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BIG PHARMA | Die historische Entwicklung der Pharmazie: Warum werden psychische Erkrankungen in der heutigen Zeit nicht mehr mit Naturmedizin behandelt sondern ausschließlich mit neurotoxischen Chemikalien ?

  • Phoenix
  • 3. Mai 2026 um 02:57
  • 293 Mal gelesen
  • 8 Kommentare

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BIG PHARMA | Die historische Entwicklung der Pharmazie: Warum werden psychische Erkrankungen in der heutigen Zeit nicht mehr mit Naturmedizin behandelt sondern ausschließlich mit neurotoxischen Chemikalien ?


Heilpflanzen haben bei einigen psychischen Erkrankungen und Symptomen von Schizophrenie, wie negativen Symptomen, kognitiven Beeinträchtigungen, Depressionen, Ängsten, Stress und Schlafstörungen gleiche und zum Teil sogar stärke Wirkung als Psychopharmaka - jedoch ohne eine Abhängigkeit zu erzeugen, meist ohne schwerwiegende Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen, die neurotoxische Chemikalien mit sich bringen.

Wie kommt es dann, das Ärzte und Psychiater eine gesündere natürliche Medizin nicht im Behandlungsplan bei psychischen Erkrankungen nutzen und diese in unserem Gesundheitssystem keine Kassenleistung ist?

Dazu muss man die historische Entwicklung der Pharmazie verstehen, deren Entstehung durch starke Kapitalinteressen einzelner mächtiger Akteure, wie Rockefeller vor über 100 Jahren, und durch eine massive Beeinflussung des Gesundheitssystem geprägt wurde:


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Heilung durch Psychopharmaka oder eher Chronifizierung von Psychosen und Schizophrenie?

Seit 1990 sind in Deutschland die Verschreibungen von Antipsychotika um 200% und von Antidepressiva um 700% angestiegen. Parallel dazu haben sich die Invalidenrenten durch psychische Erkrankungen ausgeweitet und sind um 400% gestiegen.

Während sich die Lebenserwartung in der Gesamtbevölkerung deutlich deutlich positiv entwickelte, hat sich die Sterblichkeit bei Menschen mit Schizophrenie dramatisch erhöht. Seit der Einführung von Antipsychotika in den 1950er Jahren, zeigten schon frühe Studien (1970er Jahre) bereits eine 1,84-fach erhöhte Sterblichkeitsrate, die bis in die 1990er Jahre auf 3,20 anstieg. D.h. in einem gleichen Zeitraum sterben drei mal mehr Menschen mit Schizophrenie.

Antipsychotika haben schwere Nebenwirkungen, wie Übergewicht und Gehirnschrumpfung und typische Folgeerkrankungen, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes bis hin zu Krebs und sind auch mit ein Grund für eine ungesunde Lebensführung.

Zitat

"Diese Problematik besteht ... bei Patienten mit Schizophrenie, unter denen eine Mehrheit (d.h. über 50%) an mindestens einer, ein Drittel sogar an zwei oder mehr chronischen körperlichen Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) leidet ... Schizophrene Patienten haben verglichen mit der Allgemeinbevölkerung ein 2-3-fach erhöhtes Risiko zu versterben." (1)

"Patienten mit Schizophrenie haben eine geschätzte Lebenserwartung von 15–20 Jahren weniger als die allgemeine Bevölkerung , wobei die metabolischen und anderen Nebenwirkungen von Antipsychotika ein potenzieller Faktor sind." (2)

Manche Studien sehen die Lebenserwartung von Menschen mit Schizophrenie sogar um bis zu 25-30 Jahre geringer als im Bevölkerungsdurchschnitt. Das heißt, wer mit 30 Jahren beginnt Antipsychotika einzunehmen, verliert mit jeder Woche der Einnahme im Durchschnitt 3 Tage seines Lebens und wird statt 80 nur 55 Jahre alt.


Genesung von Schizophrenie

Die Genesungsrate von Schizophrenie hat sich seit Einführung von Psychopharmaka in den 1950-zigern von 20-30% trotz enormer Fortschritte in der Wissenschaft und Verbesserungen der medizinischen Versorgung auf 10-20% verschlechtert.

