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SERIE |
Wirkstoffe der orthomolekularen Medizin bei Schlafstörungen: Tryptophan
| Besserung in 1 - 4 Wochen | (+) | (-) | (k) | (D) | (Ä) | (ST) | (SCH) |
| Tryptophan | - | ✓ | ✓ | 40% | 10% | - | 10% |
(+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf
| Kurzfassung |

| Tryptophan ist eine von insgesamt neun lebenswichtigen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen und nur mit der Nahrung aufgenommen werden kann.
Tryptophan ist eine wichtige Aminosäure, da biologisch aktive Komponenten wie Serotonin, Melatonin und Niacin (B 3) Nebenprodukte der Tryptophan-Stoffwechselwege sind.
Aktuelle Erkenntnisse deuten darauf hin, dass ein funktionelles Ungleichgewicht bei der Herstellung von Tryptophan-Produkten zu verschiedenen neuropsychiatrischen Erkrankungen, wie Schlafstörungen, Depressionen und Angstzustände führen und auch Symptome von Schizophrenie beeinflussen.
Schlaf
Eine Ergänzung mit dieser Aminosäure wird bei der Behandlung von Schlafstörungen in Betracht gezogen, hauptsächlich aufgrund der Beziehung zur Bildung von Melatonin.
Es wurde gezeigt, dass Tryptophan direkte Auswirkungen auf den Schlaf hat und zu einer Zunahme der Schläfrigkeit und einer Abnahme der Gesamtwachheit führt. Diese verbesserte Schlafqualität ist mit einer verbesserten Morgenwache und einer Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten, wie der Aufmerksamkeit verbunden. (13)
Studien zeigten eine Besserung der Schlafwerte nach einer tryptophanreichen Ernährung um 10% gegenüber Placebo nach 19 Tagen. (14) (15)
Depression
Zudem erwies sich Tryptophan in zahlreichen Studien als ebenso wirksam wie trizyklische Antidepressiva. Es konnte bei Patienten mit Winterdepressionen vergleichbare Werte wie Lichttherapie erzielen, mit 40 % iger Besserung der Symptome. (8)
"Patienten mit Depressionen leiden unter einer schlechten Schlafqualität, wobei die damit verbundene Behandlung mit Antidepressiva häufig die Schlafineffizienz verschlimmert, wobei Schlaflosigkeit und eine verkürzte Gesamtschlafzeit häufige Nebenwirkungen sind."(1)
Ängste
Eine Ernährungsanalyse ergab einen Zusammenhang zwischen "höherem Angstniveau und fettreicher Ernährung, unzureichendem Tryptophan und Nahrungsprotein, hoher Aufnahme von Zucker und raffinierten Kohlenhydraten und „ungesunden“ Ernährungsgewohnheiten". Weiter heißt es "In experimentellen Studien an Menschen zeigte sich ein Zusammenhang zwischen stärkeren Angstsymptomen und Tryptophanmangel. Die Ergänzung von Tryptophan führte sowohl in Tier- als auch in experimentellen Studien zu einer Verringerung der Angstsymptome." (11)
Studien zeigten eine Besserung Angstwerte nach einer tryptophanreichen Ernährung um 10% gegenüber Placebo nach 4 Tagen. (10)
Schizophrenie
In einer 4-wöchigen Untersuchung an Patienten mit unkontrollierter aggressiver Schizophrenie verringerte die Tryptophan-Nahrungsergänzung die Aggression deutlich. |
1. Wirkungsweise
Tryptophanmangel und die Folgen
Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die als Vorläufer für die Synthese von Serotonin und Melatonin dient, zwei Neurotransmittern, die an der Schlafregulierung beteiligt sind. Serotonin ist ein Neurotransmitter, der eine Schlüsselrolle bei Stimmung, Angst und Schlaf-Wach-Zyklen spielt, während Melatonin den Schlafrhythmus und die Wachheit reguliert. Der primäre Mechanismus, durch den Tryptophan den Schlaf verbessert, ist seine Umwandlung in Serotonin und Melatonin im Gehirn.
