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  1. Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung
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was macht ihr gerade ?

  • Eislicht
  • 7. November 2021 um 16:13
  • Zum letzten Beitrag

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  • Himbeere
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    • 29. September 2024 um 09:19
    • #5.341

    im Forum lesen und schreiben

    Aufgeben ist keine Option.

  • Susie
    Gast
    • 29. September 2024 um 09:37
    • #5.342

    Ich war gerade eine kleine Runde spazieren. Wenn ich wach genug bin dafür und es nicht zu doll regnet, mache ich das gerne am Morgen...

    Jetzt werde ich gleich mal frühstücken...😋

    Habt einen schönen Sonntag!

    LG

  • Tini
    Gast
    • 29. September 2024 um 10:14
    • #5.343

    Molly  hejemalafa Bei mir ist es umgekehrt, meine eigene Mutter lehnt Kontakt ab, sie meldet sich nie von sich aus, ist keine Freundin, die ich jetzt mal anrufen oder Rat holen könnte. Aber mit meinem Bruder hat sie regen Austausch. Sie hatte mich verlassen und war nie da, als ich zweimal schwer krank wurde im Leben, mit 20 Jahren Schilddrüsenautoimmunerkrankung was jahrelang ging, und dann mit 32 Jahren die chronische Schizophrenie. Sie ist eine Narzisstin, lebt nun in einem großen Haus alleine nach dem Tod ihres gewalttätigen Ehemannes, der uns Kinder alle hart schlug, hat viel Geld, das sie gar nicht ausgeben kann und geht nächstes Jahr in Rente. früher trank sei jeden Abend Alkohol und war oft mit ihrem Mann betrunken und emotional kalt zu mir. Ich überlege, ob ich es sein lassen soll mit dem Kontakt, weil alles immer von mir ausgeht. Ich glaube, sie mag mich nicht, das sagte ich auch schon mal zu meiner Psychiaterin, die jedoch glaubte mir nicht. Meine Großmutter väterlicherseits war anders, herzlich und kontaktfreudig, aber über die Familienprobleme konnte ich mit ihr auch nicht reden.

    Es ist traurig und schwer, wenn man keinen normalen Kontakt zur eigenen Familie haben kann. Oder wenn man eine Person gegenüber einer Menge an Verwandten ist, dann ist schwerer, seine Bedürfnisse durchzubringen.

  • CPeitzmeier
    Gast
    • 29. September 2024 um 10:41
    • #5.344

    Ich ruhe mich gerade aus. Leider habe ich eine neidische, fünfundachtzigjährige alte Tante, die mich manipuliert. Mein Onkel ist bald neunzig, aber der hat Sachen wie die Uhr oder das Leben schon längst vergessen. Da sind wir froh, wenn der Katheder funktioniert. Ich werde immer kleingehalten, meine schriftstellerische Arbeit musste ich aufgeben, weil die meinen Verwandten nicht passt, von vierzehn Jahren blieben mir nur zwei. Ich leide sehr darunter. So bin ich froh über mein Fernsehen und eine gute Zeit. Eigentlich würde ich lesen und schreiben. Aber das ist mir nicht erlaubt. Was soll ich machen? Es bleibt nur das Fernsehen. Da habe ich eigentlich keinen Bock drauf, aber es geht nicht anders. Meine Famillie steht für Zerstörung, die selber raffen es nicht oder kaum. Ich wünsche mir ein erfülltes, schriftstelleriches Leben, aber das muss wohl noch einige Zeit warten.

  • Gwenny
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    ich mag den Sommer und das Meer

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    • 29. September 2024 um 11:32
    • #5.345

    ich lese gerade das forum. später will ich bissle rausgehen

    „Ein Engel ist jemand, den Gott uns ins Leben schickt, unerwartet und unverdient,

    damit er uns, wenn es ganz dunkel ist, ein paar Sterne anzündet.“ (Phil Bosmans)

  • Eislicht
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    Schweizerin mit schwedischen Wurzeln.

