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SERIE | Die stärksten Heilpflanzen bei Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebsschwäche:
1. Ginseng
| Besserung in 3 - 8 Wochen | (+) | (-) | (k) | (D) | (Ä) | (ST) | (SCH) | (MEA) |
| Ginseng | - | 10% | 15% | 25% | 30% | 10% | 10% | 25% |
(+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf, MEA = Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebsschwäche
| Kurzfassung |
| Ginseng (Panax ginseng) , was auf Koreanisch „Wurzel des Lebens“ bedeutet, wird schon seit Jahrtausenden sowohl in der traditionellen chinesischen als auch in der koreanischen Medizin als Heilmittel verwendet. Ginseng ist ein Adaptogen, ein Stärkungsmittel, das das Nervensystem unterstützt und zur Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit eingesetzt wird..
Für Menschen mit Schizophrenie, kann Ginseng eine wichtige Hilfe sein, weil er die Nerven stärkt, bei Müdigkeit und Antriebsschwäche hilft und Stress-Symptome deutlich mildern kann. Auch bei negativen Symptomen, bei Depressionen, Ängsten und Schlafstörungen zeigte Ginseng eine positive Wirkung.
Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebsschwäche
Antipsychotika können zu Müdigkeit, Apathie und Antriebsschwäche führen. Sedierung ist eine der am häufigsten berichteten Nebenwirkungen. In einer großen Online-Umfrage gaben 92 % der Nutzer Müdigkeit, 86% Motivationsverlust und 85% emotionale Abstumpfung als Nebenwirkung an. (Siehe Artikel)
Ginseng wird häufig bei Energielosigkeit, Schwäche und verminderter geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit eingesetzt. Studien zeigen eine moderate, aber signifikante Verringerung der Müdigkeit und eine Verbesserung der körperlichen/geistigen Energie, insbesondere bei chronischer Müdigkeit. Bei Personen mit chronischem Fatigue-Syndrom oder krebsbedingter Fatigue wurden in Studien signifikante Verbesserungen festgestellt.
Es wird häufig auch zur Behandlung von Antriebslosigkeit eingesetzt, indem es die Konzentration und geistige Klarheit verbessert, möglicherweise durch Modulation der Neurotransmitter.
In einer Analyse von 12 randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) mit 1.298 Patienten wurde eine signifikante Verringerung der Fatigue festgestellt. Besonders wirksam zeigt sich Ginseng bei chronischer Erschöpfung. (22)
In einer Studie mit Ginseng verbesserten sich die Symptome der psychischen Erschöpfung um 20% und Müdigkeit um 25% im Vergleich zu Placebo in 4 Wochen. (24)
Negative Symptome
Ginseng verbesserte auch negative Symptome, wie Hoffnungslosigkeit, Emotions- und Freudlosigkeit. Die Ergebnisse einer Studie zeigten, dass Patienten bei Einnahme von Ginseng mit 50 % geringerer Wahrscheinlichkeit einen flachen Effekt (starke Verringerung des emotionalen Ausdrucks) hatten als bei Einnahme von Placebo. (1)
Kognitive Symptome
Schizophrenie beeinträchtigt die kognitive Funktion. Insbesondere das Arbeitsgedächtnis – temporärer Speicher für Sprachverständnis, Lernen und Argumentation – ist bei Patienten mit Schizophrenie stark beeinträchtigt. Die Nebenwirkungen von Antipsychotika und Benzodiazepinen verschlechtern zusätzlich die Symptome und verursachen Gedächtnisstörungen.
Pflanzliche Präparate aus P. ginseng werden weltweit verwendet und experimentelle und klinische Ergebnisse haben gezeigt, dass diese positive Auswirkungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben können. Die Einnahme von Ginseng war in einer Studie wirksam bei der Verbesserung sowohl der allgemeinen kognitiven Leistung um 10% als auch der Exekutivfunktionen um 15%. (18)
Depressionen, Ängste, Stress und Schlafstörungen
Zudem hilft Ginseng bei Depressionen, Ängsten, Stress und Schlafstörungen. Die Depressionswerte sanken in Studien um 15-45% und die Angstwerte um 30% gegenüber Placebo in 6 Wochen. (11) (14) Eine Studie zeigte eine Verbesserung der Stresswerte von 10% gegenüber Placebo in 3 Wochen. (19) Eine weitere Studie ergab ein Verbesserungen der subjektiven Schlafqualität und der gewohnten Schlafeffizienz um 10% im Vergleich zu Placebo. (21) Aber Achtung: Ginseng nicht vor dem Schlafengehen einnehmen !!! (Erklärung siehe unter Anwendung)
Nebenwirkungen von Antipsychotika
Ginseng hat sich als vielversprechend bei der Verringerung den Nebenwirkung von Antipsychotika erwiesen. Darüber hinaus weist Ginseng ein gutes Sicherheitsprofil auf und hat im Vergleich zu anderen Medikamenten wenig und milde Nebenwirkungen. |
Können Antipsychotika zu Müdigkeit, Apathie und Antriebsschwäche führen?
