ANTIPSYCHOTIKA | Korruption von Wissenschaft und Medizin - wie die Pharmaindustrie Studien manipuliert und Ärzte korrumpiert.
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Phoenix -
19. März 2026 um 03:18 -
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Korruption von Wissenschaft und Medizin - wie die Pharmaindustrie Studien manipuliert und Ärzte korrumpiert.
Zitat"Sie verkaufen Ihnen gefährliche Medikamente, um Geld zu machen, nichts anderes. Falls Sie denken, dass die Pharmaindustrie Medikamente auf den Markt bringt, um Ihnen zu helfen vergessen Sie es!" - Dr. John Virapen, (Pharmamanager)
"Die Pharmaindustrie braucht kranke Menschen, um zu florieren. Ihre Kunden sind Patienten, nicht gesunde Menschen. Wenn jeder von einer bestimmten Krankheit geheilt werden könnte, würden die Pharmakonzerne 100 Prozent ihrer Gewinne mit den Produkten verlieren, die sie gegen diese Krankheit verkaufen. Das bedeutet: Die moderne Medizin ist so stark mit der Profitkultur verflochten, dass sie eher eine Krankheits- als eine Gesundheitsindustrie ist." James Morcan (Buchautor)
| Wie kann es sein, dass man in unserem Gesundheitssystem bei Psychosen, Schizophrenie und Depressionen mit der Verschreibung von Medikamenten nicht gesund wird, sondern die Erkrankung oftmals chronisch wird?
Psychopharmaka führen zu einer schweren Abhängigkeit, nicht selten ein Leben lang. Sie haben schwere Nebenwirkungen und typische Folgeerkrankungen, erhöhen deutlich die Sterblichkeit und verkürzen die Lebenszeit um 15-25 Jahre.
Ein Gesundheitssystem sollte doch dazu da sein gesund zu werden. Wie kann es sein, das es einen so schweren Schaden anrichten kann? Wie kann es sein, das wirklich gesunde Alternativen Psychiatern und Ärzten nicht bekannt sind und Patienten über die Risiken von neurotoxischen Medikamenten, wie Antipsychotika und Antidepressiva, nicht aufgeklärt werden?
Die Antwort ist, kurz gesagt, dass der Profit der Pharmaindustrie über den Interessen der Patienten steht und, dass das Gesundheitssystem auf allen Ebenen korrumpiert ist. Die Manipulation der medizinischen Forschung und Korruption in der Medizin durch die Pharmaindustrie ist seit Jahrzehnten ein zentraler Kritikpunkt in der Medizinethik und Wissenschaft und wird durch verschiedene wissenschaftliche Analysen und rechtliche Präzedenzfälle gestützt.
Kritiker sprechen von einer „institutionellen Korruption“, bei der nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Strukturen – von der Forschung und Lehre der Ärzteschaft, über medizinische Fachzeitschriften bis hin zu Zulassungsbehörden – unter den Einfluss kommerzieller Interessen geraten sind.
Es wurde ausführlich dokumentiert, wie Pharmaunternehmen den Zulassungsprozess für Psychopharmaka manipulieren und ihn oft in eine „Farce betrügerischen Verhaltens“ verwandeln. Es ist ziemlich gut belegt, dass etwa 85 % der medizinischen Forschungsliteratur falsch sind. Daten über die Schäden von Medikamenten, wie Unwirksamkeit und Toxizität werden bewusst unterdrückt. Die Industrie und Aufsichtsbehörden greifen mitunter zu „Mobtaktiken“, um Mitarbeiter zum Schweigen zu bringen, die versuchen, Bedenken hinsichtlich der Sicherheit oder betrügerischer Daten zu äußern.
Die Branche agiert oftmals wie ein Syndikat des organisierten Verbrechens, welches Beamte besticht, negative Daten unterdrückt und Einfluss kauft, um unsichere oder unwirksame Medikamente auf den Markt zu bringen. Es gibt zahlreiche Gerichtsverfahren, in denen Pharmaunternehmen der unverhohlenen Bestechung und Schmiergeldzahlungen an Ärzte und Regierungsbeamte schuldig gesprochen wurden, um eine bevorzugte Marktbehandlung oder mehr Verschreibungen zu erhalten.
Manipulation der medizinischen Forschung
Pharmaunternehmen finanzieren über 70 % der klinischen Arzneimittelstudien und haben dadurch erheblichen Einfluss auf Studiendesign, Datenanalyse und die Ergebnisse. Kritiker weisen darauf hin, dass kommerzielle Interessen oft die wissenschaftliche Unbestechlichkeit untergraben, was zu einer verzerrten Darstellung von Nutzen und Risiken führen kann. Studien deuten darauf hin, dass die Industrie verschiedene Mechanismen nutzt, um Forschungsergebnisse in ihrem Sinne zu manipulieren. Dabei geht es meist nicht um plumpe Fälschung, sondern um subtilere Methoden, die die Wirksamkeit von Psychopharmaka, wie Antipsychotika und Antidepressiva, künstlich aufwerten und Risiken verschleiern.
So werden Studien mit negativen oder neutralen Ergebnissen häufig gar nicht veröffentlicht, während positive Resultate mehrfach in verschiedenen Journalen erscheinen können. Dies führt zu einer künstlich überhöhten Wahrnehmung der Wirksamkeit der Medikamente. Kleine statistische Vorteile werden als klinisch bedeutsame Durchbrüche dargestellt, während schwerwiegende Nebenwirkungen kleingeredet oder in den Anhängen versteckt werden. Ein Beispiel ist das Verschleiern von Nebenwirkungen und Suizidgedanken bei bestimmten Antipsychotika und Antidepressiva. Eine Umfrage unter 832 Betroffenen in 30 Ländern, die Antipsychotika einnehmen, ergab:
57% oder mehr der Teilnehmer berichteten von 14 Nebenwirkungen ... Suizidalität wurde von 58% als Nebenwirkung gemeldet ... Die meisten (70%) konnten sich nicht erinnern, über Nebenwirkungen informiert worden zu sein." (1)
Studien mit erheblichen Mängeln bis hin zu offensichtlichen Manipulationen
"Es ist ziemlich gut belegt, dass etwa 85 % der medizinischen Forschungsliteratur schlichtweg falsch sind. Teilweise ist auf technische Faktoren und die Art und Weise zurückzuführen, wie die Studien durchgeführt wurden. Zum großen Teil ist es darauf zurückzuführen, dass die Pharmaindustrie die Forschung überproportional beeinflusst und nur über positive Studien berichtet, während sie ihr Bestes tut, negative Studien zu unterdrücken und unerwünschte Ereignisse nicht zu melden. So werden die Ärzte viel zu stark von der Macht der Pharmaindustrie beeinflusst ..." Psychiater Allen Frances, M.D.
Studien der Pharmaindustrie weisen erhebliche Mängel und offensichtliche Manipulationen auf, sodass die Ergebnisse zur Wirksamkeit von Psychopharmaka, wie Antipsychotika und Antidepressiva kaum Aussagekraft haben:
- Patienten nehmen häufig an Studien teil, wenn ihre Symptome am schlimmsten sind. Symptome können oft auch ohne spezifische Behandlung natürlich abklingen, was fälschlicherweise allein dem Medikament zugeschrieben wird.
