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Ich war noch ganz jung. So 17,18. Da kam ich zu Spieleabenden zu dem großen Bruder meiner ehemaligen besten Freundin. Es war sehr nett und ich freundete mich mit den etwas älteren überwiegend männlichen Leuten an. Ich ging oft da hin und wir verlebten eine schöne Zeit. Da machte ich auch das erste Mal die Erfahrung mit Hasch. Ich hatte einen wunderbaren Lachflash und einer der Freunde brachte mich so zum lachen. Ich kam mit einem der Freunde zusammen und es dauerte etwas bis er mich richtig akzeptierte.
Dann gingen einige der Freunde nach Oldenburg zum Studieren. Ich machte meine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Danach zog ich auch nach Oldenburg, da mein Freund auch da war. Wir unternahmen viel. Aber meine Vergangenheit blieb verschlossen. Als ob sie darüber nichts wissen wollten. Es kam nie zur Sprache und mein Freund beschützte mich auch nicht richtig. Aus heutiger Sicht hätte ich mal in Köln bleiben sollen, wo ich mein Anerkennungsjahr machte. Ich hätte mehr Eigenständigkeit gelernt und mich vermutlich besser entwickelt. Aber der Herdentrieb war stärker. Ich bin dann zum Abendgymnasium gegangen und bin 2004 nach Hamburg gezogen. Seitdem habe ich weniger Kontakt mit diesen Freunden. Jetzt habe ich Freunde die besser zu mir passen und sich auch für meine Vergangenheit interessieren. Einige Menschen sagen, sie bereuen nichts. Dazu gehöre ich nicht. Ich hätte mir mehr Eigenständigkeit von mir gewünscht. Naja, so wie es jetzt ist, ist es ganz gut. Das will ich mir erhalten.