
ERKRANKUNG UND GESUNDUNG | Der Schlüssel zur Selbstbefreiung:
12. Schlafstörungen - Kernursachen und Kernlösungen

- Psychosen
- Schizophrenie
- Halluzinationen
- Stimmenhören
- Verfolgungswahn
- Größenwahn
- Depressionen
- Apathie
- Ängste
- Soziale Phobie
- Panik
- Schlafstörungen
| Schlafstörungen |
| Schlafstörungen und Psychosen stehen in einer tiefen, wechselseitigen Beziehung, wobei Schlafstörungen sowohl Vorläufer als auch Folge psychotischer Episoden sein können. Schlafstörungen sind ein häufiges, aber oft übersehenes Symptom, das die Lebensqualität und das Wohlbefinden von schizophren Erkrankten drastisch beeinträchtigen kann. Studien kommen zu dem Ergebnis, das es wichtig ist, das Bewusstsein für Schlafstörungen bei Schizophrenie-Patienten zu schärfen und die Behandlung dieser Störungen zu verbessern, was wiederum die Lebensqualität erheblich verbessern könnte.
Schlafstörungen kommen bei 50% der Menschen mit Schizophrenie vor. Zu den Symptomen von Schlaflosigkeit gehören stark unregelmäßige Schlaf- und Wachmuster, Einschlaf- und Durchschlafstörungen, nächtliche Aktivität und übermäßige Beeinträchtigung am Tage.

Bei schizophren Erkrankten können Schlafstörungen einen erheblichen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. In den letzten zehn Jahren haben mehrere Studien darauf hingewiesen, dass Schlafstörungen auch mit dem Übergang zur Psychose und der Verschlimmerung psychotischer Symptome verbunden sein können.
Mehrere Studien zeigen, dass Schlafstörungen mit einer höheren Schwere sowohl der positiven als auch der negativen Symptome sowie einer schlechteren Funktionsfähigkeit bei Schizophrenie-Patienten zusammen hängen. Menschen mit Psychose und Schlaf-Wach-Problemen weisen auch häufiger kognitive Beeinträchtigungen, Depressionen, Angstzustände, verringerte Bewältigungsfähigkeiten, Funktionsstörungen am Tag und ein erhöhtes Suizidrisiko auf.
Daher empfiehlt eine große Anzahl von Forschungsarbeiten, Schlafstörungen gemäß den Empfehlungen der Behandlungsleitlinien zu screenen, zu überwachen und zu behandeln. Studien haben gezeigt, dass Interventionen, die auf Schlaflosigkeit abzielen, auch zu Verbesserungen der Schwere der psychotischen Symptome, der Lebensqualität und der funktionellen Ergebnisse führen können.
Behandlungsstrategien
Es hat sich gezeigt, dass eine direkte Behandlung des Schlafs die Schwere psychotischer Symptome verringern kann:
Schlafhygiene: Grundlegende Praktiken (Vermeidung von Koffein, regelmäßige Schlafenszeiten) sind die Basis und werden oft durch die Verwendung tragbarer Schlaftracker ergänzt.
