
Hallo
Nach langer Zeit möchte ich mich endlich mal wieder melden - es gibt tatsächlich Forenmitglieder die an mich dachten, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Ich dachte es würde sowieso nicht auffallen, wenn ich weg bin... Nun gut, jetzt bin ich erstmal wieder da ![]()
Mein Ältester, der ja ewig keinen Kontakt wollte und sich im Dezember gemeldet hat, dem scheint es so weit gut zu gehen. Wir haben jetzt ein paar mal telefoniert, doch auf meine letzte Nachricht hat er gar nicht reagiert. Jetzt traue ich mich nicht nochmal anzurufen, weil ich Angst habe er hat es sich doch wieder anders überlegt. Aber nächste Woche Sonntag werde ich ihn wieder anrufen - das habe ich mir vorgenommen!
Meine Tochter wollte ja ( vor allem wegen der Streitigkeiten mit meinem Mann) schnellstmöglich ausziehen - doch sie hat sich anders entschieden und bleibt, bis die Schule abgeschlossen ist. Sie möchte immernoch gerne auf die andere Seite deutschlands ziehen und hat bereits eine Wohung gefunden - ohne Kaution und Bürgen, von Bekanntschaft. Nur mit der Ausbildung sehe ich irgendwie schwarz, denn die beginnt dort im August und es ist noch nicht eine Bewerbung abgewandt, obwohl bis dahin nur noch ein halbes Jahr ist. Seitdem sie das Fluoxetin nimmt, mit jetzt 20mg, ist sie eine fröhliche, aufgeweckte, lebenslustige Person. Natürlich nicht 24/7, aber das ist niemand. Es scheint ihr gut zu tun und wir lassen die Dosis so. Ich sehe noch eine Schwierigkeit auf uns zukommen, die mit ihrem Auszug zusammen hängt: da sue dann noch nicht 18 ist würde sie bis zu ihrem Geburtstag vom Jugendamt betreut werden und diese würden eventuell einen Beitrag von uns verlangen - das wird kritisch, wenn mein Mann das erfährt. Ansonsten hat auch er es inzwischen scheinbar akzeptiert, dass sie ( dann auch noch so weit) wegzieht.
Mein Großer macht seine Ausbildung sehr gerne, ich glaube er genießt das Reisen - auch wenn es oft anstrengend ist. Die Zeiten wo er zu Hause ist verlaufen recht harmonisch mit ihm. Er hatte jetzt auch schon seinen ersten Feuerwehreinsatz, bevor er volljährig wurde durfte er noch nicht mit raus fahren und war nur im Dienst zur Übung, er war so aufgeregt, wir auch. Ich glaube es geht ihm gut.
Mein Jüngster hat immernoch Schwierigkeiten an der Schule, es ist nach unseren Gesprächen besser geworden mit dem Mobbing, aber noch nicht gut. Insgesamt gesehen scheint es ihm aber besser zu gehen - soweit ich weiß hat er sich zumindest nicht mehr selbst verletzt. Hier zu Hause ist sein Verhalten sehr wechselseitig, doch mit seinem großen Bruder klappt es besser und mit der Schwester auch.
Mein Zweitgeborener hält immernoch, seit Jahren, Funkstille. Ich dachte wenn der Älteste sich meldet vielleicht etwas über ihn zu erfahren, aber ich traue mich nicht zu fragen - aus Angst es kommt die Aussage er darf mir nichts von seinem Bruder erzählen....
Meinem Mann geht es zwischenzeitlich relativ gut. Ok, jetzt gerade hat er eine Bindehautentzündung, seit Freitag, aber sonst geht es. Sein Diabetes ist zur Zeit die einzige große Baustelle.
Mir geht es Auf und Ab. Die Arbeit läuft recht gut, ich habe noch immer oft das Gefühl von Überforderung - nein, nicht was die Arbeit angeht, vielmehr was die sozialen Beziehungen betrifft, die Gespräche und alles. Stimmen höre ich auch noch immer, das wird sich wohl wirklich nie mehr ändern. Ich habe gerade das Problem, dass meine Depotspritze nicht geliefert werden kann - die Apotheke hat sie wohl schon dreimal bestellt und immer hieß es "nicht lieferbar". Das stresst mich ganz schön. Dann gab es noch mehr Stress, denn das Jugendamt hatte sich wieder gemeldet. Dazu kam der Termin mit der Dame vom Sozialpsychiatrischen Dienst - der ich jetzt jedoch mitgeteilt habe, dass ich keine Hilfe brauche. Es ist der einzige Punkt, wo mein Mnn mich überhaupt nicht unterstützt. Ansonsten steht er immer zu mir, worüber ich echt froh bin. Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen mich mehr auf ihn bzw uns zu konzentrieren. Wir waren lange nur Eltern und kaum noch Paar, ich liebte die Beschäftigung mit der Familie, doch jetzt muss ich mich langsam daran gewöhnen, dass die Kinder nicht mehr mit mir bzw uns Gesellschaftsspiele spielen und Azsflüge machen möchten. Es ist ok, ein Zeichen für eine normale Entwicklung ist die Abnabelung vom Elternhszs, doch gleichzeitig dtimmt es mich auch traurig. Deswegen jetzt mehr positive Paarzeit. Ich bleibe am Wochenende länger wach und wir schaffen es tatsächlich uns stundenlang zu unterhalten, ohne dabei nur die Kinder oder Probleme zu besprechen. Wir machen auch mehr Unternehmungen zusammen, zumindest haben wir das geplant. Im Januar haben wir einen Workshop besucht, zum Thema Manifestation von einer LifeCoach. Es war sehr gut! Diesen Monat werden wir nichts großartig unternehmen, aber dafür im März und April, wofür ich schon die Eintrittskarten hier habe. Ein wenig Angst habe ich davor schon, so in einem Saal mit so vielen Menschen und über längere Zeit konzentrieren, aber mit meinem Mann an der Seite wird das klappen! Leider schlafe ich zur Zeit, so seit 1einhalb Wochen richtig schlecht, bin auch jetzt wieder wach, durch sehr schlechte Träume... finanziell geht es so, ich möchte nicht jammern, denn bisher konnten wir alles stemmen, nur sparen können wir so leider nicht wirklich. Gefühlsmäßig ist es, wie bereits erwähnt, ein Auf und Ab. Noch immer habe ich öfter mal Tage, wo ich sehr viel weinen muss. Es ist aber auszuhalten.
So, genug geschrieben.... danke fürs lesen.
LG Hejemalafa
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