Antipsychotika haben eine Reihe von Nebenwirkungen. Sie können unter anderem auch zu Müdigkeit, Apathie und Antriebsschwäche führen. Diese Symptome zählen zu den häufigsten psychischen Nebenwirkungen dieser Medikamentengruppe.
Sedierung ist eine der am häufigsten berichteten Nebenwirkungen. In einer großen Online-Umfrage gaben 92 % der Nutzer Drowsiness (Schläfrigkeit) oder Müdigkeit als Nebenwirkung an. Diese Müdigkeit kann so stark sein, dass sie das Aufstehen am Morgen oder die Bewältigung alltäglicher Aufgaben massiv erschwert.
Betroffene bringen diese Nebenwirkungen mit Schwierigkeiten in Verbindung, sich voll am Leben und an sozialen Rollen zu beteiligen, und mit der Unfähigkeit, eine Arbeit zu finden. Sie bringen insbesondere Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Sedierung und kognitive Probleme mit einer Beeinträchtigung der Alltagsfunktionen und der Unfähigkeit zu arbeiten in Verbindung, was die gesellschaftliche Genesung beeinträchtigt. Weitere Ergebnisse der Umfrage:
"Etwas weniger Menschen empfanden die Medikamente allgemein als „hilfreich“ (41%) als als „nicht hilfreich“ (43%). Während 35% berichteten, dass sich ihre „Lebensqualität“ „verbessert“ habe, gaben 54% an, dass sie sich „verschlechtert“ habe ...
57% oder mehr der Teilnehmer berichteten von 14 Nebenwirkungen, am häufigsten: „Benommenheit, Müdigkeit, Sedierung“ (92%), „Motivationsverlust“ (86%), „verlangsamtes Denken“ (86%) und „emotionale Abstumpfung“ (85%). Suizidalität wurde von 58% als Nebenwirkung gemeldet ...
Die meisten Befragten (70%) hatten versucht, die Medikamente abzusetzen. Die häufigsten Gründe dafür waren Nebenwirkungen (64%) und Sorgen um die langfristige körperliche Gesundheit (52%). Die meisten (70%) konnten sich nicht erinnern, über Nebenwirkungen informiert worden zu sein." (1)
Apathie und Antriebsschwäche, die oft als emotionale Abstumpfung oder sekundäre Negativsymptome bezeichnet werden, entstehen, weil Antipsychotika, insbesondere Dopamin-D2-Rezeptorantagonisten, die für Vergnügen, Belohnung und Initiative verantwortlichen Dopaminbahnen blockieren. Eine starke Blockade kann dazu führen, dass man weniger Freude empfindet (Anhedonie) und den inneren Antrieb verliert (Avolition). Dies kann dazu führen, dass die Motivation für alltägliche Aktivitäten sinkt und das Denken verlangsamt wirkt.
Häufige Symptome: Betroffene berichten oft von einem Gefühl der "Zombie-ähnlichen" Wirkung, körperlicher Müdigkeit, Schläfrigkeit und emotionaler Taubheit. In Studien wurde ein Zusammenhang zwischen hoher Sedierung und verminderter Motivation bestätigt.
Müdigkeit und Sedierung: Viele Antipsychotika (z. B. Quetiapin oder Olanzapin) wirken stark dämpfend. Während diese Wirkung in akuten Krisen (z. B. bei Unruhe) gewollt sein kann, wird sie im Alltag oft als belastend empfunden.
Apathie und „Emotionale Taubheit“: Patienten berichten häufig von einem Gefühl der emotionalen Gleichgültigkeit oder einer „inneren Leere“. In Fachkreisen wird dies teils als „neuroleptisches Defizitsyndrom“ bezeichnet.
Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit: Diese Auswirkungen werden gemeinhin als bedeutende, aber manchmal übersehene Auswirkungen auf die tägliche Funktionsfähigkeit und die Lebensqualität beschrieben.
Es ist wichtig, dass Personen, die diese Symptome verspüren, diese mit ihrem Arzt besprechen, da dieser möglicherweise die Dosierung anpassen oder das Medikament wechseln kann, um diese und andere mögliche Nebenwirkungen besser zu behandeln.