Manche Forschungsarbeiten errechneten sogar einen Abfall der vollständigen Genesung von 17,7% auf 6%. (Siehe Tabelle rechts)


Höhere Genesungsrate in Entwicklungsländern

Die Genesungsrate von Schizophrenie ist in Entwicklungsländern, ohne Psychiatrie und Psychopharmaka, deutlich besser. So ist die Rate der vollständigen Genesung in Entwicklungsländern mit ca. 40% meist doppelt so hoch wie in Industriestaaten mit 15-20%.

Die Werte für die soziale Genesung bei Erstpsychosen liegen in einer aktuellen Untersuchung bei 75% in Afrika im Vergleich zu 50% in Europa.

Gründe für eine bessere Genesung sind u.a.: keine Hospitalisierung, keine Psychopharmaka, enge familiäre Unterstützung.



Weltweiter Gebrauch von Antipsychotika: Vergleich der verlorenen Lebensjahre aufgrund von Behinderung

Die Daten zeigen, dass mit dem herkömmlichen Behandlungsansatz etwas nicht stimmt. Wenn „Antipsychotika“ die Lösung sind, dann würden wir dort günstigere Ergebnisse erwarten, wo sie am häufigsten eingesetzt werden. Deutlich ersichtlich ist der Zusammenhang zwischen den in der ersten Karte verzeichneten Graden der Verwendung von Psychopharmaka und den daneben angezeigten Behinderungsgraden durch „Schizophrenie“.

Die Länder mit den höchsten Raten des Konsums von Psychopharmaka (rosa bis rot), wie USA, Europa und Australien weisen auch deutlich höhere Werte für Behinderungen durch „Schizophrenie“ auf (dunkleres Orange bis Rot). Auch in China ist die Verschreibungsrate von Antipsychotika hoch. (Die Daten von The Lancet basieren auf Verkaufsdaten aus europäischen Marktforschungen. China verfügt über seine eigenen großen Produktionskapazitäten, die nicht erfasst werden.)

Der allgemeinen Gebrauch von Psychopharmaka, Daten für 2008–2019 (Lancet )„Schizophrenie“ – verlorenen Lebensjahre aufgrund von Behinderung (DALYs) [ 7 ] ., 2012 ( Quelle)


Warum werden dann psychische Erkrankungen nicht mehr mit Naturmedizin behandelt sondern mit neurotoxischen Chemikalien ?

1913, auf dem Höhepunkt der Industrialisierung, begann die einflussreiche Familie Rockefeller, im Stillen strategische Schritte in den Vereinigten Staaten zu unternehmen – Schritte, die die Zukunft der Medizin für immer verändern sollten. Dies ist die Geschichte, wie sie Einfluss auf Kräuterschulen im ganzen Land erlangten … und warum viele von ihnen bis 1925 spurlos verschwunden waren.

In einer Zeit, als Naturheilmittel, pflanzliche Heilmethoden und traditionelle Medizin noch weit verbreitet waren, repräsentierten diese Schulen einen völlig anderen Ansatz in der Gesundheitsversorgung. Gemeinschaften verließen sich auf sie. Generationen vertrauten ihnen.

Doch mit dem Aufstieg der modernen Pharmaindustrie begann sich etwas zu verändern. Die Finanzierung änderte sich. Die Vorschriften wurden verschärft. Und nach und nach schlossen diese Institutionen ihre Pforten. Was geschah wirklich hinter den Kulissen? War es einfach nur Fortschritt und Standardisierung der medizinischen Ausbildung oder steckte mehr dahinter?

Mit dem wachsenden Einfluss mächtiger Industriellerfamilien setzte sich auch ein neues medizinisches Modell durch – eines, das auf Laboren, Chemikalien und Massenproduktion basierte. Und mit diesem Wandel schienen ältere Methoden fast über Nacht zu verschwinden. Dieses Videos beleuchteten den Wandel der Medizin im frühen 20. Jahrhundert und die Fragen, die bis heute unbeantwortet sind. Es ist die verborgene Geschichte mächtiger Familien und die Wendepunkte, die die moderne Welt geprägt haben:


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Die tatsächlichen historischen Ereignisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Der Flexner-Report (1910)

  • Hintergrund: Auf Initiative der Carnegie Foundation (mit finanzieller Unterstützung von Rockefeller) untersuchte der Pädagoge Abraham Flexner 155 medizinische Fakultäten in den USA und Kanada.
  • Ergebnis: Der Report kritisierte die mangelnde wissenschaftliche Strenge und fehlende Standards an vielen Schulen, insbesondere an solchen, die Homöopathie, Kräutermedizin oder Naturheilkunde lehrten.
  • Folgen: Flexner empfahl eine Standardisierung nach deutschem Vorbild (Fokus auf Laborforschung und Pharmakologie). In der Folge schlossen bis 1920 fast die Hälfte aller US-Medizinschulen, da sie die neuen Kriterien nicht erfüllten oder keine Lizenzen mehr erhielten.