    Seit meinem 18ten Lebensjahr (1998) Diagnose paranoide Schizophrenie die im Jahr 2010 auf schizoaffektive Störung gewechselt wurde.

    Mutter eines Teenagers und alleinerziehend mit grosser Unterstützung meiner beider Eltern.

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    19. Februar 1981 (45)
    • 29. September 2024 um 11:35
    • #5.346

    Habe soeben Jenseits der Grenzen mit der hübschesten Schauspielerin Angelina Jolie gesehen. Bzw zu Ende geschaut. Kam nachts als ich nicht schlafen konnte auf ZDF neo

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

  • Eislicht
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    Schweizerin mit schwedischen Wurzeln.

    Seit meinem 18ten Lebensjahr (1998) Diagnose paranoide Schizophrenie die im Jahr 2010 auf schizoaffektive Störung gewechselt wurde.

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    • 29. September 2024 um 11:50
    • #5.347
    Zitat von CPeitzmeier

    Ich ruhe mich gerade aus. Leider habe ich eine neidische, fünfundachtzigjährige alte Tante, die mich manipuliert. Mein Onkel ist bald neunzig, aber der hat Sachen wie die Uhr oder das Leben schon längst vergessen. Da sind wir froh, wenn der Katheder funktioniert. Ich werde immer kleingehalten, meine schriftstellerische Arbeit musste ich aufgeben, weil die meinen Verwandten nicht passt, von vierzehn Jahren blieben mir nur zwei. Ich leide sehr darunter. So bin ich froh über mein Fernsehen und eine gute Zeit. Eigentlich würde ich lesen und schreiben. Aber das ist mir nicht erlaubt. Was soll ich machen? Es bleibt nur das Fernsehen. Da habe ich eigentlich keinen Bock drauf, aber es geht nicht anders. Meine Famillie steht für Zerstörung, die selber raffen es nicht oder kaum. Ich wünsche mir ein erfülltes, schriftstelleriches Leben, aber das muss wohl noch einige Zeit warten.

    Sag mal wie alt bist du ?

    Ich nehme an du bist bereits volljährig oder ?

    Wenn ja dann Scheiss drauf auf deine Familie sagt und tut. Es ist DEIN LEBEN und du allein bestimmst was du tust denkst und fühlst.

    Also raff dich auf und nimm dein Leben an die Hand.

    Setz dich hin und Beginn zu schreiben wenn dein Herz ❤️ es möchte.

    Du bist dein eigener Kapitän in deinem Leben und nicht deine Tante oder sonst wer

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

  • Tini
    Gast
    • 29. September 2024 um 12:02
    • #5.348

    @CPeitzmeier  Eislicht

    Christian hat viel Schreiberfahrung, daher ist er mir in dieser Hinsicht weit heraus, aber er muss den Schalter wieder umlegen von ich kann nicht oder ich darf nicht zu ich kann und ich verdiene es. Ich selbst schreibe gerne im privaten Austausch oder denke gerne über etwas nach, mein Hindernis ist die Schultersache (habe noch ein Impingementsyndrom, weswegen ich auch (noch) nicht arbeiten gehe), ein Anfänger sein und noch nicht wissen, wie man ein Buch schreiben kann und auch die Umstellung von ich kann nicht zu ich kann. Davon abgesehen, glaube ich, dass jeder begabt ist, nur eben in verschiedenen Sachen. Was sind deine Begabungen, Windlicht? Ich liebe es auch, andere aufzubauen. Dann bist du auch eine Muse als Frauenfigur.

  • Cloudy86
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    • 29. September 2024 um 12:20
    • #5.349

    Ich entspanne gerade bei einer Tasse Kaffee ☕️ Hatten schon eine schöne große Runde mit unserem Hund durch den Stadtpark. Waren wieder über 2 Stunden unterwegs! Nur Hinsetzen ging leider nicht, da alles nass war. Hatten heute morgen nur frische 6 Grad aber mittlerweile sind es 13 und Sonne 🌞 Herrliches Herbstwetter!

