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SCHIZOPHRENIE UND GESUNDUNG | 4. Negative Glaubensmuster und Wahnideen

  • Phoenix
  • 4. Juni 2025 um 06:00
  • 422 Mal gelesen

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SCHIZOPHRENIE UND GESUNDUNG |

4. Negative Glaubensmuster und Wahnideen


Die mehrteilige teilige Reihe, SCHIZOPHRENIE UND GESUNDUNG, befasst sich mit dem Zusammenhang von Trauma und Psychosen/Schizophrenie, um daraus folgend Therapien und Heilmethoden auf den 5 Ebenen der Heilung in ihrer Wirkung besser zu verstehen und zu motivieren.

Die Artikel 1. Kindheitstrauma, 2. Abspaltung und Entkörperung, 3. Ich-Störung und Psychose, 4. Negative Glaubensmuster und Wahnideen, 5. Emotionen und Psychose zeigen eine Entwicklung auf, die schließlich zu schizophrenen Erkrankung führen kann. Im Artikel 6. Wahn und Sinn wird deutlich, das Psychosen einen Sinn haben, eine Strategie sind, seltsame und traumatische Erlebnisse zu überleben – als eine gesunde Reaktion auf unsinnige Umstände.

Der Prozess der Gesundung erfolgt auf den 5 Ebenen der Heilung. Das heißt mit der Regulation der Symptome mit Hilfe verschiedener natürlicher Wirkstoffe auf der stofflichen Ebene (1. Körper-Ebene) , sowie der Entwicklung von Bewusstsein für Körper und Geist zur Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen auf den weiteren Ebenen. So können mit Mind-Body-Therapien, Homöopathie ( 2. Energie-Ebene), Trauma-Psychotherapien (3. Mental-Ebene), Kunst-Therapien (4. Intuitive Ebene) und Meditation (5. Geist-Ebene) traumatische Erfahrungen und die Ursachen für Psychosen und Schizophrenie geheilt werden.


Kurzfassung

| Traumata wurden mit dem Ausbruch und der Verschlimmerung von Psychosen in Verbindung gebracht. 89 % der Personen mit einer ersten psychotischen Episode berichteten von einem oder mehreren Widrigkeiten, verglichen mit 37 % bei gesunden Kontrollpersonen.

Insbesondere sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch in der Kindheit und Jugend, körperliche und emotionale Vernachlässigung, Mobbing, Trennung und Heimunterbringung waren in dieser Gruppe 4- bis 17-mal häufiger. Aber auch

  • Früher Verlust eines Elternteils durch Tod oder Trennung
  • Instabile Wohn- und Lebensbedingungen, z.B. Einwanderung oder häufiger Wohnortswechsel
  • Konflikte, Trennung/ Scheidung der Eltern
  • gestörte Erziehung, generationsübergreifend

sind gewichtige traumabedingte Risikofaktoren für Psychosen und die Entwicklung eine schizophrenen Erkrankung.

Darüber hinaus stieg das Psychoserisiko mit jeder zusätzlichen Widrigkeit um das 2,5-Fache, was auf eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen Widrigkeiten und dem Psychoserisiko hindeutet.

Es besteht ein zunehmendes Interesse an der Identifizierung psychologischer Mechanismen, die den Einfluss von Traumata auf Psychosen erklären. Dabei werden Glaubensmuster oder grundlegende Überzeugungen als Vermittler für diese Beziehung vorgeschlagen, die eine Studie untersuchte. (1) Grundüberzeugungen wurden als grundsätzliche, unflexible, absolute und verallgemeinerte Überzeugungen einer Person über sich selbst, andere und die Welt definiert, die aus den Bedürfnissen der Kindheit stammen.

