ANTIPSYCHOTIKA | Haben Antipsychotika einen echten Effekt bei Psychosen ? - Der skandalöse Mangel an Beweisen für ihre Wirksamkeit
-
Phoenix -
14. Mai 2026 um 07:13 -
976 Mal gelesen
Fühlst du dich manchmal allein mit deinen Fragen oder Erfahrungen rund um Schizophrenie und Psychosen?
Bei Schizophrenie-Online bist du nicht allein. Tausche dich in unserem Forum aus, lies hilfreiche Beiträge im Wiki, entdecke persönliche Blogs und chatte mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen – sicher und respektvoll.
Jetzt kostenlos registrieren und Teil unserer unterstützenden Community werden. Gemeinsam ist vieles leichter!
.
Haben Antipsychotika einen echten Effekt bei Psychosen ? - Der skandalöse Mangel an Beweisen für ihre Wirksamkeit.
| Die Frage, ob Antipsychotika bei einer ersten Psychose einen echten relevanten Effekt gegenüber Placebo haben, lässt sich kaum belegen, da es dazu keine wissenschaftlich belastbaren Studien gibt.
Das Antipsychotika eine dämpfende Wirkung auf die Psyche haben, steht außer Frage, und dies kann für manche lebensrettend sein. Doch wie groß ist der Effekt auf psychotische Symptome bei einer Psychose im Vergleich zu Placebo ? Gibt es überhaupt einen echten relevanten Effekt für die Mehrheit? Gibt es weniger belastende Alternativen?
Eine bedeutende Frage, denn Antipsychotika haben schwere Nebenwirkungen, wie Übergewicht und Gehirnschrumpfung und typische Folgeerkrankungen, wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu Krebs. Sie führen zu einer starken Abhängigkeit, zu Supersensitivitätspsychosen und können zu einer Chronifizierung von Psychosen und Schizophrenie führen. Sie erhöhen das Sterberisiko und verkürzen maßgeblich die Lebenszeit:
"Diese Problematik besteht ... bei Patienten mit Schizophrenie, unter denen eine Mehrheit (d.h. über 50%) an mindestens einer, ein Drittel sogar an zwei oder mehr chronischen körperlichen Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) leidet ... Schizophrene Patienten haben verglichen mit der Allgemeinbevölkerung ein 2-3-fach erhöhtes Risiko zu versterben." (12)
"Patienten mit Schizophrenie haben eine geschätzte Lebenserwartung von 15–20 Jahren weniger als die allgemeine Bevölkerung , wobei die metabolischen und anderen Nebenwirkungen von Antipsychotika ein potenzieller Faktor sind." (4)
In einem aktuellen Artikel von 2025 im JOURNAL OF THE NORWEGIAN MEDICAL ASSOCIATION ist zu lesen:
"Die wissenschaftlichen Erkenntnisse legen nahe, dass die Wirkung von Antipsychotika bei akuter Psychose so schwach ist, dass die Medikamente ihrem Namen kaum gerecht werden." (6)
Peter Götzsche, Professor für klinisches Forschungsdesign und Analyse geht noch weiter und bestätigt:
„Forschungsergebnisse legen nahe, dass wir keine Antipsychotika verwenden sollten“ (7)
Wie gut wirken Antipsychotika bei einer Erstpsychose?
Es gibt zwei systematische Überprüfungen, die Studien suchten, in denen Antipsychotika in einer Erst- und Zweitpsychose gegenüber Placebo getestet wurden, bei den die Patienten nicht mit Antipsychotika vorbehandelt wurden.
Die erste Studie mit dem Titel "Antipsychotische Medikamente gegen frühe Episoden von Schizophrenie" von 2011 wurde vom renomierten britischen Cochrane-Institut durchgeführt. Wikipedia bestätigt: "Cochrane setzt sich dafür ein, dass Entscheidungen zu Gesundheitsfragen weltweit auf Basis hochwertiger, relevanter und aktueller wissenschaftlicher Evidenz getroffen werden, und fördert diese Entscheidungsfindung durch die Erstellung und Verbreitung hochwertiger systematischer Übersichtsarbeiten und Metaanalysen sowie anderer Formate aufbereiteter Evidenz." (1)
Die Forschungsarbeit kommt zu de Ergebnis:
"Die Wirksamkeit von Antipsychotika bei frühen Episoden von Schizophrenie ist unzureichend erforscht und die aktuellen Belege reichen nicht aus, um die Empfehlungen internationaler Leitlinien zu untermauern. Obwohl Antipsychotika seit Jahrzehnten eingesetzt werden, gibt es nur wenige randomisierte, placebokontrollierte Studien, die die Wirksamkeit dieser Medikamente bei Menschen mit einer frühen Episode von Schizophrenie messen ... Dies ist besonders besorgniserregend angesichts der weit verbreiteten Verwendung antipsychotischer Medikamente auf der ganzen Welt in der Akutbehandlung von Psychosen vom Typ Schizophrenie in frühen Episoden." (2)
Eine zweite Forschungsarbeit von 2019 hatte den Titel "Nutzen und Schaden von Antipsychotika bei medikamentennaiven Patienten mit Psychose: Eine systematische Überprüfung." kommt zu de Ergebnis: (3)
"Obwohl sie seit über 60 Jahren auf dem Markt sind, stellt sich die Frage nach ihrer tatsächlichen Wirkung immer noch, da die placebokontrollierten Studien, die zur Marktzulassung von Antipsychotika führten, verzerrt sind. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: fehlende Verblindung und Entzugserscheinungen ...
