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  1. Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung
  2. Blogs über Schizophrenie & Psychose – Erfahrungen, Tipps und Unterstützung für Betroffene
  3. Einblicke in mein schizophrenes Leben

Vorbei, Junimond

  • Glocki
  • 5. Juni 2026 um 06:44
  • 324 Mal gelesen
  • 30 Kommentare

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Tja, das war also der, immerhin 4 Wochen dauernde Ausflug in die Freiheit. Alles zurück. Situation, normal. Ich habe daraus gelernt dass ich denen beim nächsten Mal bestimmt nichts vom Reduzieren erzählen werde. Das mache ich dann schön für mich. Falls ich dazu komme. Ich werde nach 125mg fragen, sehe aber keine Hoffnung. Ich glaube der Arzt schätzt das Rückfallrisiko zu hoch ein.

Der Therapeut ist ja doch ein bisschen trottelig. Die Bewährungshelferin hatte das Schreiben mit den 5 Jahren bewährung so schnell zur Hand dass man sich fragt wie es sein kann dass er sich da getäuscht hat. Wie ein Märchen hat das für mich geklungen, und das war es dann ja auch. Ich bin sehr gefasst, weil ich sowieso den Bewährungstermin als Überprüfung sah. Naja, jetzt mache ich wenigstens die Traumatherapie mit.

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Kommentare 30

Rosi
5. Juni 2026 um 14:01
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Hi Glocki, es gibt in jedem größeren Ort Anti-Aggressionstraining, eigentlich müsste dein Bewährungshelfer wissen, wo es bei euch angeboten wird.

Hier was aus dem "Netz": Kostenübernahme: Liegt eine medizinische Indikation (z. B. eine psychische Erkrankung) vor, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Bei gerichtlichen Auflagen oder Bewährungshilfe können die Kosten manchmal durch den Justizsozialdienst getragen werden.

Glocki
5. Juni 2026 um 14:21
Autor
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Aha. Ja, ich weiss nicht. Klingt nicht schlecht. Werde mal den Therapeuten wegen der Kostenübernahme fragen. Danke

Nova
5. Juni 2026 um 14:00
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Ich habe gerade gegoogelt. Das Anti-Aggressionstraining bietet nicht die Polizei an, sondern Caritas und Diakonie oder private Anbieter.

Glocki
5. Juni 2026 um 14:22
Autor
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O.k., ja keine schlechte Idee.

Nova
5. Juni 2026 um 13:43
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Ich bin ja freiwillig in die Suchtberatung gegangen. Vielleicht kann man auch freiwillig zu einem Antiaggressionstraining der Polizei gehen?

Glocki
5. Juni 2026 um 13:51
Autor
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Hm, bieten die sowas an? Irgendwas sträubt sich da in mir. Das Meditieren hilft viel und dass ich weiss dass es traumatisch bedingt war. Hab mir da einen Spruch ausgedacht, du willst doch nicht in den Fussstapfen des Stiefvaters wandeln. Das klappt ganz gut. Fühle mich angeschlagen was das angeht.

Nova
5. Juni 2026 um 13:41
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Die bessere Verträglichkeit hängt wohl nicht davon ab, ob es eine Depotspritze ist, sondern ob es der sogenannte "Metabolit" eines ursprünglichen Wirkstoffs ist. Das wäre bei Invega wohl der Fall.

Glocki
5. Juni 2026 um 13:44
Autor
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Ich würde es ja machen, ist ja derselbe Wirkstoff. Und man wird nicht mehr gepiekt. Ich möchte nur etwas mehr Freiheit. Ach, das ist schon alles was.

Eislicht
5. Juni 2026 um 13:30
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Oder Risperidon. Ich denke ja auch dass ich dieses Medikament möchte da es am besten wirkt gegen Aggressionen

Ich habe Angst vor mir dass ich irgendwo mal wieder Ausraste.

Möchte einen medilamentösen Schutz vor Impuls Verlust.

Habe vor 20 Jahren vor Gericht müssen wegen Verleumdung Erpressung und ich hatte Mordsgedanken was ich zum Glück nie geschrieben habe

Ich hatte einfach Glück dass ich nur 700Fr. Bezahlen musste und auf die geschlossene musste.