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

  • CPeitzmeier
    Gast
    • 29. September 2024 um 14:15
    • #5.350

    Eislicht Das ist leider nicht ganz so einfach. Regelmäßiges Schreiben ist ein fragiler, komplizierter Prozess. Dafür muss alles stimmen. Jedesmal, wenn ich einen neuen Versuch starte, ist spätestens nach ein paar Wochen wieder alles vorbei. Das reicht dann von 'Ich kann mich nicht konzentrieren' über 'Ich bin so kataton, dass ich die Tastatur nicht erreiche' bis hin zu 'Ich will gern schreiben, aber irgendwas hindert mich sehr'. Das ist für Nichtschreibende naturgemäß kaum zu verstehen. Wenn die Familie etwas nicht will, dann machst Du gar nix. Das ist leider so. Ich muss wirklich warten, bis meine Tante nicht mehr ist. Dann werde ich wieder schreiben können. Natürlich wünsche ich ihr trotzdem nichts Böses. Wenn es so einfach wäre, wie Du suggerierst, hätte ich schon einige Bücher geschrieben. Ist es aber nicht. Ich habe wirklich schon alles versucht. Nach vielen verschiedenen Strategien, es trotzdem zu schaffen, blieb nur die Erkenntnis, das es nicht geht. ...

  • Eislicht
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    • 29. September 2024 um 14:50
    • #5.351
    Zitat von Tini

    @CPeitzmeier  Eislicht

    Christian hat viel Schreiberfahrung, daher ist er mir in dieser Hinsicht weit heraus, aber er muss den Schalter wieder umlegen von ich kann nicht oder ich darf nicht zu ich kann und ich verdiene es. Ich selbst schreibe gerne im privaten Austausch oder denke gerne über etwas nach, mein Hindernis ist die Schultersache (habe noch ein Impingementsyndrom, weswegen ich auch (noch) nicht arbeiten gehe), ein Anfänger sein und noch nicht wissen, wie man ein Buch schreiben kann und auch die Umstellung von ich kann nicht zu ich kann. Davon abgesehen, glaube ich, dass jeder begabt ist, nur eben in verschiedenen Sachen. Was sind deine Begabungen, Windlicht? Ich liebe es auch, andere aufzubauen. Dann bist du auch eine Muse als Frauenfigur.

    Liebe Tini

    Ich habe keine Begabungen.

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

  • Eislicht
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    • 29. September 2024 um 15:05
    • #5.352
    Zitat von CPeitzmeier

    Eislicht Das ist leider nicht ganz so einfach. Regelmäßiges Schreiben ist ein fragiler, komplizierter Prozess. Dafür muss alles stimmen. Jedesmal, wenn ich einen neuen Versuch starte, ist spätestens nach ein paar Wochen wieder alles vorbei. Das reicht dann von 'Ich kann mich nicht konzentrieren' über 'Ich bin so kataton, dass ich die Tastatur nicht erreiche' bis hin zu 'Ich will gern schreiben, aber irgendwas hindert mich sehr'. Das ist für Nichtschreibende naturgemäß kaum zu verstehen. Wenn die Familie etwas nicht will, dann machst Du gar nix. Das ist leider so. Ich muss wirklich warten, bis meine Tante nicht mehr ist. Dann werde ich wieder schreiben können. Natürlich wünsche ich ihr trotzdem nichts Böses. Wenn es so einfach wäre, wie Du suggerierst, hätte ich schon einige Bücher geschrieben. Ist es aber nicht. Ich habe wirklich schon alles versucht. Nach vielen verschiedenen Strategien, es trotzdem zu schaffen, blieb nur die Erkenntnis, das es nicht geht. ...

    Bitte entschuldige lieber @CP

    Ich habe nochmals gelesen was ich geschrieben. Das war nicht fair. Bitte um Verzeihung.

    Weisst du, ich hatte früher Hobbys wie die Acrylmalerei und Töpferei.