1. Wirkungsweise

Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebsschwäche
Ginseng wirkt antioxidativ und kann oxidativen Stress reduzieren, der mit Müdigkeit und Zellschäden in Verbindung gebracht wird.
Ginseng enthält Wirkstoffe, sogenannte Ginsenoside , die oxidativen Stress in Leber und Zellen reduzieren, den Glukosestoffwechsel verbessern und die körperliche Ausdauer steigern können.
Ginsenoside können die Funktion der Mitochondrien (die Energiekraftwerke der Zellen) verbessern und so die Produktion des Energieträgers ATP steigern.
Stress
Ginseng kann bei der Stressbewältigung helfen, indem er die Stresshormonregulation, die Immunfunktion und die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit unterstützt. Die in Ginseng enthaltenen Antioxidantien können oxidativen Stress bekämpfen, der zu stressbedingten Symptomen wie Müdigkeit beitragen kann.
Kognition
Ginsenoside, die wichtigsten bioaktiven Bestandteile der Ginseng-Wurzel, unterstützen die Kognition, indem sie auf das cholinerge System einwirken. Die kognitiven Symptome bei Schizophrenie werden durch eine Verringerung der Produktion des Neurotransmitters Acetylcholin und der daraus resultierenden reduzierten Nervenübertragung ausgelöst. Koreanischer Ginseng verbessert den Acetylcholinspiegel und verhindert die negativen Auswirkungen. Auf diese Weise unterstützt er die Gedächtnisbildung, den Erinnerungsabruf und die Konzentration.
Ginsenoside verbessern die Gedächtnisleistung und die kognitiven Funktionen, indem sie Signalwege regulieren, die mit oxidativem Stress, Apoptose, Entzündungen, synaptischer Plastizität und Neurogenese in Zusammenhang stehen.
Depressionen
Roter Ginseng enthält eine große Menge an Saponinen und Ginsenosiden und reguliert nachweislich oxidativen Stress und entzündungsfördernde Mediatoren, die als ursächliche Faktoren für die Entwicklung von Depressionen gelten.
Die antidepressive Wirkung von Ginseng beruht im Gegensatz zu anderen Heilpflanzen hauptsächlich auf der Modulation der Stress-Reaktion und des Immunsystems sowie auf der entzündungshemmenden Wirkung. (13)
"Daher ist bekannt, dass Roter Ginseng positive Auswirkungen auf die Verbesserung der kognitiven Funktion, die Regulierung der Stimmung, die Beschleunigung der mentalen/motorischen Funktionen, den Stressabbau und die Wiederherstellung körperlicher Energie hat. Solche Effekte von Rotem Ginseng sollten für Depressions-Patienten von Vorteil sein, da diese Symptome bei Depressions-Patienten häufig sind." (14)
2. Studien
Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebsschwäche
1. Meta-Analysen bestätigen, dass Ginseng eine signifikante Wirksamkeit bei der Reduktion von Müdigkeit (Fatigue) aufweist, wobei die Effekte bei krankheitsbedingter Erschöpfung am deutlichsten sind. In einer Analyse von 12 randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) mit 1.298 Patienten wurde eine signifikante Verringerung der Fatigue festgestellt. Besonders wirksam zeigt sich Ginseng bei chronischer Erschöpfung und krebsbedingter Fatigue. (22)
Eine weitere systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 19 Studien (RCT) kam zu folgendem Ergebnis: (23)
"In der Subgruppenanalyse zeigte sich ... eine signifikante Reduktion der Fatigue durch die Ginseng-Kräuterformel sowie der chronischen Fatigue im Vergleich zur Kontrollgruppe. Ginseng führte außerdem zu einer signifikanten Reduktion der allgemeinen (d. h. nicht krankheitsspezifischen) Fatigue im Vergleich zur Kontrollgruppe. Ginseng zeigte einen Trend zu einer Verbesserung der Lebensqualität und führte im Vergleich zur Kontrollgruppe nicht zu einem Anstieg von Nebenwirkungen ... " (23)
Signifikante Effekte treten oft erst bei Dosierungen von über 1.000 mg/Tag (Extrakt) auf. Eine Einnahme von mindestens 6 Wochen wird empfohlen, da Kurzzeitstudien (< 6 Wochen) seltener signifikante Verbesserungen zeigten.
2. Eine Studie untersuchte die Wirkung von Ginseng gegen Müdigkeit bei 90 Probanden mit chronischer Müdigkeit in einer placebokontrollierten Studie (RCT). (24) Jeder Gruppe wurde über vier Wochen ein speziell hergestellter 20%iger Ethanol-Extrakt von Ginseng (1 g oder 2 g/Tag ) oder ein Placebo verabreicht.
