Ein verunsichertes Hallo

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  • Hallo ihr Alle,


    ich bin AngelHeart, 41 Jahre alt, verheiratet und seit ein paar Monaten in therapeutischer Behandlung. Ich habe gebetet und gezittert, dass ich einfach nur völlig überlastet bin und dass ich in meinem Job einfach überzogen und mir zu viel zugemutet habe. Bin schon immer ein Arbeitstier gewesen.

    Ich habe mich sozial immer weiter zurückgezogen, aus einem fröhlichen, offenen und lebensbejahendem Menschen ist etwas anderes geworden. Notorisches Misstrauen, alle wollen mir etwas schlechtes. Wenn irgendwo auf der Straße eine Gruppe Menschen lacht, dann ist es ganz sicher über mich. Paranoia. Sehr milde Symptome.

    Der Gang zum Psychotherapeuten war für mich die Hölle. Ich bin die Tochter einer schizo-affektiven und bipolar gestörten Mutter und mit ihr durch die Hölle gegangen. Ich habe alles für sie getan und mit ihr zusammen gelebt.

    Jetzt bekomme ich also selbst Medikamente. Und ich habe wahnsinnige Angst. Vor dem, gegen das ich immer gekämpft habe. Ich hatte so sehr gehofft, die Veranlagung nicht geerbt zu haben. Wohl vergebens.

    Hier bin ich also, mit Gott sei Dank ganz milden Symptomen, aber tierisch verängstigt.

  • Hallo liebe AngelHeart, herzlich Willkommen hier.

    Jetzt habe ich eine Antwort auf meine Frage in der Chronik. Boh...es tut mir sehr leid für dich, dass es dir im Moment nicht gut geht. Ich hoffe das Forum ist dir eine solche Hilfe wie es für mich ist. Es ist schon ein Hammer, dass du nach langjährigen Ängsten jetzt Symptome hast. Ich drücke dich ganz innig wünsche dir, dass am Ende alles gut wird.

    Ganz herzliche Grüße

    Elfriede

  • Hallo AngelHeart,

    Ich heisse dich herzlich willkommen, im Forum.

    Vielen Dank für deine Vorstellung.

    Das stelle ich mir wirklich sehr schwer vor, für jemand zu sorgen und viel Leid mitzuerleben und sich zu ängstigen auch daran zu erkranken und dann tatsächlich Symptome zu haben und Medikamente dagegen nehmen zu müssen...

    Ich wünsche dir von Herzen, dass die Symptome schwach bleiben und die Medikamente gut helfen.

    LG

    Hejemalafa

  • Liebe Angelheart herzlich willkommen auch von mir.


    Wir beide haben was gemeinsam... selbst Erkrankt und gleichzeitig Tochter einer kranken Mutter.


    Ich wünsche dir das die Medikamente gut helfen und diese Krankheitsphase einmalig ist und bald vergeht .


    Auch das kann es geben...es muss nicht genau so verlaufen wie bei deiner Mutter.


    Diese doppelte Situation ist erstmal schwer auszuhalten...ging mir auch so.


    Liebe Grüße Ida

  • Hallo AngelHeart,

    ja, ich bin kurz nach dir in dieses Forum reingeschneit.

    Tut mir leid zu hören, dass sich auch bei dir jetzt Symptome eingestellt haben und du Medikamente nehmen musst.

    Ich hoffe, dass du mit den Medikamenten gut zurecht kommst und dass du einen milden Krankheitsverlauf erwischst.