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SERIE | Aminosäuren bei Ängsten: 2. NAC

  • Phoenix
  • 12. Dezember 2025 um 02:31
  • 974 Mal gelesen
  • 1 Kommentar

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SERIE | Aminosäuren bei Ängsten:

2. NAC


Besserung in 8-12 Wochen(G)(+)(-)(k)(D)(Ä)(ST)(SCH)
NAC10%10%20%✓20%15%✓15%

(G) = Gesamtsymptome,, (+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf


Kurzfassung
1772-59673988a4d9e3eb9ec23f8ae97d006f761658d776690f0d860a4ebed509ad23-variant.webp

| NAC (N-Acetyl-Cystein) ist die stabilisierte Form der Aminosäure Cystein mit einem breiten Wirkungsspektrum. Die Verbindung als NAC tritt auch natürlich auf und ist beispielsweise in Hähnchen- und Putenfleisch, Knoblauch, Eiern aber auch in diversen Früchten und Gemüse zu finden.

Das Immunsystem braucht Cystein für die Aktivität und Kontrolle von Entzündungen. Die bekannteste und häufigste Anwendung von NAC findet in der Erkältungssaison statt: So wird NAC oder auch ACC (Acetylcystein) häufig bei erkältungsbedingtem Husten empfohlen, um das Abhusten zu erleichtern. So wirkt es sehr stark entzündungshemmend und immunsteigernd.

NAC ist eine Verbindung, die bei der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen von zunehmendem Interesse ist. Vor allem aufgrund seiner antioxidativen, entzündungshemmenden und Glutamat-modulierenden Aktivität wurde NAC bei der Behandlung von neurologischen Entwicklungsstörungen, wie Schizophrenie, bipolaren Störungen, Depressionen, Angst, Schlafstörungen und Zwangsstörungen untersucht. (1) Derzeit gibt es die meisten Belege für eine positive Wirkung von NAC bei negativen Symptomen von Schizophrenie und Depression.

Angst

NAC zeigt vielversprechende Ansätze zur Linderung von Angstzuständen, indem es als Antioxidans wirkt, Entzündungen reduziert und die Glutamat-Neurotransmission im Gehirn moduliert, wodurch möglicherweise übermäßige Sorgen und Grübeleien, die bei Angststörungen häufig auftreten, gelindert werden können. Viele Studien berichten, dass NAC zur Reduzierung von Angstzuständen beiträgt, insbesondere bei konsequenter, längerfristiger Anwendung und dass dadurch Stimmung und kognitive Aspekte, die mit Angstzuständen in Zusammenhang stehen, verbessert werden.

Einige klinische Studien deuten darauf hin, dass NAC bei generalisierter Angststörung, Zwangsstörungen, Depression mit Angstzuständen und Suchtverhalten helfen könnte. Viele Menschen erfahren durch die Einnahme von NAC eine deutliche Linderung ihrer quälenden Angstzustände und zwanghaften Gedanken, manchmal auch erst, nachdem andere Behandlungen erfolglos geblieben sind. Es kann einige Zeit dauern (Wochen bis Monate), bis die Vorteile sichtbar werden. Tierstudien zeigen signifikante angstlösende (anxiolytische) Effekte, vergleichbar mit Medikamenten wie Benzodiazepine (Diazepam). Im Vergleich zur Kontrollgruppe verbesserte eine 8-12 wöchige NAC-Supplementierung in klinischen Studien die Angstsymptome um 10-15%. (4) (5)

Schizophrenie

Bisher wurden elf Studien mit N -Acetylcystein mit 700 Patienten mit Schizophrenie veröffentlicht. Eine aktuelle Übersichtsarbeit von 2023 fand bei NAC ausreichende Beweise, um eine starke vorläufige Empfehlungen bei Schizophrenie zu geben:

"Angesichts dieser Ergebnisse könnten Patientinnen mit entsprechenden negativen, kognitiven oder allgemeinen psychopathologischen Symptomen zur Einnahme von NAC ... ermutigt werden, da diese Wirkstoffe rezeptfrei erhältlich sind. Die Ergebnisse zu NAC sind besonders interessant, da sie mittelfristige Effekte im Zeitraum von 12 bis 24 Wochen zeigen." (9)

Die Symptome in der Gesamtheit sanken bei Schizophrenie-Patienten um 10%. (12) Die Behandlung mit NAC führte zu einer signifikanten Verbesserung der positiven Symptome um 10% (SAPS-Score) gegenüber Placebo in 8 Wochen. (10)