Wir fanden keine zuverlässigen placebokontrollierten Studien mit behandlungsnaiven Patienten mit Psychose oder Schizophrenie. Wir stimmen daher mit den Autoren eines früheren Cochrane-Reviews überein, dass die Wirkung von Antipsychotika bei diesen Erkrankungen nicht dokumentiert ist ...
Wir sind der Ansicht, dass der Einsatz von Antipsychotika bei Patienten mit Psychosen oder schizophrenen Erkrankungen, insbesondere nicht als Langzeitbehandlung, nicht gerechtfertigt ist. Patienten sollten nicht zwangsweise mit Antipsychotika behandelt werden, da sich nicht argumentieren lässt, dass dies im eigenen Interesse des Patienten liege.
Der Einsatz von Antipsychotika lässt sich auf Grundlage der aktuellen Evidenz nicht rechtfertigen. Entzugseffekte in den Placebogruppen machen bestehende placebokontrollierte Studien unzulässig." (3)
Was beweisen Studien zu Antipsychotika überhaupt?
Alle Studien, die es gibt, wurden mit Schizophrenie-Patienten durchgeführt, die mit Antipsychotika vorbehandelt sind. Ihnen wird wird in wenigen Tagen das Medikament entzogen und sie bekommen in der Studie ein neues Antipsychotikum oder ein Placebo.
Kurzer Video-Clip zur Erklärung:
In Studien wird also nur getestet, wie gut Antipsychotika bei Antipsychotika-abhängigen Patienten nach dem Absetzen gegen Entzugserscheinungen und Absetzpsychosen helfen. So als würde man testen, wie gut Nikotin, Alkohol, Drogen bei Absetzen von Nikotin, Alkohol, Drogen gegen die Absetzerscheinungen helfen.
Kurzer Video-Clip zu Erklärung
Die schwache Wirksamkeit führt dazu, dass etwa 25 % der Patienten mehr als ein Antipsychotikum einnehmen. Eine Kombinationstherapie ist mit schweren Symptomen und einer schlechten Prognose verbunden, löst diese Probleme jedoch nicht und ist zudem mit zahlreichen Nebenwirkungen und einer höheren Sterblichkeit verbunden.
Minimale Auswirkungen für die meisten Patienten
"Wenn mehr als eine minimale Verbesserung erforderlich ist, erzielen Antipsychotika bei einem auffallend großen Anteil der Patienten keine nennenswerte Wirkung." (6)
Die Food and Drug Administration (FDA), die in den USA für die Zulassung neuer Medikamente zuständig ist, hat den Unterschied zwischen Antipsychotika und Placebos untersucht. Studien, die zwischen 1999 und 2007 in Nordamerika durchgeführt wurden, zeigten eine durchschnittliche Reduktion der PANSS-Werte (Positive und Negative Syndromskala) um lediglich sechs Punkte unter der Einnahme des Medikaments im Vergleich zu Placebo (7) . Dieser Unterschied entspricht ca. 10% und wird nicht einmal als „minimale Verbesserung“ angesehen. Er ist so gering, dass er schwer zu erkennen und klinisch kaum von Interesse sein dürfte. Erst ab 20% oder 20 Punkten im PANSS spricht man von einer klinisch „minimalen Verbesserung“. Die Autoren der FDA schlussfolgern:
„Ein hoher und zunehmender Placebo-Effekt und ein abnehmender Behandlungseffekt sind in den Schizophrenie-Studien in Nordamerika von großer Bedeutung." (7)
Wirksamkeit von Antipsychotika
Der Unterschied von 6 Punkten der PANSS-Werte zwischen Medikament und Placebo nach 12 Wochen entspricht einer 7% Besserung und erreichte jedoch immer noch nicht das „minimale“ Niveau eines „klinisch bedeutsamen Unterschieds“ von 20%. Der Placebo-Effekt erreichte ebenfalls 10 Punkte oder 11%. D.h. der Placeboeffekt bei Antipsychotika beträgt 60%.

Antipsychotika für einige eine wichtige Hilfe?
