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  3. Emily

42 Tage ohne Solian Lösung, endlich wieder komplett Neuroleptikafrei, nach fast 8 Jahren sinnloser medikamentierung damit, bei mir. Es geht mir besser! 😊 Und mehr zum Absetzen und Ausschleichen.

  • Emily
  • 5. April 2026 um 15:01
  • 393 Mal gelesen
  • 6 Kommentare

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Endlich bin ich wieder völlig NL-frei und das nun seit genau 42 Tagen, heute an Ostersonntag. :smiling_face:

Am 27. Februar habe ich die restlichen 0,034 ml Solian Lösung weggelassen und alles ist sehr gut gegangen. Heute ist der 05. April 2026.

Edit: Ich habe nie die Luftbläschen, die beim Aufziehen der Flüssigkeit entstehen, erst rausgespritzt, deswegen habe ich das Volumen der Luftbläschen, das ich nicht berechnet habe, weniger als diese 0,034 ml Solian Lösung eingenommen, aber real so gemessen. Ich habe das über die ganze Reduktionsphase weg, nie gemacht und die Bläschen sind ja, in der Relation zur Gesamtmenge, je kleiner die ist, bei kleiner Menge vom Volumen zwar gleich groß, machen aber bei den ja möglichst genauen individuellen Dosierungen selbstverständlich im Verhältnis, je kleiner die Gesamtmenge in der Spritze ist, mehr aus, in der Genauigkeit der Dosisangabe.

Das macht aber nichts, nur habe ich, um genau zu sein, wegen der Luftbläschen ja, 0,34 ml Gessmtvolumen, minus der kleinen Luftbläschen, zuletzt eingenommen und damit real etwas weniger als 0,34 ml und damit absetzen können.

Jetzt, 42 Tage später, auch keine Entzugserscheinung. 😊👍

Psychotische Symptome oder gar Schizophrenie oder ähnliches, hatte ich ja zum Glück eh nie.

Ich bin mir sicher, ich bekomme auch nie welche.

Das war ein langer Weg, diese fürchterlichen Neuroleptika zu nehmen und sie kleinschrittig wieder auszuschleichen, weil das ch3mische Zeug ja leider körperlich abhängig macht.

Psychisch geht es mir gut, körperlich wird es besser, aber ich war ganz schön kraftlos, durch die Regenerationsprozesse die ganze Zeit, bin es noch, aber dennoch geht es mir inzwischen körperlich schon wieder besser.

Ich hoffe natürlich sehr, dass ich wieder ganz gesund werde und keine irreversiblen Langzeitfolgen zurückbehalte.

Baldrian nehme ich schon lange nicht mehr, ich glaube seit Ende Dezember, etwa, aber fast 5 Jahre habe ich ihn jeden Abend wegen der vom Xeplion und der Solian Lösung erzeugten Isomnie, also Schlaflosigkeit genommen und der Baldrian hat mir dagegen sehr gut geholfen.

Die Schlaflosigkeit ist bei mir zum Glück doch ganz reversibel gewesen. Ich schlafe wieder ganz normal, wie vor den NL, ganz ohne Hilfsmittel. Darüber bin ich auch sehr froh.

Jetzt nehme ich nur noch den Betablocker Metohexal Succ, 27,5 mg täglich, fürs Herz.

Mein Herz war vor den NL nachweislich völlig gesund.

Ich musste nun schon 6 Jahre lang Betablocker wegen den Nebenwirkungen auf mein Herz, wegen der bei mir völlig unnötigen Neuroleptika schlucken.

Das blöde ist, dass das Retardtabletten sind. Die darf man ja keinesfalls auflösen und nach der Wasserlösemethode ausschleichen.

Ich merke, dass ich die Herztabletten eigentlich nichtmehr brauche, aber abruptes Absetzen kann gefährlich werden.

Ich muss mal wieder ein EKG machen lassen.

Ich hatte ja letzt, Karneval war das, vor Karneval nicht dran gedacht, mir bevor ich keine Metohexal Succ mehr hatte, ein neues Rezept zu besorgen, dachte, ich hätte noch genug.