- Studien werden nur an vorbehandelten Patienten durchgeführt und sind so verzerrt, da das Absetzen vor der Studie zu Entzugssymptomen oder Rückfällen führen kann, was die Wirkung des Testmedikaments im Vergleich dazu künstlich besser erscheinen lässt.
- In Studien werden oft weniger schwer kranke Patienten aufgenommen, die stärker auf Placebo-Effekte ansprechen und komplizierte Fälle werden ausgeschlossen.
- Prüfärzte bewerten Symptome zu Beginn manchmal absichtlich schwerwiegender, um Patienten in eine Studie "hineinzubringen" (oft motiviert durch finanzielle Anreize für Rekrutierung).
- Nebenwirkungen von Antipsychotika verraten Patienten und Ärzten oft, wer das echte Medikament nimmt. Dies führt zu einer höheren Erwartungshaltung und damit zu einer überschätzten Wirkung im Vergleich zum Placebo.
- Studien mit positiven Ergebnissen werden häufiger veröffentlicht als solche, in denen das Medikament kaum besser als Placebo abschnitt. Analysen von FDA-Daten zeigen, dass der Effekt in unveröffentlichten Studien oft nur halb so groß ist wie in publizierten.
Peter C. Gøtzsche, MD, Spezialist für Forschungsdesign und -analyse, argumentiert seit Langem, dass Pharmaunternehmen ihre eigenen Arzneimittelstudien nicht finanzieren und kontrollieren sollten. Basierend auf seinen Forschungen, argumentiert Gøtzsche, dass die Kontrolle der Industrie über Daten zu weit verbreiteter Manipulation, verzerrten Forschungsergebnissen und letztendlich zu Schäden für die Patienten führt.
"Wenn man es der Pharmaindustrie überlässt, praktisch alle klinischen Studien zu Psychopharmaka durchzuführen, bekommt man, was man verlangt. Man bekommt eine schrecklich manipulierte Wissenschaft, bei der der Nutzen übertrieben wird und die Schäden möglicherweise nicht existieren. Es hat sich gezeigt, dass die Hälfte der Todesfälle, die bei Studien zu Psychopharmaka auftreten, nie veröffentlicht werden, sie verschwinden.
Wenn man als Arzt, nur Zugang zu veröffentlichten Studienberichten in renommierten Fachzeitschriften wie dem New England Journal Medicine usw. hat - das ist, was sie sehen, und es ist das, was Sie glauben. Sie haben nicht alle Daten gesehen. Das ist eines der großen Probleme. Wir sollten es daher nicht der Pharmaindustrie überlassen, klinische Studien mit Medikamenten durchzuführen. Dies sollte eine öffentliche Unternehmung sein. Die Pharmaindustrie könnte sie zwar bezahlen, aber sie sollte damit absolut nichts zu tun haben." Prof. Peter Gotzsche, M.D.
Wissenschaft und Marketing sind nicht dasselbe. Leider, wie es viele Menschen gezeigt haben, und es absolut langweilig ist, das zu sagen, aber Wissenschaft und Marketing im Bereich der Psychopharmaka haben sich so weit vermischt, dass selbst wohlmeinende Menschen den Unterschied zwischen einem Werbespot und einer klinischen Medikamentenstudie nicht erkennen können. Sie können den Unterschied nicht erkennen, weil es manchmal keinen Unterschied gibt. " Professor David Cohen, PhD
Korruption der Ärzteschaft in der medizinischen Ausbildung
Die Korruption im ärztlichen Berufsstand beginnt oft bereits in der medizinischen Ausbildung. Sie manifestiert sich in einer Mischung aus systemischer Ausbeutung, kommerziellem Druck und moralischem Verfall, der die Grundlagen für das spätere Berufsleben legt. Schon während der Ausbildung beginnt die subtile Einflussnahme durch Sponsoring und "Geschenke" der Industrie, was die objektive Verschreibungspraxis frühzeitig gefährdet.
Die Verschreibung von Medikamenten steht im Vordergrund und gesünderen Alternativen werden nicht gelehrt. Psychiater und Ärzte werden konsequent darauf trainiert Medikamente zu verschreiben. Nebenwirkungen werden verharmlost und wirklich zur Gesundung führende alternative Medizin gehören nicht zur Ausbildung.
Die hierarchische Struktur der medizinischen Ausbildung führt dazu, dass Studierende Korruption – wie unethische klinische Studien, voreingenommene Forschung und finanzielle Interessenkonflikte – miterleben oder daran teilnehmen, ohne dass diese hinterfragt werden, wodurch eine Kultur des Schweigens gefördert wird.
Korruption der Ärzteschaft in der medizinischen Praxis
Die Pharmaindustrie bietet Ärzten eine Reihe finanzieller Anreize, darunter Beratungshonorare, Vortragstätigkeiten, Reisen zu medizinischen Konferenzen, kostenlose Essen und kleine Geschenke. Untersuchungen zeigen, dass dies das Verschreibungsverhalten beeinflusst, selbst wenn Ärzte glauben, immun gegen solche Einflüsse zu sein.
Pharma-Finanzierung der deutschen Schizophrenie-S3-Leitlinien
Medizinische Leitlinien, die eigentlich unvoreingenommen sein sollen, werden häufig von Experten verfasst, die finanzielle Verbindungen zu den Unternehmen haben, deren Medikamente empfohlen werden. Die Industrie fördert zudem sogenannte „Meinungsführer“, um ihre Produkte zu bewerben.
Prof. Leucht ist einer der führenden Experten und Autoren der aktuellen deutschen S3-Leitlinie Schizophrenie. Er ist massgeblich an der Erarbeitung der medikamentösen Behandlungsstrategien beteiligt. Die Pharma-kritischen Psychiater Dr. Volkmar Aderhold und Dr. Stefan Weinmann bemängeln in ihrer Zusatzinformation zu den Leitlinien eine deutlich manipulierte Studien von Prof. Leucht als Autor, in der der Nutzen von Antipsychotika durch eine Vielzahl von methodischen Fehlern künstlich überhöht dargestellt wird, u.a.:
"Bei fast allen Studien zur Wirksamkeit von Antipsychotika wurde nicht gemessen, inwiefern Antipsychotika bei der Verbesserung des sozialen Funktionsniveaus, bei der Wiedereingliederung in den Alltag oder den Beruf oder bei der Verbesserung der sozialen Beziehungen halfen oder behinderten. "
"Es ist also keineswegs glaubhaft, dass der Einschluss alter, qualitativ mäßiger bis schlechter Studien, sowie neuerer Einzelstudien nicht zugelassener Substanzen, in denen oft nur Wirkungen ohne Verringerung psychotischer Symptome ermittelt werden, tatsächlich eine verbesserte Wirksamkeit der Antipsychotika begründen könnte. Wo man Müll hineintut, kommt Müll heraus: ‚garbage in and garbage out‘." (2)
Weiter schreiben sie: "Psychiater und Studienautoren, auch anscheinend unabhängige Reviewer wie Prof. Leucht, haben sicher gute Gründe, die Anwendung von Antipsychotika der zweiten Generation zu verteidigen. Letztgenannter hat beispielweise erhebliche Interessenskonflikte. (2)
In aktuellen Veröffentlichungen und Kongressbeiträgen (Stand ca. 2024/2025) gibt Prof. Leucht folgendes an: "Erhielt in der Vergangenheit Honorare für wissenschaftliche Vorträge von Unternehmen wie Lundbeck, Lilly, AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb (BMS), Johnson & Johnson (Janssen), Otsuka, Roche, Sanofi-Aventis und Servier. Er war als Berater für verschiedene Pharmaunternehmen tätig, um klinische Studiendesigns oder therapeutische Entwicklungen zu bewerten. Seine Abteilung bzw. Projekte erhielten teilweise finanzielle Unterstützung oder Medikamentenspenden für klinische Studien von Herstellern. Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten für die Teilnahme an Fachkongressen durch die Industrie."
