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BEHANDLUNGSZIELE BEI PSYCHOSEN UND SCHIZOPHRENIE |
10. Das Immunsystem - [Dokus]
Es gibt einen wachsenden Forschungsbereich, der sich mit der Rolle des Immunsystems bei Schizophrenie befasst. Es scheint, dass sowohl angeborene als auch entwickelte Immunreaktionen bei der Entstehung und dem Verlauf der Erkrankung eine Rolle spielen können. Einige Studien deuten darauf hin, dass Entzündungen im Gehirn, durch Autoimmunreaktionen, an der Entwicklung von Schizophrenie beteiligt sein können.
Zusammenhang zwischen Infektionen und Schizophrenie:
Studien über Grippe-Epidemien haben gezeigt, dass schwere bakterielle Infektionen das Risiko für Schizophrenie erhöhen können.
Autoimmunreaktionen:
Es gibt Hinweise darauf, dass Autoimmunreaktionen, bei denen der Körper Antikörper gegen eigene Hirnzellen bildet, eine Rolle bei Schizophrenie spielen könnten. Diese Antikörper können die Funktion von Nervenzellen stören und psychotische Symptome auslösen.
Entzündungen im Gehirn:
Es wird vermutet, dass Entzündungen im Gehirn, die durch das Immunsystem ausgelöst werden, zu den Symptomen von Schizophrenie beitragen können.
Auswirkungen auf Neurotransmitter:
Einige Studien legen nahe, dass Immunreaktionen die Funktion von Neurotransmittern wie Glutamat beeinträchtigen könnten, was wiederum psychotische Symptome verursachen könnte.
Neue Therapieansätze:
Die Forschung zu den Zusammenhängen zwischen Immunsystem und Schizophrenie könnte zu neuen Therapieansätzen führen, die auf die Modulation des Immunsystems abzielen, wie entzündungshemmende und immunstärkende Heilpflanzen und Aminosäuren (z.B. NAC ).