EXPERTEN IM GESPRÄCH | Big Pharma und der Mythos vom chemischen Ungleichgewicht
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Phoenix -
29. Oktober 2025 um 00:25 -
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EXPERTEN IM GESPRÄCH |
Big Pharma und der Mythos vom chemischen Ungleichgewicht
Die Theorie des chemischen Ungleichgewichts bei psychischen Erkrankungen, besagt, dass Psychosen zum Beispiel durch einen "Überschuss" an Gehirnchemikalien wie Dopamin verursacht werden. Oder Depressionen ursächlich dadurch entstehen, das es einen „Mangel“ an Serotonin gibt. Dies ist ein veraltetes und stark vereinfachtes Konzept ohne wissenschaftliche Belege.
Psychopharmka, die den Neurotransmitterspiegel verändern, können zwar die Symptome lindern, beweisen aber nicht, dass ein Mangel die ursprüngliche Ursache war. Psychische Gesundheit ist weitaus komplexer als ein einzelnes chemisches Ungleichgewicht. Experten betrachten die Theorie mittlerweile als irreführenden Marketingbegriff und nicht als wissenschaftlich fundierte Erklärung für komplexe psychische Erkrankungen.
Obwohl einige Forschungsergebnisse zeigen, dass Neurotransmitter wie Dopamin an Psychosen beteiligt sind, wird diese Theorie heute als zu starke Vereinfachung angesehen, da es ihr an wissenschaftlichen Beweisen mangelt und sie die Komplexität dieser Zustände nicht berücksichtigt, die auch von Trauma, Genetik, Umwelt und anderen biologischen Faktoren beeinflusst werden.
Jahrzehntelange Forschung konnte keinen einfachen kausalen Zusammenhang zwischen einem Ungleichgewicht bestimmter Neurotransmitter und Erkrankungen wie Depressionen oder Psychosen finden. Studien konnten keine „normalen“ oder „gesunden“ Werte dieser Chemikalien als Ausgangswert ermitteln.
Medikamente als Korrektur: Die Theorie besagt, dass psychische Erkrankungen durch die Korrektur dieser chemischen Ungleichgewichte mit Medikamenten behandelt werden können. Aus diesem Grund werden viele Psychopharmaka so vermarktet, dass sie suggerieren, sie würden ein „normales“ Gleichgewicht wiederherstellen.
Problematik: Ärzte und Psychiater, denen als "Experten für Gesundheit" vertraut wird, vermitteln nicht die wirkliche Ursache und Möglichkeiten der Genesung von psychischen Erkrankungen.
Dies führt dazu, das Betroffene die wirkliche Ursache ihrer psychischen Probleme nicht erkennen und aufarbeiten, sondern auf die lebenslange Gabe von Psychopharmaka als Lösung vertrauen, von denen sie schwer abhängig werden. Das erschwert die Gesundung, da Psychopharmaka die Erkrankungen nicht heilen können. Psychosen und Depressionen bleiben bestehen und werden chronisch.
Hinzu kommt, das Psychopharmaka schwere Nebenwirkungen und typische Folgeerkrankungen verursachen und so das Leiden vergrößern, das Sterberisiko verdreifachen und die Lebenszeit um 15- 25 Jahre verkürzen.
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