    Ich habe für beides Kurse besucht.

    Doch da ich eine grosse Rechenschwäche habe, habe ich die erste Prüfung mit einer 6 vergeigt in Mathe.

    Ja für die Töpferei braucht man auch Mathe.

    Seitdem kann ich nicht mehr malen oder mich bemühen wieder der Töpferei zu widmen.

    Nur in der Ergotherapie kann ich töpfern. Auch auf der Drehscheibe. Aber da ist es therapeutisch.

    Auch als Kosmetikerin habe ich mal eine Ausbildung absolviert. Das liebte ich. Doch in der mündlichen Prüfung habe ich versagt.

    Nur vom schweizerischen roten Kreut konnte ich eine Pflegehelferinnnen Ausbildung erfolgreich absolvieren.

    ABer ich habe keine Hobbys mehr.

    Ausser Hunde.

    ABer auch dies wird mir manchmal zuviel.


    ALso du, ich wollte dich nicht verletzen
    Denn ich verstehe dich, dass du nicht mehr schreiben kannst. Da es im Moment einfach nicht mehr geht.

    Ich habe sowas ähnliches beim Malen.

    Aber nicht wegen meiner VErwandtschaft. Sondern dass ich stehts durch die Erkrankung STimmen höre, du kannst es nicht. Es ist nicht gut!

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar.

  • Tini
    Gast
    • 29. September 2024 um 15:14
    • #5.353

    Doch hast du auch, Eislicht ich kenne dich nur nicht gut, um das herauszufinden. Meine Begabung ist, wenn ich selber über mich nachdenke, ein Psychologe zu sein, weil ich alles darüber liebe. Aber wegen der Krankheiten kann ich das nicht so arbeiten, sondern weiche da auf andere Tätigkeiten aus. Mir geht es wie @CPeitzmeier ich muss auch durch meine ganzen Ängste und Strategien gehen, um wieder mal an Land zu kommen und ein Boot zu bauen, es kann auch ja auch ein kleines Boot sein. Barbara Sher, ein Motivationscoach schreibt dazu, dass man dann ganz doll und laut sagen soll, wenn man etwas nicht machen will, obwohl man es eigentlich doch machen will. Die kleinste Aufgabe dann machen, zum Beispiel nur ein Wort am Tag schreiben. Aber es gibt ja so viele Tätigkeiten, die man machen kann, ich zum Beispiel kann nicht gut malen oder singen, bin kein Handwerker oder IT Mensch, würde mich trotz etwas Ausbildung auch nicht als richtigen Philosophen bezeichnen, weil ich nicht theoretisch darüber schreibe, sondern nur gerne nachdenke übers Leben. Wenn ich mal was Längeres schreiben sollte, dann sollten die Worte den Lesern Kraft geben, das wäre meine Intention. Und spannend und unterhaltsam, mit viel Lebenserfahrungen bestückt.

  • CPeitzmeier
    Gast
    • 29. September 2024 um 15:23
    • #5.354

    Eislicht Ich verzeihe Dir. Es ist natürlich schwer zu verstehen, warum das Schreiben nicht klappt ... deshalb begreife ich, warum Du das so geschrieben hast ... Du kannst mir wohl glauben, dass ich alles versucht habe ... Was nicht geht, dass geht nicht.

  • Tini
    Gast
    • 29. September 2024 um 15:26
    • #5.355

    Eislicht ich hatte meine Absschlussarbeit im Studium vergeigt, wegen Ängsten, Krankheiten, mangelnder Erfahrung und Unwissen. Danach brauchte ich mehrere Jahre, weil es das Selbstbewusstsein massiv schädigen kann, wenn man Misserfolge hat. Das Schreiben selbst mochte ich alles beim Ausformulieren, nur war es nicht wissenschaftlich und strukturiert genug. Da war @CPeitzmeier wahrscheinlich erfolgreicher im ganzen Studium. Ich musste mein Studium später aber selbst finanzieren und war nur damit beschäftigt. Ich machte aber nur Jobs, die mir Spaß machten.