Kriminalität und Mordversuche
Allein in Bayern sind es jährlich 15.000 Gerichtsverfahren wegen Bestechung gegen Pharma und Ärzte, wie die Dokumentation "Das Pharmakartell" zu berichten weiß, die jedoch meist ohne Folgen enden.
"Wir haben es hier sogar mit Strukturen zu tun, von denen die Mafia noch was lernen könnte. Die Pharmaindustrie kann ganz entspannt den Ermittlungsbehörden, den Polizeien, den Staatsanwaltschaften und den Gerichten entgegensehen, weil es hat noch keine Verurteilung in Deutschland gegeben, die auf Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr, auf Korruption durch die Pharmaindustrie zurückzuführen ist, die eine Abschreckung darbieten könnte. Also die Pharmaindustrie kann in Deutschland machen was sie will."– Uwe Dolata, Kriminalhauptkommissar und Anti-Korruptionsexperte.
Und sollte jemand öffentlich Kritik üben, so wird dieser eingeschüchtert oder sogar sein Leben bedroht. Es gibt Berichte von Dr. Breggin in der Zeit als er in den USA als Gegner Psychopharmaka-Behandlung sehr bekannt wurde und im Fernsehen über all zu sehen war. Es wurden von Eli Lilly Briefe an Verlage gesendet, die ihn mit bizarren Organisationen in Verbindung bringen und öffentlich diskreditieren sollten. Dann wurde plötzlich seine ganze Familie krank.

"Meine ganze Familie, wir wurden krank. Meine Frau, meine jüngste Tochter und ich. Wir bekamen hauptsächlich Atemwegserkrankungen, wir konnten nicht herausfinden was es war. Wir sind von Arzt zu Arzt gegangen, und schließlich ist der Klempner in den Keller gegangen, und er ist zurückgekommen, weiß im Gesicht. "Wussten Sie, dass die Schadluftabzüge vom Kamin, Ölofen und Warmwasseraufbereiter entfernt und versteckt wurden?
Wir waren schockiert „oh mein Gott, das ist die Welt in der wir leben“ Später, als die Morddrohungen sehr konkret wurden, „Wir werden dich töten, ich werde deine Familie an Weihnachten töten“, „das kommende Weihnachten“. Es ist Oktober, November ….wir riefen das FBI. Das FBI war eingeschüchtert, wie wir später erfuhren. Ich erzählte ihnen, das ich glaubte, zu wissen, wer dafür verantwortlich ist. Ich denke, dass ist jemand vom Pharmaunternehmen und nannte Namen. Das FBI sagte nur „Tut uns leid, da machen wir nichts, da können wir nichts für sie tuen.
Später ging ich zum FBI und fragte was in meiner Akte steht. Das einzige, was da zu finden war , war ein Protestbrief gegen den Vietnamkrieges den ich unterschrieben hatte“.
Rechtliche Folgen - Geldstrafen als Kosten des Geschäfts
Wenn aufgedeckt wird, wie Unternehmen mit betrügerischem Marketing die Zulassung von Medikamenten erzwingen, zahlen sie Geldstrafen, die im Vergleich zu den Milliarden, die sie damit verdienen, minimal sind, sodass sie ihre illegalen Praktiken fortsetzen können. Mehrere große Pharmaunternehmen mussten in der Vergangenheit Strafen wegen unlauterer Werbemethoden und der Verschleierung von Risiken bei Antipsychotika zahlen:
- Eli Lilly: Zahlte 1,4 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der Vermarktung von Zyprexa (Olanzapin).
- Astra Zeneca: Zahlte 520 Millionen US-Dollar wegen der Bewerbung von Seroquel (Quetiapin) für nicht zugelassene Zwecke.
- Johnson & Johnson: Wurde zu einer Zahlung von 2,2 Milliarden US-Dollar verurteilt, unter anderem wegen der illegalen Vermarktung von Risperdal.
Experten im Gespräch | Methoden der Pharmakonzerne zur Infiltration von Medizin und Regierung - Stanford Psychiatrist Anna Lembke, M.D.
"Ich denke, die meisten Menschen kennen die direkte Werbung der Pharmaindustrie, die sich direkt an den Verbraucher richtet. Diese Art von Werbespots, in denen Menschen durch Felder laufen und sich viel besser fühlen. Viele Menschen wissen auch, dass Pharmavertreter direkt zu Ärzten gehen, ihnen Hüte und Stifte geben und sie zum Essen einladen. Das sind beides Möglichkeiten, wie die Pharmaindustrie die Verschreibung beeinflussen kann. Sie beeinflusst den Verbraucher, nach einem bestimmten Medikament zu fragen, und den Arzt, ein bestimmtes Medikament zu verschreiben.
Ich denke jedoch, dass die Pharmaindustrie die medizinische Ausbildung und damit auch die Verschreibung von Medikamenten maßgeblich beeinflusst hat – und das weitgehend unbemerkt.
Sie hat mit einem Trojanischen Pferd versucht, genau die Kontrollorganisationen zu infiltrieren, die eigentlich Patienten schützen sollen. Dazu gehören beispielsweise medizinische Fachgesellschaften, die Vereinigung der staatlichen Ärztekammern und sogar die FDA und die Gemeinsame Kommission, die Krankenhäuser akkreditiert. Die Pharmaindustrie war unglaublich geschickt darin, Verbindungen zu knüpfen, diese Organisationen finanziell zu unterstützen und indirekt die Art und Weise zu beeinflussen, wie Ärzte diese Medikamente verschreiben.
Ein weiterer Aspekt sind Fortbildungskurse für Ärzte. Wir sind gesetzlich verpflichtet, jährlich eine bestimmte Anzahl von Fortbildungen zu besuchen, um unsere Zulassung zu behalten. Viele vielbeschäftigte Ärzte haben keine Zeit, medizinische Fachzeitschriften zu lesen und sich über die neuesten Nachrichten zu dieser oder jener Studie auf dem Laufenden zu halten. Sie besuchen einmal im Jahr Fortbildungskurse. Sie nehmen an Konferenzen teil und huschen überall hin, wo sie stattfinden. Sie erwarten, dass sie dort den neuesten Stand der Technik von führenden akademischen Vordenkern erfahren.