Zu wenig Tryptophan bedeutet auch zu wenig Serotonin und Melatonin. Zu den typischen Folgen solcher Mängel gehören eine gesteigerte Neigung zu Schlafstörungen gepaart mit Depressionen, Ängsten und Verdauungsproblemen. Hinzu kommt das Gefühl, nie richtig satt zu sein und nach Zucker beziehungsweise Kohlenhydraten, vor allem in Form von Süßigkeiten und Nudeln, zu gieren. Die Beschwerden des Tryptophan-Mangels verschwinden in der Regel wieder, wenn der Mangel behoben wird. (3)
Es muss beachtet werden, dass, obwohl möglicherweise nicht alle Patienten, die an diesen psychischen Störungen leiden, einen Serotoninmangel aufweisen, die Tragweite von Tryptophan beim Serotoninmangel ist jedoch unbestreitbar.
2. Studien
Schlafstörungen
Bei chronischer Schlaflosigkeit kann für eine deutliche Besserung eine längere Behandlung mit L-Tryptophan erforderlich sein, die möglicherweise auch nach Beendigung der Behandlung fortgesetzt werden kann. Aufgrund der fehlenden Nebenwirkungen und der guten Verträglichkeit ist L-Tryptophan eine attraktive Option.
1. Eine Metaanalyse von 18 Artikeln berichtete, dass eine Tryptophan-Supplementierung die Wachzeit nach dem Einschlafen (Aufwachen nach Einschlafbeginn) signifikant reduzierte. Dosierungen von 1 g oder mehr waren im Vergleich zu kleineren Dosierungen besonders wirksam. (13)
Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass eine Tryptophan-Supplementierung die Wachzeit nach dem Einschlafen um −81,03 min. verkürzen kann. Darüber hinaus war die Wachzeit nach dem Einschlafen in der Gruppe, die eine Trp-Supplementierung von ≥1 g erhielt, kürzer als in der Gruppe mit einer Trp-Supplementierung von <1 g ( 56,55 vs. 28,91 min). Die Supplementierung hatte jedoch keinen Einfluss auf andere Schlafkomponenten.
Schlussfolgerungen der Autoren: "Eine Trp-Ergänzung, insbesondere ab 1 g, kann zur Verbesserung der Schlafqualität beitragen." (13)
2. Eine Studie untersuchte, ob die Verabreichung von Tryptophan vor dem Schlafengehen eine Verbesserung des Schlafs bei einem Serotonin-Gen-Defekt kompensieren könnte. Das Behandlungsprotokoll bestand aus 1 Woche Placebo (1000 mg/Tag) und 1 Woche Tryptophan-Gabe (1000 mg/Tag).
Ergebnisse: "Die Ergebnisse bestätigen die schlaffördernde Wirkung von Tryptophan. Tryptophan verbesserte die objektive Schlafeffizienz und das objektive Wachen nach dem Einschlafen ..." (14)
Es gab eine geringfügig signifikante Verbesserung der subjektiven Schlafqualität um 10% nach Tryptophan-Einnahme im Vergleich zur Placebo-Einnahme.
Schlussfolgerungen der Studie: "Die Tryptophan-Augmentation verspricht eine wertvolle Behandlungsstrategie für Schlafstörungen zu sein, die auf genetische Defizite der 5-HT-Funktion zurückzuführen sind." (14)
3. Eine Studie hat die Auswirkungen eines Tryptophan-reichen Nahrungsergänzungsmittels auf kognitive und emotionale Funktionen, Stimmungslage und Schlafqualität untersucht. In einer placebokontrollierten Parallelstudie erhielten 59 Frauen 19 Tage lang ein Placebo oder das Nahrungsergänzungsmittel. (15)
Ergebnisse: "Schließlich wurde bei Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels 60–90 Minuten vor dem Schlafengehen durchgängig ein Glücksgefühl vor dem Schlafengehen berichtet. Zusammenfassend kann die tägliche Einnahme eines niedrig dosierten Nahrungsergänzungsmittels mit bioverfügbarem Trp positive Auswirkungen auf emotionale und kognitive Funktionen haben." (15)
Es gab eine signifikante Verbesserung der Schlafqualität um 10% nach Tryptophan-Einnahme im Vergleich zur Placebo-Einnahme.