Symptome der psychischen Erschöpfung (NRS-Wert) verbesserte sich durch die Verabreichung von Ginseng signifikant, und zwar um 20% für 2 g im Vergleich zu Placebo. 2 g Ginseng reduzierten den Schweregrad der Müdigkeit (VAS-Wert) um 25% im Vergleich zu Placebo.
Ergebnis:
"Unsere Ergebnisse liefern erstmals Hinweise auf die ermüdungshemmende Wirkung von Panax ginseng bei Patienten mit idiopathischer chronischer Müdigkeit. Wir gehen davon aus, dass diese Veränderungen der antioxidativen Eigenschaften teilweise zu seinem Wirkmechanismus beitragen." (24)
Negative Symptome
In einer kanadischen Studie hatten Patienten weniger negative Symptome – wie Motivationsmangel und eine starke Verringerung des emotionalen Ausdrucks, bekannt als „flacher Affekt“ –, wenn sie Panax Ginseng statt eines Placebo einnahmen. (1)
Die Studie untersuchte Panax Ginseng bei 42 Schizophreniepatienten, die trotz Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten weiterhin unter negativen Symptomen litten. Die Patienten erhielten acht Wochen lang Panax Ginseng oder ein Placebo. Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten bei Einnahme der höheren Ginseng-Dosis von 200 mg mit 50 % geringerer Wahrscheinlichkeit einen flachen Effekt (starke Verringerung des emotionalen Ausdrucks) hatten als bei Einnahme von Placebo. So zeigten Patienten, die Ginseng erhielten, eine signifikante Verringerung des SANS (Negative Symptome), HAM-D (Depressionen), Gesamt-PANSS und negativen PANSS-Werte. Die höhere Dosis reduzierte negative Symptome signifikant um 10% in 8 Wochen. (1)
Kognitive Symptome
Es gibt zwei Arten von Studien, die die Wirkung von Ginseng auf Menschen untersucht haben. Bei der ersten handelt es sich um eine Test mit einer Einzeldosis und zur sofortigen Gedächtnisverbesserung (Arbeits- oder Kurzzeitgedächtsnis). In diesen Studien verbesserte Ginseng-Extrakt die momentbezogene Leistung, einschließlich des sofortigen Wortgedächtnisses.
Eine andere Reihe von Studien zielte darauf ab, die Wirkung einer Langzeitbehandlung mit Ginseng-Extrakt bei subjektiver Gedächtnisstörung, leichter kognitiver Störung oder früher Alzheimer-Demenz zu untersuchen.
Ginseng und zeigte positive Wirkungen in den Kategorien:
- Aufmerksamkeit und Konzentration
- Arbeitsgedächtnis und exekutive Funktion
- Lernen und Gedächtnis
1. Ziel einer aktuellen Metaanalyse von 2024 war es, die Auswirkungen von Ginseng auf die Verbesserung der kognitiven Funktion systematisch zu bewerten. (16)
Insgesamt wurden 15 placebokontrollierte Studien aufgenommen und 671 Patienten analysiert. Zu den Probanden gehörten gesunde Menschen, Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen, Schizophrenie- und Alzheimer-Patienten.
Die Ergebnisse der Metaanalyse zeigten, dass Ginseng einen signifikanten Effekt auf die Verbesserung des Gedächtnisses hat, insbesondere bei hohen Dosen. (16)
1. Aufmerksamkeit und Konzentration
1. Im Jahr 2022 untersuchte eine Studie 61 gesunde Personen und berichtete, dass amerikanischer Ginseng- Extrakt die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis verbesserte, da die Einnahme die Fehlerwerte bei der schnellen visuellen Informationsverarbeitung reduzierte und die Genauigkeit bei der Aufmerksamkeitsaufgabe erhöhte. (17)
Zusammenfassend weisen Studien darauf hin, dass eine einzelne Dosis eines Ginseng-Extrakts die Aufmerksamkeit und Konzentration und akute Gedächtnisfunktion verbessern und die Reaktionszeit verkürzen kann.
2. Arbeitsgedächtnis und exekutive Funktion
Schizophrenie
2. In einer 4-wöchigen Studie mit 64 Patienten mit stabiler Schizophrenie konnte unter Ginseng im Vergleich zu Placebo eine signifikante Verbesserung im visuellen Arbeitsgedächtnis nachgewiesen werden. Die zweimal tägliche Einnahme von 100 mg verbessert die Fähigkeit des Patienten, visuelle Informationen kurzfristig im Gedächtnis zu behalten. Auch erkrankungsspezifische Beschwerden und medikamentenbedingte Nebenwirkungen verbesserten sich unter der Ginseng-Einnahme. (2)
3. Eine Studie untersuchte die Auswirkungen eines Gesamtextrakts aus koreanischem rotem Ginseng (3 g/Tag, 6 Monate Einnahme) bei Personen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung in einer placebokontrollierten klinischen Studie.
