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Ich bin immer noch bei der Ambulanz. Ich hätte mal nichts vom Reduzieren sagen sollen. Dann wäre ich ab Oktober frei gewesen. Aber gestern meinte jemand zu mir, du dachtes eben du wärst frei und darfst jetzt mitbestimmen. Das fand ich sehr nett. Man ist eben Mensch. Ich weiss noch nicht was ich jetzt zu erwarten habe. Vielleicht darf ich ja reduzieren. Ich werde auf jeden Fall berichten wie einschränkend ich die Dosis erlebe und dass ich sogar Schwindel davon bekomme und nicht zum Yoga kann.
Vielleicht gibt es ja ein Einsehen. Ich habe mich vollends in die Hände der Ambulanz zu begeben. Die entscheiden was ich darf. Ich müsste mal sehen ob ich so arbeiten kann. Im Moment fühle ich mich nicht in der Lage dazu. Bin aber bereit mir zu sagen, dann wärs halt so. Auch wenn es bitter ist. Wie das Leben doch zuschlagen kann. Ich habe geschlagen und es schlägt zurück. Ich habe aber noch Reserven. Da ist etwas das ich einsehen muss und dann würde es mir besser gehen. Da bin ich dabei. Ich habe meine Chancen einfach verspielt. Nun sehe ich dem Ernst des Lebens entgegen. Es ist eine verfahrene Situation in die ich mich selbst gebracht habe. Ich mache mir Vorwürfe die Reduktion überhaupt ins Spiel gebracht zu haben. Aber man ist halt Mensch. Die Ambulanz ist größer als ich.
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