Schizophren Erkrankte mit negativen Symptomen erlebten nach NAC-Gabe in Studien Verbesserungen bei Apathie, Denkstörungen, sozialem Rückzug und Dyskinesien. Sie zeigten verbesserte Selbstpflege, größere soziale Interaktion und Motivation sowie eine stabilere Stimmung. Die allgemeinen Symptome, wie Depressionen und Ängste sanken um 15%. (4) (6)

Depression

In einer aktuellen Studie von 2023 mit Patienten mit schweren Depression heißt es:

"Klinische Studien deuten darauf hin, dass die zusätzliche Gabe von NAC die Schwere depressiver Symptome bei Patienten mit einer Schweren Depression reduzieren kann.

"NAC hat mehrere Wirkmechanismen und damit weitreichende Auswirkungen auf die Gehirnfunktion. Viele der Prozesse, auf die NAC abzielt, sind für schwere Depressionen von großer Bedeutung. Schwere Depressionen sind mit erhöhtem oxidativem Stress, verstärkten Entzündungsreaktionen, verringerten Konzentrationen neurotropher Faktoren und Neurogenese sowie einer Dysregulation der Dopamin- und Glutamatübertragung verbunden. All diese Effekte werden durch die Gabe von NAC abgeschwächt.

NAC weist zudem ein günstiges Nebenwirkungsprofil auf, was im Vergleich zu herkömmlichen Antidepressiva zu einer besseren Verträglichkeit und Therapietreue führen kann. Bei oralen NAC-Dosen von bis zu 8.000 mg/Tag wird nur eine geringe Häufigkeit von Nebenwirkungen berichtet. " (15)

Wie Studien mit Patienten mit Depressionen zeigten, gab es einen Rückgang der depressiven Symptome von 10-30% gegenüber Placebo in 16 Wochen. (3) (6) (14)

Schlafstörungen

Schlafstörungen reduzierten sich ebenfalls um 15%. Vorklinische Studien zeigen, dass N-Acetylcystein den Schlaf-Wach-Rhythmus moduliert: Es verkürzt die Latenzzeit bis zum Einsetzen des Schlafs und verlängert die Zeit, die im NREMS-Schlaf verbracht wird. "Die schlaffördernde Wirkung von N-Acetylcystein kann zu seinem therapeutischen Potenzial bei Schizophrenie und anderen neuropsychiatrischen Erkrankungen beitragen, vorausgesetzt, es wird vor dem Schlafengehen verabreicht." (8) |


1. Wirkungsweise

Entzündungshemmer wirken antidepressiv

NAC hat mehrere relevante Eigenschaften, darunter antioxidative Wirkungen, Verringerung der Entzündungen, Umkehrung der mitochondrialen Dysfunktion, erhöhte Neurogenese (Neubildung von Nervenzellen), sowie Modulation der Dopamin- und gesenkte Glutamatfreisetzung.

Angst

Antioxidative Wirkung: NAC steigert den Glutathionspiegel, das wichtigste Antioxidans des Körpers, und bekämpft so oxidativen Stress und Entzündungen, die mit Angstzuständen in Verbindung stehen.

Glutamatmodulation: Es hilft, den Glutamatspiegel, einen wichtigen Neurotransmitter, auszugleichen und so die mit Angstzuständen verbundene Überaktivität zu reduzieren.

Reduziert Grübeleien: Klinisch scheint es intensive, negative, aufdringliche Gedanken und Sorgen zu verringern, die bei Angststörungen häufig vorkommen.

Depression

Depressive Symptome stehen im Zusammenhang mit oxidativem Stress, Neuroinflammation und glutamaterger Hyperaktivität. Die positiven Wirkungen von NAC bei Depressionen können durch seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften erklärt werden.

Zudem unterstützt NAC den mitochondrialen Stoffwechsel. Mitochondriale Dysfunktion ist ein häufiger Tatbestand im Zusammenhang mit Schizophrenie und Depression.

Einfluss auf die Botenstoffsysteme von Glutamat und Dopamin

NAC moduliert auch das glutamaterge System, dessen Funktionsstörung mit positiven, negativen und kognitiven Symptomen verbunden ist. Bei Schizophrenie gibt es eine Unterfunktion der Glutamat-Rezeptoren und NAC stimuliert diese, um die Glutamatübertragung zu verringern.