Die Rolle der Rockefellers

  • Finanzierung: Die Rockefeller Foundation und das General Education Board investierten ab 1913 hunderte Millionen Dollar in ausgewählte Schulen (wie Johns Hopkins), die den pharmazeutischen Lehrplan umsetzten.
  • Strategische Ausrichtung: Kritiker argumentieren, dass diese Investitionen gezielt die Konkurrenz zur aufstrebenden, auf Erdölprodukten basierenden Pharmaindustrie (in die Rockefeller investierte) eliminieren sollten.
  • Kauf vs. Verdrängung: Historisch belegt ist nicht der direkte "Kauf" jeder Kräuterschule, sondern eine systematische Marginalisierung durch Entzug von Geldern, Anerkennung und Lizenzen.

Auswirkungen bis 1925

Bis Mitte der 1920er Jahre war die medizinische Ausbildung in den USA weitgehend homogenisiert. Schulen für alternative Heilmethoden waren entweder geschlossen, in allopathische Universitäten integriert oder verloren massiv an Bedeutung. Dies legte den Grundstein für das heutige, stark medikamentenorientierte Gesundheitssystem.

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Kommentare 8

Zitronenfalter
5. Mai 2026 um 11:16
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tara es gibt https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/a/ab…g-zum-einnehmen (gibt es auch als Generikum) .. das wäre die bessere Wahl als die 5mg Tablette zu zerbröseln.

Würde aber nichts überhasten und mit PsychiaterIn besprechen.

tara
3. Mai 2026 um 12:57
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Vielen Dank Phoenix für Deine Mühe! İch bin begeistert von Deinen Beiträgen und lerne viel dazu. İch bin so froh, dass Du uns Deinen Blog zur Verfügung stellst. Das gibt mir Mut meine schizzoaffektive Erkrankung in Griff zu bekommen. İch hatte dreimal eine Psychose seit meinem 30 ten Lebensjahr. Jedes Mal hatte ich ungeheure Belastungen im Leben zu tragen und bin dann jeweils unfreiwillig ins Krankenhaus gekommen. İch bin trotzdem weitestgehend ohne Medikamente ausgekommen. Die letzte Psychose war aber mit Anfang 50 ungeheuer heftig und meine Tochter wurde für 2 Jahre fremduntergebracht. Jetzt lebt sie seit 3 Jahren wieder bei mir und ich nehme das Antipsychotika aus Angst. İch habe aber mit ungeheuren Nebenwirkungen zu kämpfen wie zum Beispiel Apathie, İnteressenlosigkeit und Antriebslosigkeit und Gewichtszunahme von 65 kg auf 90 kg. Das möchte ich si nicht mehr länger hinnehmen und Deine Beiträge helfen mir den Mut aufzubauen und neue Wege zu gehen. Vielen vielen Dank!:saint:

Phoenix
4. Mai 2026 um 14:08
Autor
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Vielen Dank, liebe tara für Deine positive Rückmeldung und Wertschätzung.

Es freut mich, wenn Du aus den Beiträgen einen Nutzen für Deine Gesundheit ziehen kannst.

Ja, Mut und die Hoffnung sind wichtige Kräfte um von Schizophrenie gesunden zu können, denn es braucht eine Aktivität um die eigene Situation verbessern zu können. Insbesondere um zu den wirklichen psychischen Ursachen der Erkrankung zu gelangen. Stabilität und Entwicklung erreicht man nur, wenn gewisse Anstrengungen auf den 5 Ebenen der Heilung unternommen werden.

Antipsychotika können in der akuten Phase einer Psychose eine gewisse Hilfe sein, danach entwickeln sie sich sehr schnell zu einem großen Hindernis und machen bei langfristiger Einnahme die Erkrankung chronisch und führen sogar häufiger zu Psychosen, weil das Gehirn hypersensibel wird.