Das Problem ist jedoch, dass diese Konferenzen oft von der Pharmaindustrie finanziert werden. Und die Karriere dieser sogenannten akademischen Vordenker wurde von der Pharma- oder Medizinprodukteindustrie vorangetrieben. Im Grunde genommen ist das, was man dort hört, Werbung für ein Produkt unter dem Deckmantel der Ausbildung für die medizinische Versorgung."
Big Pharma Techniques to Infiltrate Medicine & Government: Stanford Psychiatrist Anna Lembke, M.D.
Dr. Anna Lembke, eine renommierte Psychiaterin an der Stanford University, hat in ihrem Buch Drug Dealer, MD und verschiedenen Expertisen detailliert dargelegt, wie die Pharmaindustrie das medizinische System und staatliche Institutionen beeinflusst hat, um die Opioid-Epidemie voranzutreiben.
1. Korruption der Forschung und Wissenschaft
In der Psychopharmakologie sind Wissenschaft und Marketing zu einer Einheit verschmolzen, die es selbst Fachleuten erschwert, Objektivität zu wahren. In seinem Buch „Psychiatry Under the Influence “ argumentiert der bekannte Medizin-Jornalist, Robert Whitaker, dass die die akademische Psychiatrie unter schwerer Korruption leidet.
Er definiert diese nicht als individuelle illegale Handlungen, sondern als systemische Praktiken – angetrieben von Geldern der Pharmaindustrie – die eine Institution von ihrem öffentlichen Auftrag abbringen.
Experten im Gespräch | Evidenzbasierte Medizin in der Psychiatrie: Eine Geschichte der Korruption - Robert Whitaker, Journalist (Kurzvideo)
Evidence-Based Medicine in Psychiatry: A History of Corruption — Robert Whitaker, Journalist
Robert Whitaker ist ein preisgekrönter Investigativjournalist und Autor, der für seine kritischen Analysen der modernen Psychiatrie und der Pharmaindustrie bekannt ist. Seine Arbeit konzentriert sich vor allem auf das, was er als eine zunehmende Kluft zwischen den „Marketing“-Narrativen in der Psychiatrie und den tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Langzeitwirkungen von Psychopharmaka beschreibt.
Experten im Gespräch | Die Korruption der Psychiatrie und Medizin durch Big Pharma - Psychiater Allen Frances, M.D. (Kurzvideo)
"Es ist ziemlich gut belegt, dass etwa 85 % der medizinischen Forschungsliteratur schlichtweg falsch sind. Teilweise ist auf technische Faktoren und die Art und Weise zurückzuführen, wie die Studien durchgeführt wurden. Zum großen Teil ist es darauf zurückzuführen, dass die Pharmaindustrie die Forschung überproportional beeinflusst und nur über positive Studien berichtet, während sie ihr Bestes tut, negative Studien zu unterdrücken und unerwünschte Ereignisse nicht zu melden. So werden die Ärzte viel zu stark von der Macht der Pharmaindustrie beeinflusst, um die Forschung zu kontrollieren. Sie betreiben ein sehr aggressives und überzeugendes Marketing, und es ist die Legion von Verkäufern, die ihre Praxen füllen und versuchen, sie von diesem oder jenem Medikament zu überzeugen ..." Psychiater Allen Frances, M.D.
The Corruption of Psychiatry and Medicine by Big Pharma: Psychiatrist Allen Frances, M.D.
Dr. Allen Frances, ein renommierter Psychiater und ehemaliger Vorsitzender der DSM-IV-Task-Force, ist heute einer der prominentesten Kritiker der modernen Psychiatrie und deren Verstrickung mit der Pharmaindustrie. Sein Hauptvorwurf lautet, dass normale menschliche Emotionen zunehmend pathologisiert werden, was zu einer massiven Überdiagnose und einer unnötigen Abhängigkeit von Medikamenten führt.
Experten im Gespräch | Die schmutzige Wissenschaft im Gesundheitssystem - Prof. David Cohen, PhD (Kurzvideo)
"Die gesamte Unternehmung der psychischen Gesundheit ist nicht nur ein harmloses Unternehmen, sondern beschäftigt sich zu einem großen Teil mit der Verwaltung und Kontrolle von Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer unpassend verhalten. Wenn also die Wissenschaft in diese Unternehmung einfließt, kann man nicht erwarten, dass es immer sauber bleibt, denn das Anliegen, unpassend verhaltende Menschen zu kontrollieren, war und wird nie ein sauberes Anliegen sein.
Wir machen uns schmutzig, wir verletzen Menschen, wir halten sie fest, wir töten sie manchmal. Wenn sich Wissenschaft also damit vermischt, wird sie eine verkommene Wissenschaft. In der Wissenschaft geht es um alternative Hypothesen, kein festgelegtes Ergebnis, reproduzierbare Tests, kritisches Denken, Aufgeschlossenheit für Möglichkeiten. Wissenschaft lässt sich nicht mit dem Umgang menschlicher Abweichungen, dem Profitzwang oder der Vermarktung von Medikamenten vermischen.
Wissenschaft und Marketing sind nicht dasselbe. Leider, wie es viele Menschen gezeigt haben, und es absolut langweilig ist, das zu sagen, aber Wissenschaft und Marketing im Bereich der Psychopharmaka haben sich so weit vermischt, dass selbst wohlmeinende Menschen den Unterschied zwischen einem Werbespot und einer klinischen Medikamentenstudie nicht erkennen können. Sie können den Unterschied nicht erkennen, weil es manchmal keinen Unterschied gibt. Es ist kein so neues Phänomen. Ich glaube nicht, dass solange es Wissenschaft gab, es jemanden gab, der eine Agenda verfolgen wollte, der die Wissenschaft aufgriff und diese einmischte.
Aber heute ist es so raffiniert, dass man es einfach nicht mehr auseinander halten kann, es sei denn Sie geben Ihre Karriere auf oder eine beträchtliche Summe Geld mit Forschungsassistenz preis, um zu entwirren, wo das Marketing in der Wissenschaft anfängt. Viele Leute haben das in diesem Bereich getan, nicht allzu viele, aber eine ganze Reihe, und leider haben sie dafür bezahlt, sie haben einen Preis bezahlt, sie haben bezahlt. Sie werden zum Außenseiter, Sie werden als nicht objektiv angesehen, aber in Wirklichkeit versuchen Sie nur, die Objektivität in Ihrer Arbeit zu finden." Professor David Cohen, PhD
The Dirty Science of the Mental Health Industry — UCLA Professor David Cohen, PhD
Dr. David Cohen, Professor am UCLA Luskin School of Public Affairs, ist ein führender Kritiker der modernen Psychiatrie und der Pharmaindustrie. Seine als „Dirty Science“ bezeichnete Kritik richtet sich gegen die Kommerzialisierung psychischer Gesundheit und die wissenschaftliche „Leere“ hinter gängigen psychiatrischen Praktiken.
2. Manipulierte Studien
Kritiker sprechen von einer „institutionellen Korruption“, bei der nicht nur einzelne Personen, sondern ganze Strukturen – von medizinischen Fachzeitschriften bis hin zu Zulassungsbehörden – die unter den Einfluss kommerzieller Interessen geraten.
