Kein Staat kommt ohne Klapse aus. Selbst nach Hitler

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  • Mir ist aufgefallen als ich noch mal an meine Klapsenerfahrungen dachte, dass in dem Gebäude -dort war ein Krankenhaus drüber- ständig Frauen, die während einer Entbindung oder nach Narkose, vom obrigen nicht-psychiatrischen Personal für "merkwürdig" gar suizidgefährdet befunden und verschleppt worden sind, nämlich nach unten in die Klapse und dort wurden ihnen Psychopharmaka als "Beruhigungstabletten" angedreht und eine Unterschrift für die "Freiwilligkeitserklärung" abgewürgt mit der Androhung, wenn sie nicht unterschreiben, müssten sie länger als zwei Wochen dort bleiben, weil dann ein Richter sie zwangseinweisen würde.


    Das war so im Jahr 2019 - nicht lange von heute entfernt was. Als ich weiter im ganzen Deutschland die Online-Reviews zu verschiedenen Krankenhäusern mit Klapse ansah, gab es auch paar Userinnen die genau dieses Verfahren (nach Narkose runter in die Klapse verfrachtet) beschrieben. In einem Krankenhaus mit Klapse in Thüringen, das zum Georgius Agricola Komplex gehört, soll sich sogar die Krankenhausdirektorin 2020 umgebracht haben. Ihre Leiche soll im Wald gefunden worden sein.


    Was hat das eine mit dem anderen zu tun fragt ihr euch?
    Ich hoffe ihr fragt das nicht, denn es ist eine hochgradig dumme Frage, die nur noch schwachsinniger wird, sobald ihr euch mit der Hitlerzeit und Zeit davor mal auseinander (oder zusammen) gesetzt habt, wie das so mit der Klapse und Medizin, Wissenschaft, Pharma, Glaube an Gott, Glaube an Geisteskrankheiten und Herrschaft (Patriarchat, Frauenunterdrückung) alles so gemeinsam ejakuliert. Ich hoffe ihr glaubt nicht, dass sei vorbei. Es mag digitaler und effizienter durch eine Masse geworden sein, die diese Formen der Menschenunterdrückung akzeptiert.


    Ich für meinen Teil, musste leider feststellen, dass die Moloche stärker denje geworden sind und weiterhin marginalisierte Gruppen ausbeuten und ausmerzen, am Leben und an Karriere hindern. In den Klapsen in die ich gesteckt wurde, waren öfters ältere Frauen, überhaupt Frauen, einige die lesbisch wirkten, paar schwarze, solche aus der Unterschicht (Hartz4, Obdachlos), süchtige oder einfach welche die super tolle (nicht) Verwandte haben wie ich.



    Was sind das für Frauen? Die Rede ist von den "0,1%" oder "1%" "Geisteskranker" auch heute. Diese Zahlen sind seltsamerweise seit Jahren kaum verändert und kommen von rein psychiatrischen Online-Artikeln und Psychiatern/Psychologen (fand ich durch Gespräche mit denen heraus) aber auch aus queerer Richtung, wo es um die Verbreitung der "Homosexuellen" geht. Interessant oder.


    Zu der toten Direktorin habe ich weiter nichts finden können. Die Polizeimänner haben die
    Untersuchungen natürlich eingestellt, weil Suizid ja freiwillig ist (lol "Selbstmord").


    Ich denke in Anbetracht der bis heute vorherrschenden und sich wieder verschärfender Menschen-Frauen- und Tierrechtsverletzungen (heute gelten zu "Asoziale" auch die Ungeimpften). Ist wahrscheinlich, dass die Direktorin irgendetwas gewusst haben muss, das über das Verschleppen hinaus geht. Meine Ahnung geht dahin: In ganz Deutschland gibt es einige Berichte zu Vergewaltigungen und unrechten Video-Bildaufnahmen die in Krankenhäusern vom Personal an vornehmlich Patientinnen gemacht wurden - evtl. kann es also so etwas sein. In den Klapsen in denen ich war, gab es auf dem Fluren jedenfalls sichtbare Kameras und womöglich auf den Toiletten/Bad versteckte?... Wer weiß.

