23.06.20 - Tagesklinik?

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Hallo,

mein Mann und ich fragen morgen bei meiner Ärztin an,ob ich wieder in die Tagesklinik gehen kann --- will ich das? Nicht wirklich,aber irgendwie doch!

Also ich weiß nicht... dorthin zu gehen, bevor mein geplanter Aufnahmetermin ist, kommt mir so vor als hätte ich versagt. Wir dachten ich schaffe das bis Oktober bzw sollte ich so lange aushalten,und nun möchten wir mich schon im Sommer wieder anmelden. Also klarer Fall von Versagen.

Andererseits habe ich die Hoffnung, dass sie mir dort aus meinem Tief helfen können - ich bin so viel am Weinen und bin sehr negativ/ängstlich eingestellt und irgendwie bin ich... Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll *grübel* das ist das Stichwort: ich bin auch wieder ständig am Grübeln.

Ich komme einfach nicht klar,zur Zeit.

Bin gespannt was die Ärztin dazu sagt? Mehr Medikamente möchte ich eigentlich nicht nehmen oder eine höhere Dosis. Das ist mir unheimlich. Vielleicht denkt sie auch,dass die Tagesklinik mir nochmal helfen kann?

Nur jetzt ist auch nicht der richtige Zeitpunkt: das Homeschooling ist endlich vorbei,wir haben Ferien und können nun beginnen die gemeinsame Zeit zu geniessen. Auch das Wetter ist schön,wir haben Sommer und es ist Zeit für Spiele im Garten und Wasser... Es ist auch doof wenn mein Mann mit den Kindern über Stunden alleine ist. Natürlich sagt er er schafft das und ich vertraue ihm, aber ich weiß, dass das für ihn und die Kinder stressig ist.

Was soll ich nur machen?

Habt ihr eine Idee, was würdet ihr machen?.

Im Vordergrund steht für mich immer meine Familie, aber die haben auch nichts davon,wenn es mir nicht gut geht,oder?

Hm,ich weiß es wirklich nicht.

LG hejemalafa

Kommentare 5

  • liebe hejemalafa, ich würde in die Tagesklinik gehen.


    Wenn dir aus deinem Loch geholfen wird kannst du dich auch wieder mit frischen Mut um deine Familie kümmern.


    Ich finde auch Hilfe annehmen ist ein Ausdruck von liebe zur Familie.


    Natürlich kommt dann die Frage wie und von wem werden die Kinder in der Zwischenzeit Betreut..da wird es auch eine Lösung geben.


    Ich bin gerade auch traurig und verzweifelt und hänge in dunklen Gedanken fest...und darum hat es zwischen meinen Mann und mir heute auch geknallt.


    Kann dir leider auch nicht richtig helfen.. aber ich überlege gerade selbst in die Tagesklinik zu gehen.. oder irgendwelche anderen Lösungen zu finden um nicht mehr so zu sein..wie ich bin.


    Ich wünsche dir das die Ärztin dir helfen kann und sich auch Zeit nimmt .


    Liebe Grüße Ida

    • Hallo Ida,

      vielen dank für deine Antwort.

      Ich habe jetzt wenig Zeit, möchte dir aber hinterlassen, dass ich es gelesen habe und dir gerne morgen noch etwas dazu schreiben werde. Sorry,das es jetzt nicht geht, aber ich werde den gedanken behalten - hoffe ich.

      Lg hejemalafa

    • Hallo Ida,

      Dein Kommentar hat mir etwas Mut gemacht :)

      Die Frage der Kinderbetreuung stellt sich eigentlich gar nicht, da mein Mann ein guter Vater ist und es bisher immer geklappt hat, außerdem sind meine Kiddies ja gar nicht mehr so klein - ich habe nur ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß wie schwer es für ihn wird und für die Kinder ist es halt auch anders. aber anders muss ja nicht schlechter sein...

      Da auch ich wegen meiner derzeitigen Verfassung Kummer mit meinem Mann habe kann ich dich verstehen. Wenn man in dieser Gemütsstimmung oder sogar wegen ihr auch noch mit dem Liebsten aneinander gerät, dann ist es gleich doppelt so schlimm...

      Du schreibst am Ende genau das was ich denke, ich glaube das war es was mir Mut gemacht hat: ich bin nicht alleine so! Denn auch ich stehe fast jeden Morgen auf, mit dem Gedanken, dass ich mich ändern will und diesen Tag meinen Mann mal nicht enttäuschen werde...... und am Ende des Tages war alles beim Alten geblieben. Ich möchte mich WIRKLICH ändern und mein Mann sagt immer wenn man das will dann geht es auch, aber ich kann es einfach nicht. Ich weiß auch nicht wieso, ich möchte nicht schon wieder für einen Menschen eine Enttäuschung sein und ich will nicht das meine Kinder sich für mich schämen, vielleicht möchte ich sogar mal das Gefühl erleben stolz auf mich selbst zu sein... nur ich komme nicht raus, aus dieser Gleichgültigkeit und gleichzeitig Traurigkeit. Ja, das Widerspricht sich etwas, aber irgendwie ist mir alles gleichgültig bzw bekomme ich es gar nicht richtig mit und gleichzeitig bin ich sehr traurig und viel am Weinen und Grübeln. Nun höre ich mal besser auf dich zuzutexten, ich glaube ich schreibe schon wieder nur Müll, den keiner lesen will...

      Wenn du die Möglichkeit hast, dann hole dir Hilfe - keiner sollte in so einer Verfassung Leben müssen!

      Zum Arztbesuch schreibe ich einen Blog-Artikel.

      Vielen Dank für deine Antwort.

      LG hejemalafa

    • Liebe hejemalafa,

      Für mich hast du keinen Müll geschrieben... sondern ich kann es gut nachvollziehen.

      Alles Liebe für dich.

      Ida

    • Hallo Ida,

      Dankeschön *liebDrück*

      Ich habe das Gefühl zur zeit nur unnützes Zeug von mir zu geben, weil mich irgendwie keiner versteht... Manchmal nicht mal ich selbst.

      Danke, dass du schreibst es ist nachvollziehbar.

      LG hejemalafa