GESUNDHEIT EXTRA | Übergewicht durch Psychopharmaka ? - Gesunde Ernährungsweise und Nutrazeutika zum Abnehmen.
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Phoenix -
7. März 2026 um 03:39 -
293 Mal gelesen
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GESUNDHEIT EXTRA |
Übergewicht durch Psychopharmaka ? - Gesunde Ernährungweise und Nutrazeutika zum Abnehmen.
| Gewichtszunahme ist eine häufige Nebenwirkung vieler Psychopharmaka – insbesondere Antipsychotika und Antidepressiva führen oft zu einer Gewichtszunahme von 3–17 kg in 6 Monaten mit hohen Raten an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselproblemen. (1) Zu den häufigsten Auslösern gehören Olanzapin (Zyprexa), Clozapin, Risperidon und Quetiapin. Die Behandlung umfasst oft den Wechsel zu gewichtsneutralen Medikamenten oder dem Absetzen von Antipsychotika und Antidepressiva.
Ernährungsweise

Eine erfolgreiche Ernährungsweise zum Abnehmen basiert auf einer langfristigen Umstellung zu einer ausgewogenen, kalorienreduzierten Kost (ca. 300–500 kcal Defizit) mit viel Gemüse, etwas Obst, wenig Vollkornprodukten und wenig mageres Protein und wenig fettarme Milchprodukte.
Größere Portionen von Lebensmitteln mit geringer Kaloriendichte (z. B. wasserreiches Gemüse), sind empfohlen um länger satt zu bleiben.
Clean Eating
Entscheidend sind das Einsparen von Kohlenhydraten (Zucker, Weißbrot) und gesättigten Fetten, ausreichendes Trinken (Wasser/Tee) und der Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel und Fertigprodukte zugunsten natürlicher Zutaten. Da es keinen „One-Size-Fits-All“-Ansatz gibt, ist die beste Strategie eine ausgewogene Ernährung, die langfristig durchhaltbar ist. Einen moderaten Gewichtsverlust von etwa 0,5 kg pro Woche sollte anvisiert werden, um Jojo-Effekte zu vermeiden.
Beliebte Diät-Ansätze
Mediterrane Diät: Fokus auf Pflanzenkost, Olivenöl und Fisch; gilt als eine der gesündesten und nachhaltigsten Optionen.
Keto-Diet: Eine Reduzierung von kann besonders kurzfristig den Fettabbau beschleunigen.
(siehe: ERNÄHRUNG UND NAHRUNGSERGÄNZUNG | 3. Spezielle Ernährungsweisen bei Schizophrenie )
Weitere Tipps
Intervallfasten: Beispielsweise die 16:8-Methode, bei der 16 Stunden gefastet und in einem Zeitfenster von 8 Stunden gegessen wird.
Snack-Planung: Gesunde Snacks vorbereiten, um Heißhungerattacken vorzubeugen.
Bewusstes Essen: Langsames Kauen und das Achten auf Sättigungssignale helfen, Überessen zu vermeiden.
Nutrazeutika zum Abnehmen
Nutrazeutika bezeichnet Produkte, die gesundheitsfördernde Wirkungen haben und umfassen funktionelle Lebensmittel, Nahrungsergänzung wie Vitamine, Mineralien, Pro- und Präbiotika, Heilpflanzen und Aminosäuren. Zum Abnehmen werden sie häufig eingesetzt, um den Stoffwechsel zu fördern, das Sättigungsgefühl zu steigern oder die Fettverbrennung zu unterstützen. Wissenschaftliche Belege zeigen oft moderate Effekte von 1–2 kg in 8–12 Wochen, die am besten in Kombination mit einer kalorienreduzierten Ernährung und Bewegung funktionieren.
Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Wirkstoffe wie Flohsamen, Schwarzkümmel, Spirulina und Chitosan zu den wirksameren natürlichen Optionen gehören. Einige Untersuchungen zeigen eine Gewichtsreduktion von etwa 4,5 kg in 8–12 Wochen, in spezifischen Versuchen.