    Entweder die Direktorin wurde beseitigt (Mord) oder in den Suizid hinein bedroht von Tätern oder/und der Gefahr das ein Skandal auffliegt. Die Medien sehen so was als gefundenes Fressen, sie hätte sich dann irgendwie rechtfertigen müssen, was die Kollegen so abziehen während sie das KH mit Klapse "anführt". Sosusagen würde sie zum Schindluder gemacht - weil sie eine Frau ist. Häufig müssen sich selbst niederschwellige Frauen rechtfertigen, für etwas, das Männer getan haben. Müssen sich in deren Namen entschuldigen usw.


    Nun ist es so. Die Lügen und Überzeugungen der Täter und Mittäter verdecken die Wahrheit und verfälschen sie immens. Bislang wurde leider keine Gerechtigkeit geschaffen. Die "Asozialen" werden weiterhin ausgebeutet und umgebracht, ihre Lebenszeit wird deutlich verkürzt (ihr wisst nicht wodurch? Packungszettel der Psychopharmaka und anderer Medikamente mal lesen).


    Besonders merke ich, dass es Frauen noch schwerer gemacht wird, ein ausübungswürdigen Beruf zu bekommen. Mit psychiatrischen Diagnosen kann keine mehr in die Positionen kommen, wo sie wenigstens bisschen was verdienen kann um zu Leben - auch im Alter. Siehe Fluglotsin, Politikerin, Direktorin, Ärztin..... Da muss sie schon ihren Lebenslauf, der vom System verschandelt wurde, irgendwie verschönern.


    Oder sie lässt es, dann empfangen sie "freundlicherweise" Hartz4amt und Obdachlosigkeit, seltener erbt sich reich oder gewinnt ihre Existenzvergütung durch Lotto.


    Hartz4 soll jetzt sogar "Bürgergeld" heißen, mit unveränderten Sanktionen.

    Selbst der Online-Duden präsentiert ein kleines Fenster, wo angemerkt ist, dass ein Personenbegriff möglicherweise nicht das weibliche Geschlecht mitmeint. Und in Sachen Hartz4 ist es noch verwerflicher "Bürger" zu sagen, weil die meisten Beziehenden leider Frauen sind.

    Aber die oben haben seit Jahren nichts gelernt und die wollen für "Asoziale" auch nichts verbessern.


    Noch ekliger wird es wenn sich die Kinder-Jugendheime, Behindertenheime, Altenheime und Werkstätten für Behinderten aus der Perspektive der Opfer betrachtet werden. Es kommt auch scheinbar kein Staat ohne diese aus. Mit den "Asozialen" wird sehr viel Geld verdient. Kein Wunder, dass dann Behinderte so von Lobbyisten aus Religion und Pharma manipuliert werden, dass sie was gegen Frauenrechte (Recht auf Abtreibung/Nichtmutterschaft) sagen. Wenn die nicht von kleinan schon solchen Molochen ausgesetzt wären, würden mehr Behinderte feststellen, dass es besser gewesen wäre, nicht geboren zu sein, als in einem Molochstaat.

    Die Mehrheit der Behinderten hat dazu ein erhötes Armutsrisiko bzw. die sind arm (ich) und nur die AusbeuterInnen verdienen viel Kohle mit denen. Behinderte Frauen sind außerdem auch gefährdet wieder oder überhaupt vergewaltigt zu werden. Meistens sind die perfekte Opfer, die nur schreien können.


    Die Ärzte können sich mehrere Luxusautos leisten und die Umwelt dadurch noch besser vergiften, und paar Leute anfahren,- ich muss mich von A bis Z zu Fuß quälen oder Bus fahren, wo seit längerem nicht nur das Ansteckungsrisiko mit Sars, sondern allgemein Grippe und ähnlicher Krankheiten hoch ist.


    Gemeinschaft ist nicht positiv für Individuen wie meinesgleichen. Wir kämen besser zurecht und wären lebensfroh, wenn wir die einzigen Lebenwesen auf dem Planeten wären.

    Dann wären es auch Billionenmal ethischer hier. In meinem Elend gab es wirklich nie ein Wesen, das ich mehr mochte als mich.

    Logischerweise, weil ich nur das Beste für mich will, aber die Fremden nur das Schlechteste für mich und meinesgleichen (meinesgleichen sind meine Sympathiegruppen) vorsehen.


    Widerwärtig ist der allgemeine Brei der sich "Menschheit" nennt.

