18.05.2020

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Als ich heute morgen aus dem Bett gekrochen bin, hatte ich eine richtige Montagsstimmung. :/

Also habe ich erstmal einen Gang zurück geschalten und mir richtig Zeit zum Wachwerden genommen. Machte mich eine Stunde später als gewöhnlich auf den Weg in die Arbeit. Erledigte meinen Job, ratschte mit meinem Sohn, holte den alten gerichteten Rasenmäher aus der Werkstatt, brachte Miri die ausgedruckte Selbstauskunft, ratschte mit Rami, seinem Papa und mit zwei Kunden die ich beim Wertstoffhof traf. :D


Miri wirkte heute sichtlich verwirrt und konnte sich kaum auf das Gespräch konzentrieren. Andre erzählte mir, dass sie gestern noch fit gewesen sei und er sie heute vor die Wahl stellen würde, dass sie entweder ihr Medikament nehmen müsse, oder er sie nicht mit zum Einkaufen nehmen würde. Später schrieb er mir kurz, dass sie aufgrund dessen aus dem Auto gesprungen wäre, geschrien, dass sie das Zeug nicht nehmen, sondern es in den Müll werfen werde und die Autotür wutentbrannt mit aller Kraft zugeworfen hätte. Seufz.. Wäre ja auch zu schön, wenn es weniger solche Tiefs geben würde. Also mal wieder durch ein Tal...hoffentlich wieder nur ein kleines!!! *betende Hände*


Ich bin manchmal überrascht, wenn ich lese welche Medikamenten Cocktails zu sich genommen werden müssen um ein inneres Gleichgewicht zu gewinnen. Bei Miri reicht die bisher verordnete Einnahme um sie in`s Lot zu bringen. Ich frage mich, ob das so bleibt oder ob sich das im Laufe der Jahre verändern wird. Liegt es an ihrer Unregelmäßigkeit oder daran, dass sie verhältnismäßig schnell in eine Klinik kam oder aber an ihrer Art der Erkrankung? Sagt ihr ihre Intuition, dass sie damit sparsam umgehen muss um mehr Gewinn als Nachteile durch die Einnahme zu haben?