Eine Ergänzung mit NAC kann die Schwere dieser Symptome reduzieren, indem der oxidative Stress und Entzündungen gesenkt werden, das Immunsystem gestärkt und die Glutamatspiegel gesenkt werden, was auch dazu führt, das die Dopaminausschüttung reduziert wird und so auch positive Symptome abnehmen.


2. NAC bei Psychosen und Schizophrenie

N-Acetylcystein scheint eine wichtige und zu wenig genutzte Option in der Langzeitbehandlung der Schizophrenie zu sein. Bereits in den letzten zwei Jahrzehnten wurde immer wieder über Patienten berichtet, die einen schweren Verlauf ihrer schizophrenen Erkrankung erlebten und bei denen auch unter Nutzung aller pharmakotherapeutischen Möglichkeiten inklusive Clozapin kein zufriedenstellender Zustand erreicht werden konnte.

In solchen Fällen führte dann die zusätzliche Gabe von N-Acetylcystein zu einer Wende im Krankheitsverlauf. Dies hatte zur Folge, dass auch in offenen Studien wiederholt beobachtet wurde, dass N-Acetylcystein einen klinisch relevanten Effekt auf verschiedene Symptome der schizophrenen Erkrankung ausübte. Diese Befunde waren auch deshalb hochinteressant, weil N-Acetylcystein sehr kostengünstig hergestellt werden kann und ein überaus günstiges Nebenwirkungsprofil hat.

Es gibt aktuell ein großes Interesse an der möglichen Wirksamkeit entzündungslösend wirkender Substanzen bei schizophrenen Erkrankungen, und auch erste kontrollierte Studien. Die Ergebnisse zeigen das N-Acetylcystein auch im Vergleich zu anderen Substanzen (z. B. Östrogene, Pregnenolon) den derzeit wahrscheinlich vielversprechendsten Ansatz darstellen - vor allem im Hinblick auf unerwünschte Begleiteffekte vor dem Hintergrund der Langzeitanwendung. Aufgrund seiner Anwendung seit den 1960igern bei Infektionen der oberen Atemwege ist die Substanz millionenfach erprobt.


3. Studien

1. Eine randomisierte, kontrollierte Studie mit Patienten mit therapieresistenter Zwangsstörung kam zu dem Ergebnis, dass die zusätzliche Gabe von NAC (2.400-3.000 mg/Tag) einen gewissen Nutzen bei der Reduzierung von Angstsymptomen haben könnte.

Eine randomisierte, placebokontrollierte 16-wöchige Studie mit NAC (3000 mg täglich) wurde bei 40 Erwachsenen mit therapieresistenter Zwangsstörung durchgeführt.

Ergebnisse: "Die zusätzliche Gabe von NAC war Placebo in der Reduktion von Angstsymptomen überlegen ... " (16)

2. Ziel einer aktuellen Studie von 2023 war es, die Auswirkungen von NAC auf Depressionen und Angstsymptome bei 42 Patienten mit Multipler Sklerose (MS) zu untersuchen. Die Interventionsgruppe erhielt 8 Wochen lang zweimal täglich 600 mg NAC und die Kontrollgruppe ein Placebo.

Ergebnisse: Im Vergleich zur Kontrollgruppe verbesserte eine 8-wöchige NAC-Supplementierung die Angstsymptome bei MS-Patienten um 15%. (4)

3. Eine weitere placebokontrollierten Studie untersuchte die Gabe von NAC als Ergänzung zur Behandlung von Substanzgebrauchsstörungen. 60 Patienten erhielten 12 Wochen lang 2400 mg/Tag NAC oder Placebo.

Ergebnisse: Im Vergleich zur Placebogruppe führte die NAC-Behandlung zu einer signifikanten Verbesserung des Depressions- und des Angstwerts um 10%. (5)


Schizophrenie


Bisher wurden elf Studien mit N -Acetylcystein mit 700 Patienten mit Schizophrenie veröffentlicht. Eine Metaanalyse dieser Studien wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit, Akzeptanz und Sicherheit von N -Acetylcystein zur Behandlung von Schizophrenie zu bewerten.