Die Patienten in der Ginseng-Einnahmegruppe zeigten im Vergleich zur Placebogruppe über einen Zeitraum von 6 Monaten signifikante Verbesserungen in den unmittelbaren Erinnerungswerten sowie in der 20-minütigen verzögerten Erinnerung. (17)
3. Lernen und Gedächtnis
4. In einer achtwöchigen placebokontrollierten Studie wurden 136 Teilnehmer mit subjektiver Gedächtnisstörung untersucht. Sie wurden in drei Gruppen eingeteilt, die Placebo, 300 mg/Tag oder 600 mg/Tag Ginseng-Extrakt erhielten.
In mehreren kognitiven Bereichen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprachfähigkeit, visuell-räumliche Kompositionsfähigkeit zeigten sich Besserungen von 10% gegenüber Placebo nach 8 Wochen.
In einem weiteren Test zur kognitiven Beurteilung zeigte sich eine Verbesserung der selektive Aufmerksamkeit um 15% in 8 Wochen gegenüber Placebo. Der Test "zeigte signifikante Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten der Probanden, kognitive Sets zu bilden und zu ändern, automatische Reaktionen zu unterdrücken, angemessen auf situative Hinweise zu reagieren und spontan Gedanken zu generieren." (18)
Interessanterweise waren die Auswirkungen von Ginseng auf die Verbesserung dosisabhängig, da die Einnahme von 600 mg nach 4 Wochen zu einer schnellen Verbesserung führte, während die Gabe von 300 mg eine Verbesserung erst nach 8 Wochen zeigte. Somit war die Einnahme von Ginseng wirksam bei der Verbesserung sowohl der allgemeinen kognitiven Leistung um 10% als auch der Exekutivfunktionen um 15%. (18)
Gehirnvolumen und Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten
5. Eine Studie untersuchte die Auswirkungen eines Gesamtextrakts aus koreanischem rotem Ginseng auf Veränderungen des Gehirnvolumens und Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten bei gesunden Erwachsenen (8 Wochen, 1 g/Tag).
Dies Ergebnisse deutet darauf hin, dass die langfristige Einnahme von Ginseng das Gehirnvolumen beeinflusst, das eng mit der kognitiven Funktion zusammenhängt, und dass eine Zunahme des Gehirnvolumens zu einer verbesserten kognitiven Funktion beitragen kann. (17)
Depressionen
1. Eine Studie testete die Wirksamkeit und Verträglichkeit von koreanischem rotem Ginseng bei Patienten mit einer schweren depressiven Störung mit schwer zu behandelnden Symptomen. An dieser 6-wöchigen klinischen Studie nahmen 36 Patienten teil.
Ergebnisse: Die Genesungssrate betrug 40 % (MADRS) bzw 60 % (CGI-I-Scores) am Ende der Studie. Die mittlere Veränderung des MADRS-Scores verringerte sich vom Studienbeginn bis zum Ende der Studie signifikant um 45 %.
Schlussfolgerung: "Unsere Studie zeigt die mutmaßliche Wirksamkeit und Verträglichkeit von koreanischem rotem Ginseng bei der Behandlung schwer behandelbarer Depressionen in der klinischen Praxis." (14)

2. Eine weitere Studie untersuchte die Wirksamkeit einer Behandlung mit koreanischem rotem Ginseng bei Restsymptomen einer schweren Depression. In dieser achtwöchigen Studie erhielten 35 ambulante Patientinnen koreanischen roten Ginseng in Dosen von 3 g/Tag.
Ergebnisse: Die Probanden berichteten über einen signifikanten Rückgang der depressiven Symptome (MARDS) im Laufe des achtwöchigen Zeitraums.
Auch die somatischen Symptome (DRSS) ließen während des Untersuchungszeitraums deutlich nach.
Die Forscher schlussfolgern: "Diese Ergebnisse legen nahe, dass koreanischer roter Ginseng als adjuvante Behandlung für Patienten mit Restsymptomen einer schweren Depression wirksam ist." (15)
Stress
Ginseng zeigt im Vergleich zu anderen Adaptogenen eine bessere Stressregulierung. Diese Wirksamkeit als Antistressmittel wurde anhand verschiedener verhaltensbedingter Stresstests nachgewiesen. (12)

1. Ziel einer Studie war es, die Wirkung von von rotem Panax Ginseng auf das wahrgenommene Stressniveau sowie auf die emotionalen und kognitiven Fähigkeiten mäßig gestresster Teilnehmer zu untersuchen.
