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Ich weiss irgendwie nicht so recht was ich machen soll. Die Medikamente bremsen meine Power noch aus. Ich war ein ganz liebes Kind und hatte furchtbare Eltern. Ich war witzig und gefühlsstark. Meine Mutter wollte mich überhaupt nicht kennenlernen. Hat mir nur ihren Willen aufgedrückt. Ich konnte die Anlagen die ich mitbrachte überhaupt nicht entfalten. Ich wäre sonst ein beliebtes Mädchen geworden. So war alles verzerrt und schwierig. Darum brauche ich die Traumatherapie. Es wäre schön wenn das mit dem Psychiater klappt.
Gleich wieder meditieren und frühstücken. Ich bin mal gespannt wann es mit dem kochen klappt. Noch mag ich nicht so recht. Ich bin so ein Typ die es nicht mag wenn es mir schlecht geht zu viel Routine zu leben. Dann funktioniert man nur, aber die Gefühle kommen zu kurz. Das mit dem Aufräumen reicht mir voll und ganz. Ich bin schon gespannt auf meinen Freund. Witzigerweise hat er genau dann Zeit wenn ich frei komme. Ende Juni. Heute kann ich die bessere Stimmung schon ahnen. Aber sie ist noch nicht so richtig greifbar. Ich muss auch aufpassen dass ich nicht so drüber bin. Wenn die bessere Stimmung kommt neige ich dazu etwas drüber zu sein. Das kommt zwar bei den Mitmenschen ganz gut an, aber ich habe mir vorgenommen etwas darauf zu achten. Ich gehe es ernsthaft an und nicht so leichtfertig. Ich möchte Spass haben, aber auch eine gute Bodenhaftung. Mal sehen ob das alles klappt. Ich bin froh dass ich so gut vorbereitet bin. Das habe ich den vielen Medikamenten zu verdanken. So hat alles seinen Sinn.