Frühe Lebenserfahrungen gelten daher als einflussreich bei der Bildung von negativen Grundüberzeugungen und führen dazu, dass ein Mensch sich selbst als Versager, minderwertig, schwach, verletzlich, wertlos und nicht liebenswert sieht und andere als nicht vertrauenswürdig, gleichgültig, unzuverlässig und abweisend sowie die Welt als gefährlich, unberechenbar und isolierend. Tatsächlich wurden negative Grundüberzeugungen mit positiven Symptomen von Psychosen in Verbindung gebracht, da diese den thematischen Inhalt etwa von Verfolgungs-, Beziehungs-, Größenwahn und Stimmenhören wiederspiegeln.


Trauma, unsichere Bindung, negative Grundüberzeugungen und Psychosen

Traumata und unsichere Bindungsstile sowie negative Überzeugungen über sich selbst und andere wurden über das gesamte Psychose-Kontinuum hinweg gefunden. So bedingen beispielsweise Widrigkeiten in der Kindheit, unsichere Bindung und emotionale Abspaltung eine Anfälligkeit für Paranoia und Stimmenhören.

Ergebnisse legen nahe, dass negative Selbst- und Fremdüberzeugungen bereits früh in der Entwicklung einer Psychose vorhanden sein können. Insbesondere negative Grundhaltungen zu folgenden Themen zeigten die stärksten Effekte:

  • Gestörte emotionaler Bedürfnisse, wie z.B. Liebe, Zuwendung, Empathie und Schutz
  • Verlassenheit, emotionale Hemmung, Misstrauen, Missbrauch
  • Abhängigkeit, Unterwerfung, Selbstaufopferung, unerbittliche Maßstäbe
  • Anspruchsdenken, mangelnde Selbstkontrolle und Inkompetenz
  • soziale Isolation

Diese Ergebnisse weisen auf tief verwurzelte zwischenmenschliche Schwierigkeiten bei bestehender Psychose hin. Der durchgängige Befund erhöhter negativer Überzeugungen liefert überzeugende Beweise für die zentrale Bedeutung dieser kognitiven Strukturen bei Psychosen.


Schritte zur Entwicklung einer Psychose

Die Beobachtung robuster negativer Glaubensmuster unterstützt ein Vulnerabilitäts-Stress-Modell, in dem unangepasste Grundüberzeugungen als frühe kognitive Risikofaktoren für Psychosen gelten.

Laut dem kognitiven Modell einer Psychose führt ein Kindheitstrauma zu einer anhaltenden Verletzlichkeit, die durch negative Überzeugungen über sich selbst (z. B. als verletzlich) und die Welt (z. B. als gefährlich) gekennzeichnet ist, was zu einem geringen Selbstwertgefühl und negativen Erwartungen an das soziale Umfeld führt.

Ein kritisches Lebensereignis führt zu innerer und äußerer Verwirrung und dem Auftreten anomaler Erfahrungen. Dies führt wiederum zu einer Sinnsuche, bei der auf bereits vorhandene Überzeugungen über sich selbst und andere zurückgegriffen wird. Diese Überzeugungen beruhen auf frühen traumatischen Lebenserfahrungen und sind typischerweise durch Selbstvorstellungen von Schwäche und Verletzlichkeit sowie Vorstellungen von Bedrohung und Feindseligkeit gegenüber anderen gekennzeichnet.

Negative Überzeugungen über sich selbst, andere und die Welt tragen zu emotionalem Stress bei, der sich dann im Inhalt des Wahns widerspiegelt. Einmal gebildet, liefert der Wahn bestätigendes Feedback zu diesen Überzeugungen und den damit verbundenen Emotionskomplex und führt so zu einer weiteren Verschärfung des Stresses. Negative Überzeugungen und negative Emotionen, wie Depressionen und Ängste beeinflussen und verstärken sich gegenseitig über mehrere Monate, was zur Entstehung einer Psychose führt.

Insbesondere die negativen Grundüberzeugungen von Mangelhaftigkeit und Scham, Versagen, Unterwerfung, Misstrauen und Missbrauch waren mit positiven Symptomen verbunden. Während das Verhaltensschema der sozialen Isolation mit negativen Symptomen verbunden war.