    Würde der Planet einfach vernichtet werden, würde mich das ganz glücklich machen, dann müsste ich nicht noch mehr leiden und um die Mehrheit der Lebewesen ist es sowieso nicht schade, weil diese unethisch sind und so was sollte nicht sein. Die anderen Planeten und Sterne sind bisher ethisch geblieben oder sind es wieder geworden. Richtig beneidenswert. Überfällig ist der Tod dieses leidmehrenden Brockens, den Männer "Erde" umbenannten. Besser passt 'Schlachthaus' oder 'Tatarus'.

    "Ich will tot sein, aber sterben möchte ich auch nicht, weil ich einige Male mitangesehen habe, wie lang das dauern kann."- Ilse Aichinger🧙🏽‍♀️

    Einmal editiert, zuletzt von Noromos () aus folgendem Grund: Ergänzt

  • Noch als Beispielfall: die Juristin "Beate Bahner" wurde 2020 weil sie zur sofortigen Beendingung der staatlichen Grundrechtsverletzungen (G-Regeln, Impfzwang, Quarantäne, Lockdown) aufrief "forsorglich" in die Klapse gesperrt, sehr wahrscheinlich unter Psychopharmaka gesetzt. Ihre Website wurde gesperrt (so heißt es bei einem Welt Artikel aus dem Jahr 2020)


    Ihr Schicksal teilen sehr viele Frauen die sich vor Jahren bereits für Frauenrechte, Tierrechte oder Kinderrechte einsetzten. Noch bekannter in der Menschheitsgeschichte sind aber wohl Philosophen, die aufgrund ihrer Entdeckungen, die nicht den Herrschenden schmeichelten, umgebracht worden.


    Ich frage mich ob Frau Bahner nach den erlebten nazi-stasi Methoden zu eine Art Kate Millett wird.

    Wenn sie nicht komplett sediert wurde dann wäre das nur logisch und vor allem, sich mal mit dem Patriarchat zu beschäftigen.


    Übrigens ist es interessant, dass die einschränkenden Staatsmaßnahmen nach Trumps Herrschaft einsetzten. Der große Ami-Führer viel, da denken sich die europäischen Staaten und besonders das amigeprägte Deutschland (BRD) jetzt wohl, selber tatkräftig zu werden.


    Wirklich traurig ist dabei, wie Frauen im Leben behindert werden, jetzt noch mehr denje. Deutschland ist bloß ein größeres Jemen oder kleineres Indien.

    "Ich will tot sein, aber sterben möchte ich auch nicht, weil ich einige Male mitangesehen habe, wie lang das dauern kann."- Ilse Aichinger🧙🏽‍♀️

  • Es ist wirklich so lächerlich und ich gebe dir in vielen Punkten Recht.


    Dass Behinderte einfach einen Hungerlohn bekommen in der Werkstatt ist solch ein unmenschliches Verbrechen und zeigt das Kapitalverbrechen des Kapitalismus.


    Überall forschen diese Ungerechtigkeitsforscher. Aber wzf.. jeder wird mit einer unterschiedlichen Leistungsfähigkeit gebohren. Jedem Menschen eine unterschiedliche Lebensqualität zuzuschreiben basierend auf der Bewertung dieser genetisch bedingten Leistungsfähigkeit ist einfach der grundlegende Fehler des Systems.


    Sag dem behinderten Baby ins Gesicht, dass es niemals so viel wert sein wird, wie sein gesunder Bruder. Er wird immer ein besseres Leben verdient haben. Das ist sein Geburtsrecht.


    Welche unmenschliche Scheiße ist das.

  • Noromos und JohnDoe


    Ich Frage mich in was für einer Welt ihr lebt!? Die heutige Zeit mit der Nazizeit und der davor zu vergleichen entbehren jeglicher Vernunft....


    Während der Nazizeit wurden die Menschen die nicht arbeiten konnten als Unwertes Leben taxiert und einfach für medizinische versuche gebraucht oder auch sofort umgebracht... Das ist bis heute sehr gut dokumentiert...


    Vorher war es auch nicht besser, es gab keinen Sozialstaat und auch keine medizinische Versorgung, erst recht nicht für arme Menschen. Die Familien waren häufig total überfordert und haben die schwer erkranken zum teil einfach in ein Improvisiertes Gefängnis bei ihnen zu Hause gesteckt und nur mit dem nötigsten versorgt.... Viele wurden auch einfach umgebracht... In sehr Armen Regionen unserer Erde ist das noch immer so...