Glocki
5. Juni 2026 um 13:40
Autor
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Ja, und du hast draus gelernt. Bei mir hat der Lernprozess etwas länger gedauert. Risperdal weiss ich nicht. Hätte Angst dass es bei mir die Nebenwirkung erhöht. Kann aber verstehen dass du etwas zum Impuls steuern gerne hättest. Jedenfalls bis man sich sicher fühlt.

Eislicht
5. Juni 2026 um 13:57
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Liebe Glocki

Nein du hast draus gelernt! Du arbeitest schon lange an dir!

Ich habe in den 20 Jahren nie an mir gearbeitet! Erst seit anfangs Jahr mache ich eine Psychotherapie. Bei uns in der Schweiz geht alles so langsam voran.... die diagnostik für Borderline steht immer noch nicht. Weil wenn sie steht, könnte ich endlich an ein Skills training! Aber dazu braucht es die Borderline Diagnose. Wenn ich diese nicht habe ??? Wo soll ich mir Skills aneignen ?

Ich habe eben nie an mir gearbeitet, weil ich niemanden hatte der mir dabei geholfen hat.

Meine Psychiaterin hat mich angemeldet bei der Traumadiagnostischen Abklärung.

Aber auch das dauert ewig-

Dazu kommt dass ich immer so erschöpft bin und nicht weiss ob ich diese Abklärungen schaffe.

Ich wünsche es dir, dass du weiterhin deinen heilsamen Weg gehen kannst und reduzieren kannst.

Glocki
5. Juni 2026 um 14:39
Autor
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Ja, dann hoffe ich mal dass sie bald deine Diagnose abklären. Das war bei mir ja einfacher. Einfach ins Krankenhaus und zack Stempel drauf. Du kannst ja in der Therapie schon einige Skills lernen. Und auch wenn man an sich arbeitet können Fehler passieren. So richtig ernst nehme ich es jetzt erst. Man muss halt aufwachen, dann tut man auch was.

Weiterhin viel Kraft!

Nova
5. Juni 2026 um 13:24
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Der Abstand ist immerhin ein Sechstel. Als Tablettenform gibt es zum Beispiel Invega.

Glocki
5. Juni 2026 um 13:34
Autor
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Wenn das möglich wäre würde ich es machen. Allerdings hab ich etwas Abgst ob ich die Tabletten genauso verkrafte wie die Spritze. War bei Olanzapin auch so, dass ich das Depot etwas besser verkraftet habe. Ich möchte eigentlich die Dosis der Spritze ändern. Ohne großes Bramdorium. Wird wahrscheinlich sowieso nicht gemacht. Falls der Arzt sowas vorschlägt wäre ich dabei. Bin aber etwas skeptisch.

Nova
5. Juni 2026 um 13:07
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Depotspritzen lassen sich schlecht runterdosieren, weil da die Abstände groß sind.

Normalerweise stellt man deshalb erst auf Tabletten um, die man leichter teilen kann in kleinere Schritte.

Das wäre sehr verantwortungsvoll, finde ich.

Glocki
5. Juni 2026 um 13:10
Autor
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Ach, ich weiss nicht. Den Abstand von 150 auf 125 finde ich jetzt nicht so groß. Ich weiss gar nicht ob es Paliperidon überhaupt als Tablettenform gibt.

Nova
5. Juni 2026 um 12:41
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Das Wichtigste finde ich nicht die Dosis, sondern dass du dir die Bewährung nicht versaust und hinter Gittern landest.

Ich nehme seit einigen Jahren auch Höchstdosis um weitere Klinikaufenthalte zu vermeiden und damit ich die Freiheit meiner eigenen Wohnung weiterhin genießen kann.

Glocki
5. Juni 2026 um 12:44
Autor
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Werde die Bewährung schon gut rumkriegen. Ich bin gegen Höchstdosis, weil ich gern wieder selbst Verantwortung übernehmen will. Gerade kommt es mir so vor als hätten sie mein Werkzeug an sich genommen. Und ich denke, hey das sind doch meine Sachen!

Nova
5. Juni 2026 um 12:18
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Ja, kontrolliert, unfrei, zweitklassig. Alle 2 Wochen Kontrolltermin? Das stelle ich mir echt hart vor!

