Abilify Depotspritze plus Abilify 15 mgTabletten

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  • Hallo,

    Ich bin neu hier und habe eine Frage an Erfahrene hier.

    Ich bekomme Abilify Depot 400mg und muss zusätzlich noch tägl 15 mg Abilify Tabletten nehmen.

    Nachdem ich keine Nebenwirkungen habe aber meine Symptome nicht ganz weg sind soll ich auf 20 mg erhöhen.

    Ich hab Angst davor .

    Nimmt wer von Euch auch so hohe Dosis?

    Danke für Eure Anrworten in vorhinein

    Lg toto

  • Hallo toto


    Nehme 30mg Abilify, habe soweit keine Nebenwirkungen. Nehme zusätzlich noch 4mg REXULTI. Da es sonst für mich auch zu wenig wirkt. Wenn du bisher keine Nebenwirkungen hast stehen die Chancen gut, dass du auch mit einer höheren Dosis keine hast... Ich würde es probieren, reduzieren kannst du noch immer wieder, oder zwei Neuroleptika kombinieren... Mit jeweils niedrigerer Dosierung...


    LG Felix

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    (Chinesisches Sprichwort)

  • Hallo Felix,

    Danke für deine schnelle Antwort!

    Stimmt wenn es Zuviel sein sollte kann ich reduzieren u ggf was 2tes dazu nehmen .

    Danke der Gedanke beruhigt mich schon bisschen.

  • Hallo,


    ich hatte viele Jahre Abilify,in wechselnden Dosierungen...lange Zeit 10-15 mg,aber auch schon eine Zeit 20-30 mg...mir hat ein Psychiater mal das so erklärt: Abilify besetzt in einer Dosierung von bis zu 15 mg max. als Beispiel 95 % der Dopaminrezeptoren,ab einer Dosis von 15mg ,also 20 oder 30 mg werden nicht wesentlich mehr Dopaminrezeptoren blockiert,aber das Risiko für Nebenwirkungen steigt doch erheblich...


    Man darf Abilify nicht unterschätzen.+#

    Ich habe meine gesundheitlichen ERfahrungen damit sammeln müssen,ich nehme es nicht mehr.


    Grüße,Merlin

  • Nimmst du derzeit dann überhaupt etwas? Wenn ja, was?

  • Die Dosierung jedes Neuroleptikums muss Individuell angepasst werden, da es Auf das Gewicht, Körperliche Verfassung alter und Metabolismus des Körpers drauf an kommt...also bei jedem Neuroleptikum mit tiefer Dosis beginnen und sehr langsam Steigern bei guter Ärztlicher Überwachung....


    Ich persönlich habe selten Nebenwirkungen, aber auch erst mit hohen Dosen die Gewünschte Wirkung...Dass ist allerdings immer sehr persönlich....Also nicht einfach weil jemand gute Erfahrungen mit einem Medikament gemacht hat dieses in der selben Dosierung anwenden, es kann sein, dass es bei einem selbst große Nebenwirkungen hat....

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    (Chinesisches Sprichwort)

  • Die Dosierung jedes Neuroleptikums muss Individuell angepasst werden, da es Auf das Gewicht, Körperliche Verfassung alter und Metabolismus des Körpers drauf an kommt...also bei jedem Neuroleptikum mit tiefer Dosis beginnen und sehr langsam Steigern bei guter Ärztlicher Überwachung....


    Ich persönlich habe selten Nebenwirkungen, aber auch erst mit hohen Dosen die Gewünschte Wirkung...Dass ist allerdings immer sehr persönlich....Also nicht einfach weil jemand gute Erfahrungen mit einem Medikament gemacht hat dieses in der selben Dosierung anwenden, es kann sein, dass es bei einem selbst große Nebenwirkungen hat....

    Hallo Felix,


    es stimmt, die Wirkung der Medikamente, im Prinzip aller bioaktiven Substanzen ist individuell verschieden.


