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Krankheit zum Innehalten

  • Tini
  • 14. Januar 2021 um 20:07
  • 902 Mal gelesen
  • 2 Kommentare

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Ich möchte wieder glücklich sein und weitgehend erholt, ausgeschlafen und gesund. Muss die Schizophrenie als meinen Teil im Leben anerkennen und annehmen. Weniger Erwartungen an mich und andere stellen. Gut zu mir zu sein. Nehme mir dieses Jahr Zeit, um für Daisy, meine Katze, da zu sein. Danach möchte ich die Schulteroperation machen lassen, um wieder überhaupt arbeitsfähig zu werden. Brauche dann aber viel und lange Reha. Und in der Zeit noch gegen Corona impfen lassen. Dieses Jahr werde ich nur lesen, nicht soviel schreiben. Habe noch einige Romane zu liegen, die ich angefangen hatte zu lesen. Aber derzeit ist mir mehr nach Onlinekontakten zumute. Den Haushalt schaffe ich nicht immer, es gibt dafür keine soziale Kontrolle, wie in einer Partnerschaft zum Beispiel. Alle zehn Tage mache ich eine Generalaktion beim Saubermachen. Ich glaube daran, dass man wieder glücklich sein kann. Mein Schlafrhythmus hat sich verschoben, wenn ich abends wegen etwas aufgeregt bin, liege ich nur wach im Bett, stehe dann wieder auf und mache den Computer an. Dann werde ich wieder wach und mache mir einen Tee zum Trinken. Trinke den ganzen Tag viel warmen Tee. Muss dann nicht so frieren und ist wie Meditieren für mich. Das Einzige, was mir zur Zeit hilft, ist Meditieren. Wann immer ich angespannt bin, lege ich mich hin und hänge meinen Gedanken nach. Nach zehn oder zwanzig Minuten bin ich dann wieder entspannt. Loslassen, alles was war und gerade ist, ist mein Heilungsweg. Ist nicht immer so einfach. Die Anderen im Forum hier haben auch ganz schön viel erlebt und durchgemacht. Da kann ich echt froh sein, keine Stimmen zu hören. Nehme auch nur ein Medikament gegen die Psychosen-Anfälligkeit. Kann ich mich eigentlich beklagen? Objektiv ja, subjektiv finde ich mich mit vielem ab. Kann den Tag von gestern ja nicht mehr ändern. Einiges hätte ich anders gemacht, wenn ich mehr Wissen gehabt hätte. Besonders in Familiendingen. Habe eine Familie, wo man mich rausgeschmissen hatte. Nach meinem Abitur wurde ich von meinem Stiefvater nach erneuter Gewalt rausgeworfen aus dem Haus. Mit einem viel zu schweren roten Koffer war ich dann mit dem Zug nach Freiburg gefahren. Mein eigenes Leben in einem Koffer. Dann schwer krank geworden an Schilddrüse und Herz. Einem das Herz brechen kann einen auch krank machen. Wollte mein Leben neu beginnen und hatte mich aufs Studium, meine Freiheit, gefreut. Es kam alles anders. Ich hatte nach Jahren Funkstille zur Familie meines Vaters wieder Kontakt zu ihnen aufgenommen. Meine Großmutter und ich umarmten uns beim Wiedersehen und blieben bis zu ihrem Tod beste Freunde. Ohne sie würde es mich heute nicht mehr geben. Sie kam aus einer liebevollen und intakten Familie. Hatte ihr erstes Kind und ihren Vater im Krieg verloren, sie war auch schwer krank geworden. Ich schaute 2-3 Jahre auf meine Weltkarte, als ich wegen körperlicher Schwäche nicht studieren oder arbeiten konnte. Ich malte mir aus, was ich alles machen würde, wenn ich wieder gesund sein würde. Reisen, Auslandssemester machen, Freunde treffen, Kaffee trinken, tanzen gehen und wieder studieren gehen. Als es soweit war, wollte ich mich wieder ins Studium stürzen. Es kam anders als geplant. Meine Mutter erpresste mich am Telefon, Schweigen über die häusliche Gewalt und ich könnte alles haben, was ich wollte. Ich lehnte ab und erhielt zwei Wochen später einen Anwaltbrief von ihr, wo sie mir den Unterhalt streichen wollte. Als ich mein Semester in Belgien machen wollte, strich sie mir das Studiengeld. Mein Vater sprang für mich ein und es ging noch gerade so. Als ich zurückkam, hatte ich noch 300 Euro Erasmusgeld. wohnte bei meiner Oma zwei Wochen lang und fuhr dann nach Berlin zurück. Von heute auf morgen war ich auf Jobsuche. Das war sehr hart, nicht zu wissen, ob ich das nächste Semester würde bezahlen können. Heute sage ich mir, ich hätte auch alles abbrechen können, aber ich hatte keinen Plan B. Ich wollte raus in die Welt und unbedingt studieren. Jetzt stehe ich in der gleichen Situation: Ich habe keinen Plan B. Ich kann ein Buch schreiben oder es alles sein lassen. Ich bin berentet, kein EU-Rentner, nur die soziale Grundsicherung bekomme ich. Das ist mehr Geld als ich als Student lange hatte. Durch die ganzen seelischen Belastungen krank geworden. Zur Ruhe gezwungen sozusagen. Schizophren geworden. Es geht wieder von vorne los. Geduld haben, mich aufbauen, an mich glauben, neue Pläne finden. Annehmen, was ist.

  • Vorheriger Artikel Rücksicht - Hinter mir stehen

Kommentare 2

Felix
14. Januar 2021 um 21:02
  • Inhalt melden

Hallo Tini, du hast ja schon sehr viel durchmachen müssen!! Gut, dass du versuchst nach vorne zu blicken und nicht zurück... Ich hoffe, drin Traum wird wahr und du wirst wieder reisen können und einen guten job haben!

Ich habe selber bei mir auch lange nicht geglaubt dass ich je wieder einen guten job, Frau, reisen werden machen können...

Ich hoffe, es öffnet sich gut dich eine Türe der Genesung und dass du das machen kannst was dich glücklich macht... Vielleicht das Buch schreiben, vielleicht auch was anderes was du gerne machen möchte... Ich finde es toll, dass du das leben auch mal so nehmen kannst wie es momentan für dich ist!! Und es nicht nur als schrecklich empfindest.... Das versuche ich auch immer... Positiv zu bleiben ist denke ich sehr wichtig!

Ganz herzlichen dank für diesen super Beitrag von dir und einen schönen Abend und später eine gute Nacht, mit hoffentlich mal viel guten und langem erholsamen schlafen....

Tini
14. Januar 2021 um 23:23
  • Inhalt melden

Jetzt ist meine Antwort wieder weg. Danke lieber Felix für deinen lieben Kommentar. Ich brauche nur guten Schlaf, dann bin ich glücklich, und wenn ich mit Kindern zusammen bin. Meine Katze da ist. Lieben Gruß, Kristin

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