Die untersuchten Studien "betonen daher, wie wichtig es ist, diesen Verstärkungsprozess zu unterbrechen, indem man negative Überzeugungen und negativen Affekt frühzeitig in dieser Entwicklung angreift, was möglicherweise die Verschlimmerung positiver Symptome verhindern könnte." (1)

Die Genesung von Psychosen

Negative Grundüberzeugungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Psychosesymptomen als Reaktion auf psychosozialen Stress und können ein wichtiges Ziel von Therapien, wie der kognitiven Verhaltenstherapie darstellen. Denn:

"Umgekehrt wurden positive Überzeugungen über sich selbst und der Außenwelt mit der Genesung von Psychosen in Verbindung gebracht ... " (1)

Therapien zur Verhinderung von Psychosen

Die Erkenntnisse bestätigen die Rolle von Überzeugungen und Glaubenssätzen als Mechanismus in der Beziehung zwischen Trauma und Psychose und unterstreichen die Bedeutung der Identifizierung von Bindungsstilen und der Aufklärung zentraler Überzeugungen bei Therapien für belastende Wahnvorstellungen und Stimmenhören.

Mehrere Faktoren vermittelten die Beziehung zwischen traumatischen Lebensereignissen und Psychosen, wie z. B. stärker wahrgenommener Stress, Dissoziation (Abspaltung), externale Kontrollüberzeugung und negative Selbst- und Fremdüberzeugungen.

Diese Ergebnisse erweitern das Verständnis von Psychosen, indem sie ein komplexes Netzwerk von negativen Grundüberzeugungen aufdecken, mit besonders starken Auswirkungen in Bereichen, die mit zwischenmenschlichem Vertrauen und sozialer Bindung zusammenhängen. Dies legt nahe, dass diese Bereiche wichtige Ziele für frühe Interventionsstrategien sein könnten.

"Die starken Effekte, die in zwischenmenschlichen Bereichen (negative Fremdüberzeugungen, Misstrauen/Missbrauch, soziale Isolation) beobachtet wurden, stimmen mit modernen kognitiven Psychosemodellen überein und legen nahe, dass Interventionen, die auf diese spezifischen Überzeugungen/Schemata abzielen, besonders hilfreich sein könnten." (1)

Es wurde vorgeschlagen, dass die gezielte Behandlung kognitiver Verletzlichkeiten in Form eines niedrigen wahrgenommenen sozialen Rangs, negativer Selbst- und Fremdüberzeugungen und Einsamkeit bei Personen, die sozialem Unglück ausgesetzt sind, ein vielversprechender Ansatz zur Prävention sein könnte.

"Die Entwicklung psychosozialer Interventionen, die explizit auf negative Selbst- und Fremdüberzeugungen abzielen und gleichzeitig positive Selbstüberzeugungen stärken, ist gerechtfertigt und würde die Therapie-Praktiken erneuern ...

Beispielsweise kann die Auseinandersetzung mit negativen Überzeugungen über sich selbst und andere sowie mit Traumabewertungen, negativen Emotionen und unzureichender Bewältigung dazu beitragen, den Übergang in eine Psychose zu verhindern." (1)

Mögliche Therapien und Heilmethoden zur Transformation und Wandlung negative Grundüberzeugungen sind kognitive Verhaltenstherapie, Positive Psychologie, Positives Denken und Affirmationen. |


1. Die Verbindung zwischen Trauma, Grundüberzeugungen und Wahnideen

Die folgende Tabelle zeigt die Verbindung zwischen Trauma, Grundüberzeugungen und spezifischen Wahnideen. Das macht deutlich, dass Wahnideen und Stimmenhören das Wiedererleben und Verarbeiten von negativen Kindheitserlebnissen bedeutet, die in einem klaren Zusammenhang stehen. Wahn bekommt damit eine wichtige Bedeutung und ein tieferen Sinn im Aufdecken von Trauma und belastenden Lebensereignissen.