Gleichzeitig gibt es zweifellos Menschen, bei denen Antipsychotika eine eindeutige und wertvolle Wirkung zeigen. Bei manchen wirken sie sich nur geringfügig auf Wahnvorstellungen und Halluzinationen aus, haben aber eine positive Wirkung auf Reizbarkeit, Aggressivität und Unruhe. Eine Besserung dieser Beschwerden kann darüber entscheiden, ob die Person eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellt und ob sie die notwendige Hilfe erhalten kann. Selbst eine unvollständige Wirkung kann ausschlaggebend dafür sein. Trotz Mangel an Beweisen zur Wirksamkeit von Antipsychotika sollte dies berücksichtigt bleiben. (6)
Schlussfolgerungen
Der Artikel im JOURNAL OF THE NORWEGIAN MEDICAL ASSOCIATION schlussfolgert:
"Die enttäuschenden Ergebnisse der wissenschaftlichen Studien bedeuten, dass wir nicht länger davon ausgehen können, dass die Medikamente bei den meisten Menschen mit Psychosen eine nennenswerte Wirkung haben.
Das Problem besteht nicht darin, dass es keine Beweise für die Wirksamkeit gibt, sondern darin, dass es für die meisten Patienten keine nennenswerte Wirksamkeit gibt. Die Medikamente haben eine Reihe von Nebenwirkungen, deren Nutzen oft fraglich ist.
Nach über 60 Jahren Antipsychotika-Wirkung können wir bei den meisten Patienten immer noch nur minimale Wirkungen nachweisen. Wer glaubt, dass Antipsychotika wirksamer sind, sollte ebenso gute oder bessere Studien vorlegen, die zum gegenteiligen Ergebnis kommen.
Es reicht nicht mehr aus, zu wünschen oder zu glauben, dass diese Medikamente so wirken, wie wir es uns wünschen. Es ist an der Zeit, es zu beweisen ... Es gibt Grund, an ihrer Wirksamkeit gegen akute Psychosen zu zweifeln." (6)
Die Psychiater Dr. Aderhold und Dr. Weinmann, die an den S3-Leitlinie Schizophrenie für Ärzte mitgewirkt haben schreiben in ihren Zusatzinformationen dazu:
"Aber was bedeutet dies nun für die Mehrheit der Patienten, wenn alle in der gleichen Weise behandelt werden? Wenn weniger als 17% eine nur minimale klinisch bedeutsame Wirkung gegenüber einem Scheinmedikament erleben, werden viele ohne Nutzen mit Substanzen behandelt, an denen sie subjektiv oft erheblich leiden, die sie oft erheblich körperlich schädigen, oftmals irreversibel.
Fast regelhaft kommt es bei der unzureichenden Wirksamkeit zu weiteren Dosissteigerungen ohne klinischen Vorteil, jedoch oft mit zunehmenden Nebenwirkungen und ohne Korrektur oder Absetzversuche im Verlauf, was diese Leitlinien erstmals empfehlen.
Die psychischen Funktionen der so Behandelten, die erforderlich sind für ihren Genesungsprozess, werden durch Fehl- oder Überdosierungen weiter geschwächt. Das körperliche Abhängigkeitspotential der Neuroleptika ist bis heute völlig unzureichend erforscht, lässt sich jedoch durch langfristig gelungene Absetzprozess belegen. Auch stehen bis heute gute Studien aus, die gesichertes Wissen zu Absetzprozessen zur Verfügung stellen können." (9) |
1. Studien: Wie gut wirken Antipsychotika bei einer Erstpsychose?
Es gibt zwei Forschungsarbeiten, die versucht haben, Studien zu finden, in denen Antipsychotika in einer Erst- und Zweitpsychose gegenüber Placebo getestet wurden, bei den die Patienten nicht mit Antipsychotika vorbehandelt wurden.
1. Die erste Studie mit dem Titel "Antipsychotische Medikamente gegen frühe Episoden von Schizophrenie" von 2011 wurde vom renomierten britischen Cochrane-Institut durchgeführt.
In dieser ersten Übersichtsarbeit von 2011 erfüllten fünf Studien die Einschlusskriterien. Die Mehrheit der mit insgesamt 998 Patienten der fünf eingeschlossenen Studien hatte eine frühe (erste oder zweite) Episode einer schizophrenieartigen Psychose oder einen ersten Krankenhausaufenthalt aufgrund einer Psychose. Die akute Behandlungsphase war in jeder Studie sehr kurz (30 Tage bis acht Wochen). Die methodische Qualität dieser Studien wurde als schlecht bis mittelmäßig beurteilt, und die Datenberichterstattung war im Allgemeinen mangelhaft.
Die Ergebnisse: Drei Studien verglichen Psychopharmaka (Chlorpromazin, Resperin, Fluphenazin, Thioridazin) mit Placebo, bei denen keine Unterschiede bei der Symptomverbesserung festgestellt worden konnte. Die Bewertung der Nebenwirkungen zeigte ein Muster häufigerer Nebenwirkungen bei Personen, die mit Psychopharmaka behandelt wurden, im Vergleich zu Placebo. Zudem war die Wiedereinweisungsrate bei Patienten mit Chlorpromazin-Behandlung in zwei Studien höher als mit Placebo.