Schizophrenie
Schizophrenie ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die mit dem Tryptophan-Spiegel des menschlichen Körpers zusammenhängt. Zum ersten Mal wurde die verringerte Plasmakonzentration von Tryptophan bei Patienten mit Schizophrenie im Alter über 40 Jahren festgestellt (2).
1. In einer placebokontrollierten Studie wurde eine Untersuchung mit 98 gesunden Männern und Frauen durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen erhöhtem Serotonin und streitsüchtiges Verhalten zu untersuchen.
Es wurde festgestellt, dass eine Tryptophan-Nahrungsergänzung aggressives/kämpferisches Verhalten erheblich verringern konnte. (2)
2. In einer Studie kamen die Forscher zu dem Schluss, dass eine Kombination aus Lithium und Tryptophan im Vergleich zu Lithium plus Placebo bei manisch-schizoaffektiven Patienten eine überlegene Wirksamkeit zeigte. Darüber hinaus verringerte die Behandlung mit 8 g Tryptophan über 4 Wochen bei 12 Patienten mit schizoaffektiven Störungen die Symptome von Schizophreniepatienten signifikant. (2)
Trotz der geringen Anwendung von Tryptophan bei chronischer Schizophrenie besitzt dieses Amino ein hervorragendes Potenzial, die Stimmung zu verbessern und Halluzinationen bei Patienten mit schizoaffektiven Störungen zu verringern (2).
Kognitive Symptome
Eine umfassende Metaanalyse von über fünfzig Studien zum Tryptophanabbau beim Menschen wurde 2009 veröffentlicht.
Die Auswirkungen eines akuten Tryptophan-Mangels auf die psychomotorische Verarbeitung, das Gedächtnis, das Arbeitsgedächtnis, die exekutiven Funktionen und die Aufmerksamkeit wurden mit dem überzeugendsten Ergebnis bewertet, dass eine Senkung des Tryptophans das Gedächtnis für verbale Informationen beeinträchtigte. (1)
Klinische Studien haben ergeben, dass eine akute Tryptophan-Nahrungsergänzung die Reaktionszeiten und Aufmerksamkeitswerte sowie das abstrakte visuelle Gedächtnis verbesserte, während eine chronische (14-tägige) Supplementierung das positive Gesichtserkennungsgedächtnis steigerte.
Depressionen
Tryptophan erwies sich in zahlreichen Studien als ebenso wirksam wie trizyklische Antidepressiva.
1. In einer Überblicksarbeit wurden 7 Studien überprüft, in denen die Verabreichung von Tryptophan bei Depressionen untersucht wurden. Vier der sieben Tryptophanstudien ergaben einen positiven Effekt der Zusatzbehandlung im Vergleich zu Placebo. (5)
2. Die Autoren einer Studie berichten über drei Patienten, die mit chronischer Hepatitis C infiziert waren und schwere depressive Symptome zeigten. Da die Patienten einen erniedrigten Tryptophanspiegel im Blut hatten und nicht auf Antidepressiva reagierten, erhielten sie Tryptophan in einer Dosierung von bis zu 1.000 mg/Tag als Mono- oder Zusatzbehandlung. Ergebnisse: "Tryptophan, ergänzend oder als Monotherapeutikum eingesetzt, führte bei allen drei Patienten zu einer deutlichen Besserung der depressiven Symptome." (7)
Die Graphik zeigt eine Besserung um 70% der depressiven Symptome in 3 Wochen.