Aber, wenn du nun geduldig bist und brav mitspielst, kommst du am Ende hoffentlich positiv aus der Sache raus.

Eine negative Erinnerung wird bleiben.

Und ich bedanke mich bei dir dafür, dass du als "Forensische" dich so offen hier beteiligst.

Denn letztendlich kann so etwas jedem "Psychotiker" passieren.

Glocki
5. Juni 2026 um 12:29
Autor
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Gerne @Nova . Ja, es hilft mir auch viel mich mit euch hier auszutauschen. Ich hoffe auch dass ich da positiv rauskomme und die Dosis nicht in Stein gemeisselt ist. Toi,toi,toi.

Eislicht
5. Juni 2026 um 13:13
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Ich hatte einfach Glück dass ich damals nur per FFE eingewiesen wurde und vor Gericht musste. Ich glaub in Deutschland ist das Gesetz etwas strenger als hier in der Schweiz.

Ich ziehe ebenfalls meinen Hut vor dir Glocki dass du dich hier öffnest .

Glocki
5. Juni 2026 um 13:19
Autor
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Ja, aber ich hatte auch zu genüge geschlagen. Das war schon nicht mehr feierlich. War 2x vor Gericht. Wie war das, der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Es macht mir Freude mich zu öffnen, Danke Eislicht

Nova
5. Juni 2026 um 11:16
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Ich hatte 10 Jahre gesetzliche Betreuung für Gesundheitsfürsorge und im Rahmen dessen Aufenthaltsbestimmung. Mein Mann wollte das, damit er es einfacher hat, mich immer wieder in die Klinik zu bringen. Eingebrockt hatte ich mir das damit, dass ich immer wieder die Medikamente absetzte und akut wurde.

Bewährung stelle ich mir noch schlimmer vor, denn mein Betreuer hat mich meistens, wie er es nannte, an der langen Leine laufen lassen, besuchte mich nur pro forma ein Mal pro Quartal.

Wenn mein Mann ihn allerdings um Hilfe bat, wenn ich akut war, reagierte er sofort mit Einweisung.

Mich hat das sehr belastet unter der ständigen Bedrohung, eingewiesen zu werden, zu stehen, da mein Mann das als Druckmittel benutzte, mich zu dominieren, in allen Lebenslagen.

Gespritzt zu werden, ließ mich mich fühlen, als wäre ich ein Rindviech. Als ich das dem Arzt sagte, bekam ich wieder Tabletten, weil ich darauf bestand. Trotz Betreuung.

Von daher kann ich den Leidensdruck, unter Bewährung zu stehen, etwas nachvollziehen und hoffe, dass alles gut für dich ausgeht.

Glocki
5. Juni 2026 um 11:57
Autor
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Vielen lieben Dank @Nova . Ja, man fühlt sich halt kontrolliert nicht? Ich muss alle 2 Wochen alles offen legen, auch das kleinste Püpschen. Die Spritzen machen mich traurig, weil mir mein Gefühl so fehlt.

Metalhead666
5. Juni 2026 um 07:03
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Ist ein Riesenmist. Tut mir sehr leid für Dich! Das sind schon 08/15 Methoden. Jetzt weißt Du immerhin, dass Du das Geheim halten musst!

Ja Traumatherapie ist gut.

Trotzdem ein schönes Wochenende! :S<3

Glocki
5. Juni 2026 um 07:11
Autor
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Danke, werds überleben. Schade um das Bierchen das ich gern auf die Freiheit getrunken hätte. Aber es geht mir besser. Hoffe das hält an.

Metalhead666
5. Juni 2026 um 07:15
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Ja der Alk rennt Dir nicht weg! Wie lange dauerts denn bei Dir mit dem neuen Beschluss?

Glocki
5. Juni 2026 um 07:17
Autor
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Noch ein Jahr. 6 /27 ist mein Termin.

Metalhead666
5. Juni 2026 um 07:20
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Ach Du scheiße! Puh ein Jahr. Ja denn halt! ?(

Glocki
5. Juni 2026 um 08:18
Autor
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Ja, ich habs mir selber eingebrockt. Das zu wissen hilft ein bisschen.

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