Zwei Studien verglichen psychosozialer Behandlung (Soteria) bzw. Psychotherapie mit Psychopharmaka. Es gab keine Unterschiede bei Gesamtsymptomen bei psychosozialer Behandlung. Psychotherapie war Trifluoperazin unterlegen, es gab jedoch Verzerrungen, die das Ergebnis in Frage stellen. Bei den mit Trifluoperazin behandelten Patienten traten häufiger Nebenwirkungen auf als bei den Patienten unter Psychotherapie.
Die 5 Studien im Einzelnen:
Chlorpromazin versus Placebo
1. Eine Studie (Simon 1965 ) mit 80 Patienten lieferte Daten für einen Vergleich von Resperin und Chlorpromazin gegenüber Placebo acht Jahre nach der Entlassung auf einer Bewertungsskala "in der kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt wurde " (2)
2. Eine Studie (Rappaport 1978) mit 127 Patienten verglich Chlorpromazin mit Placebo und "ergab eine höhere Wiedereinweisungsrate bei mit Chlorpromazin behandelten Patienten, die die Behandlung abgeschlossen hatten, im Vergleich zu Placebo"(2)
3. "Dies ist vergleichbar mit dem Befund einer geringeren Wiedereinweisungsrate in die mit Placebo behandelte Gruppe bei der einjährigen Nachuntersuchung zu Cole 1964 ," der mit 463 Patienten eine sechswöchige Akutbehandlungsstudie mit Placebo versus Chlorpromazin, Fluphenazin, Thioridazin durchführte.
4. Eine Studie von Mosher (1995) mit 100 Patienten lieferte Daten für einen Vergleich von antipsychotischen Medikamenten mit psychosozialer Behandlung (Soteria) anhand von sechswöchigen Ergebnismessungen der allgemeinen Symptome und Verbesserung, "was darauf hindeutet, dass es keine Unterschiede zwischen den Gruppen gibt. " (2)
5. Eine Studie ( May 1976 ) mit 228 Patienten verglich Trifluoperazin mit Psychotherapie und lieferte Daten für einen Vergleich des Gesamtzustands zwei Jahre nach der Entlassung. Es zeigte sich das mit Trifluoperazin behandelte Personen "höhere Durchschnittswerte hatten als mit Psychotherapie behandelte Personen. Die Daten dieser Studie enthalten jedoch sowohl Selektions- als auch Attritionsverzerrungen." (2) Bei den mit Trifluoperazin behandelten Patienten traten häufiger Nebenwirkungen auf als bei den Patienten unter Psychotherapie.
Die in diesem Review behandelten Studien gingen der internationalen Übersichtsarbeit zu den Praxisleitlinien für Schizophrenie voraus, in der einheitlich die Behandlung mit einem Antipsychotikum in frühen Episoden empfohlen wurde.
"Die Wirksamkeit von Antipsychotika bei frühen Episoden von Schizophrenie ist unzureichend erforscht und die aktuellen Belege reichen nicht aus, um die Empfehlungen internationaler Leitlinien zu untermauern. Obwohl Antipsychotika seit Jahrzehnten eingesetzt werden, gibt es nur wenige randomisierte, placebokontrollierte Studien, die die Wirksamkeit dieser Medikamente bei Menschen mit einer frühen Episode von Schizophrenie messen.
Die vorläufige Evidenz deutet darauf hin, dass Patienten mit einer frühen Schizophrenie, die mit typischen Antipsychotika behandelt werden, die Studie seltener vorzeitig abbrechen, dafür aber häufiger medikamentenbedingte Nebenwirkungen erfahren. Die Datenlage ist zu spärlich, um die Auswirkungen von Antipsychotika auf die Behandlungsergebnisse bei einer frühen Schizophrenie zu beurteilen.
Dieser Review ergab nur sehr wenige Studien, und die verfügbaren Beweise stützen nicht die Schlussfolgerung, dass eine antipsychotische Behandlung bei einer akuten frühen Episode von Schizophrenie wirksam ist. Dies bedeutet nicht, dass eine antipsychotische Behandlung nicht wirksam ist, sondern nur, dass keine Beweise vorliegen, um ihre Wirksamkeit angemessen zu bewerten. Dies ist besonders besorgniserregend angesichts der weit verbreiteten Verwendung antipsychotischer Medikamente auf der ganzen Welt in der Akutbehandlung von Psychosen vom Typ Schizophrenie in frühen Episoden." (2)
Nutzen und Schaden von Antipsychotika
2. Das Ziel der zweite Studie von 2019 war die Untersuchung des Nutzens und Schadens von Antipsychotika bei Antipsychotika-unbehandelten Patienten mit einer Erst- oder Zweitpsychose. Es wurden alle Studien ab 2016 in die Suche mit eingeschlossen. (3)
"Wir fanden nur eine einzige geeignete randomisierte, placebokontrollierte Studie mit medikamentennaïven Patienten ... Es handelte sich um eine chinesische Studie, in der Olanzapin mit Placebo bei 129 versus 132 Patienten mit Schizophrenie in der ersten Episode verglichen wurde. ... " (3)
Die Symptome bei einer Psychose werden im sogenannten PANSS-Score (Positive and Negative Syndrome Scale) gemessen:
"Der Score stieg nach 12 Wochen in der Olanzapin-Gruppe auf 71,3 und in der Placebo-Gruppe auf 29,4 (17,4). Die Autoren berichteten, dass Olanzapin wirksam war, obwohl es den Patienten in der Placebo-Gruppe ihrer Arbeit zufolge viel besser ging. Wir konnten diese Studie nicht verstehen und halten sie für unzuverlässig. Ein Unterschied von 42 im PANSS ist extrem groß."