Da hatte ich ja Glück, dass ich die letzte Packung Obsidan, auch ein Betablocker, extra aufgehoben hatte, die ichbdavor nahm, und die noch lange MHD haben, als ich auf Metohexal Succ wegen massiven Herzproblemen beim versuchsweisen Wechsel von Xeplion Depot, 25 mg alle 4 Wochen, etwa 0,89 mg pro Tag (25 (mg): 28 (Tage) also gerechnet, = etwa 0,89 mg Xeplion pro Tag, auf Risperidon Lösung und meine Psychiaterin dann doppelt so hoch dosiert hatte, statt mal in die Fachinfo zu sehen, nahm. Da ist mein Herz dann völlig ausgeflippt. Ich sollte vom Hausarzt schon sofort ins Krankrnhaus, auf die Kardiologiestation.

Meine Psychiaterin blieb dabei, obwohl ich sie anschrieb und mit ihr darüber sprach, dass meine Vergleiche der Dosierungen der verfügbaren Depotspritzen mit Risperidon Tabletten und Dosierungen in der gelben Liste etc. ergaben, dass die Vergleiche für mich 1:1 ergeben und nicht das Doppelte an Risperidon. Sie stritt es mündlich und zweimal schriflich ab, bis ich endlich die Fachinformation vom Hersteller beider Neuroleptika, Paliperidon und Risperidon, Janssen, im Internet fand, wo es drinsteht, 1:1.

Ich hatte damals sogar Janssen schon angeschrieben, doch die schickten mir keine Antwort auf meine freundliche, einfache Frage, sondern unverschämterweise eine Schweigepflichtsentbindung gegenüber Janssen, die ich unterschreiben und Name und Praxix meiner behandelnden Ärztin samt Praxisinfos und all meiner Nebenwirkungen, etc,. an Janssen schicken sollte. Krass!

Denen habe ich aber selbstverständlich eine Absage erteilt! Solche mehr als unverschämten Forderungen von Janssen.

Ich schreibe es hier lieber nochmal hin. Paliperidon ist im Wechsel zu Risperidon Lösung 1:1, also die selbe Dosis. Wer mit Risperidon (Lösung) Paliperidon ausschleichen möchte, sollte zusätzlich bedenken, dass noch etliches an Paliperidon auch nach dem Absetzen des Depots im Körper verbleibt.

Der Psychiater Professor Jim van Os schrieb mal auf Psychosenet, dass es sogar teils bis zu 269 Tage nach Absetzen im Blut nachweisbar ist.

Ich denke, es kommt sicher auch auf die Höhe der Dosis an, die man zuletzt vom Paliperidon hatte, wie lang es noch im Körper verbleibt, bis es endlich ganz abgebaut ist und den persönlichen Stoffwechsel, die jeweils individuelle Ernährung. Möglichst gesund sollte sie ja schon sein.

Ich gebe das zu bedenken, wenn man wechseln oder mit Risperidon Lösung reduzieren oder ausschleichen möchte, es möglichst mit etwas weniger als 1:1 zu Beginn zu versuchen, weil ja noch eine Weile Paliperidon zusätzlich im Körper ist.

Das war bei mir mit dem Wechsel vom Xeplion 25 mg, auf Risperidon Lösung so schlimm damals im März 2023, vor 3 Jahren, da wäre ich an den Nebenwirkungen vom Xeplion, die auch im Beipackzettel stehen (den kann man auch kostenlos online lesen), fast gestorben, weil ich gleichzeitig über 3 Monate als Nebenwirkunen eine Lungenentzündung, eine Nasennebenhöhlenentzündung, eine Mandelentzündung und eine Bronchitis hatte und es mir furchtbar damit ging.

Ich hatte ja eh von Anfang an die Nebenwirkungen chronische Kraftlosigkeit und chronische Erschöpfung vom Xeplion, also Fatigue, die immer schlimmer, statt besser wurde und mit der ich immernoch zu kämpfen habe, dazu dann noch über 3 Monate die schlimmen Infekte, alle gleichzeitig, die mich völlig flachlegten und bekam zu allem Überfluss vom Hausarzt dagegen damals das Antibiotikum Amoxiclav in er stärksten Dosis, über 10 Tage verschrieben, dass mir kein bisschen zur Verbesserung verhalf, sondern massiven Durchfall von der ersten Tablette an zusätzlich verursachte, der mich zusätzlich schwächte und mir mein vorher ganzes Leben lang sehr gutes Darmmikrobiom, völlig zerschoss.

Bis ich mein Darmmikrobiom wieder gut hinbekommen hatte, verging nochmals über ein Jahr.