TraumaGrundüberzeugungenWahnideen
Sexueller Missbrauch,
körperliche Gewalt, Vernachlässigung
Negative Selbst- und Fremdwahrnehmungen sowie Depressionen und Angstzustände trugen signifikant zum Verfolgungswahn bei.Verfolgungswahn
EinsamkeitNegative FremdüberzeugungenVerfolgungswahn
Körperlicher Missbrauch und GewaltNiedrige negative Selbstüberzeugungen, wenig Angst und Depression und höhe positiven Selbst- und Fremdüberzeugungen und höheres Selbstwertgefühl trugen signifikant zum Größenwahn bei.Größenwahn
Emotionaler MissbrauchNegative SelbstüberzeugungenBeziehungswahn
Emotionalem MissbrauchNegative FremdüberzeugungenGedankenrückzugs- bzw. Gedankenübertragungswahn
Emotionaler Missbrauch und VernachlässigungAngstzuständeKontrollwahn
Negative Selbst- und Fremdüberzeugungen, Angstzuständen, Depressionen und geringes SelbstwertgefühlPositive Schizotypie/Magisches Denken
TraumaGrundüberzeugungenHalluzinationen
Sexueller und emotionaler MissbrauchNegative Selbst- und Fremdüberzeugungen und Dissoziation (Abspaltung) trugen signifikant zum Stimmenhören bei.
Themen: Mangelhaftigkeit, emotionaler Hemmung, Abhängigkeit und Verstrickung, Verlassenheit, Verletzlichkeit, Selbstaufopferung und Unterwerfung
Stimmenhören
TraumaGrundüberzeugungenSuizid
Emotionale VernachlässigungNegative Selbst- und Fremdüberzeugungen sowie eine Abnahme positiver Selbst- und FremdüberzeugungenSuizidversuche, positiven Symptomen, negativen Symptomen und Depressionen


Verfolgungswahn/Paranoia

Betroffenen glauben, sie würden hintergangen, ausspioniert, verleumdet und schikaniert. Laut dem kognitiven Modell des Verfolgungswahns werden Persönlichkeitsstörungen als Bedrohungsüberzeugungen konzeptualisiert, die im Zusammenhang mit langfristiger Angst und Depression auftreten.

Sexueller Missbrauch

Negative Überzeugungen über sich selbst vermittelten die Beziehung zwischen sexuellem Missbrauch und Verfolgungswahn.

Emotionaler Missbrauch

Emotionaler Missbrauch in der Kindheit war signifikant mit Verfolgungswahn verbunden, das durch negative Überzeugungen über andere vermittelt wurde.

Emotionale Vernachlässigung und körperliche Gewalt

Erhöhte Raten für Verfolgungswahn waren bei Personen zu beobachten, die von emotionalem Vernachlässigung und körperlicher Gewalt berichteten, und wurden durch eine unsichere Bindung, negative Selbst- und Fremdwahrnehmungen sowie Depressionen und Angstzustände vermittelt.

Einsamkeit

Einsamkeit führt über negative Überzeugungen über andere zu Paranoia. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass negative Selbstüberzeugungen, Depressionen und Angstzustände ein erhöhtes Risiko für Verfolgungswahn signifikant vorhersagen.


Beziehungswahn

Bei Beziehungswahn oder Referenzwahn bezieht eine Person Ereignisse oder Äußerungen anderer als persönlich auf sich, obwohl dies nicht der Wahrheit entspricht. Emotionaler Missbrauch in der Kindheit stand in signifikanter Verbindung mit Beziehungswahn und Persönlichkeitsstörungen, wobei diese durch negative Fremdüberzeugungen vermittelt wurden.


Größenwahn

Die Gruppe mit ausschließlich Größenwahn hatte die niedrigsten negativen Selbstüberzeugungen. Im Gegensatz zu Persönlichkeitsstörungen war Größenwahn auch durch weniger Angst und Depression gekennzeichnet, gepaart mit höheren positiven Selbst- und Fremdüberzeugungen sowie einem höheren Selbstwertgefühl. Unter Berücksichtigung von Angstzuständen sagte körperliche Misshandlung den Schweregrad von Größenwahn voraus.