Nahrungsergänzungsmittel können zwar einen leichten Energieschub bieten, sind aber kein Ersatz für herkömmliche Maßnahmen zur Gewichtskontrolle. Eine sichere und nachhaltige Gewichtsabnahme wird oft durch eine kalorienreduzierte Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität erreicht. |
1. Wirkungsweise
Die Auswahl des richtigen Präparats hängt davon ab, welcher Mechanismus unterstützt werden soll:
Appetitzügler (Sättigung):
- Glucomannan: Diese wasserlösliche Faser aus der Konjakwurzel quillt im Magen auf. Laut EU-Zulassung trägt es bei einer Einnahme von 3 g täglich (aufgeteilt auf drei Dosen vor den Mahlzeiten mit reichlich Wasser) zur Gewichtsabnahme bei.
- Flohsamenschalen: In einer Meta-Analyse wurde Psyllium als eine der effektivsten Interventionen zur Gewichtsreduktion eingestuft.
- Bitterstoffe (z. B. Bittermelone): Können den Heißhunger auf Süßes dämpfen und die Verdauung unterstützen.
Stoffwechsel-Booster:
- Grüntee-Extrakt: Erhöht potenziell den Energieverbrauch und die Fettoxidation.
- Resveratrol, Curcumin und Chrompicolinat können bei der Regulierung von Stoffwechselmarkern helfen.
- Vitamin D: Wird zur Unterstützung des Stoffwechsels empfohlen, insbesondere bei Mangelerscheinungen.
- Vitamin B12: Wird manchmal mit verbesserter Energie und einem gesteigerten Stoffwechsel in Verbindung gebracht, mit dem Potenzial für geringfügige, indirekte Vorteile.
- Kalzium: Es wird angenommen, dass es den Fettstoffwechsel unterstützt.
Fettverbrennung & Insulinmanagement:
- Vitamin C: Unterstützt die Produktion von Noradrenalin, welches hilft, Fett in Energie umzuwandeln.
- Berberin: Oft als „natürliches Ozempic“ bezeichnet, aktiviert es das Enzym AMPK, was die Fettspeicherung reduzieren und die Insulinsensitivität verbessern kann.
- Capsaicin: Der Schärfestoff aus Chili kann die Körpertemperatur und den Kalorienverbrauch leicht erhöhen.
- L-Carnitin: Eine Aminosäure-Verbindung, die den Transport von Fettsäuren in die Zellen zur Energiegewinnung unterstützt.
Nutrazeutika können eine Diät unterstützen, ersetzen aber kein Kaloriendefizit und regelmäßige Bewegung. Bei der Einnahme von Ballaststoffen oder entwässernden Mitteln ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr erforderlich, um Nebenwirkungen wie Verstopfung zu vermeiden.
1. Vitamine
Vitamine wirken im Allgemeinen eher als Stoffwechselunterstützer. Ein Meta-Analyse von 27 Studien ergab einen geringen durchschnittlichen Gewichtsverlust durch reine Vitamin-Supplementierung. Wurden Vitamine mit körperlicher Aktivität kombiniert, war der zusätzliche Gewichtsverlust geringfügig höher als ohne Vitamine. Studien zeigen, dass sie möglicherweise zu einem zusätzlichen Gewichtsverlust von 0,4–1,9 kg beitragen. Wichtige Vitamine zur Unterstützung des Stoffwechsels sind Vitamin B12, C und D.
Synergistischer Effekt: In Kombination mit Ernährung und Bewegung können Vitamine hilfreich sein. Eine Studie zeigte einen Gewichtsverlust von 3,4 kg im Vergleich zu 2,1 kg bei alleiniger Bewegung.
Vitamin B12: Eine hochdosierte Vitamin-B12-Gabe kann über einen Zeitraum von 24 Wochen zu einem zusätzlichen Gewichtsverlust von 1 kg führen.
Vitamin D: Niedrige Vitamin-D-Spiegel werden zwar mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht, Studien deuten jedoch darauf hin, dass sie lediglich zu einer Gewichtsreduktion von 1–2 kg beitragen können.