Die Studie macht schon Sinn, nur konnten die wahren Ergebnisse anscheinend nicht publiziert werden. Eine durchschnittliche Psychose dauert 1-3 Monate und nachdem Abklingen ist zu vermuten, das es Patienten, die nur ein Placebo bekommen haben besser geht als den Patienten, die nach dem Abklingen mit Antipsychotika behandelt werden, da diese noch unter den Nebenwirkungen leiden.
"Wir fanden eine weitere Studie, die möglicherweise in unseren Review hätte aufgenommen werden können. Darin waren Patienten rekrutiert worden, die seit mindestens sieben Tagen Symptome aufwiesen, sodass auch Patienten mit einer ersten psychotischen Episode teilnehmen konnten.
Die Studie wurde im März 2009 wegen mangelnder Wirksamkeit vorzeitig beendet. Wir forderten Informationen über behandlungsnaive Patienten in der Studie aus sechs Quellen an: den beiden Studienregistern, Pfizer USA, Pfizer Deutschland, dem Erstautor des veröffentlichten Artikels (Dr. Robert Findling) und der Europäischen Arzneimittel-Agentur. Es wurden uns keine Informationen übermittelt. Wir wurden auf Webseiten weitergeleitet, auf denen die gewünschten Informationen nicht aufgeführt waren."
Wirksamkeit und Ergebnisse aus Studien mit Schizophrenie-Patienten die mit Antipsychotika vorbehandelt wurden
Auch die so genannten Erhaltungs- oder Absetzstudien, in denen Patienten nach einer gewissen Zeit der Medikamenteneinnahme entweder mit dem Medikament oder mit Placebo weiterbehandelt werden, sind aufgrund von Entzugserscheinungen fehlerhaft, selbst wenn vor der Randomisierung eine Auswasch- oder Ausschleichphase stattfindet. Ein weiteres Problem dieser Studien ist der zu kurze Untersuchungszeitraum.
Die Food and Drug Administration (FDA), die in den USA für die Zulassung neuer Medikamente zuständig ist, hat den Unterschied zwischen Antipsychotika und Placebos untersucht. Studien, die zwischen 1999 und 2007 in Nordamerika durchgeführt wurden, zeigten eine durchschnittliche Reduktion der PANSS-Werte (Positive und Negative Syndromskala) um lediglich sechs Punkte unter der Einnahme des Medikaments im Vergleich zu Placebo (7) . Dieser Unterschied entspricht ca. 10% und wird nicht einmal als „minimale Verbesserung“ angesehen. Er ist so gering, dass er schwer zu erkennen und klinisch kaum von Interesse sein dürfte. Erst ab 20% oder 20 Punkten im PANSS spricht man von einer klinisch „minimalen Verbesserung“. Die Autoren der FDA schlussfolgern:
„Ein hoher und zunehmender Placebo-Effekt und ein abnehmender Behandlungseffekt sind in den Schizophrenie-Studien in Nordamerika von großer Bedeutung." (7)
Obwohl sie seit über 60 Jahren auf dem Markt sind, stellt sich die Frage nach ihrer tatsächlichen Wirkung immer noch, da die placebokontrollierten Studien, die zur Marktzulassung von Antipsychotika führten, verzerrt sind. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: fehlende Verblindung und Entzugserscheinungen.
Antipsychotika haben auffällige Nebenwirkungen, was eine wirksame Verblindung placebokontrollierter Studien erschwert. Dies ist ein generelles Problem bei Studien zu Psychopharmaka. Für die Forscher ist es relativ einfach festzustellen, wer den Wirkstoff und wer ein Placebo erhielt. Bei einer subjektiven Beurteilung des Ergebnisses besteht das Risiko, dass der Effekt nicht wirksam verblindeter Studien überschätzt wird.
Ein weiterer wichtiger Fehler in Studien mit Antipsychotika betrifft Entzugserscheinungen bei Patienten, die ein Placebo erhielten. Die Studien umfassten Patienten, die bereits vor der Studie ein Antipsychotikum einnahmen. Selbst Auswaschphasen führen zu Entzugserscheinungen in der Placebogruppe, da die Erholung von den medikamenteninduzierten Veränderungen im Gehirn lange dauern kann. Die Entzugssymptome können schwerwiegend sein.