Gedankenrückzug bzw. -übertragungswahn

Gedankenrückzugwahn ist ein psychologischer Zustand, bei dem eine Person sich aufgrund von negativen Gedanken oder Gefühlen aus der sozialen Interaktion zurückzieht.

Bei Übertragungswahn erlebt die Person, dass ihre Gedanken von außen beeinflusst werden, entweder durch Einsetzen oder durch das Gefühl, dass andere ihre Gedanken lesen können.

Negative Selbstüberzeugungen vermittelten den Zusammenhang zwischen emotionalem Missbrauch und Gedankenrückzugs- bzw. Gedankenübertragungwahn.


Kontrollwahn

Kontrollwahn beinhaltet den falschen Glauben, dass die eigenen Gedanken, Gefühle oder Handlungen von äußeren Kräften gesteuert werden.

Dies kann sich auf verschiedene Weise äußern, z. B. in dem Glauben, dass die eigenen Gedanken eingefügt, zurückgezogen oder verbreitet werden oder dass die eigenen Handlungen von externen Kräften diktiert werden.

Tatsächlich standen emotionaler Missbrauch/Vernachlässigung in signifikantem Zusammenhang mit Persönlichkeitsstörungen und Kontrollwahn, die alle durch Angst vermittelt wurden.


Positive Schizotypie/Magisches Denken

Als „positive Schizotypie“ wird die Neigung zu ungewöhnlichen Wahrnehmungen, wie Halluzinationen, magischen oder abergläubischen Vorstellungen und Interpretationen von Ereignissen genannt. Magisches Denken ist der Glaube an übersinnliche Kräfte un Fähigkeiten.

Positive Schizotypie war mit negativen Selbst- und Fremdüberzeugungen, Angstzuständen, Depressionen und geringem Selbstwertgefühl verbunden.


Akustische Halluzinationen/ Stimmenhören

Eine Untersuchung ergab, dass negative Selbstüberzeugungen zum Stimmenhören beitragen und die Stimmen wiederum negative Selbstüberzeugungen häufig verstärken.

Stimmenhören war in der Psychosegruppe im Vergleich zu den Kontrollgruppen auch mit höheren Werten für negative Fremdüberzeugungen verbunden.

Sexueller Missbrauch

Sexueller Missbrauch in der Kindheit stand in Verbindung mit Stimmenhören und akustischen Halluzinationen, die durch posttraumatische Vermeidung, Benommenheit und Hyperarousal vermittelt wurden. Hyperarousal bezeichnet einen Zustand, in dem das Nervensystem übererregt ist, was zu anhaltender Anspannung, Unruhe und erhöhter Aufmerksamkeit führt. Es ist, als wäre man ständig im Kampf-oder-Flucht-Modus, selbst wenn keine reale Gefahr besteht.

Darüber hinaus beeinträchtigte sexueller Missbrauch das Stimmenhören sowohl durch die Wirkung negativer Grundüberzeugungen als auch durch Dissoziation (Abspaltung). Die negative Grundüberzeugungen zu Mangelhaftigkeit, emotionaler Hemmung, Abhängigkeit und Verstrickung, Verlassenheit, Verletzlichkeit, Selbstaufopferung und Unterwerfung trugen signifikant zum Stimmenhören bei.

Emotionaler Missbrauch

Emotionaler Missbrauch beeinträchtigte das Stimmenhören sowohl durch die Wirkung negativer Grundüberzeugungen als auch durch Dissoziation. Negative Grundüberzeugungen zu Verlassenheit, Verletzlichkeit, Selbstaufopferung und Unterwerfung trugen signifikant zum Stimmenhören bei.


Körperlicher Missbrauch

Körperlicher Missbrauch beeinträchtigte das Stimmenhören nur durch Dissoziation.


Grundüberzeugungen bestimmen den Inhalt der Stimmen

Negative Selbstüberzeugungen trugen signifikant zum Stimmenhören bei und die Stimmen wiederum verstärkten häufig negative Selbstüberzeugungen, was auf eine wechselseitige Beziehung zwischen beiden hindeutet.