    Die heutige Situation ist im Vergleich schon sehr human, auch wenn es natürlich noch Vermessungs potential gibt... Heute gibt's Hilfe die der Staat und damit alle die steuern Zahlen finanziert... Es gibt erwerbsminderungsrente, Harz IV , es gibt für den Notfall Kliniken und für die ambulante Behandlung viele Angebote und auch wichtig, es gibt Medikamente die dass leben erträglich machen... Alles bezahlt durch die werktätigen die steuern Zahlen...


    Ich bin dankbar nicht fallen gelassen zu werden sondern dass mir geholfen wird ein durchaus anständiges leben zu führen... Zwar nicht im Luxus aber doch ein leben mit einem Dach über dem Kopf, zwei warme Mahlzeiten pro Tag und etwas Kultur... Natürlich kann es immer mehr Luxus sein, wie ein eigenes Auto oder eine Flugreise etc.... Aber wer das will, sollte auch etwas für die Gesellschaft produktives beitragen (Arbeit / Kind erziehen etc). Ich sehe nicht ein, dass jemand der in selbsmitleid versinkt, die angebotene Hilfe ablehnt dann noch Anspruch haben soll auf ein Leben wie ein König in Frankreich...


    Sorry dass ich so direkt schreibe, will niemanden beleidigen, aber es musste mal gesagt sein

    „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Niemand hat gesagt, dass die Menschheit sich nicht entwickelt hat. Natürlich ist es heute besser als früher. Das haben wir durch Fortschritt und progressives Handeln erreicht. Eine unserer sinnvollsten Eigenschaften.


    Für Fortschritt und progressives Handeln braucht es aber die Identifikation von Problemen und Verbesserungspotenzial.


    Daher festzustellen, dass es jeglicher Menschlichkeit fehlt, wenn wir einem Down Syndrom Kind eine schlechtere Lebensqualität gönnen, als einem gesunden Kind, ist der erste Schritt.


    Kapitalismus ist im Kern und per se purer Albeismus. In keiner Kultur der Menschheit gab es jemals ein Verständnis von Leistungsgerechtigkeit wie wir es in unseren Hochkulturen erarbeitet haben.


    Wir wissen, dass sich indigene Kulturen nur so viel zu Essen holen, wie sie benötigen. Wir wissen, dass sie es gerecht untereinander teilen, damit jeder genug von allem hat. Kein Dschungelvolk würde es akzeptieren, dass ein Mitglied der Gruppe sich eine Villa baut, während die anderen auf dem Boden schlafen müssen.


    In der Gesellschaft ist uns sogar bekannt, dass die Großkapitalisten ihr Geld in diesem Maße nur vermehren konnten, weil sie auf die Arbeit von Angestellten bauen konnten.


    Daher hat sich die Wissenschaft schon längst gefragt: Ist Konkurrenz wirklich die bessere Lebensart? Treibt uns der Ellenbogenkapitalismus an? Wo einige gewinnen und andere verlieren?


    Du kannst genug Forschung dazu im Internet finden. Die Annahmen des Neoliberalismus waren falsch. Kooperation führt zu besseren Ergebnissen als Konkurrenz.


    Die Menschheit muss wieder lernen zusammen zu arbeiten. Und wir Schizophrenen sind der Krebs im System, der ihnen zeigt, dass ihr Handeln ungerecht ist und dass es progressive Umstürze erfordert, um die Menschheit voran zu bringen.


    Nieder mit dem Kapitalismus. Schmeißt die Reichen ins Feuer. Diese Ausbeuter haben es nicht verdient die neue Welt zu erleben, die wir erschaffen.

  • „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Niemand sprach von Sozialismus. Wir erschaffen etwas völlig neues. Eine Welt in der wir es nicht mehr hinnehmen müssen, dass Kapitalisten geistig behinderte Babys misshandeln und unterdrücken und wir durch unser Schweigen Unterstützung leisten. Das Blut dieser Babys klebt an deinen Händen. Du hast die Innerein dieser verkrüppelten Babys mit deiner Nahrung aufgenommen und mit jedem Euro den du ausgibst treibst du die Foltermaschinerie weiter voran, die permanente Kriegsverbrechen an den Seelen der Schwächsten unserer Gesellschaft zur völligen Normalität macht. So normal, dass wir die Diskriminierung mittragen und verteidigen, selbst wenn wir ihnen ins Angesicht blicken, haben wir keine Scheu mehr ihre Seele zu zerquetschen um unseren Wohlstand zu sichern.