Können Antipsychotika vor Rückfällen schützen? - Studienlage mit offensichtlich schweren Mängeln
Bei 30-40% % der Schizophreniepatienten, die Antipsychotika einnehmen, kann es aufgrund des Medikaments zu einer Überempfindlichkeitspsychose kommen; bei 70 % der Patienten mit der Diagnose „behandlungsresistente“ Schizophrenie kann dies der Fall sein. (9)
Auf welcher Grundlage wird nun argumentiert, das Antipsychotika vor Rückfällen schützen, die Funktionsfähigkeit erhöhen und die Lebensqualität verbessern sollen ? Welche erheblichen Mängel haben Studien, die dies belegen sollen?
Die Beweislage ist trügerisch, denn Antipsychotika werden in pharmafinanzierten Studien abrupt oder innerhalb von 3 Wochen abgesetzt, bei Patienten, die Antipsychotika schon Monate oder Jahre nehmen, was zu Entzugserscheinungen führen kann, die einem echten Rückfall ähnlich sind. Eine aktuelle Metaanalyse von 2020 dazu:
"Wir untersuchten Personen, die vor Studieneinschluss über unterschiedlich lange Zeiträume stabil waren (mindestens drei, sechs, neun, zwölf und mehr als zwölf Monate), um herauszufinden, ob nach langfristiger Stabilität keine Antipsychotika mehr erforderlich sind. Der abrupte versus schrittweise Entzug des vor Studienbeginn eingenommenen Antipsychotikums, definiert als eine mindestens dreiwöchige Ausschleichphase oder Depotbehandlung vor Studienbeginn ..., wurde untersucht, da ein abrupter Entzug zu Rebound-Psychosen führen kann." (17)
Jeder der schon mal einen gescheiterten Absetzversuch erfahren hat, kennt das Ergebnis ohne das es dazu Studien braucht. Es ist doch ganz klar, das ein sofortiges Absetzen oder eine Absetzzeit von drei Wochen, viel zu kurz ist und es sofort Absetzsymptome gibt, die als "Rückfall" gewertet werden können.
Die meist von der Pharmaindustrie durchgeführten Studien wurden zusammengefasst so gestaltet:
1. Es gab eine Erhaltungs- und eine Placebogruppe. Antipsychotika wurden in der Placebogruppe abrupt abgesetzt ( bzw. bis 3 Wochen) und durch ein Placebo ersetzt, was Rückfall-ähnliche Symptome oder Absetzpsychosen in der Placebogruppe provozierte.
2. Schon leichte Symptome wurden als Rückfall gewertet: Zum Beispiel typische Absetzsymptome, wie Unruhe, Aggression und Schlaflosigkeit.
3. Zu kurze Studiendauer: Zudem dauern die Studien selten länger als sechs Monate. "Studien, die länger als ein Jahr dauern, zeigten nämlich eine Angleichung der Rückfallraten zwischen Antipsychotikaeinnahme und dem Absetzen." (7)
4. Über Nebenwirkungen, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität wurde häufig unzureichend und unvollständig berichtet. Pharmastudien widersprechen weitgehend den Erfahrungen von Betroffenen, die unter den Nebenwirkungen von Antipsychotika leiden, und zeigten insgesamt positive Auswirkungen einer antipsychotischen Behandlung auf Funktionsfähigkeit und Lebensqualität. (11)
5. Mängel bei Durchführung und Qualität: Die Methoden der Randomisierung, der Geheimhaltung der Zuteilung und der Verblindung wurden häufig nicht angegeben. (11)
"Wir halten die Bezeichnung Rückfallpräventionsstudien für unzutreffend, da es sich bei Psychosen, die bei Patienten unter Placebo auftreten, eher um Entzugspsychosen handeln könnte, also um eine schädliche Nebenwirkung einer früheren Einnahme eines Antipsychotikums, als um echte Psychosen.
Ein weiterer Grund für die Fehlerhaftigkeit dieser Studien liegt darin, dass sie an einer ausgewählten Gruppe von Patienten durchgeführt werden, die „gut auf die Medikamente ansprechen“. Würden alle Patienten einbezogen und eine lange Nachbeobachtung durchgeführt, könnten die Studien zeigen, dass die Patienten im Durchschnitt vom Absetzen der Medikamente profitierten." (3)
... weitere Informatonen zur angeblichen Rückfallpävention und den oben genannten Quellen in diesem Artikel
Langzeitstudien von Antipsychotika
Es gibt nur eine Langzeitstudie zum Absetzen zum Absetzen von Antipsychotika, an der 128 Patienten mit Schizophrenie teilnahmen [ 22, 23 ]. Doch selbst diese Studie war zugunsten der medikamentösen Behandlung verzerrt.
Patienten mit einer Besserung in der ersten Episode, d. h. eine ausgewählte Gruppe von Patienten, wurden einer Dosisreduktion oder einem Absetzen der Therapie oder einer Erhaltungstherapie zugeteilt. Das Absetzen erfolgte durch eine schrittweise, symptomorientierte Dosisreduktion und, wenn möglich, ein Absetzen der Therapie.
