahrundert und hat sich damals gegen ein Leben als Klosterchef entschieden und ist stattdessen ein Zen-Vagabund geworden.Dabei hat er immer wieder ganz viele schöne Gedichte verfasst und immer wieder mit Kindern gespielt.Er hat auch nicht gezögert,seine Einsamkeit durchs Weinen auszudrücken.Am Ende seines Lebens hat er doch noch die Liebe zu einer jüngeren Frau kennengelernt.Ich schätze seine Gedichte sehr.
"Der Regen hat aufgehört, die Wolken sind weggezogen,
und der Himmel ist wieder klar.
Wenn dein Herz rein ist,
dann sind alle Dinge deiner Welt rein.
Gib diese vergängliche Welt auf, gib dich selbst auf.
Dann werden der Mond und die Blumen
dir den Weg weisen..."Daigu Ryokan (1751-1831)
-
Ach Dark Knight!
Dieser Thread ist für Buddhistische Zitate usw gedacht.
Genau wie ich ab und zu christliches poste, da mir Jesus in meinem Leben schon geholfen hat, haben auch andere Religionen hier ihren Platz. Solange sie nicht "bekehrend" wirken.
Jeder soll doch glauben dürfen, was ihm hilft. Denn was hilft, das heilt.
Da du ja selbst traumatisches erlebt hast in deiner Psychosen (mit kath.Denkgut) heisst das dass dich Religionen allgemein triggern.
Das tut mir sehr leid. Aber bitte versuche diese Triggerthreads doch zu ignorieren.
Anderen hat es geholfen.
Ich erinnere mich, dass du auch schon meine christlichen Beiträge disliket hast....
Ich finde das etwas schade.
ALles liebe dir,
Windlicht
-
Das Gedicht finde ich auch sehr schön unabhängig, ob es jetzt buddhistische Wurzeln hat. Jeder kann ja selbst entscheiden, was er glauben möchte. Wir haben ja Religionsfreiheit. Bin der gleichen Meinung wie Windlicht. Hier ist Platz für solche Zitate und wenn Raffa dadurch seinen Frieden findet und das anderen mitteilen möchte, ist das noch lange keine Werbung. Dark Night, vielleicht triggert dies doch. Dann kannst Du solche Threads immer noch ignorieren.
-
Dankeschön Emily 31 und auch Windlicht.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Finde eure Kommentare erstklassig.
-
Dieser Thread ist für Buddhistische Zitate usw gedacht.
Jeder soll doch glauben dürfen, was ihm hilft. Denn was hilft, das heilt.
Hallo Windlicht,danke für deinen Beitrag: "Denn was hilft,das heilt.."
-
"Folge nicht den Ideen anderer, sondern lerne auf deine innere Stimme zu hören. Dein Körper und Geist werden klarer, und du wirst die Einheit aller Dinge realisieren..."
Dogen Zenji (1200 - 1253 nach Christus )
Zu lernen, auf die eigene innere Stimme zu vertrauen und sie immer mehr kennen zu lernen, ist ein wichtiger und lebenslanger Prozess.
Tief in der eigenen Seele findet man oft mehr Antworten, als man sich vorstellen kann. Manche sagen sogar, dass tief im Herzen das ganze Universum enthalten ist
-
Es gibt Dinge, die manche Menschen nie verstehen werden. So auch das Prinzip der inneren Führung.
Meine innere Stimme bzw. mein innerer Freund war immer für mich da. Meine innere Stimme hat mich getröstet, wo ich traurig war. Sie hat mich ermutigt, wo ich verängstigt war, und sie hat mich aufgebaut, wo ich alle Hoffnung verloren hatte.
Wer kennt das noch von euch, das Prinzip der inneren Stimme ?
Wie zeigt es sich bei euch und welche Bedeutung gibt ihr dem?
-
Man iat ja nicht ständig psychotisch!
-
Das Prinzip der Gewaltlosigkeit - Ahimsa
Ahimsa bedeutet „Gewaltlosigkeit“ und beschreibt das Prinzip, keinem Lebewesen in Gedanken, Worten oder Taten Schaden zuzufügen oder zu verletzen.
Ahimsa stammt aus dem Sanskrit und setzt sich aus „a-“ (nicht) und „himsa“ (Verletzen, Schaden) zusammen, also „Nicht-Verletzen“ bzw. „Nicht-Schaden“. Es ist ein zentrales ethisches Prinzip in Religionen wie Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Yoga. Wer Ahimsa praktiziert, bemüht sich bewusst, Frieden und Mitgefühl zu leben und Leid zu vermeiden—nicht nur gegenüber Menschen, sondern allen Lebewesen.(Quelle: perplexity.ai)
Das Prinzip der Gewaltlosigkeit ist ein zentrales Prinzip aller buddhistischen Richtungen.