    Purer Egoismus ist es, der diese grausame Folter von verkrüppelten Babys ermöglicht. Der Egoismus jedes einzelnen. Sieh in den Spiegel und frag dich, ob du diese Unterdrückung und Versklavung weiter auf dich nehmen willst.


    Und es sind nicht nur die verkrüppelten Babys. Schon lange ist bekannt, dass unser Handeln auch die Umwelt zerstört. Unsere eigene Überlebensgrundlage zerstören wir bei unserem blinden Handeln und führen damit die Menschheit zu ihrem Untergang.


    Es ist höchste Zeit, dass wir handeln und uns gegen diese Grausamkeiten wehren.

  • JohnDoe


    Dann geh doch in die offensive und beschreibe hier was du genau zum positiven verändert willst und wie...


    Du schreibst hier immer von Unterdrückung (in Deutschland!?) Und nicht, was du anstrebst!


    Übrigens bekommen körperlich oder geistig benachteiligte in der Schweiz viel Unterstützung und führen sehr oft ein glückliches leben mit viel Zuwendung... Glück kann man ja nicht daran fest machen ob man ein teures Auto hat oder nicht... Es wird sehr viel Geld und Personal für eine gute Betreuung und Unterstützung diese Bevölkerungsgruppe aufgewendete. Ich habe schon einige z.b. am Down-Syndrom erkrankte getroffen (unter anderem eine Cousine) die einen glücklichen Eindruck machen und ein schönes leben haben... Auch kenne ich die Sicht der pflegenden (kenne ergo Therapeuten) und die geben alles dafür, dass es ihren Kunden so gut wie möglich geht... Von Verhältnissen wie bei uns in Westeuropa träumen leider die meisten Menschen weltweit... Dies weil es dort eine andere Einstellung zu benachteiligten gibt und noch dazu die recurcen fehlen...


    Wenn ich deine Texte so lese, denke ich, dass es dir weniger um die Verbesserung der Situation der Menschheit im Allgemeinen geht, sondern um deine eigene Situation... Aber jeder kann seine Situation verbessern... Da meine ich damit, dass man versucht sich Glück zu gönnen, dazu braucht man keine grossartigen finanziellen mittel sondern den Willen was im eigenen Umfeld zu verbessern und an sich selbst zu arbeiten...

    „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Geld entscheidet auch über Glück, aber noch eindeutiger über Lebensqualität.


    Jeder gesunde Mensch hat die Möglichkeiten sich diese Lebensqualität selbst zu erarbeiten oder sich dafür zu entscheiden mit weniger zufrieden zu sein. Er trägt die Konsequenzen seiner eigenen Entscheidungen.


    Aber einige Menschen haben keine Wahl. Sie werden gebohren und haben nicht die Möglichkeiten, die gesunden Menschen offen stehen.


    Aufgrund ihrer Genetik verurteilen wir sie zu einem Leben am Bodensatz der Gesellschaff. Wir gönnen ihnen nicht die selbe Lebensqualität, wie einem gesunden Menschen.


    Leistung soll sich lohnen. Wer viel leistet, der soll belohnt werden. Das ist unser Ziel und wir nennen es Leistungsgerechtigkeit.


    Wir wissen genau wie viel wir den Verkrüppelten zahlen müssen im Sinne der Leistungsgerechtigkeit:


    Forscher errechnen ideale Summe: So viel Gehalt macht wirklich glücklich - Video
    Wie viel Geld macht glücklich? Einfach immer nur mehr Geld ist es jedenfalls nicht. Forscher haben eine ganz bestimmte Summe errechnet, ab der „mehr“ nicht…
    www.focus.de

  • Wenn ein Staat ohne Klapse auskommen wollte, müsste akzeptiert werden, dass es keine allgemeine Geheimhaltung geben kann. Ich als Schizophrene kann nicht geheim abstimmen, geheim wählen, da meine Umgebung in mich hineinsieht. Dies wird allgemein, sozusagen staatlicherseits, psychiatrischerseits, geleugnet. Es wird als schizophrenes Symptom der Gedankenausbreitung bezeichnet, dass ich es mir angeblich nur einbilde, dass meine Umgebung in mich hineinsehen kann und wenn ich merke, dass mir meine Umgebung auf mein Inneres antwortet, nennt man es Eigenbezug oder gar Halluzination.


