14.11.2020

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Über die Familie meines Schwiegersohnes hörte ich heute von deren Erleben mit Miri dieser Tage. Sie nehme ihre Tabletten zu wenig und sei auf Grund dessen unkonzentriert und kaum fähig klar zu denken. Ihr Schwiegervater bedauerte das sehr und ihre Schwägerin zeigte ein hohes Maß an Empathie. Mich freut es, dass die Schwiegerfamilie grundsätzlich offen Miri gegenüber ist. Sie reagieren auf jeweilige Situationen sehr authentisch. Merken sie, dass Miri verstört wirkt bringen sie ihren Ärger über die mangelnde Einnahme zum Ausdruck. Geht es Miri gut, läuft sie selbstverständlich im Familien Geschehen mit.


Ich unterstützte heute meinen Schwiegersohn spontan in der Fertigstellung des neuen Hauses da es zeitlich eng wird und Miri plötzlich gar nichts mehr tut. Ein gutes Maß würde ich besser finden, da ja auch Miri davon profitiert, dass Andre bald eine barrierefreie Wohnsituation hat. Die ersten Wochen war sie permanent vor Ort und hatte keine Zeit und Energie für ihre eigenen Geschichten. Jetzt plötzlich will sie überhaupt nichts mehr dazu beitragen. Wie ich Miri`s Erzählungen entnehmen kann, setzt ihr Mann Dinge nicht so um wie sie es möchte und sie verliert so die Motivation sich überhaupt noch zu beteiligen.


Ich erlebte heute völlig überraschend eine sehr liebe Geste meines Schwiegersohnes, mit der er mir einen wunderschönen alten Schrank schenkte, den er schon bei der Übernahme des Hauses für mich in`s Auge gefasst hatte, so sein Vater. Sein Vater berichtete mir außerdem, dass sein Sohn große Stücke auf mich hielt. Es tat mir gut das zu hören.*hug*