Bei der Nachuntersuchung nach zwei Jahren hatte die Absetzgruppe eine höhere Rückfallrate als die Erhaltungsgruppe (43% gegenüber 21 %). Bei der Nachuntersuchung nach sieben Jahren zeigte sich jedoch kein Unterschied (62 % gegenüber 69 %). Darüber hinaus war das primäre Ergebnis der Studie die Genesung, die viel wichtiger ist als ein „Rückfall“, der möglicherweise nichts anderes als eine Entzugspsychose ist, und nach sieben Jahren hatten sich in der Gruppe mit Dosisreduktion/Absetzen mehr Patienten erholt als in der Erhaltungsgruppe (40 % gegenüber 18 %).
Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit Chlorpromazin aus dem Jahr 1978 mit Langzeit-Nachbeobachtung stützt diese Ergebnisse [ 24 ]. Bei der Nachuntersuchung nach drei Jahren, als Daten von 80 der 127 randomisierten jungen Männer mit akuten schizophrenen Episoden vorlagen, waren 11 von 41 Männern (27%) unter Placebo erneut ins Krankenhaus eingeliefert worden, verglichen mit 24 von 39 (62%) der Männer, die Chlorpromazin erhalten hatten.
(ausführlich siehe Artikel)
Ergebnisse aus Entwicklungsländern
Eine 8-Jahres-Studie der Weltgesundheitsorganisation ergab, dass es den Patienten in den armen Ländern viel besser ging als in den Vereinigten Staaten und anderen entwickelten Ländern. Nach fünf Jahren waren rund 64 % der Patienten in den armen Ländern ohne Symptome und funktionierten gut, verglichen mit nur 18 % in den reichen Ländern.
Westliche Psychiater wiesen die Ergebnisse mit der Begründung zurück, dass die Krankheit bei Patienten in armen Ländern möglicherweise milder ausfiel. Die WHO führte daher eine weitere Studie durch, die sich auf die erste Episode von Schizophrenie konzentrierte, die in zehn Ländern mit den gleichen Kriterien diagnostiziert wurde. Die Ergebnisse waren ähnlich; in den armen Ländern ging es etwa zwei Dritteln nach zwei Jahren gut, in den reichen Ländern nur einem Drittel. Die WHO-Forscher versuchten, diesen enormen Unterschied durch verschiedene psychosoziale und kulturelle Faktoren zu erklären, hatten jedoch keinen Erfolg.
Die Menschen in den armen Ländern konnten sich den Kauf von Antipsychotika nicht leisten, sodass nur 16% der Patienten mit Schizophrenie regelmäßig Antipsychotika erhielten, verglichen mit 61% in den reichen Ländern. (3)
(Ausführlich siehe Artikel)
Offener Dialog
Ziel des offene Dialog-Familien- und Netzwerkansatz in Finnland ist die Behandlung psychotischer Patienten zu Hause. Die Behandlung bezieht das soziale Netzwerk des Patienten mit ein und beginnt innerhalb von 24 Stunden nach dem Kontakt. Die 5-Jahres-Ergebnisse bei Patienten des Offener Dialogs sind viel besser als bei vergleichbaren Patienten in der Psychiatrie. Antipsychotika wurden in 33 % beim Offene Dialog eingesetzt gegenüber 93 % in der Psychiatrie (fortlaufende Einnahme in 17% gegenüber 75%). Nach fünf Jahren bezogen 19% der Patienten des offenen Dialogs Invaliditätsgeld oder waren krankgeschrieben gegenüber 62 % mit Antipsychotika-Behandlung . (3)
(Ausführlich siehe Artikel)
Schlussfolgerungen der Studie
"Obwohl sie seit über 60 Jahren auf dem Markt sind, stellt sich die Frage nach ihrer tatsächlichen Wirkung immer noch, da die placebokontrollierten Studien, die zur Marktzulassung von Antipsychotika führten, verzerrt sind. Dafür gibt es zwei Hauptgründe: fehlende Verblindung und Entzugserscheinungen ...
Wir fanden keine zuverlässigen placebokontrollierten Studien mit behandlungsnaiven Patienten mit Psychose oder Schizophrenie. Wir stimmen daher mit den Autoren eines früheren Cochrane-Reviews überein, dass die Wirkung von Antipsychotika bei diesen Erkrankungen nicht dokumentiert ist ...
Wir sind der Ansicht, dass der Einsatz von Antipsychotika bei Patienten mit Psychosen oder schizophrenen Erkrankungen, insbesondere nicht als Langzeitbehandlung, nicht gerechtfertigt ist. Patienten sollten nicht zwangsweise mit Antipsychotika behandelt werden, da sich nicht argumentieren lässt, dass dies im eigenen Interesse des Patienten liege.
Der Einsatz von Antipsychotika lässt sich auf Grundlage der aktuellen Evidenz nicht rechtfertigen. Entzugseffekte in den Placebogruppen machen bestehende placebokontrollierte Studien unzulässig." (3)
Kurze Videoclips zu Erläuterung
Prof. Götzsche ist Arzt und einer der Mitbegründer des Forschungsnetzwerks Cochrane, einer Non-Profit-Organisation, die die wissenschaftlichen Grundlagen für Entscheidungen im Gesundheitssystem verbessern möchte. Er ist Professor für Clinical Research Design and Analysis an der Universität Kopenhagen. Er arbeitet als Forscher, Dozent, Autor und unabhängiger Berater, z.B. in Gerichtsverfahren.