Pharmaunternehmen manipulieren den Zulassungsprozess für Psychopharmaka und ihn oft in eine „Farce betrügerischen Verhaltens“ verwandeln. Die Branche agiert oftmals wie ein Syndikat des organisierten Verbrechens, welches Beamte besticht, negative Daten unterdrückt und Einfluss kauft, um unsichere oder unwirksame Medikamente auf den Markt zu bringen.
Daten über die Schäden von Medikamenten, wie Unwirksamkeit und Toxizität werden bewusst unterdrückt. Die Industrie und Aufsichtsbehörden greifen mitunter zu „Mobtaktiken“, um Mitarbeiter zum Schweigen zu bringen, die versuchen, Bedenken hinsichtlich der Sicherheit oder betrügerischer Daten zu äußern.
Es ist ziemlich gut belegt, dass etwa 85 % der medizinischen Forschungsliteratur falsch sind. Die Zahl stammt ursprünglich aus Arbeiten des Stanford-Professors John Ioannidis, insbesondere seinem einflussreichen Paper "Why Most Published Research Findings Are False". Ioannidis argumentiert, dass aufgrund von methodischen Schwächen, geringer statistischer Aussagekraft, Voreingenommenheit (Bias) und der selektiven Publikation positiver Ergebnisse ein Großteil der veröffentlichten Forschungsergebnisse falsch oder zumindest nicht reproduzierbar ist. Er schätzt die Lage in der medizinischen Forschung als "verheerend" ein.
Untergrabung der Regulierungsbehörden
Behörden sind finanziell von Industriegebühren abhängig, was zu einer unkritischen und beschleunigten Zulassungspraxis führt. Sie akzeptieren oft zusammengefasste Berichte der Hersteller, anstatt Zugang zu den vollständigen Rohdaten einzufordern. Sie wurden beschuldigt, Unternehmen nicht dazu zu verpflichten, Todesfälle von Patienten öffentlich zu melden.
3. Manipulierte Studien zur Wirksamkeit von Antipsychotika
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die Aussagekraft von Studien zur Wirksamkeit von Antipsychotika anzuzweifeln.
1. Psychotische Episoden: Patienten nehmen häufig an Studien teil, wenn ihre Symptome am schlimmsten sind. Nach einer Hochphase können die Symptome oft auch ohne spezifische Behandlung natürlich abklingen, was fälschlicherweise allein dem Medikament zugeschrieben wird.
2. Einfluss der Vorbehandlung: Die sog. ‚Placebo-Gruppe‘ besteht seit langem in allen Studien aus vorbehandelten Patienten, oft über viele Jahre, und dann durch den Zufall der sog. Placebo-Gruppe zugeteilt werden. Dann wird bei ihnen das zuvor eingenommene Medikament fast immer in wenigen (2-5) Tage abrupt abgesetzt und durch ein anderes oder ein Placebo ersetzt. Diese Menschen entwickelt in wenigen Tagen bis Wochen Absetzphänomene, wie psychotische Symptome.
Kritiker der Pharmaforschung weisen oft darauf hin, dass Studien nur an vorbehandelten Patienten durchgeführt werden und so verzerrt sind, da das Absetzen vor der Studie zu Entzugssymptomen oder Rückfällen führen kann, was die Wirkung des neuen Testmedikaments im Vergleich dazu künstlich besser erscheinen lässt.
Experten im Gespräch | Tricks, die Big Pharma anwendet, um die Zulassung neuer Medikamente zu erhalten - Peter Gotzsche, M.D (Kurzvideo)
"Es ist ziemlich einfach, ein Medikament zugelassen zu bekommen, insbesondere bei Psychopharmaka, weil fast alles funktioniert. Es gibt in der Psychiatrie verschiedene Tricks, die häufig angewendet werden, was die Zulassung von Medikamenten so einfach macht.
Fast alle Studien werden auf diese Weise durchgeführt: Es gibt einige Personen, die bereits ein Medikament einnehmen, zum Beispiel ein Antipsychotikum oder ein Antidepressivum. Dann gibt es eine kurze Phase, in der sie kein Medikament erhalten, die sogenannte Auswaschphase, und dann wird ihnen nach dem Zufallsprinzip ein anderes Medikament oder ein Placebo zugewiesen.
Was passiert in der Placebogruppe? Sie setzen manche Leute von heute auf morgen einem abrupten Entzug aus. Andere werden abstinent und entwickeln schreckliche Symptome, wenn sie ein Placebo erhalten. Diese Symptome können zum Beispiel eine Depression sein, wenn Sie vor der Randomisierung ein Antidepressivum eingenommen haben. Dies ist eine Abstinenzdepression.
Bei Antipsychotika ist es sogar noch schlimmer. In diesen Studien sterben viele Menschen, wenn sie ein Placebo erhalten, wenn sie auf ein Placebo eingestellt werden. Wenn sie ein Placebo einnehmen, sterben sie, und viele von ihnen begehen wahrscheinlich Selbstmord aufgrund schwerer Entzugserscheinungen.
Wir haben es also mit einem, wie ich es nenne, tödlichen Forschungsdesign zu tun. Es ist unethisch und sollte nicht angewendet werden. Aber Robert Whitaker hatte Zugang zu unveröffentlichten Daten und schreibt in einem seiner Bücher, dass einer von etwa 140 Menschen, die ein Placebo erhielten, starb. Das ist eine enorme Sterberate in einer Kurzzeitstudie. Und die FDA verlangte von den Pharmaunternehmen nicht einmal, die Öffentlichkeit über diese Todesfälle zu informieren." Prof. Peter Gotzsche, M.D.
Tricks Big Pharma Uses to Get New Drugs Approved by the FDA: Peter Gotzsche, M.D.
3. Mildere Fälle: In moderne Studien werden oft weniger schwer kranke Patienten aufgenommen, die stärker auf Placebo-Effekte ansprechen. Die Differenz zwischen Medikament- und Placebowirkung ist bei weniger schwer erkrankten Patienten oft geringer, da der Placeboeffekt hier stärker greift.
4. Ausschluss komplizierter Fälle: Patienten mit Suizidalität oder Suchterkrankungen – also die, die in der Praxis am meisten Hilfe bräuchten – werden meist ausgeschlossen. Das führt dazu, dass die Studienergebnisse nicht 1:1 auf den klinischen Alltag übertragbar sind.
5. "Baseline Inflation": Prüfärzte bewerten Symptome zu Beginn manchmal absichtlich schwerwiegender, um Patienten in eine Studie "hineinzubringen" (oft motiviert durch finanzielle Anreize für Rekrutierung). Eine spätere Rückkehr zum Normalmaß wirkt dann wie eine Heilung.
6. Mangelnde Verblindung: Nebenwirkungen von Antipsychotika (wie Zittern oder Sedierung) verraten Patienten und Ärzten oft, wer das echte Medikament nimmt. Dies führt zu einer höheren Erwartungshaltung und damit zu einer überschätzten Wirkung im Vergleich zum Placebo. Wenn Patienten oder Ärzte aufgrund von Nebenwirkungen wie Sedierung vermuten können, dass sie den Wirkstoff erhalten, kann dies die wahrgenommene Wirkung des Medikaments überhöht darstellen.