3. In einer weiteren Übersicht über 12 kontrollierte Studien mit 150 Winterdepressions-Patienten wurde festgestellt, dass in mehreren dieser Studien die Lichttherapie bei fast 60 % der Patienten wirksam war und der Hamilton Depressionswert um über 40 % sank.
Um die Rolle von Serotonin bei Winterdepression zu testen, wurde die Wirkung des serotonergen Vorläufers L-Tryptophan auf Depression im Vergleich zur Wirkung von Placebo und Lichtbehandlung untersucht. McGrath et al. (1990) berichteten in ihrer placebokontrollierten Studie an 13 Patienten, dass Tryptophan (4,5 Gramm/Tag für eine Woche) einem Placebo überlegen und bei Patienten mit Winterdepression genauso wirksam war wie Lichttherapie. (8)
4. Ein Tryptophanmangel hat bei ehemals erkrankten und mit Antidepressiva behandelten Patienten gravierende Folgen und kann einen Rückfall verursachen:
"Schließlich kann bei vorübergehend nachlassen Krankheitserscheinungen bei depressiven Patienten eine vorübergehende Senkung des Tryptophanspiegels zu einem akuten depressiven Rückfall führen mit vorübergehender Verschlimmerung der Symptome bei Patienten, die serotonerge Antidepressiva einnehmen. Diese Studien zeigen, dass Personen mit einer bereits bestehenden Anfälligkeit im serotonergen System möglicherweise am anfälligsten für eine Tryptophan-Provokation sind."(1)
Ängste
1. Eine systematische Überprüfung wurde mit 11 placebokontrollierten Studien durchgeführt, um die Auswirkungen der Tryptophan-Einnahme auf die Stimmung zu untersuchen. Vier Studien zeigten eine positive Auswirkungen der Tryptophan-Einnahme. Die Autoren schlussfolgern:
"Dies deutet darauf hin, dass die TRP-Einnahme ein wirksamer Ansatz sein kann, um Ängste zu verringern und die positive Stimmung bei gesunden Personen zu steigern."(9)
2. Mithilfe eines Crossover-Studiendesigns wurden 25 gesunde junge Erwachsene auf Unterschiede in Angst, Depression und Stimmung untersucht, nachdem sie jeweils vier Tage lang eine tryptophanreiche und eine tryptophanarme Diät zu sich genommen hatten.
Die Forscher kommen zu dem Ergebnis: "Eine Analyse der Stimmung der Teilnehmer ergab signifikant mehr positive Gefühlswerte nach einer tryptophanreichen Diät im Vergleich zu einer tryptophanarmen Diät. Außerdem führte eine höhere Tryptophanzufuhr zu weniger depressiven Symptomen und weniger Angst." (10) Depressionen und Angst verringerten sich um 10%.
3. Messungen der Angst bei Personen, die an sozialer Angststörung leiden, wurden durchgeführt. Die Probanden bekamen entweder (i) Tryptophan aus Proteinquelle (entölter Kürbiskern) in Kombination mit Kohlenhydraten oder (ii) nur Kohlenhydrate.
Ergebnis: Proteinhaltiges Tryptophan mit Kohlenhydraten führte zu einer deutlichen Verbesserung bei einem objektiven Maß an Angst. Die Forscher schlussfolgern: "Proteinhaltiges Tryptophan in Kombination mit einem hochglykämischen Kohlenhydrat ist ein potenzielles Anxiolytikum (Angstmedikament) für Menschen, die an sozialer Phobie leiden." (12)
3. Anwendung
Tryptophan steckt in vielen Lebensmitteln, insbesondere in eiweißhaltigen Nahrungsmitteln wie Milchprodukten, Eier oder Fleisch. Auch Nüsse und Samen sind reich an Tryptophan.