    Würde die Leugnung zugegeben und alle wären ehrlich zueinander, dürfte es wegen der gleichen Rechte keine geheimen Wahlen mehr geben. Das wäre für mich das Paradies, von jedem Nachbarn zu wissen wofür und wogegen er ist bzw. stimmt.


    Rupert Shaldrake wurde für seine Theorie der sich überlappenden morphischen Felder angegriffen.


    Solange ich dieses hier allerdings noch schreiben darf, meine ich allerdings doch noch, mich in einem sich weiterentwickelndem Rechtsstaat zu befinden.

  • Wegen dieser Geheimhaltung und der Leugnung der Tatsache, dass ich nichts geheimhalten kann, kann ich nicht beim Geheimdienst arbeiten und noch nicht einmal eine normale Bürostelle machen, weil da auch immer Firmeninterna sind. Mein Psychologiestudium habe ich wegen dem Datenschutz geschmissen. Da wäre ich ja eine Gefahr für meine Patienten.


  • Es gibt aber sehr viele Menschen, auch bei uns im reichen Westen, die daran scheitern wenigstens ein Mittelstands Einkommen zu generieren... Manchmal durch eigenes verschulden (Drogen, kein Fleiss oder ähnliches) oder aber durch unglückliche Umstände (Elternhaus, Flüchtlinge deren Ausbildung nicht anerkannt wird, psychische, geistige oder körperliche Behinderungen)


    Zum Glück haben wir bei uns wenigstens ein recht gut ausgebauten Sozialstaat, der diesen Menschen die Menschenwürde lässt und ihnen möglichst ein selbstbestimmtes leben ermöglicht... Es gibt ja ganz verschiedene Renten und Unterstützungsleistungen je nachdem wie die Situation des betroffenen ist... Schwer geistig behinderten kann man ja nicht einfach Geld überweisen, das würde ihnen nichts bringen, da sie Geld nicht so sehen wie es in unserer Gesellschaft nötig ist. Vielmehr werden Betreuung und Beschäftigung angeboten, sowie natürlich alles was es für ein anständiges leben braucht... All diese Leistungen übersteigen häufig von den Kosten bei weitem ein Mittelstands Einkommen...


    Ich bin ein anderer Fall, kann für mich selbst sorgen (solange ich meine Medikamente nehme und mich immer wieder Erde). Also bekomme ich zu 50% eine Rente, da ich nicht mehr voll belastbar bin, zu 50% bekomme ich Lohn von der Firma wo ich arbeite... Also ich bin zufrieden mit dieser Lösung....


    Hatte zwar auch mal Pläne zu studieren (Studium im Maschinenbau schon angefangen) dann kann aber die Psychose und ich musste die Pläne begraben... Zuerst war ich sehr unglücklich darüber, mittlerweile sehe ich es nicht mehr so eng... Mein leben hätte finanziell und von der beruflichen Laufbahn zwar deutlich besser sein können, aber viel Freiraum und Freizeit zu haben ist auch nicht schlecht... Man kann halt nicht alles haben... Ich lebe zwar ein bescheidenes aber recht glückliches leben... Dabei versuche ich auch die kleinen Sachen zu schätzen...

    „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Dass ich mein Diplom-Psychologiestudium kurz vor erfolgreichem Abschluss auf Anraten der Ärzte abgebrochen habe und eine Umschulung zur Bürokauffrau gemacht habe, ist zwar so dermaßen nachteilhaft vom Lebenslauf her, dass ich keine Arbeit finde, ABER: Ich kann von der Witwenrente meines Mannes so gut leben als wie in den Zeiten, als er mich durch seine Berufstätigkeit mit durchgefüttert hat. Eigentlich sogar noch besser, finanziell, wenn ich sparsam lebe.


    Nun, da er nicht mehr ist, fühle ich mich freigestellt, sowohl finanziell, arbeitsmäßig, aber auch, dass ich ihn nicht mehr schützen muss, sondern wirklich nur noch für mich selber verantwortlich bin.


    Ich genieße diese große Freiheit des Denkens und der Meinungsäußerung sehr, auch wenn nicht alles, was ich veröffentliche (worunter ich auch Forenbeiträge verstehe) nicht immer jedem gefallen mag.