In klinischen Studien werden keine „aktiven Placebos“ eingesetzt – also Placebos, die die Nebenwirkungen des zu testenden Medikaments nachahmen. Dadurch wird verschleiert, dass das Medikament keinen wirklichen Vorteil gegenüber dem Placebo bietet.
7. Intensive Betreuung: In klinischen Studien erfahren Patienten eine deutlich intensivere medizinische und menschliche Zuwendung. Dies wirkt selbst wie eine Therapie. Dieser Effekt tritt in der Realität der oft überlasteten psychiatrischen Versorgung seltener auf, was die in Studien gemessene "Heilung" durch das Medikament relativiert. Diese Erwartung auf Heilung („Expected Wellness“) löst neurobiologische Prozesse aus, die die Symptomlast senken können.
8. Kurze Studiendauer: Viele Studien dauern nur 6 bis 8 Wochen, was keine fundierte Aussage über die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit ermöglicht.
9. Publikationsbias: Studien mit positiven Ergebnissen werden häufiger veröffentlicht als solche, in denen das Medikament kaum besser als Placebo abschnitt. Analysen von FDA-Daten zeigen, dass der Effekt in unveröffentlichten Studien oft nur halb so groß ist wie in publizierten.
10. Pharmaunternehmen finanzierte Studien: Ein Großteil der Studien wird direkt von den Herstellern finanziert. Untersuchungen zeigen, dass industriegeförderte Studien fast fünfmal häufiger positive Ergebnisse für das Sponsorenprodukt liefern als unabhängige Studien. Zudem haben viele Autoren von Fachartikeln und Mitgliedern von Gremien für Behandlungsleitlinien enge finanzielle Verbindungen zur Pharmaindustrie.
Experten im Gespräch | Big Pharma sollte ihre eigenen Arzneimittelstudien nicht finanzieren - Peter Gotzsche, M.D (Kurzvideo)
"Ich habe viele, viele Jahre daran gearbeitet, herauszufinden, inwieweit wir an Medikamentenstudien glauben können, und es ist eigentlich ziemlich deprimierend. Wir können nicht glauben, was in unseren renommiertesten Fachzeitschriften veröffentlicht wird, weil es in der Regel von der Pharmaindustrie durchgeführt wird.
In Amerika gibt einen Ausspruch: "Drangsaliere die Daten so lange bis sie gestehen", und das passiert ständig. Die Pharmaindustrie hat einen enormen Interessenkonflikt. Der Unterschied zwischen einer ehrlichen und einer manipulierten Datenanalyse kann auf dem Weltmarkt Milliarden wert sein. Was also werden sie tun?
Natürlich gibt es hin und wieder Studien, die nicht von der Pharmaindustrie finanziert werden, zum Beispiel für Antipsychotika. Als man in Amerika einige Studien durchführte, die nicht von der Pharmaindustrie finanziert wurden, konnte man plötzlich sehen, dass die alten Antipsychotika nicht schlechter waren als die neueren, die so gehypt wurden, dass jeder glaubt, diese Medikamente der zweiten Generation seien besser als die alten. Das sind sie nicht. Alle diese Medikamente sind ziemlich schwach." Prof. Peter Gotzsche, M.D.
Big Pharma Should Not Be Financing Its Own Drug Trials — Peter Gotzsche, M.D.
Experten im Gespräch | Die großen Pharmakonzerne manipulieren klinische Arzneimittelstudien - Peter Gotzsche, M.D (Kurzvideo)
"Wenn man es der Pharmaindustrie überlässt, praktisch alle klinischen Studien zu Psychopharmaka durchzuführen, bekommt man, was man verlangt. Man bekommt eine schrecklich manipulierte Wissenschaft, bei der der Nutzen übertrieben wird und die Schäden möglicherweise nicht existieren. Es hat sich gezeigt, dass die Hälfte der Todesfälle, die bei Studien zu Psychopharmaka auftreten, nie veröffentlicht werden, sie verschwinden.
Wenn man als Arzt, nur Zugang zu veröffentlichten Studienberichten in renommierten Fachzeitschriften wie dem New England Journal Medicine usw. hat - das ist, was sie sehen, und es ist das, was Sie glauben. Sie haben nicht alle Daten gesehen. Das ist eines der großen Probleme. Wir sollten es daher nicht der Pharmaindustrie überlassen, klinische Studien mit Medikamenten durchzuführen. Dies sollte eine öffentliche Unternehmung sein. Die Pharmaindustrie könnte sie zwar bezahlen, aber sie sollte damit absolut nichts zu tun haben." Prof. Peter Gotzsche, M.D.
Big Pharma Manipulates Clinical Drug Trials — Peter Gotzsche, M.D.
4. Verbreitung falscher Wissenschaft in der Forschung, Lehre und in Fachzeitschriften
In einem Interview kritisiert Robert Whitaker die Einflussnahme der Pharmaindustrie auf psychiatrische Lehre und Forschung. Er argumentiert, dass fehlerhafte Studien zu einer verzerrten Darstellung der Wirksamkeit von Psychopharmaka führen und die langfristige psychische Gesundheit eher gefährden als fördern.
Prof. Dr. Gøtzsche argumentiert, dass die Pharmaindustrie medizinische Fachzeitschriften systematisch manipuliert hat, um ihre Gewinne zu maximieren. Er stellt fest, dass der Einfluss der Pharmakonzerne die wissenschaftliche Integrität dieser Publikationen untergraben und sie zu verlängerten Armen der Marketingabteilungen der Pharmaunternehmen gemacht hat. Gøtzsche plädiert für eine vollständige Trennung zwischen der pharmazeutischen Industrie und der klinischen Forschung, wobei Regierungen und unabhängige Einrichtungen die Federführung bei der Prüfung von Arzneimitteln übernehmen sollen.
Experten im Gespräch | Die Invasion falscher Wissenschaft in medizinische Fakultäten und medizinische Fachzeitschriften - Robert Whitaker (Kurzvideo)
"Es ist bedauerlich, dass eines der Probleme der medizinischen Ausbildung darin besteht, dass Ärzte nicht zu kritischen Denkern ausgebildet werden, sondern dazu, die aktuellen Erkenntnisse zu akzeptieren. Dann muss man sich fragen, woher diese Erkenntnisse stammen. Man denkt, alle Ärzte lesen medizinische Fachzeitschriften und schauen sich den Methodikteil und die Daten an. Das ist nicht der Fall. Sie können froh sein, wenn sie einen Blick auf die Abstracts werfen. Die Abstracts sind oft gefälscht und stimmen nicht wirklich mit den Daten überein.
Aber dann, wissen sie, gab es lange Zeit kostenloser Abendessen, Abendessen mit Fortbildungen, bei denen man, in ein schönes Restaurant ging, die Ärzte, sagen wir Psychiater. Und dann hielt eine berühmte oder ziemlich berühmte Person einen Vortrag über die Wunder des neuesten Medikaments. Eine Sache sind also Gratisgeschenke, kostenlose Abendessen usw. waren in den 90er Jahren, in den ersten Jahren der 2000er wirklich groß. Und dann gibt es Pharmavertreter, die kamen vorbei und sie kamen in die Arztpraxen. Und zumindest für die längste Zeit brachten sie Frühstück, Mittagessen oder etwas zum Essen am Nachmittag mit.