Antipsychotika erfolgreich auszuschleichen und sich von einer langen Abhängigkeit zu befreien ist eine extrem schwierige Aufgabe, die ein stabiles Umfeld, viel Geduld und Bewusstheit und für sich braucht. Es lohnt aber jeder Versuch, da Nebenwirkungen und typische Folgeerkrankungen, die Gesundung weiter erschweren und letztendlich die Lebenszeit stark verkürzen.

Zu Apathie, Interessenlosigkeit und Antriebslosigkeit habe ich dir bereits drei wichtige Artikel in einer Antwort verlinkt. (Gefunden?)

Eine Mischung aus den stärksten 10 adaptogenen Heipflanzen hat eine wirklich starke Wirkung auf die Antriebskraft. Ich habe es selbst erfahren und eine Freundin berichtet mir gerade, das ihre Motivation stark gestiegen ist. In einer Skala von 0- 10 von 2 auf 8-10.

Bei gewissen Symptome von Psychosen und Schizophrenie haben Heilpflanzen eine echt starke Wirkung, wie bei Depressionen, Ängsten, Stress und Schlaflosigkeit. Bei positiven, negativen und kognitiven Symptomen ist ihr Effekt eher klein bis mittel. Eine Einnahme loht sich aber auch bei diesen Symptome, da es kaum bessere Alternative gibt.

Ich wünsche Dir viel Energie auf Deinen Weg. Alles Gute !

tara
4. Mai 2026 um 16:29
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Lieber Phoenix,

İch bin schon dabei meine Ernährung umzustellen und habe mir jetzt CBD 30 Prozent bestellt und Haritaki in Pulverform.

İch habe mir auch noch Brenesselsamen als Supefood bestellt. So, dann werde ich Haritaki und die Brenesselsamen morgens in meinen Joghut rühren. Bin gepannt .

İch hoffe sehr, dass sich dadurch die deutlich gedrückte Stimmung, die ich oft habe, wieder in etwas Leichteres verwandeln lässt. Seit ich das Forum vor drei Tagen entdeckt habe, geht es mir entschieden schon viel besser so einen Mut und soviel Hoffnung habe ich aus Deinen Heilpflanzenzusammenstellungen und den anderen İnfos gewonnen.

İch arbeite mich durch Deinen Blog und bin doch reichlich entsetzt über Deinen letzten Beitrag über Big Pharma und wie Menschen diesem Gesundheitssystem zu ihrem Schlechtesten ausgeliefert sind, wenn sie keinen Zugang zu anderen Informationen haben, die Du sie zum Glück zur Verfügung stellst. Man wird systematisch verunsichert.

Es heißt ja immer, nur nicht aufhören mit den Antipsychotika, dabei ist es einfach nur logisch, dass das Gehirn hypersemsibel wird. İch habe jetzt 4 Tage hintereinander keinen Bedarf an Pipamperon genommen zur Nacht und siehe da, ich hatte heute Nacht so einen schrecklichen Alptraum wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Kann mir gut vorstellen, dass da ein Zusammenhang besteht.

İch mache mich auf den Weg. Hmmmh, die Mischung von den 10 Heilpflanzen könntest Du mir dazu nochmals den link schicken. Danke Dir sehr lieber Phoenix!🤗

Phoenix
4. Mai 2026 um 18:07
Autor
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tara


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Phoenix
4. Mai 2026 um 18:21
Autor
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Zitat

İch habe jetzt 4 Tage hintereinander keinen Bedarf an Pipamperon genommen zur Nacht

Liebe tara

aber bitte nicht einfach Deine Antipsychotika von einem Tag auf den anderen absetzen ...das gibt dann garantiert eine Absetzpsychose. Weißt Du wie man richtig hyperbolisch ausschleicht?

tara
4. Mai 2026 um 18:47
  • Inhalt melden

Nein, ich setze Antipsychotika nicht einfach ab. Das ist mein Bedarf. Das heißt ich kann Pipamperon nehmen muß aber nicht. Mein eigentliches Antipsychotikum ist Abilify mit 5 mg Tagesdosis und ich will auch nicht sofort ausschleichen, weil meine Tochter erst 16,5 Jahre alt ist und ich zu große Angst habe. İch dachte, ich mache ersteinmal ernährungstechnisch alles was ich kann und in einem Jahr ist sie schon fast 18. Da fühle ich mich dann sicherer. Allerdings muss ich dann die kleine 5 mg Tablette zerkrümeln. Danke für Deinen Hinweis!✨🧚

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