Es wurde eine randomisierte, doppelblinde, kontrollierte Studie mit 149 Teilnehmern durchgeführt. Sie wurden nach dem Zufallsprinzip entweder der Gruppe mit Ginseng-Nahrungsergänzung (200 mg/Tag, einschließlich 24 mg Ginsenoside) oder der Placebogruppe zugeteilt. Die Intervention dauerte 3 Wochen.
Ergebnisse: Nach der Intervention wurden in der Ginseng-Gruppe im Vergleich zur Placebo-Gruppe um 10% größere Abnahmen des Stresswerts (PSS) beobachtet. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe zeigten die Teilnehmer der Ginseng-Gruppe auch verbesserte kognitive Werte.
Schlussfolgerungen: "Diese Ergebnisse bestätigen die emotionalen und kognitiven Vorteile von Red Panax Ginseng bei mäßig gestressten Erwachsenen ..." (19)
2. In einer Studie wurden 63 Personen mit hohem Stresslevel einer oral verabreichten 6-wöchigen Behandlung mit Koreanischem Rotem Ginseng oder Placebo unterzogen.
Ergebnisse: Nach 6 Wochen waren in der Gruppe mit koreanischem rotem Ginseng der Adrenalinspiegel verringert, was darauf schließen lässt, dass koreanischer roter Ginseng das sympathische Nervensystem stabilisieren kann. Die Depressionswerte sanken um 15% und die Angstwerte um 30% gegenüber Placebo in 6 Wochen. Darüber hinaus kann Ginseng die kognitiven Fähigkeiten von Personen mit hohem Stress verbessern. (11)
Schlaf
Einige Studien, bei denen koreanischer roter Ginseng verwendet wurde, zeigen eine Tendenz zur Verbesserung des Tiefschlafs oder zur Verringerung der Müdigkeit. Durch seine stresslindernde Wirkung wirkt er auch schlaffördernd, sollte jedoch morgens genommen werden, da er auch wach macht.
Tiefschlaf: Einige placebokontrollierte Studien deuten darauf hin, dass koreanischer roter Ginseng die Dauer des Tiefschlafs (Schlafstadium 3) verlängern kann. (20)
Subjektive Schlafqualität: Eine Studie mit Panax-Ginseng-Sprossenextrakt (ThinkGIN™) ergab ein Verbesserungen der subjektiven Schlafqualität und der gewohnten Schlafeffizienz um 10% im Vergleich zu Placebo. (21)
Müdigkeitsreduzierung: Ginseng hat das Potenzial, Müdigkeit zu reduzieren. Obwohl der direkte Zusammenhang mit dem Schlaf nicht immer klar ist, kann die Verringerung von Müdigkeit laut einer Studie indirekt die Schlafqualität verbessern.
3. Hilfe bei Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen von Antipsychotika
1. Abbau von Gehirnzellen
Ginseng verbessert das Nervenwachstum und andere zellerhaltende Faktoren im Gehirn. Er mindert so den von Antipsychotika verursachten Zelltod im Gehirn. Koreanischer Ginseng verbessert das Nervenwachstum und andere gehirnbezogene zellerhaltene Faktoren. Ginseng reguliert die Wachstumsstrukturen im Gehirn und verbessert auch die Fähigkeit des Gehirns, seinen Aufbau und seine Funktionen so zu verändern, dass es optimal auf neue äußerliche Einflüsse und Anforderungen reagieren kann. Dabei werden beispielsweise neue Verbindungen zwischen einzelnen Nervenzellen gebildet.