Und was dann passieren würde, ist, dass Sie dieses Essen vom Pharmavertreter bringen, und die Pharmavertreter sind oft so etwas wie, wissen Sie, man kann es nur so ausdrücken, hübsche junge Frauen. Und dann holen sie vielleicht einen Redner oder einen Arzt für den Vortrag, aber was Sie damit haben, ist eine Methode, Informationen an verschreibende Ärzte weiterzugeben, und zwar von dort, wo sie ihre Informationen erhalten, nämlich von Pharmaunternehmen, die im Grunde genommen ihr Produkt anpreisen und oft kleine Proben oder ähnliches abgeben und dann für einen langen Zeitraum einen Hype veranstalten. Ärzte mit hohen Verschreibungsquoten werden zu Reisen oder Jahreskonferenzen eingeladen, also sie sehen, das Geld bestimmt wirklich die medizinische Ausbildung, die medizinische Weiterbildung, was Ärzte in ihren Praxen lernen, was junge Assistenzärzte lernen.
Also Geld schmiert die Geschichte, indem es sie Schritt für Schritt erzählt. Und es geht den ganzen Weg, Geld schmiert das, was die Seite der akademischen Psychiater zu sagen versucht, bis hin zu dem, was der normale Arzt in seiner Praxis lernt. Überall sieht man, dass sie eine Art Präsentation vermeintlich wissenschaftlicher Informationen kommerzialisiert haben.
Und dann, wissen Sie, das andere Problem, das man natürlich sieht, ist, dass die medizinischen Fachzeitschriften, also die ehemaligen Herausgeber von medizinischen Fachzeitschriften wie JAMA, New England Journal of Medicine und British BMJ, British Medical Journal, alle gesagt haben, dass wir im Grunde zu Vehikeln für eine Art Geschichtswäscherei geworden sind.
Mit anderen Worten, sie konnten aufgrund dieses korrupten Prozesses nicht einmal mehr dem trauen, was in ihren eigenen Zeitschriften veröffentlicht wurde. Und dann gibt es noch das Problem, dass Anzeigen an die medizinischen Zeitschriften gehen, auf die sie sich verlassen, um ihr Geschäft zu finanzieren.
Wenn wir also diesen Prozess des Geschichtenerzählens in unserer Gesellschaft zerlegen, diese Informationen, die an die Öffentlichkeit gelangen, bis hin zu den verschreibenden Ärzten, sieht man bei jedem Schritt des Weges, von Beginn der Generierung der Evidenzbasis an, eine Geschichte des Kommerzes, eine Geschichte des Erfindens einer Geschichte und dann der Verbreitung dieser Geschichte, die einen Markt unterstützt, ein Produkt unterstützt, und das sieht man bei jedem Schritt des Weges.
Jetzt wird es angeblich etwas bereinigt, weil es so außer Kontrolle geraten ist. Und wissen Sie, bis 2008/09, aber ich weiß nicht, wie weit es bereinigt wurde. Das ist irgendwie noch etwas, was wir sehen müssen. Was wir wissen, ist von Von Mitte der 1980er bis etwa 2010 war es in der Psychiatrie der Wilde Westen, und Geld schmierte diesen Erzählprozess von A bis Z." Robert Whitaker (Medizin-Journalist)
The Invasion of False Science Into Medical Schools and Medical Journals — Robert Whitaker
Experten im Gespräch | Führende medizinische Fachzeitschriften sind von der Pharmaindustrie korrumpiert - Prof. Peter Gotzsche, M.D. (Kurzvideo)
Major Medical Journals Corrupted by Big Pharma — Peter Gotzsche, M.D.
5. Korruption der Ärzteschaft in der medizinischen Ausbildung
Die Korruption im ärztlichen Berufsstand beginnt oft bereits in der medizinischen Ausbildung. Sie manifestiert sich in einer Mischung aus systemischer Ausbeutung, kommerziellem Druck und moralischem Verfall, der die Grundlagen für das spätere Berufsleben legt. Schon während der Ausbildung beginnt die subtile Einflussnahme durch Sponsoring und "Geschenke" der Industrie, was die objektive Verschreibungspraxis frühzeitig gefährdet.
Die medizinische Ausbildung wird häufig durch die Finanzierung durch die Industrie beeinflusst, was bereits früh in der Laufbahn eines Mediziners zu Voreingenommenheit bei der Verschreibung von Medikamenten, der Forschung und der beruflichen Praxis führt.
Psychiater und Ärzte werden konsequent darauf trainiert Medikamente zu verschreiben. Nebenwirkungen werden verharmlost und wirklich zur Gesundung führende alternative Medizin gehören nicht zur Ausbildung.
Die hierarchische Struktur der medizinischen Ausbildung führt dazu, dass Studierende Korruption – wie unethische klinische Studien, voreingenommene Forschung und finanzielle Interessenkonflikte – miterleben oder daran teilnehmen, ohne dass diese hinterfragt werden, wodurch eine Kultur des Schweigens gefördert wird.
Sponsoring von Lehrbüchern: Eine Studie ergab, dass ein erheblicher Teil medizinischer Lehrbücher von Pharma- oder Medizintechnikunternehmen gesponsert wird. Dies kann dazu führen, dass Inhalte (z. B. Medikamentenempfehlungen) im Sinne der Sponsoren angepasst werden.
Einfluss auf Professoren: Die Industrie arbeitet eng mit führenden Medizinprofessoren zusammen, die als „Key Opinion Leaders“ fungieren. Diese Experten werden oft für Vorträge oder Beratertätigkeiten bezahlt und geben so industrienahe Ansichten an ihre Studenten weiter.
Finanzierung von Forschung und Fortbildung: Da medizinische Fakultäten und die Forschung stark auf Drittmittel angewiesen sind, entsteht eine Abhängigkeit, die die akademische Freiheit einschränkt und die wissenschaftliche Unabhängigkeit gefährdet.
Manipulation von Studiendaten: Studenten lernen oft nur geschönte oder selektive Studienergebnisse , da Unternehmen negative Daten häufig unter Verschluss halten.
Experten im Gespräch | Wie Pharmaunternehmen Einfluss auf medizinische Ausbildung nehmen - Peter Gotzsche, M.D. (Kurzvideo)
How Drug Companies Influence Medical Schools: Peter Gotzsche, M.D.
6. Korruption der Ärzteschaft in der medizinischen Praxis
Die Pharmaindustrie bietet Ärzten eine Reihe finanzieller Anreize, darunter Beratungshonorare, Vortragstätigkeiten, Reisen zu medizinischen Konferenzen, kostenlose Essen und kleine Geschenke. Untersuchungen zeigen, dass dies das Verschreibungsverhalten beeinflusst, selbst wenn Ärzte glauben, immun gegen solche Einflüsse zu sein. Fortbildungskurse für Ärzte werden häufig von Pharmaunternehmen finanziert, wodurch ein Umfeld entsteht, in dem die Unternehmen, die die Medikamente verkaufen, auch die Ärzte über neue Behandlungsmethoden aufklären.
