
Ich habe jetzt Pause von den Vorbereitungen der Traumatherapie auf die ich sehr gespannt bin. Am 20.3. gehts weiter. Ich war gerade bei meinem Kumpel und es war wirklich sehr schön. Wir haben geredet und einen spannenden Antikriegsfilm in dem es um Flashbacks ging geguckt. Mir ist so richtig klar geworden dass ich niemanden mehr schlagen darf. Ich habe so schöne Talente, da wäre es doch quatsch jemanden zu schlagen und wieder in der Forensik zu landen. Dort ist es zwar etwas wie im Krankenhaus, aber die Leute sind schon heftiger und ein Kontakt den ich hatte, habe ich wieder abgebrochen weil sie mich herunterzog.
Mir ist jedenfalls so richtig klar geworden dass das alles Schwachsinn war und dass ich lieber meine Talente nutzen sollte. Ich bin auch ein fröhlicher Mensch und das sollte ich herausstellen. Ich will auch wieder täglich meditieren. Habe doch so eine schöne Gong CD. Das beruhigt die Gefühle und schafft Frieden. Ich gehe dazu über die Menschen einfach gern zu haben, auch wenn mir das manchmal aufgrund meiner Kindheit schwer fällt es richtig anzugehen. Mir ist richtig das Leben als Chance klargeworden und so etwas wirft man nicht einfach weg. Meine Freunde sind da schlauer als ich. Keinem von ihnen würde auch nur im Traum einfallen jemanden zu schlagen. Ich überlege noch wo es wohl herkommt. Ob es von der mich überfordernden Mutter und ihrem Ton mir gegenüber herrührt? Ich habe ein richtig gutes Gefühl für mich und ich will meine Chancen nutzen. Auch mit 53 noch. Das ist übrigens gar nicht so alt. Innerlich fühle ich immer noch wie ein Kind.
Naja, das wollte ich nur mal mitteilen, dass mir da echt gute Gedankengänge durch den Kopf gehen was das Schlagen betrifft. Schade dass es überhaupt passiert ist. Ich konnte mich lange davon nicht befreien. Wehret den Anfängen wäre besser gewesen.