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Ich merke wie ich Angst vorm Reduzieren habe. Die letzten 2x ging es nicht gut. Andererseits kann es so nicht bleiben. Ich fühle mich zugedröhnt. Ich werde mal sehen wie es auf 100mg ist. Vielleicht reicht mir das schon. So bin ich sicher. Es kann so nichts passieren. Ich habe Angst dass es schief geht. Auch wenn ich jetzt meine guten Routinen habe. Eigentlich habe ich ja Wahngedanken und magisches Denken aussortiert und achte darauf dass ich mich nicht mit Freunden streite sondern bin ihnen zugewandt. Auch bei Angst vor vertrauten Situationen schrillen die Alarmglocken.
Es ist ein komisches Gefühl. Ich muss mich langsam vortasten. Es ist komisch nicht so leben zu können wie man will. Ich werde mir selbst ähnlicher wenn ich reduziere. Es ist schade dass ich in der letzten Psychose so abgerutscht bin und mich davon so schlecht erholt habe. Vielleicht geht auch alles gut und ich habe aus den vielen Medikamenten gelernt. Das hoffe ich. Vielleicht ist die Angst auch ganz gut um vorsichtig vor zu gehen. Ich hoffe ich bin klüger geworden. Es ist schon heftig was für einen Krater die letzte Psychose hinterlassen hat. Durch das ständige überschreiten meiner Grenzen bin ich für Dummheiten offener geworden. Ich kann mir das bloß vor Augen halten und mich langsam vorwagen. Es ist unangenehm vor sich selber Angst zu haben. Ich werde das mal mitnehmen und mir Gedanken dazu machen. Dass ich gut mit meinen Freunden umgehe ist schon mal ein gutes Zeichen. Ich muss es einfach schaffen. Vielleicht mache ich mir auch umsonst Sorgen.
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