2. Mineralien
Während Mineralien allein keine „Fettverbrenner“ sind, können bestimmte Mineralstoffe den Stoffwechsel unterstützen und bei der Gewichtsreduktion helfen. Basierend auf klinischen Studien führen Mineralstoffpräparate in Kombination mit einer kalorienreduzierten Ernährung im Allgemeinen zu einem mäßigen, kurzfristigen Gewichtsverlust und dienen als Unterstützung.
Chitosan (Ballaststoffmineral): Studien zu diesem ballaststoffbasierten Nahrungsergänzungsmittel haben eine statistisch signifikante Gewichtsreduktion gezeigt.
Chrom (Chrompicolinat): Das am besten untersuchte Mineral zur Gewichtsregulierung. Es verbessert die Insulinsensitivität und den Glukosestoffwechsel. Studien haben gezeigt, dass es über einen Zeitraum von 8–26 Wochen einen moderaten Gewichtsverlust bewirkt.
Magnesium: Hilft bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und der Insulinproduktion. Ein Mangel kann Entzündungen begünstigen, die Gewichtsverlust erschweren. Untersuchungen deuten auf eine mögliche Reduzierung des Body-Mass-Index über einen Zeitraum von 6 Monaten hin, vor allem bei Personen mit einem Mangel.
Kalzium: Obwohl Kalzium nicht direkt zur Gewichtsabnahme beiträgt, kann eine ausreichende Kalziumzufuhr, insbesondere durch fettarme Milchprodukte, die Körperzusammensetzung (Fettabbau/Erhalt von Muskelmasse) während einer kalorienreduzierten Diät positiv beeinflussen.
Kalium: Ein Anstieg der Kaliumaufnahme korreliert in einigen Langzeitstudien mit einer stärkeren Reduktion des BMI.
3. Probiotika und Präbiotika
Probiotika und Präbiotika können in Kombination mit Lebensstiländerungen eine moderate Gewichtskontrolle über mehrere Monate unterstützen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Probiotika und Präbiotika eine moderate, geringfügige Gewichtskontrolle über mehrere Monate unterstützen können. Die Auswirkungen auf das Körpergewicht sind sehr individuell und können von der spezifischen Bakterienart, der Dauer der Intervention und der bestehenden Ernährung des Einzelnen abhängen.
Wirksame Stämme: Untersuchungen legen nahe, dass bestimmte Stämme, insbesondere solche aus den Familien Lactobacillus und Bifidobacterium (wie Lactobacillus gasseri oder Lactobacillus rhamnosus ), enger mit positiven Auswirkungen auf die Stoffwechselgesundheit verbunden sein könnten. Studien, darunter solche, die sich auf spezifische Stämme wie Lactobacillus gasseri konzentrierten , haben eine Reduzierung des Bauchfetts und des Körpergewichts über einen Zeitraum von 12 Wochen oder länger beobachtet.
Die in Human- und Tierstudien erfolgreich getesteten Probiotika:
Mehrere Studien haben gezeigt, dass einzelne probiotische Bakterienstämme beim Abnehmen helfen können.
- B. animalis Lactis
- B. breve
- B. bifidum
- B. longum
- B. infantis
- L. acidophilus
- L. Casei
- L. gasseri
- L. plantarum
- L. paracasei
- L. rhamnosus
- L. salivarius
Präbiotika und Ballaststoffe: Präbiotische Ballaststoffe (wie Inulin) können zur Sättigung beitragen, was die Bemühungen um eine gesunde Ernährung unterstützen kann.
Die Kombination von Präbiotika und Probiotika (Synbiotika) kann die Stoffwechselgesundheit besser unterstützen, allerdings sind die Vorteile für die Gewichtskontrolle insgesamt eher gering und oft an eine kalorienreduzierte Ernährung gebunden. Die gleichzeitige Einnahme von Probiotika und Präbiotika (Synbiotika) kann zu einer etwas stärkeren Reduzierung des Körperfettanteils führen als die Einnahme von Probiotika allein.