Negative Selbst- und Fremdüberzeugungen beeinflusste den Charakter der Stimmen, z.B. "Die Stimmen bedrohen und verfolgen mich" sowie das Ausmaß und die Intensität der stimmenbezogenen Belastung.

Negative Grundüberzeugungen über sich Selbst, wie z.B. "Ich bin schwach, ich bin ein Versager" und negative Grundüberzeugungen über andere, wie z.B. "Andere sind gefährlich, ich sollte ihnen misstrauen" bestimmen den Inhalt der Stimmen hinsichtlich negativem Gehalt, Böswilligkeit, Allmacht, Metaphysisch und Kontrollverlust. Eine positive Selbstüberzeugung führte zu Güte der Stimmen.

Dies verdeutlicht zwei mögliche Interventionsansätze, nämlich die Auseinandersetzung mit den negativen Selbstüberzeugungen sowie mit den Inhalten der Stimmen /Stimmenüberzeugungen. So würde beispielsweise die Auseinandersetzung mit negativen Selbstüberzeugungen die Intensität des Stimmenhörens verringern, und die Auseinandersetzung mit den Inhalten des Stimmenhörens/Stimmenüberzeugungen würde die Verstärkung bereits bestehender negativer Selbstüberzeugungen abschwächen.

"Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig die Aufklärung von Trauma-Subtypen sowie die Identifizierung maladaptiver Schemata und Traumabewältigungsmethoden wie Dissoziation sind, um maßgeschneiderte Interventionen ermöglichen zu können." (1)


Suizidversuche

Eine Zunahme negativer Selbst- und Fremdüberzeugungen sowie eine Abnahme positiver Selbst- und Fremdüberzeugungen korrelierten signifikant mit der Schwere der Suizidgedanken bei Schizophrenie

Was das Risiko eines Suizids angeht, korrelierte das Schema der emotionalen Vernachlässigung mit einem erhöhten Risiko für lebenslange Suizidversuche und war mit positiven Symptomen, negativen Symptomen und Depressionen verbunden. Emotionale Vernachlässigung bezeichnet die mangelnde oder fehlende emotionale Fürsorge, Empathie und Schutzbedürfnisse eines Kindes. Dies kann durch eine unzureichende oder fehlende Beziehung zu den Bezugspersonen, z.B. den Eltern, entstehen.

Weitere Schemata waren Verlassenheit, Misstrauen/Missbrauch, soziale Isolation, Mangelhaftigkeit die signifikant mit positiven Symptomen, negativen Symptomen und Depressionen verbunden waren.

Diese Erkenntnisse unterstreichen daher, wie wichtig es ist, sich mit negativen und unangepassten Kernüberzeugungen/Schemata auseinanderzusetzen, nicht nur um die mit den Symptomen verbundene Belastung zu lindern, sondern auch um Suizidgedanken und -versuche zu verringern. (1)


2. Studien zum Erfolg von Therapien

Drei Studien untersuchten Therapien, die auf zentrale Überzeugungen bei Schizophrenie abzielten.

So erhielten Patienten in einer Studie eine 12-Sitzungen umfassende kognitive Verhaltenstherapie,  die vor und nach der Behandlung zu einer signifikanten Abnahme der positiven und negativen Symptome und der negativen Überzeugungen über sich selbst sowie zu einer signifikanten Zunahme der positiven Überzeugungen über andere führte.

Zwei weitere Studie mit 4 bzw. 6-Sitzungen führten zu Verbesserungen bei den negativen Überzeugungen über sich selbst und der Paranoia, die bei einer Nachuntersuchung nach 6 Wochen anhielten. (1)


3. Die Genesung

Es gibt zunehmend Belege für den Nutzen von Interventionen, die auf Kernüberzeugungen abzielen. Obwohl Grundüberzeugungen als dauerhafte kognitive Schwachstellen gelten, die sich nicht verändern lassen, unterstreichen diese Ergebnisse ihre potenzielle Anpassungsfähigkeit.

