
.
ERKRANKUNG UND GESUNDUNG | Der Schlüssel zur Selbstbefreiung:
2. Psychosen - Kernursachen und Kernlösungen

- Schizophrenie
- Psychosen
- Halluzinationen
- Stimmenhören
- Verfolgungswahn
- Größenwahn
- Depressionen
- Apathie
- Ängste
- Soziale Angststörung
- Panik
- Schlafstörungen
Die folgenden Texte stammen aus dem Buch von Christiane Beerlandt, "Der Schlüssel zur Selbstbefreiung — Enzyklopädie der Psychosomatik."
Der Schlüssel zur Selbstbefreiung
Es ist bekannt, dass Psyche und Emotionen eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Heilung von Krankheiten spielen.
Aus ihrer aufrichtigen Sorge um das Wohlbefinden von Mensch und Menschheit und einer innigen Liebe zum Leben, zeigt Christiane Beerlandt uns wie der Keim, die fundamentale Ursache dafür, warum man eine bestimmte Krankheit entwickelt, sich in den Tiefen der menschlichen Psyche befindet: auf der Ebene der intimsten Gefühle und Überzeugungen eines Menschen, seiner Erwartungen, seines Selbstbildes.
Christiane Beerlandt hörte auf die sanftmütige Sprache des Herzens und ihre spezielle Begabung und benutzte tiefe Weisheiten. Der Text gewährt philosophische Einsichten und praktische Hinweise dafür, wie wir unser Leben selbst in die Hand nehmen können.
Für jede Krankheit zeigt dieses Buch die Basisproblematik auf, die der Patient lösen sollte, um von Grund auf zu genesen. Christiane Beerlandt unterstreicht, wie wichtig es ist, an sich selbst zu arbeiten, um die zugrundeliegende psycho-emotionale Problematik zu beseitigen. „Erst dann ist eine fundamentale Genesung möglich“, so Christiane Beerlandt."
Psychose
Bei einer Psychose verliert man den ‚normalen’ Kontakt mit der Wirklichkeit; mögliche Symptome sind: Wahnvorstellungen, Paranoia, Stimmen hören und andere Halluzinationen, Verwirrtheit, Unterbrechungen im Ablauf der Gedanken, gestörte Emotionen
Kernursachen und Kernlösungen
"Du würdest im wahrsten Sinne des Wortes gerne mehr wissen / hören, unbewusst viel tiefer in dir graben wollen, deine Energien frei herausströmen lassen, aber du fühlst dich „verstopft“, als ob Energien nicht wirklich durchfließen könnten.
Du sperrst dich selbst „mit Gewalt“ ein: „Hier geblieben! Keinen Schritt weiter!“ lautet das harte, diktatorische, vernichtende Urteil in dir selbst. Was jetzt? So kommst du natürlich nicht weiter; du pfählst dich mit dem Schwert auf den Boden, auf dem du stehst, und hinderst dich dabei selbst daran, aus diesem Angenagelt-Sein aufzustehen.
Du verpflichtest dich zu diesem und jenem; du verpflichtest dich dazu, zu verharren, nicht wirklich in eine neue Richtung weiterzugehen. Du würdest dich mit Gewalt davon abhalten, einen Schritt in eine Richtung zu setzen, die vom „zwingenden alten Weg“ abweicht. Dich in eine Gefängnisstruktur stecken. Zuweilen scharfe Selbst-Zerstörung. Ein Halt, ein Stillstand, als ob du von dir aus nicht in das Paradies auf Erden eintreten dürftest. Eine Selbst-Unterbindung.
Du gehst zwar weiter, jedoch rhythmisch-schwer-monoton-zwingend, wie ein Dromedar in der Wüste, du hältst durch, hast viel zu schlucken, aber du gehst tapfer weiter...
Die Wahrheit ist, dass du zu viel schluckst, was eigentlich nicht sein müsste, dass du nicht auf dein höchst-eigenes ICH hörst, wohl aber auf die Stimme, von der du „meinst“, ihr gehorchen zu müssen.
Hast du, von deinem prachtvoll leuchtenden Gotteskern aus, denn keinen eigenen Beitrag zu deinem Leben: Warum hörst du nicht darauf? Warum solltest du dir nicht die Chance geben, auf diesen großartigen Engelskern in deinem Wesen zu hören? Musst du noch länger so weitermachen?
Wirst du nicht mal mit der Faust auf den Tisch hauen und sagen: „Und das fühle „ICH" jetzt..., und das fühle ICH jetzt, tun, sagen, aussprechen oder stoppen zu müssen“ usw. ...?
Warum einfach immer und immer das Gleiche tun, das realisieren, wovon du meinst, dass es sein „muss“; warum nicht kurz innehalten: Was tust du dir an?
Du bist für dich selbst wie ein Sklaventreiber, wie jemand, der kein Ende kennt, wenn es darum geht, in dieser heißen Wüste weiterzugehen, „weil es nun einmal so sein muss“ und sozusagen nicht anders geht (Das ist nicht wahr! Es handelt sich um eine Überzeugung, nach der du lebst!)
Eisenhart und verpflichtend, diktatorisch und erbarmungslos dir selbst gegenüber! Wie lange wirst du das noch aushalten?
Verringere die Aufgaben, die Arbeit, die Dinge, wo du spürst: „Das geht nicht mehr, das ist mir zu viel.“ Höre auf damit, nach der Überzeugung zu leben, dass du „Musst“, dass du keine „Wahl hättest, dass du auf diese monotone Art und Weise weiter musst und es keinen anderen Weg gäbe...: Das redest du dir selbst unbewusst ein, und infolgedessen folgst du Lebenswegen, die nicht wirklich zu dir passen.
Bist du davon überzeugt, dass du dieses und jenes schlucken musst, und dass alles nun einmal so sein muss? Du hast dich bislang mit so strenger Hand geführt! (Und infolgedessen holst du solche harten Lebensumstände oder ggf. Personen zu dir die eine Widerspiegelung dessen sind).
Zeige nicht mit dem Finger auf diese Gegebenheiten, auf die Personen in deiner Umgebung, sondern sehe klar und deutlich, wie du deinen Zustand auf der Grundlage deines tief liegenden Selbst-Bildes, vor dem Hintergrund der Überzeugungen, die du in Bezug auf das Leben in dir trägst, geschaffen hast...
Höre auf damit — höre auf, Wasser ins Meer zu tragen - sinnlose Handlungen auszuführen, Sachen zu erledigen, die dir das Gefühl geben: „Es reicht!“
Liebe zu dir! Liebe dich selbst, und tue, was du fühlst, tun zu müssen, und sonst
nichts!
Aus dieser Liebesvibration heraus lebend, mit jeder trotzigen Härte und fordernden Haltung dir selbst gegenüber brechend, hilfst du nicht nur dir selbst, sondern auch den anderen, auf die Suche nach größerer Harmonie, Sanftheit und Liebe zu gehen. Kappe das..., wovon du spürst: Daran tue ich gut. Ehrlichkeit..., Wahrheit kann hart sein, aber bringt dich schließlich viel weiter!
Du hast nichts Schweres, Düsteres, Monotones vom Leben zu „schlucken"..., das Leben ist nicht „schwer“ und unangenehm... Du bist nicht machtlos. Du MUSST NICHTS... Du solltest dir lediglich dessen bewusst werden, ... dass du dich selbst lieben musst und dir das Allersanfteste Leben schenken darfst, dass du selbst etwas Schönes aus 'deinem Leben machen musst.
So steige von diesem Dromedar herunter, und überzeuge dich davon, dass das Leben keine trockene Wüste ist, in der du kämpfen und durchhalten musst, sondern ein herrliches, irdisches Paradies, in dem DU dich mit den freudigsten Überzeugungen, Gedanken nähren darfst... Glaube, und du wirst sehen: Du führst dich in eine Neue Phase. Ganz anders als zuvor..., und es wird gut sein! Du siehst keine Gespenster mehr:

Wenn du ganz nah und warm zu deinem Körper nach Hause kommst, in Liebe, wenn du dich nicht länger abplagst und zwingst, in eine bestimmte Richtung weiterzulaufen, die zu schwer für dich ist...
Breche, kappe... mit den Dingen, die dich beklemmen, und wo du fühlst: „Das ist es, das mich daran hindert, vollkommen „ich selbst" zu werden!“ So gehe weiter; Probleme werden dich niemals verfolgen, wenn du auf eine andere, weiche Art und Weise leben wirst, wenn. du damit gebrochen hast, was so schwer auf dir lastete.
Das Leben wird Licht und klar..., durch und durch Freude und eine wunderbare Zukunftsperspektive für alle diese prächtigen Dinge, die jetzt auf deinen Weg kommen können. Weil du es in die Hand nimmst und mit dem Alten gebrochen hast.
Das Alte liegt hinter dir..., das Neue liegt schon bereit...!

Weitergehen! Tue, was du fühlst, tun zu müssen! Gelange zu der Natur deines echten Kern-ICHS, deines Gefühls, und stoße Tore auf.
Erkunde die grünen Grasflächen, und komme in deiner eigenen Natur nach Hause. Gestehe dir zu, dein irdisches Selbst zu genießen.
Sei offen für das Neue, für Milderung. Führe ab: die strenge Stimme in dir. Komme ins Hier-und-Jetzt, atme die herrliche Naturluft ein. Komme ganz nah zu dir nach Hause, und sage nicht länger „nein" zu einer liebevollen Teilnahme an dir selbst." (1)
Quelle
(1) Christiane Beerlandt, Der Schlüssel zur Selbstbefreiung — Enzyklopädie der Psychosomatik © Beerlandt Publicalions