Es bedeutet in erster Linie keine Gewalt anzuwenden,also nicht zu töten,aber auch nicht zu verletzen und generell nicht zu schaden.Dabei werden alle fühlenden Wesen,also auch die Tiere,mit einbezogen.
Daher sind die strengen Buddhisten oft auch Vegetarier oder gar Veganer.Das verlangt der Buddhismus aber nicht von der ganzen Menschheit.Oft geht es auch darum,möglichen Schaden bzw. Gewalt an sich zu minimieren.
Es gibt wohl Untersuchungen darüber,dass,wenn die Menschheit 50 % weniger Fleisch und Alkohol zu sich nehmen würde,vor allem die Menschen im Westen,das Hungerproblem der ganzen Erde gelöst werden könnte.(Für den massiven Fleisch - und Alkoholkonsum braucht es ganz viel Ackerfläche und riesige Mengen von Getreide und Pflanzen,die für die Ernährung der Menschen eingesetzt werden könnten,abgesehen vom Leid der Tiere)
Doch es geht nicht nur um Tiere.Ahimsa,Gewaltlosigkeit,bedeutet generell sich darum zu bemühen,andere nicht grundlos oder leichtfertig zu verletzen oder gar zu schaden.Es bedeutet,Mitgefühl für andere zuzulassen und auch danach zu handeln,wenn andere in Not sind.
Gewaltlosigkeit heißt,das Töten nicht zu billigen oder zuzulassen.Es bedeutet,die Schwächsten (Kinder,Kranke,Frauen) zu schützen und Gewalt generell gegen die Schwachen nicht zu rechtfertigen.
Gewalt kann auch durch Worte stattfinden.Da nehme ich mich selbst nicht aus.Ich persönlich wende keine körperliche Gewalt an,und ich lehne das generell auch ab,aber ich kann leider nach wie vor auch psychische Gewalt ausüben.Das ist natürlich auch nicht im Sinne der Gewaltlosigkeit.
Worte können auch verletzen und schaden,und sogar Menschen in die Verzweiflung führen.Daher umschließt Gewaltlosigkeit ein anderes buddhistisches Prinzip,nämlich das der achtsamen und bewußten Rede.
Es ist eine große Herausforderung,vor allem,wenn man viel Zorn in sich trägt,so zu reden,dass man andere nicht unnötig verletzt,herabwürdigt,beleidigt oder abwertet.Das ist eine große Übung und dennoch wichtig.
Daher umfasst Gewaltlosigkeit,das zentrale Prinzip des Buddhismus,alle Bereiche des Miteinander,also das Denken,das Fühlen und die Handlungen in unserer gemeinsamen Welt.
Buddha zeigte mal mit dem Finger auf den Mond.Ich verstehe das so,dass wir als Menschen uns nur in die Richtung der Vervollkommnung bewegen können,aber das Ziel letztendlich nie erreichen werden.Es geht also,auch im Buddhismus,nicht um Perfektion,sondern um Wachstum.
-
Schön das es diesen thread gibt. Bin ja vor einem Jahr aus meiner Kirche ausgetreten und habe sehr viel kritisch über christliche Glauben hinterfragt, ist nicht viel übrig geblieben.
Jetzt seit ein paar Wochen interessiere ich mich bisschen für den Buddhismus. Konkret metta Meditation die ist sehr schön zb angeleitet von Annika henkelmann geführte Meditation. Möchte auch buddhistische Zentrum in meiner Stadt bald mal besuchen.
-
"Meine Hütte liegt mitten in einem dichten Wald;
Jedes Jahr wächst der Efeu höher,
Keine Neuigkeiten von den Angelegenheiten der Menschen,
Nur gelegentlich das Lied eines Holzfällers.
Die Sonne scheint, und ich flicke meine Robe;
Wenn der Mond hervorkommt,
lese ich buddhistische Gedichte.
Ich habe nichts zu berichten, meine Freunde.
Wenn ihr den Sinn herausfinden wollt,
dann hört auf hinter so vielen Dingen herzujagen..."Meister Ryokan aus Japan,19.Jahrhundert
-
Bin ja vor einem Jahr aus meiner Kirche ausgetreten und habe sehr viel kritisch über christliche Glauben hinterfragt, ist nicht viel übrig geblieben.
Das ging mir ganz genau so. Allerdings war es ein längerer Prozess des Hinterfragens, und es war dazu ein Auslöser nötig.
-