Professor Peter C. Gøtzsche hat mehr als 75 Artikel in „The Big Five“ ( BMJ , Lancet , JAMA , Annals of Internal Medicine und New England Journal of Medicine ) veröffentlicht und seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden über 150.000 Mal zitiert. Peter C. Gøtzsche ist Autor mehrerer Bücher, u.a.:
- "Überlebenskit für psychische Gesundheit und Entzug von Psychopharmaka (2020, in 8 Sprachen)."
- "Tödliche Medikamente und organisierte Kriminalität: Wie große Pharmaunternehmen das Gesundheitswesen korrumpiert haben (2013, in 16 Sprachen). Gewinner des Annual Book Award der British Medical Association, Basis of Medicine im Jahr 2014."
2. Psychopharmaka vs. antipsychotische Heilpflanzen

Mythos Antipsychotika: Es herrscht der weit verbreitete Glaube, das Chemikalien, wie Antipsychotoka eine stärkere Wirkung bei Psychosen haben als Heilpflanzen.
Studien mit antipsychotischen Heilpflanzen der westlichen Medizin sowie Formulierungen der TCM und Ayurveda zeigen jedoch, das diese Antipsychotika in der Wirkung gleichwertig oder sogar überlegen sind. Das gilt insbesondere für die Kombination von Heilpflanzen, die durch Synergieeffekte und einen Multi-Target-Ansatz, nicht nur positive Symptome einer Psychose stärker senken können, sondern auch und insbesondere die Gesamtsymptome.... mehr erfahren
DIE STÄRKSTEN HEILPFLANZEN BEI ÄNGSTEN |
Ein Vergleich mit Benzodiazepinen, Anxiolytika und Antidepressiva - was ist besser?
"Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen synthetischer Antidepressiva und Anxiolytika zählen Kopfschmerzen, sexuelle Funktionsstörungen, Sucht, Krampfanfälle und Selbstmord. Diese wurden in 45 % der Studien reduziert, in denen pflanzliche Arzneimittel für die gleichen Indikationen eingesetzt wurden" (1)
In der Serie DIE STÄRKSTEN HEILPFLANZEN BEI ÄNGSTEN, wurden 10 Heilpflanzen vorgestellt, die eine bedeutende angstlösende Wirkung bei Ängsten zeigten. Bei Lavendel, Passionsblume, CBD, Safran, Melisse, Baldrian und Hopfen wurden Vergleiche mit Benzodiazepinen, Anxiolytika und Antidepressiva bei Ängsten, Depressionen und Schlafstörungen vorgenommen - mit überraschenden Ergebnisse zu Gunsten von Heilpflanzen, da sie vergleichbare und bei akuten Ängsten sogar bessere Wirkung zeigten, bei deutlich weniger Nebenwirkungen ... mehr erfahren
Studien und Quellen
(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Cochrane_(Organisation)
(2) Antipsychotic medication for early episode schizophrenia. John R Bola 1,✉, Dennis Kao 2, Haluk Soydan 3, Clive E Adams, 2011
(3) Benefits and harms of antipsychotic drugs in drug-naïve patients with psychosis: A systematic review. PB Danborg a, PC Gøtzsche, 2019
(4) New Developments in the Treatment of Schizophrenia: An Expert Roundtable. Joshua T Kantrowitz, Christoph U Correll, Rakesh Jain, Andrew J Cutler, 2023
(5) https://web.archive.org/web/2023071815…mystery-solved/
(6) https://tidsskriftet.no/en/2025/04/per…acute-psychosis
(7) Khin Ni A et al (2012) Exploratory Analyses of Efficacy Data From Schizophrenia Trials in Support of New Drug Applications Submitted to US Food and Drug Administration, J Clin Psychiatry 73(6): 856‑864
Abstract: https://www.psychiatrist.com/JCP/article/Pa…6/v73n0620.aspx
(8) https://en.wikipedia.org/wiki/Prognosis_of_schizophrenia
(9) https://www.depression-heute.de/zusatzinformat…r-neuroleptika/
(10) Treatment response trajectories and antipsychotic medications: Examination of up to 18 months of treatment in the CATIE chronic schizophrenia trial☆
Author links open overlay panel. Stephen Z. Levine et al., 2012
(11) Prof. Dr. Aderhold, Vortrag in Kopenhagen, 2016. Bei Minute 15,40 ... Link
(12) Die Evaluation der Wirksamkeit einer Intervention zur Förderung einer gesundheitsbewussten Lebensweise von Menschen mit psychischen Erkrankungen unter Realweltbedingungen. Ergebnisse einer Mixed Methods Studie.Viola Sofie Kirschner, 2019

