EXPERTEN IM GESPRÄCH | "Ich habe aufgehört, Pillen zu verschreiben" Dr. Matt Bernstein (Harvard-Psychiater)
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Phoenix -
19. Oktober 2025 um 15:37 -
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EXPERTEN IM GESPRÄCH |
"Ich habe aufgehört, Pillen zu verschreiben" Dr. Matt Bernstein (Harvard-Psychiater)
Dr. Matt Bernstein ist ein in Harvard ausgebildeter Psychiater und führender Experte für metabolische Psychiatrie, einem Fachgebiet, das sich auf den Zusammenhang zwischen Stoffwechsel und psychischer Gesundheit konzentriert.
Er wandte sich der Stoffwechsel-Psychiatrie zu, nachdem er feststellte, dass traditionelle Ansätze die psychischen Probleme seiner eigenen Kinder nicht nur unzureichend behandelten sondern verschlechterten. Seitdem setzt er sich für die Behandlung von Stoffwechselstörungen ein, um mentale Erkrankungen zu verbessern. Als Teil seines Ansatzes befürwortet Dr. Bernstein die Verwendung von u.a. ketogenen Diäten, Bewegung und Körper-Geist-Therapien als therapeutisches Mittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, bipolarer Störung und Depression.
Er ist Chief Medical Officer und CEO von Accord , einer Organisation, die sich der Wiederherstellung der psychischen Gesundheit durch einen integrierten Ansatz widmet, der Ernährung, Bewegung und andere Stoffwechseltherapien umfasst. Er ist außerdem Dozent an der Harvard Medical School und dem McLean Hospital und setzt sich lautstark für einen ganzheitlichen Ansatz in der psychischen Gesundheitsversorgung ein, der die Ursachen der Erkrankung berücksichtigt.
In dieser Folge erklärt der Psychiater Dr. Matt Bernstein, warum Stoffwechseltherapien, wie ketogene Ernährung, Bewegung und Körper-Geist-Therapien, oft Energie, Stimmung, Schlaf, Konzentration und sogar Psychosen verbessern und gleichzeitig ein sichereres Absetzen von Medikamenten ermöglichen.
Wir gehen der Frage nach, warum Standardbehandlungen so oft nicht zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit beitragen; was ketogene Diäten bei schweren Erkrankungen leisten können; warum Anreize von Big Food, Big Pharma und Versicherern die grundlegende Lebensstilpflege vernachlässigen; und was Familien jetzt tun können – denn echte Veränderungen werden wahrscheinlich von der Basis ausgehen.