Eure Einstellung zum bedingungslosen Grundeinkommen (kleine Umfrage hier)

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  • Bedingungsloses Grundeinkommen 4

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Für mich ist klar, es ist eine notwendige Existenzsicherung, die überfällig ist.

    jedoch finde ich es nicht gerecht wenn Superreiche und Sexualstraftäter (was oftmals ein und dasselbe ist) ebenfalls jeden Monat 1.000 euro erhalten. Die Reichen sollten verpflichtet werden etwas über die Hälfte ihres Reichtums in den Grundeinkommenstopf zu zahlen, so könnte das Grundgehalt für alle sogar angehoben werden auf 2.000 monatlich oder sogar mehr.


    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass ein Grundeinkommen nicht ausreicht um diskriminierte Gruppen zu stärken. Die 1.000 sind jetzt schon zu wenig.


    Das größte Problem besteht in den Konzernen/Lobbys die die Preise für Bildung, Gesundheit, Wohnungen, Strom und Wasserversorgung, wie Nahrungsmitteln anheben, während sie industriegezüchtete Krankheiten zur Profitsteigerung verwenden.

    Es kann nicht sein, dass der Grundeinkommenstopf dann immer mitwächst wenn die ihre Versorgungspreise erhöhen - das kommerzielle Wachstum muss stattdessen zu einem Ende kommen.

    Traditionelle AUSBEUTERwerte müssen vernichtet werden und es sollte nicht "Armutsbekämpfung" stattfinden, sondern Reichtumsbekämpfung. Wer die Armut bekämpfen will, argumentiert meines Empfindens genau wie die Nazis.

    Der eigentliche Moloch, der viele in das Existenzminimun schlägt, krank macht und umbringt, ist aber eng verwoben mit Reichtum: der patriarchale Utilitarismus.


    Dermaßen konservative Werte tragen dazu bei, dass immer mehr leiden müssen und wenn die Leidmehrung gestoppt werden soll, dann brauch es NEGATIVEN Utilitarismus in einer sehr extremen, noch nie dagewesenen, aber schon länger gedachten Form.

    "Ich will tot sein, aber sterben möchte ich auch nicht, weil ich einige Male mitangesehen habe, wie lang das dauern kann."- Ilse Aichinger🧙🏽‍♀️

    • Offizieller Beitrag

    Hallo liebe Noromos


    Gerne würde ich ein paar Punkte in deinem Beitrag unter die Lupe nehmen.


    1. Ein bedingungsloses grundeinkommen ist bedingungslos, also weder an Arbeit oder die Bemühung eine zu finden. Noch an Herkunft oder Pass. Noch an das eigene Einkommen oder Vermögen geknüpft. Es würde sonst sehr schwierig und deshalb bürokratisch zu entscheiden wer ein solches bekommt und wer nicht, und ein Grundgedanke beim Bedingungslosen grundeinkommen ist ja der Bürokratie Abbau....
    2. In der heutigen Welt wird gerade so viel produziert wie konsumiert wird, es gibt keine grossen Überschüsse und nicht allzu viel Mangel (zumindest in den Industrieländern). Das heisst, wenn weniger Leute arbeiten würden müsste auch weniger konsumiert werden, und die ganz reichen tragen nur relativ wenig zum globalen Konsum bei... Das heisst, dass auch die Unterschicht und Mittelschicht verzichten müsste, womit wohl viele nicht glücklich wären...
    3. Ein grundeinkommen von 2000€ (netto!?) Ist extrem hoch und würde, weil dann mehr konsumiert werden kann und gleichzeitig weniger gearbeitet würde die Preise in ungeahnte Höhen treiben (Hyperinflation)... Was dann wohl zum 3. Weltkrieg führen würde...

    Wir leben in einem freien Land, kannst dir ja ein eigenes Geschäft aufbauen und selbst reich werden!! Mich würde es interessieren, wie du über das grundeinkommen in einer solchen Höhe denken würdest, wenn du was zu verlieren hättest... Du hängst ja nicht mal am leben, hast also gar nichts zu verlieren, dann kann man natürlich so extreme Ideen verbreiten, die nur zu extremer Armut und vielleicht sogar zu Millionen toten führen würden...


    Gruss Felix

    „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Bin dafür.

    Früher oder später wird es nötig werden sonst drohen uns soziale Unruhen.

    Zumindest die Sanktionierung bei Arbeitslosengeld sollte komplett abgeschafft werden da die Komplette Art und Weise wie man in Arbeit gedrängt werden soll, nicht mit dem GG zu vereinbaren ist.