2. Übergewicht
Ginseng kann die Gewichtsabnahme unterstützen bzw. die Gewichtszunahme verhindern, da ein Stoff im roten Ginseng – Ginsenosid Rg3 – die Zellen daran hindert, Fett einzulagern. (6)
3. Diabetes
Das Diabetesrisiko unter Antipsychotika ist stark erhöht. Diabetesinzidenz ist verdreifacht. (3) Ginseng ist für seine Regulierung des Blutzucker- und Insulinspiegels bekannt. (5) (6)
4. Leberschäden
Antipsychotika werden über die Leber abgebaut, belasten diese und können zu Leberschäden führen. Ginseng bietet der Leber einen gewissen Schutz vor Vergiftungen und kann dem bereits geschädigten Organ helfen, sich schneller zu regenerieren. (9)
5. Risikofaktor für die Herz- Gesundheit
Patienten mit Schizophrenie haben eine verkürzte Lebenserwartung von 15-25 Jahren. Herzkrankheiten ist die Haupt-Todesursache dieser Patienten und Antipsychotika sind ein damit verbundener Faktor, da sie übergewichtig machen (7). Antidepressiva und andere Psychopharmaka werden mit einem fast doppelt so hohen Risiko für einen vorzeitigen Tod bei Herzpatienten in Verbindung gebracht. (8)
Durch Ginseng werden Herz, Kreislauf und Blutdruck positiv beeinflusst. Ginseng kann die Durchblutung des Herzmuskels fördern und den Blutdruck regulieren. Er wirkt insgesamt positiv auf das Herz-Kreislauf-System. Bestimmte Ginsenosiden können zu hohe Blutdruckwerte absenken, zu niedrige anheben. Des weiteren bewirkt Ginseng eine Verbesserung der Kontraktionskraft des Herzens. (9)
6. Müdigkeit und Antriebsarmut
Antipsychotika blockieren Dopaminrezeptoren was auch zur Verstärkung von Antriebsschwäche, negativen und kognitiven Symptomen führt. Ginseng lindert bleierne Müdigkeit (Fatigue-Syndrom) und steigert den Antrieb und die Leistungsfähigkeit.
4. Anwendung
Die empfohlene Tagesdosis trockener Ginsengwurzel beträgt 0,5 bis 2 g über einen längeren Zeitraum. Alternativ kann ein standardisierter Ginseng-Extrakt (1,5–7% Ginsenoside) in einer Dosierung von 200 mg pro Tag eingenommen werden. (17)
Es wird empfohlen, Ginseng-Extrakte über einen Zeitraum von mehreren Wochen (typischerweise 2 bis 3 Monate) einzunehmen, um die volle Wirkung zu erzielen, da sich die Effekte allmählich aufbauen. Eine Tagesdosis von 200–400 mg eines standardisierten Extrakts wird oft zur allgemeinen Unterstützung empfohlen.
Mit 200 mg Ginseng-Extrakt für 8 Wochen wurde in beiden oben genannten Studie positive Effekte bei Schizophrenie erzielt.
In vielen Studien nahmen Probanden allerdings höhere Mengen ein (3–6 g). Es ist empfohlen Ginseng in der ersten Tageshälfte einzunehmen, da er wie Kaffee oder Tee eine anregende Wirkung hat. (5)
Kognition
Bei Zubereitungen aus koreanischem und amerikanischem Ginseng ( Panax quinquifolius L.) liegen die Dosierungen zwischen 100 und 600 mg/Tag und zielen in erster Linie auf akute Effekte auf die kognitiven Funktionen ab.
Die Dosierungen nicht standardisierter Ginsengextrakte aus koreanischem weißem und rotem Ginseng liegen zwischen 4,5 und 9,0 g/Tag und wurden über einen Zeitraum von 12 bis 24 Wochen verabreicht. (17)
Schlaf
Durch seine stresslindernde Wirkung wirkt Ginseng auch schlaffördernd, sollte jedoch morgens genommen werden, da er auch wach macht.
5. Einkauf
Beim Kauf von Ginseng-Produkten sollten Sie auf Qualität und einen standardisierten Wirkstoffgehalt (Ginsenoside) achten. Hochwertige Extrakte aus Panax Ginseng (Koreanischer oder Asiatischer Ginseng) sind am besten untersucht.
Der amerikanische hat durch seine Anbaumethoden nur noch 15 statt ursprünglich 30 Ginsenoiside, wie der koreanische.
Ein günstiges Produkt gibt es z.B. von Doppelherz für 4,95€ (15g) in der Drogerie. Wer ernste Schwierigkeiten mit den oben genannten Symptomen oder Nebenwirkungen von Antipsychotika hat, ist mit einer höheren Dosis und einem höherwertigen Produkt aus der Apotheke gut beraten.
Ich persönlich habe in Stresssituationen sehr gute Erfahrungen mit TAI-GINSENG, mit Weißdorn und B-Vitaminen zum Schutz der Nerven. Bei Rossmann am günstigsten für 17,50€.