4. Heilpflanzen und sekundäre Pflanzenstoffe
Heilpflanzen und sekundäre Pflanzenstoffe können die Gewichtsabnahme unterstützen, indem sie den Appetit zügeln, den Stoffwechsel anregen und die Fettaufnahme verringern. Klinische Studien deuten darauf hin, dass diese Substanzen in Kombination mit Kalorienreduktion und Bewegung einen moderaten, zusätzlichen Gewichtsverlust fördern können, wobei einige, wie beispielsweise bestimmte Kräutermischungen, potenziell unterschiedliche Ergebnisse erzielen.
Ballaststoffe und Proteine
Flohsamenschalen: Reich an löslichen Ballaststoffen, die das Sättigungsgefühl fördern und zur Gewichtsabnahme beitragen können.
Weiße Bohnen Enthält Phaseolamin, das die Wirkung des Enzyms Alpha-Amylase hemmen kann, wodurch die Kohlenhydratverdauung potenziell verlangsamt wird.
Glucomannan: Ein viskoser Ballaststoff, der eine Gewichtsreduktion unterstützen kann. Studien ergaben einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von 1,6 kg über sechs Monate.
Heilpflanzen
Tamarinde: Malabar-Tamarinde ist eine tropische Frucht, deren Schalenextrakt häufig als Nahrungsergänzungsmittel zur Gewichtsreduktion vermarktet wird. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2020 zeigte eine Reduktion des Körpergewichts um 1,34 kg .
Caralluma: Ein sukkulenter Kaktus, der zur Appetitzügelung eingesetzt wird.
Berberitze: Oft als „natürliches Ozempic“ bezeichnet, aktiviert es das Enzym AMPK, was die Fettspeicherung reduzieren und die Insulinsensitivität verbessern kann.
Resveratrol: Kann bei der Regulierung von Stoffwechselmarkern helfen.
Bitterstoffe
Bitterstoffe (z. B. Bittermelone): Können den Heißhunger auf Süßes dämpfen und die Verdauung unterstützen.
Tee
Grüner Tee/Grüner Kaffee: Studien zu Kombinationen von Grüntee und Koffein zeigten in einigen Versuchen eine Gewichtsreduktion von etwa 1,9 kg. Grüner Kaffee hilft in Kombination mit einer energiereduzierten Ernährung bei der Reduzierung von Gesamtfettgewebe. Eine Studie deutete auf eine mögliche Gewichtsreduktion von -8,04 kg über den Studienzeitraum hin.
Mate-Tee: Steigert das Sättigungsgefühl und verringert die Fettmasse.
Gewürze
Ingwer: Studien zeigen, dass er bei der Gewichtsreduktion helfen kann und trägt zum Sättigungsgefühl bei.
Kurkuma: Reduziert Körperfett und verbessert das Lipidprofil (Cholesterin/LDL).
Zimt: Hilft bei der Regulierung des Insulinspiegels und der Reduzierung der Nahrungsaufnahme.
Cayennepfeffer: Steigert den Stoffwechsel und reduziert den Appetit.
Schwarzkümmel: Enthält Thymoquinon, das in Untersuchungen mit einer möglichen Reduktion von Körpergewicht und Taillenumfang in Verbindung gebracht wurde. Eine Metaanalyse zeigte eine Reduktion des Körpergewichts.
5. Aminosäuren
Zur Unterstützung der Gewichtsabnahme bei gleichzeitigem Muskelerhalt wird im Allgemeinen eine höhere Proteinzufuhr – und damit eine erhöhte Aufnahme von Aminosäuren – in Betracht gezogen
L-Carnitin : wurde mit kleinen, aber signifikanten Fettmasseverlusten in Verbindung gebracht.
6. Sonstige natürliche Wirkstoffe
Konjugierte Linolsäure: Kommt in Milchprodukten und Fleisch vor und kann beim Fettabbau helfen.
7. Übersicht