Was die Genesung angeht, zeigten genesene Schizophrenie-Patienten zudem ein signifikant höheres Maß an positiven Selbstüberzeugungen, Empathie, intakte neurokognitive Funktionen und ein positives Selbstvertrauen, was die wichtige Rolle positiver Selbstüberzeugungen für das Erreichen einer Remission unterstreicht.


4. Therapien und Heilmethoden

Wichtige Therapien und Heilmethoden zur Wandlung und Transformation von negativen Glaubensmustern sind:

1. Psychotherapien
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Psychologische Ansätze haben eine lange Geschichte bei der Behandlung von Schizophrenie und stellen nach wie vor einen wichtigen Bestandteil der Therapie von Schizophrenie dar.

Die kognitive Verhaltenstherapie ist die am besten untersuchte Psychotherapie und wird in den Behandlungsrichtlinien mit der höchsten Priorität empfohlen, da sie nicht nur die Symptome reduziert, sondern auch das Risiko eines Rückfalls von 35% auf 20% senken kann.

Eine kürzlich durchgeführte Überprüfung der kognitiven Verhaltenstherapie bei Psychosen kam sogar zu dem Schluss, "dass kognitive Verhaltenstherapie die erste Episode einer Psychose bei Patienten mit extrem hohem Risiko verhindern kann und bei der Verbesserung von Depressionen, Selbstwertgefühl und psychisches Wohlbefinden wirksam ist." ... mehr erfahren


2. Positive Psychologie 

Zu den negativen Symptomen der schizophrenen Erkrankung gehören Antriebslosigkeit, Gefühlslosigkeit, Freudlosigkeit, sowie emotionaler Rückzug bezüglich anderer Menschen und soziale Passivität.

Vielen Menschen mit Schizophrenie fehlt der Sinn im Leben, ein Ziel das es mit Freude zu erreichen gilt. 30% der Menschen mit Schizophrenie unternehmen einen Suizidversuch.

Positive Psychologie ist die Erforschung dessen, was das Leben lebenswert macht. Die Positive Psychologie legt ihren Fokus auf die Stärken, Sinnstiftung und Lebensfreude. Das Ziel ist die Erweckung positiver Gefühle ... weiterlesen


3. Positives Denken

Menschen mit Schizophrenie erfahren durch ihre Symptome psychische Belastungen wie Einsamkeit und Isolation, Depressionen und Angstzuständen. Ein geringes Selbstbewusstsein und mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sind vorherrschend, sowie eine pessimistische Lebenseinstellung.

Ein Training im positiven Denken ist eine der Interventionen, die die psychische Gesundheit schizophrener Menschen verbessern können. Positives Denken verringert Ängste und steigert das Glücksgefühl und das psychische Wohlbefinden der Betroffenen, indem es positive Emotionen, Gedanken und Verhaltensweisen verstärkt und die Grundbedürfnisse wie Liebe, Zugehörigkeit und Kommunikation anspricht ... weiterlesen


4. Positive Affirmationen
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Eine negative Lebenseinstellung ist ein wesentlicher Faktor für Psychosen, Depressionen und Angstzustände.

Positive Affirmationen können die psychische Gesundheit schizophrener und depressiver Menschen verbessern.

Studie ergaben, dass positive Selbstbekräftigungen, wie Affirmationen, hilfreich sein können, wenn Menschen mit Umständen konfrontiert sind, die ihr Selbstwertgefühl mindern und ihnen erschweren, sich zu entwickeln und anzupassen.

Positiven Affirmationen können langsam, sowohl die Gedanken als auch die Realität zum Besseren wandeln. Denn die Richtung der Gedanken, ob in eine positive oder negative, ist lenkbar, und als Resultat ergibt sich eine entsprechende Wirkung auf die Psyche ... weiterlesen


Studien und Quellen

(1) Core beliefs in psychosis: a systematic review and meta-analysis. A Jorovat, R Twumasi, A Mechelli , A Georgiades, 2025

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