    Es wäre gut und löblich, wenn Psychiater vorsichtig und niedrig ansetzen und dann erst maßvoll erhöhen würden...die Realität sieht leider anders aus...viel hilft halt nicht immer viel.

    Es gibt Aussagen und Erfahrungen von kritischen Psychiatern und Wissenschaftlern, wonach ein erheblicher Teil der Psychose- Erfahrenen mit wesentlich geringeren Dosierungen von Neuroleptika auskommen würden ( Volkmar Aderhold oder Gerald Hüther).


    Grüße

  • Interessant...meine Tochter nimmt seit drei Jahren, wenn sie sie nimmt, nur amisulprid 200mg. Ich hatte bisher den Eindruck(so weit möglich), dass es ihr damit gut geht. Nur die Gewichtszunahme ist ein großes Thema für sie. inakzeptabel! sagt sie.

  • Hallo,


    ja das ist echt nicht leicht mit dem Essen und Amisulprid....ich war zu Spitzenzeiten auch schon jenseits der 100 kg...war schlimm! jetzt habe ich es wieder in den zweistelligen Bereich geschafft.


    Mit 250 mg Amisulprid fühle ich mich auch recht gut, bin nicht bzw.kaum gedämpft.


    ich habe mich aus gesundheitlichen Gründen mit dem Thema Ernährung auseinander setzen müssen, dabei habe ich folgendes festgestellt:


    Zucker ist ein Problem, vor allem Industriezucker.In Zeiten, wo ich auf raffinierten und verarbeiteten Zucker verzichten konnte, wurde es auch mit dem Heißhunger wesentlich besser ( oft ein Problem bei Neuroleptika Konsum).


    Grüße

  • Hallo,

    das glaube ich sofort. Miri erzählt mir auch von Heißhunger Attacken auf besagte Zuckerprodukte. Ich werde ihr von deinen Erfahrungen erzählen. Vielleicht kann sie ihr Essverhalten umstrukturieren. Sie verzichtet bis jetzt lieber auf die Tabletten. Schlank sein ist für sie scheinbar essenziell.

    Herzliche Grüße

  • Schlank bin ich auch nicht gerade... Das mit dem zunehmen und Hunger Attacken ist leider die häufigste Nebenwirkung von vielen Neuroleptika, aber da gibt es offenbar auch Unterschiede zwischen den Präparaten... Mir aripiprazol konnte ich sogar ohne Probleme etwas abnehmen auf deutlich unter 90Kg... Jetzt bin ich wieder bei genau 100Kg... Was bei meiner Grösse aber nicht tragisch ist...


    Die Essgewohnheiten umzustellen ist sicher eine sehr gute Idee, braucht aber viel Disziplin. Auch Sport hilft einigen sehr gut. Meine Meinung nach keine gute Lösung ist es, auf die Medikamente zu verzichten....


    Gut wäre es natürlich seine bedenken bezüglich Gewichts Zunahme mit einem Psychiater zu besprechen, und ein Medikament und eine Therapie (mit Sport und Ernährungsberatung) zu finden damit man optimal auf seine Bedürfnisse eingestellte ist...

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    (Chinesisches Sprichwort)

  • Ja,- ich halte es in Miri`s Fall für unabdingbar die Tabletten zu nehmen und auch für kein großes Drama wenn eine Frau mit 1,70 mal auf 70 kg kommt. Mehr wird es bei meiner Tochter ohnehin nicht. Wir haben uns in der Familie schon immer mit biologisch vollwertigen Lebensmitteln eingedeckt, daher hätte Miri meiner Ansicht nach das Grundlagenwissen um ihre Essgewohnheiten zu verstehen und zu ändern. Mir wird immer wieder bewusst, wie wenig ich da für sie tun kann. Ich kann nur zusehen und hoffen, dass irgendwann irgendetwas greift. Eine Liste von Therapeuten habe ich ihr schon zukommen lassen.