Heilpflanzen: Schlaffördernde Heilpflanzen wie Lavendel, Baldrian, Passionsblume, Hopfen und Melisse können die Schlafqualität spürbar verbessern. (Siehe: DIE STÄRKSTEN HEILPFLANZEN BEI SCHLAFSTÖRUNGEN | Übersicht und Bewertung )
Aminosäuren: Schlaffördernde Aminosäuren wie L-Theanin, GABA und Glycin können die Schlafqualität spürbar verbessern. (Siehe: ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN | Aminosäuren bei Schlafstörungen)
Melatonin: Wird gelegentlich als Ergänzung zur Regulierung des zirkadianen Rhythmus eingesetzt, seine Wirksamkeit als eigenständige Behandlung von durch Psychosen bedingter Schlaflosigkeit wird jedoch noch erforscht. (Siehe: Melatonin - Mehr als nur ein Schlafhormon)
Psychobiotika: Von der Darmmikrobiota produzierten Stoffe wie gesunde Fettsäuren, GABA, Serotonin, Melatonin und Tryptophan spielen eine entscheidende Rolle bei der Schlafregulierung. Psychobiotika haben einen signifikanten positiven Effekt auf die Schlafqualität von Erwachsenen mit Schlafstörungen. (Siehe: SERIE | DER DARM - DAS ZWEITE GEHIRN: 6. Psychobiotika bei Schlafstörungen)
Homöopathie: Homöopathie bietet bei Schlafstörungen verschiedene Mittel wie Coffea (geistige Unruhe), Nux vomica (Stress, Überarbeitung), Passiflora (nervöse Unruhe, Herzklopfen) und Avena sativa (Kraftlosigkeit) an, oft als Globuli oder Tropfen, um den Schlaf zu fördern und die Nerven zu beruhigen. ( Siehe: SERIE | Homöopathie bei Schizophrenie: 5. Schlafstörungen)
Kognitive Verhaltenstherapie bei Schlaflosigkeit: Sie gilt heute als Erstlinientherapie und wurde erfolgreich für Patienten mit Psychosen eingesetzt, um sowohl den Schlaf als auch den psychischen Zustand zu verbessern.
| "Der Schlüssel zur Selbstbefreiung — Enzyklopädie der Psychosomatik." |
Die folgenden Texte stammen aus dem Buch von Christiane Beerlandt, "Der Schlüssel zur Selbstbefreiung — Enzyklopädie der Psychosomatik."
Der Schlüssel zur Selbstbefreiung
Aus ihrer aufrichtigen Sorge um das Wohlbefinden von Mensch und Menschheit und einer innigen Liebe zum Leben, zeigt Christiane Beerlandt uns wie der Keim, die fundamentale Ursache dafür, warum man eine bestimmte Krankheit entwickelt, sich in den Tiefen der menschlichen Psyche befindet: auf der Ebene der intimsten Gefühle und Überzeugungen eines Menschen, seiner Erwartungen, seines Selbstbildes.
Christiane Beerlandt hörte auf die sanftmütige Sprache des Herzens und ihre spezielle Begabung und benutzte tiefe Weisheiten. Der Text gewährt philosophische Einsichten und praktische Hinweise dafür, wie wir unser Leben selbst in die Hand nehmen können.
Für jede Krankheit zeigt dieses Buch die Basisproblematik auf, die der Patient lösen sollte, um von Grund auf zu genesen. Christiane Beerlandt unterstreicht, wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten, um die zugrundeliegende psycho-emotionale Problematik zu beseitigen. „Erst dann ist eine fundamentale Genesung möglich“, so Christiane Beerlandt."
Kernursache
Angst, unnötiges Grübeln; du vertraust weder dir, noch dem Leben. Du denkst, dass alles im Leben einfach so" geschieht, dass ein Mensch hierzu im Laufe seines Lebens nichts zu sagen hat.
Du erwartest Rettung von außen; du befürchtest, dass es dir alles nicht gelingen wird.
Du gestaltest dein Leben nicht bewusst selbst. Du siehst alles schwärzer, als es ist, weil du nicht an die Möglichkeit glaubst, dein Leben selbst lenken zu können, weil du nicht daran glaubst, dass das, was gut für dich ist, geschehen wird, wenn du dich voller Vertrauen dafür öffnest.
Du suchst nach Lösungen; du erwartest Ereignisse mit beschwertem Herzen...
Kernlösung
Befreie dich! Gewinne Selbstbewusstsein, und baue deine Existenz selbst aus, ohne Ängste, in dem Wissen, dass dein Lebendes Selbst die Ereignisse zu sich holen wird, die in diesem Moment am allerbesten für dich sind.
Blockiere nicht diesen Vertrauensprozess; versuche nicht, alles mit deinem Verstand zu erfassen; bremse deine Entwicklung nicht durch Ängste, vertraue deiner Intuition, lasse los..., höre auf, so vor dich hin zu grübeln.
Fühle dich frei! Nichts im Leben geschieht „zufällig"; vertraue dich deinem tiefsten Selbst an, und entspanne dich. Sei dir darüber im Klaren, dass du dein Glück erschaffen kannst..., sei davon überzeugt, mache es, und sei in diesem Bewusstsein glücklich!