Wenn ich damals keine guten Kenntnisse über Heiltees und gute Nahrungsergänzungsmittel gehabt hätte und eine große Sammlung verschiedener Heilteesorten griffbereit zu Hause gehabt hätte, dann hätte ich die schweren Infekte höchstwahrscheinlich garnicht überlebt. Auch, weil ich ja das Xeplion trotz Absetzen, weil ja 28-Tage-Depot, noch im Körper hatte und dann auch noch beim Wechsel auf Risperidon viel zu hoch, doppelt so hoch, dosiert wurde und mein Herz deswegen auch noch völlig durchdrehte, bis ich dann darauf bestand, auf Solian Lösung zu wechseln und auch da fand ich leider viel zu spät raus, dass die Psychiaterin mich auch damit beim Wechsel viel zu hoch dosiert hat, sonst hätte ich sehr viel eher komplett ausschleichen können.

Ich habe damals keine Infos im Netz gefunden und auch bei Psychopharmakaberatungen zum Ausschleichen keine passenden Antworten bekommen, weil die Leute, mit denen ich darüber sprach, zwar auch ziemlich kompetent in den Themen sind, sich auch bemühten, passende, korrekte Infos dazu im Netz zu finden, aber die Fragen wussten sie mir leider auch nicht zu beantworten.

Ich hatte damals leider kein ChatGPT. Die meisten Ärzt:innen, auch die meisten Psychiater:innen haben leider garkeine Ahnung vom risikominimierten Reduzieren und Ausschleichen von Psychopharmaka und eben leider auch bei Wechseln keine Ahnung, wie denn wohl eine etwa gleiche Dosis bei einem anderen Medikament ist.

Ich kann allen nur empfehlen, die sowas vorhaben, auch Dosisvorgaben von den behandelnden Ärzt:innen bei der kostenlosen Version von ChatGPT zu überprüfen, denn meiner eigenen Erfahrung nach, kann ChatGPT das wirklich gut und korrekt.

Auch kann ChatGP zum Beispiel Rezeptorenbelegungen bei euren jeweiligen Psychopharmaka ganz gut berechnen.

Bei geringerer Dosierung sind im Verhältnis zu hohen Dosierungen immernoch relativ viel mehr Rezeptoren belegt, als man linear annehmen könnte, das fand und finde ich wichtig zu wissen, wenn man Psychopharmaka nimmt, sie reduzieren und ausschleichen möchte. Gerade zum Ende hin sollte man lieber prozentual immer kleinere Reduktionsschritte wählen.

Ich überlege nach dem EKG, ob ich vielleicht nicht auf die unretadierte Form von Metohexal wechsle, um den Betablocker auszuschleichen, sondern zurück auf Obsidan wechsle, weil ich das ja wegen den mir über Karneval fehlenden Metohexal Succ Retardtabletten schon ausprobiert habe, es war mir zu riskant, 3 Tage kein Metohexal zu nehmen und hatte ja zum Glück noch Obsidan. Das ist wirklich sehr gutgegangen.

Die Obsidan Tabletten sind nämlich keine Retardtabletten und lassen sich problemlos in Wasser auflösen, so dass ich es damit wahrscheinlich viel leichter probieren könnte, den Betablocker auch auszuschleichen.

Das werde ich dem Arzt direkt nach dem EKG bei der Besprechung des EKGs vorschlagen und mir möglichst wieder Obsidan verschreiben lassen, statt Metohexal.

Ich habe noch gut eine halbe Packung Obsidan 25 mg Tabletten. Am liebsten möchte ich das vor dem nächsten EKG mit dem Wechsel schon damit ausprobieren.

Mein Herz fühlt dich gut an. Insofern würde ich mir das zutrauen. Ich habe ja noch massig Metohexal Succ jetzt wieder zu Hause, so dass ich die ja auch nehmen könnte, falls ich irgendwelche Herzrhythmusstörungen bemerken würde, die ich ja nur von den NL bekommen habe und ja keine NL mehr nehme.

Ich überlege es mir. Wenn dann, beginne ich mit dem Wechsel auf Obsidan erst nach Ostern, damit ich bei irgendwelchen Herzsymptomen auch jederzeit schnell zum Hausarzt fahren könnte oder zum Kardiologen.

Ich habe die ganzen Jahre hindurch die medikmentierungen mit Neuroleptika als chemische Folterungen empfunden, wie viele andere Menschen auch.

Darum möchte ich nochmals auf diesen wichtigen Beitrag hinweisen.

Wir müssen mit vielen Menschen wie in Mexiko, uns dafür stark machen, dass die Folterungen des psychiatrischen Systems endlich auch in Deutschland als solche gesetzlich anerkannt, endlich gesetzlich verboten werden und unter Strafe gestellt werden, wer es jemanden trotzdem antut!