Mechanismen der Einflussnahme
Direkte Zuwendungen und „Bestechung“: Pharmafirmen finanzieren Ärzten luxuriöse Reisen, Abendessen und hohe „Beratungshonorare“, um die Verschreibung bestimmter Medikamente zu fördern.
Key Opinion Leaders: Die Industrie rekrutiert einflussreiche Mediziner als „Meinungsführer“, die gegen Bezahlung auf Konferenzen auftreten und die Botschaften der Firmen an ihre Kollegen weitergeben.
Gekaufte Fortbildungen: Ein Großteil der ärztlichen Weiterbildung wird von der Industrie finanziert, was zu einer einseitigen Informationsvermittlung führt, bei der Risiken oft verschwiegen und Nutzen übertrieben werden.
Manipulation von Studiendaten: Gøtzsche kritisiert, dass Unternehmen negative Studienergebnisse unterdrücken und nur vorteilhafte Daten in medizinischen Fachzeitschriften veröffentlichen. Ärzte stützen ihre Behandlungen somit oft auf unvollständige oder geschönte Informationen.
„Disease Mongering“ (Krankheitserfindung): Firmen arbeiten mit Ärzten zusammen, um normale Lebenserscheinungen (wie leichte Schüchternheit oder Haarausfall) als behandlungsbedürftige Krankheiten umzudefinieren und so den Markt für ihre Medikamente zu erweitern.
Experten im Gespräch | Wie Pharmaunternehmen Ärzte kaufen - Peter Gøtzsche, M.D - (Kurzvideo)
"Pharmaunternehmen sind die reichsten Unternehmen auf dem Planeten. Sie haben soviel Geld, das es unvorstellbar ist. [1.300.000.000 € Jahresumsatz]. Und sie kaufen jeden mit Einfluss, einschließlich manchmal Gesundheitsminister.
Und natürlich, wenn sie damit anfangen Ärzte zu kaufen, fangen sie mit den Professoren, Vorsitzenden und Abteilungsleitern an. Und dann bilden sie sie aus, damit sie zu dem werden können, was sie wichtige Meinungsführer nennen, damit sie dann andere Ärzte indoktrinieren können, dass ein schrecklich teures Medikament verwendet werden sollte und kein billiges, das sogar besser sein könnte oder weniger Nebenwirkungen haben könnte.
So ist die medizinische Ausbildung zum Teil korrupt. Kein Arzt sollte jemals zu irgendeiner Bildungsveranstaltung gehen, bei der die Pharmaindustrie Geld hineingesteckt hat. Natürlich wählen sie keine wichtigen Meinungsführer aus, die keine guten Verkäufer für sie sind. Und wenn diese anfangen, über Schäden der Medikamente des Unternehmens zu reden oder beginnen Medikamente der Konkurrenz anzupreisen, wird diese Person natürlich nicht das nächste mal auftauchen. Das ist offensichtlich." Prof. Peter Gotzsche, M.D.
How Drug Companies Buy Doctors — Peter Gøtzsche, M.D.
7. Pharma-Finanzierung der deutschen Schizophrenie-S3-Leitlinien
Medizinische Leitlinien, die eigentlich unvoreingenommen sein sollen, werden häufig von Experten verfasst, die finanzielle Verbindungen zu den Unternehmen haben, deren Medikamente empfohlen werden. Die Industrie fördert zudem sogenannte „Meinungsführer“, um ihre Produkte zu bewerben.
Finanzielle Verflechtungen
Die Verbindung zwischen der Psychiatrie und der Pharmaindustrie ist finanziell tief verwurzelt. Ein Großteil der Autoren von klinischen Leitlinien hat finanzielle Verbindungen zur Industrie. In den USA erhielten etwa 75 % der Psychiater zwischen 2014 und 2020 Zahlungen oder Sachleistungen.
Beispiel: Deutsche Schizophrenie-S3-Leitlinien
Psychiatrie-kritische Psychiater, wie Volkmar Aderhold und Stefan Weinmann, haben versucht mit positiven Beiträgen an der Erstellung der deutschen Leitlinie für Schizophrenie mitzuwirken. In einem Text erklären sie auf welcher wissenschaftlichen Datenbasis die Empfehlungen dieser S3-Leitlinie basieren und wie die Empfehlungen, insbesondere zugunsten von Antipsychotika zustande gekommen sind und Studien dazu manipuliert wurden.
Prof. Leucht ist einer der führenden Experten und Autoren der aktuellen S3-Leitlinie Schizophrenie. Er ist massgeblich an der Erarbeitung der medikamentösen Behandlungsstrategien beteiligt. Seine Expertise fliesst besonders in die systematischen Reviews und Meta-Analysen ein, die die Grundlage für die Bewertung der Antipsychotika bilden.
Dr. Volkmar Aderhold und Dr. Stefan Weinmann bemängeln in ihrer Zusatzinformation zu den Leitlinien eine deutlich manipulierte Studienlage von Prof. Leucht, in der der Nutzen von Antipsychotika durch eine Vielzahl von methodischen Fehlern künstlich überhöht dargestellt wird, u.a.:
"Bei fast allen Studien zur Wirksamkeit von Antipsychotika wurde nicht gemessen, inwiefern Antipsychotika bei der Verbesserung des sozialen Funktionsniveaus, bei der Wiedereingliederung in den Alltag oder den Beruf oder bei der Verbesserung der sozialen Beziehungen halfen oder behinderten. "
"Es ist also keineswegs glaubhaft, dass der Einschluss alter, qualitativ mäßiger bis schlechter Studien, sowie neuerer Einzelstudien nicht zugelassener Substanzen, in denen oft nur Wirkungen ohne Verringerung psychotischer Symptome ermittelt werden, tatsächlich eine verbesserte Wirksamkeit der Antipsychotika begründen könnte. Wo man Müll hineintut, kommt Müll heraus: ‚garbage in and garbage out‘." (2)
Weiter schreiben sie: "Psychiater und Studienautoren, auch anscheinend unabhängige Reviewer wie Prof. Leucht, haben sicher gute Gründe, die Anwendung von Antipsychotika der zweiten Generation zu verteidigen. Letztgenannter hat beispielweise erhebliche Interessenskonflikte. (2)
In aktuellen Veröffentlichungen und Kongressbeiträgen (Stand ca. 2024/2025) gibt Prof. Leucht typischerweise folgendes an: "Erhielt in der Vergangenheit Honorare für wissenschaftliche Vorträge von Unternehmen wie Lundbeck, Lilly, AstraZeneca, Bristol-Myers Squibb (BMS), Johnson & Johnson (Janssen), Otsuka, Roche, Sanofi-Aventis und Servier. Er war als Berater für verschiedene Pharmaunternehmen tätig, um klinische Studiendesigns oder therapeutische Entwicklungen zu bewerten. Seine Abteilung bzw. Projekte erhielten teilweise finanzielle Unterstützung oder Medikamentenspenden für klinische Studien von Herstellern. Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten für die Teilnahme an Fachkongressen durch die Industrie."
Studien und Quellen
(1) Positive and Negative Effects of Antipsychotic Medication: An International Online Survey of 832 Recipients. John Read 1, James Williams 2, 2019
(2) Zusatzinformationen zur S3-Leitlinie Schizophrenie – Methodenkritik: Die Rolle der Neuroleptika