Ein weiteres günstiges Einkaufsbeispiel ist hier zu finden: 10€/50g
Studien und Quellen
(1) Efficacy Study of Panax Ginseng to Boost Antipsychotics Effects in Schizophrenia. Simon Chiu, 2012
(2) HT1001, ein proprietärer nordamerikanischer Ginsengextrakt, verbessert das Arbeitsgedächtnis bei Schizophrenie: eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie. Chen EYH, Hui CLM, 2011
(3) Song MY et al., Influence of Panax ginseng on obesity and gut microbiota in obese middle-aged Korean women, Journal of Ginseng Research, April 2014
(4) https://www.aerztezeitung.de/M…stark-erhoeht-307653.html
(5) https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/nah…flanzen/ginseng
(6) Vuksan V et al., Korean red ginseng improves glucose and insulin regulation in well-controlled, type 2 diabetes: results of a randomized, double-blind, placebo-controlled study of efficacy and safety, Nutrition, metabolism, and cardiovascular diseases, Januar 2008
(7) https://arznei-news.de/antipsychotika-herzerkrankungen/
(8) https://arznei-news.de/herzerk…ka-und-die-sterblichkeit/
(9) https://www.faz.net/aktuell/sp…-wirkt-er-wie-139353.html
(10) https://www.gesundheitsinformation.de/medikamente-bei-schizophrenie.html
(11) Effect of Korean Red Ginseng in individuals exposed to high stress levels: a 6-week, double-blind, randomized, placebo-controlled trial. Hyun Baek, Jung-Yoon Heo , Maurizio Fava , David Mischoulon, Kwan Woo Choi, Eun Jin Na, Hana Cho, Hong Jin Jeon, 2019
(12) Effects of ginseng on stress-related depression, anxiety, and the hypothalamic–pituitary–adrenal axis. Seungyeop Lee and Dong-Kwon Rhee, 2017
(13) Ginseng and Ginsenosides in Depression. Makoto Naoi, Wakako Maruyama & Masayo Shamoto Nagai, 2022
(14) Effectiveness and Tolerability of Korean Red Ginseng Augmentation in Major Depressive Disorder Patients with Difficult-to-treat in Routine Practice. Kyung Ho Lee , Won-Myong Bahk , Soo-Jung Lee, Chi-Un Pae, 2020
(15) Effect of Korean Red Ginseng as an adjuvant treatment for women with residual symptoms of major depression. Hyun-Ghang Jeong , Young-Hoon Ko ,, So-Young Oh , Changsu Han , Taehee Kim , Sook-Haeng Joe, 2015
(16) Effects of Ginseng on Cognitive Function: A Systematic Review and Meta-Analysis
Maogui Zeng, Kuan Zhang , Juan Yang, Yu Zhang, Pengcheng You, Lin Yan, Yiling Weng, 2024
(17) Emerging evidence that ginseng components improve cognition in subjective memory impairment, mild cognitive impairment, and early Alzheimer's disease dementia. Rami Lee a, Ji-Hun Kim a, Won-Woo Kim a, Sung-Hee Hwang b, Sun-Hye Choi c, Jong-Hoon Kim d, Ik-Hyun Cho e, Manho Kim f, Seung-Yeol Nah, 2024
(18) Cognitive function improvement effects of gintonin-enriched fraction in subjective memory impairment: An assessor- and participant-blinded placebo-controlled study. Rami Lee a,, Han Sang Lee b,, Won-Woo Kim a, Manho Kim c,, Seung-Yeol Nah, 2023
(19) Effect of Hydroponically Grown Red Panax Ginseng on Perceived Stress Level, Emotional Processing, and Cognitive Functions in Moderately Stressed Adults: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Study. Valérie Dormal 1 2, Lucas Jonniaux 1, Marine Buchet 1, Laurent Simar 1, Sylvie Copine 1, Louise Deldicque, 2025
(20) Effect of Korean Red Ginseng on Sleep : A Randomized, Placebo-Controlled Trial. Sun-Ah Lee et al., 2010
(21) Efficacy and Safety of Panax ginseng Sprout Extract in Subjective Memory Impairment: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Clinical Trial
Hyang-Im Baek 1,2, Ki-Chan Ha 2, Yu-Kyung Park 2, Tae-Young Kim 3, Soo-Jung Park 4, 2024
(22) Efficacy of ginseng supplements on disease-related fatigue: A systematic review and meta-analysis. Jianxun Zhu 1, Xiaoru Xu, Xin Zhang, Yue Zhuo, Shaotao Chen, Chongwen Zhong, Mingjun Liu, Zhihong Wang, 2022
(23) Ginseng and Ginseng Herbal Formulas for Symptomatic Management of Fatigue: A Systematic Review and Meta-Analysis. Xiaotong Li 1, Mingxiao Yang 1, Yi Lily Zhang 1, Yen-Nien Hou 1, Colleen M Smith 1, Deborah Korenstein 2, Jun J Mao, 2023
(24) Antifatigue Effects of Panax ginseng C.A. Meyer: A Randomised, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. Hyeong-Geug Kim 1,#, Jung-Hyo Cho 1,#, Sa-Ra Yoo 1, Jin-Seok Lee 1, Jong-Min Han 1, Nam-Hun Lee 1, Yo-Chan Ahn 2, Chang-Gue Son 1,, 2013