Unbedingt lesen:

Blog-Artikel

"Revolution": Erstmals hat ein Land, Mexiko, gesetzlich anerkannt, dass Isolation, mechanische Fixierung, chemische Fixierung und jede andere Praxis, die als grausam, unmenschlich oder erniedrigend sind, also die Folterdefinition erfüllt! In D noch nicht!

Hoffentlich wird das in Deutschland auch endlich umgesetzt, was die in Mexiko jetzt endlich umsetzen müssen. Helft bitte alle mit, wer kann, dass es in allen Ländern der Erde auch endlich Wirklichkeit wird. 🙏 Selbstverständlich müsste das überall auf diesem Planeten sofort überall konsequent umgesetzt werden, nicht nur in Mexiko! Ich freue mich aber sehr für die mexikanische Bevölkerung! ☺️ Ich kenne es ja aus eigener leidvoller Erfahrung, diese schrecklichen Folterungen des psychatrischen…
Emily
5. Februar 2026 um 09:47


Schöne Feiertage, allen guten, unkriminellen, verantwortungsbewussten Menschen. :grinning_face:


Edit: Ich werde es definitiv NICHT machen, auf Obsidan wechseln.

Ich habe gerade mit ChatGPT zum Ausschleichen von Metohexal Succ gechattet.

Sehr interessant für mich, aber ich bin echt sauer, auf die Ärzt:innen, gerade auch den Kardiologen, denn er hat mir damals mal eben meine ehemalige Dosis von einer viertel Tablette Obsidan 25 mg, weil die Psychiaterin mir viel zu hoch für mich, doppelt soviel Risperidon Lösung verschrieben hatte, was ja vorübergehend war, das etwa 6fache an Dosis Metohexal Succ verschrieben.

Und was kann auch das verursachen?

Zum Beispiel Fatigue.

Ich könnte diesem ollen Kerl von Kardiologen gerade verbal den Hals umdrehen.

Lest selbst, wenn ihr mögt, in meinem nächsten Blog, was das Metohexal Succ alles anrichten kann und was sich bei mir alles wieder beim Ausschleichen des Metohexal Succ, doch wieder gesundheitlich verbessern könnte.

  • Psychopharmaka absetzen
  • Ausgeschlichen Abgesetzt
  • Chemische Folterungen
  • durch Psychopharmaka

Vorheriger Artikel Patentablauf von Medikamenten - Warnung vor Xeplion, Wirkstoff Paliperidon, auch in Trevicta, Invega, Generika mit dem Wirkstoff

Nächster Artikel Chat mit ChatGPT über die Folgen meiner Einnahme von Metohexal Succ und die berechtigte Hoffnung zur Verbesserung meiner Gesundheit durch Ausschleichen von Metohexal Succ, weil auch dieser Betablocker u.a. Fatigue verursachen kann.

Kommentare 6

forsythia
7. April 2026 um 08:03
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Ich freue mich auch, dass du wieder dabei bist

Nova
7. April 2026 um 10:25
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forsythia  Emily ist schon wieder für 2 Wochen gesperrt. Ich fürchte, dass das den Meisten hier nur recht ist oder sie gar schadenfroh sind.

forsythia
7. April 2026 um 10:32
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Danke für die Info Nova

Ich weiß nicht, was vorgefallen ist und möchte auch für niemanden Partei ergreifen.

PlanB
5. April 2026 um 16:10
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Wie wäre es mal mit einem:
"Hallo, nach meinen 3 Wochen Sperre habe ich ein wenig über meine Postings nachgedacht und versuche mich ein wenig zurückzuhalten"

Aber passiert natürlich nicht.
Wird halt 1:1 so weiter gepostet wie bisher, als ob nix passiert wäre.
Da dies am Ende nur eine Frage der Zeit wäre, können wir den Elefentan im Raum halt auch gleich sofort ansprechen:

Glaubst du wirklich, du kannst hier einfach so weiter machen wie bisher Emily ?
Also das ist jetzt nicht konkret gegen diesen Post hier gerichtet, sondern eher so allgemein.

Nova
5. April 2026 um 16:23
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PlanB Dieser persönliche Erfolgsbericht ist doch deutlich anders als vorherige Postings, zumindest in meinen Augen.

Ich freue mich mit Emily und hoffe, es geht ihr weiterhin psychisch gut und bald auch körperlich besser.

Nova
5. April 2026 um 15:58
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Herzlich willkommen zurück! Ich habe dich vermisst.

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