Der tatsächliche Bedarf scheint von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich zu sein. Gesunde Personen erreichen den Tagesbedarf problemlos durch eine ausgewogene Ernährung. Durch Stress, Medikamente und Krankheiten kann der Tryptophan-Bedarf allerdings in die Höhe schnellen. (3)
In den experimentellen Studien an Menschen wurden Tryptophandosen von 250 mg pro Tag aus einer Nahrungsquelle (Kürbiskerne) bis zu 3 g pro Tag als Nahrungsergänzungsmittel verwendet.
Bei Einschlaf- und Schlafstörungen, auch chronisch beträgt die Dosis bis 3.000 mg am Abend. Bei Depressionen und depressive Verstimmungen: 1g bis 5 g verteilt auf drei Gaben (3)

4. Einkauf
Ein vielfältiges Angebot von Tryptophan gibt es online und in Apotheken.
Studien und Quellen
(1) Influence of Tryptophan and Serotonin on Mood and Cognition with a Possible Role of the Gut-Brain Axis. Trisha A. Jenkins, Jason C. D. Nguyen, Kate E. Polglaze, and Paul P. Bertrand, 2016
(2) The Role of Tryptophan Metabolites in Neuropsychiatric Disorders. Majid Davidson , Niloufar Rashidi , Kulmira Nurgali , und Vasso Apostolopoulos, 2022
(3) https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/am…ff%20Tryptophan
(4) The Mood Cure von Julia Ross, 2017
(5) Adjunctive Nutraceuticals for Depression: A Systematic Review and Meta-Analyses. Jerome Sarris, Ph.D., M.H.Sc., Jenifer Murphy, Ph.D., David Mischoulon, M.D., Ph.D., George I. Papakostas, M.D., Maurizio Fava, M.D., Michael Berk, M.D., Ph.D., Chee H. Ng, M.D., 2016
(7) Three Cases of Successful Tryptophan Add-On or Monotherapy of Hepatitis C and IFNα-Associated Mood Disorders. Martin Schaefer M.D., Jochen Winterer M.D., Rahul Sarkar M.D.,Ralf Uebelhack M.D.,Leonora Franke M.D., Andreas Heinz M.D., Astrid Friebe M.D., 2008
(8) Efficacy of light versus tryptophan therapy in seasonal affective disorder. A-Missagh Ghadirian, B.E.P Murphy , Marie–Josée Gendron, 1998
(9) A systematic review of the effect of L-tryptophan supplementation on mood and emotional functioning. Asako M Kikuchi , Aya Tanabe , Yoshihiro Iwahori, 2021
(10) The Effects of Dietary Tryptophan on Affective Disorders. Glenda Lindseth, Brian Helland, and Julie Caspers, 2014
(11) Diet and Anxiety: A Scoping Review. Monique Aucoin,, Laura LaChance, Umadevi Naidoo, Daniella Remy, Tanisha Shekdar, Negin Sayar, Valentina Cardozo, Tara Rawana, Irina Chan, and Kieran Cooley, 2021
(12) Protein-source tryptophan as an efficacious treatment for social anxiety disorder: a pilot study
Craig Hudson, Susan Hudson, Joan MacKenzie, 2007
(13) The impact of tryptophan supplementation on sleep quality: a systematic review, meta-analysis, and meta-regression. Clarinda N Sutanto, Wen Wei Loh, Jung Eun Kim, 2022
(14) The serotonin transporter gene-linked polymorphic region (5-HTTLPR) and the sleep-promoting effects of tryptophan: A randomized placebo-controlled crossover study. Jens H van Dalfsen, C Rob Markus, 2019
(15) Chronic treatment with a tryptophan-rich protein hydrolysate improves emotional processing, mental energy levels and reaction time in middle-aged women. M H Mohajeri , J Wittwer , K Vargas , E Hogan, A Holmes, P J Rogers , R Goralczyk, E L Gibson, 2015