  • CPeitzmeier
    Gast
    • 29. September 2024 um 15:48
    • #5.356

    @Tini ja, da hast Du Recht. Ich habe trotz extremer Dystonie und schwerer Schizophrenie mit 1,2 abgeschlossen. Dazu habe ich als Dozent ein eigenes Seminar geleitet und durfte, als Einziger, eine Sitzung in der Vorlesung meines Professors abhalten. Ich hatte auch schon ein Promotionsangebot und normalerweise hätte mir eine gute Unikarriere offengestanden. Leider kam alles anders und ich wurde 2010 anstandslos verrentet ... bis der Unistress raus war, das hat mehrere Jahre gedauert. ...

  • Tini
    Gast
    • 29. September 2024 um 16:13
    • #5.357

    Dann hast du eine schreibende und mündliche und wissenschaftliche Begabung gehabt, toll finde ich das. @CPeitzmeier wirklich. Ich hatte bisher die meisten und nur beste Komplimente als Filmkomparse bekommen, und brachte viele Leute zum Lachen. seit dem Tod oder Vermisstsein meiner ersten Katze war mir aber das Lachen vergangen. Erst jetzt nach 6 Jahren kann ich mal wieder Inas Nacht anschauen und mich etwas amüsieren. Das Regieteam von Roland Emmerich aus Hollywood gab mir mal das Kompliment Spitze. Bei dem Film Anonymous und Dreh in Potsdam Babelsberg. 6 Monate später wurde ich gestalkt von einem Nachbarn und daraufhin psychisch und physisch krank, weil ich einfach hochsensibel bin und nicht so viel Stress vertragen habe. Heute habe ich nicht mehr diese Energie und den Willen und das Aussehen, dass man unbedingt fürs Schauspielen braucht. Oder wenn ich wieder Kraft bekomme, könnte ich als Hobby weiter als Komparse arbeiten. Geliebt habe ich es sehr, auch die ganze Teamarbeit beim Film.

  • CPeitzmeier
    Gast
    • 29. September 2024 um 16:22
    • #5.358

    Darüber hinaus habe ich in der Unizeit an über 20 Theaterprojekten mitgewirkt, in einigen davon habe ich Stücke geschrieben und sie selbst inszeniert. Meine Schriftstellerkarriere habe ich ähnlich motiviert angefangen. Ich wollte nur noch lesen und schreiben. Auch abends und am Wochenende. Leider hat mich die Familie mehrdutzendfach gebrochen. Meine Eltern sind früh verstorben und mein damals sehr gewaltbereiter Onkel und meine ihm hörige Tante haben das ausgenutzt, um ihr Regime durchzusetzen. Das führte über Jahre zu zwei großen Tavor am Tag und zu völlig ekligen Zuständen, die bis zu 120 Stunden anhielten. Das war die absolute Hölle. Heute bin ich fast schon zufrieden, wenn sie mir nur Lesen und Schreiben nehmen und Gewichtsverarschungen machen. Gebranntes Kind scheut das Feuer.

  • Tini
    Gast
    • 29. September 2024 um 17:27
    • #5.359

    @CPeitzmeier Wie walt warst du, als deine Eltern gestorben waren? Mein Vater wurde 67 Jahre alt. Ohne eigene Eltern ist es schwerer, im Leben zu bestehen, finde ich. Ich bin froh, dass bis Anfang meiner 30 Jahre meine Oma noch lebte, danach war ich alleine mit allem.

  • CPeitzmeier
    Gast
    • 29. September 2024 um 20:57
    • #5.360

    @Tini Erstmal recht herzlichen Dank für Deine rege Unterstützung! Kann ich wirklich gut gebrauchen ... Ganz so jung wie Du war ich nicht mehr, als meine lieben Eltern verstarben. Mein Vater war 61, meine Mutter 62, da war ich 35 und 41. War trotzdem schlimm genug.

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