N-acetylcysteine: A Review of Clinical Use and Efficacy | Nutritional  Medicine Institute

Ergebnisse: "N -Acetylcystein übertraf das Placebo in Bezug auf den PANSS-Gesamtscore, den PANSS-Positiv-Subskalenscore, den PANSS-Negativ-Subskalenscore, den PANSS-Allgemein-Subskalenscore, den Aufmerksamkeitsscore und Arbeitsgedächtnis-Score ... Die Studien mit Personen in der akuten Phase (Psychose) hatten eine größere Effektstärke als Studien mit Personen in der nichtakuten Phase ... Bei den Studien, die Personen mit Schizophrenie einschlossen, kann die Beobachtung vernünftigerweise sein, dass die Personen in der akuten Phase besser auf die Behandlung ansprachen als diejenigen ohne." (10)

SymptomeEffektstärkeSMDAnzahl StudienTeilnehmer
PANSS-Gesamtpunktzahlgroß−0,749594
Positiver PANSS-Subskalenwertklein−0,189594
Negativer PANSS-Subskalenwertmittel−0,5910655
PANSS-Allgemeinskala-Scoreklein−0,417500
Bewertung der Depressionssymptomeklein−0,103145
Aufmerksamkeitsbewertungklein−0,405301
Arbeitsgedächtnis-Scoremittel−0,564239

SMD zwischen 0.2 und 0.5 steht für einen kleinen Effekt, zwischen 0.5 und 0.8 für einen mittleren Effekt und größer als 0.8 für einen großen Effekt.


Positive Symptome

Positive Symptome

1. Ziel einer aktuellen Studie von 2025 war es, die Wirksamkeit von NAC als Behandlung für Schizophrenie zu bewerten.

An dieser 8 wöchigen placebokontrollierten Parallelgruppenstudie nahmen 35 Patienten mit Schizophrenie teil. Die Patienten der Fallgruppe erhielten zusätzlich zu ihrer Routinebehandlung einmal täglich 600 mg NAC, während die Kontrollgruppe ihre Routinebehandlung mit einem Placebo anstelle von NAC fortsetzte.

Ergebnisse :

Die Behandlung mit N-Acetylcystein führte zu einer signifikanten Verbesserung der positiven Symptome um 10% (SAPS-Score) und der kognitiven Symptome gegenüber Placebo in 8 Wochen.. SAPS bewertet insbesondere positive Symptome, bei denen es sich um Übertreibungen oder Verzerrungen des normalen Verhaltens handelt, darunter Halluzinationen, Wahnvorstellungen, bizarres Verhalten und Denkstörungen.


Schlussfolgerungen der Studie: "Die geringen Nebenwirkungen von NAC während des Studienzeitraums legen nahe, dass es sich um eine sichere und praktikable Behandlungsoption handelt. Eine Zusatztherapie mit N-Acetylcystein verbesserte die Positivsymptome und kognitiven Funktionen bei Patienten mit Schizophrenie signifikant ..." (10)


Positive Symptome und Frühpsychose

2. Es wurde zudem untersucht, welche Rolle NAC bei der Verhinderung des Ausbruchs von Psychosen in Modellen gefährdeter Personen (Frühspychose) spielt. Menschen im Frühstadium der Erkrankung könnten von der Behandlung mit NAC einen größeren Nutzen ziehen als Menschen mit einer tiefer verwurzelten Erkrankung, bei der bereits eine Neuroprogression (negative Gehirnentwicklung) eingetreten ist.

Klinische Studien zur Untersuchung der NAC-Therapie bei frühen Psychosen hatten folgende Ergebnisse: Zwei Studien ergaben, dass NAC (bei 600 mg/Tag bzw. 3600 mg/Tag) die PANSS-Werte signifikant senkte. Eine Untergruppenanalyse von Berk et al. zeigte, dass die Behandlung von NAC auf positive Symptome und Funktionsfähigkeit verbunden war. Die NAC-Behandlung verbesserte auch die Ergebnisse der Kognition bei Schizophrenie deutlich. (2)

Negative Symptome

Es gab acht placebokontrollierte Studien mit insgesamt 440 Teilnehmern, die die Wirksamkeit von NAC bei negativen Symptomem untersuchten. (2)

1. Sieben randomisiert-kontrollierte Studien konnten in einer Meta-Studie eingeschlossen werden. Das N-Acetylcystein wurde in einer Dosierung von 600 bis 3.600 mg pro Tag verabreicht, mit Studiendauern von 8-52 Wochen. Am Ende der 24-wöchigen Beobachtungsperiode (nicht aber nach acht Wochen) zeigte sich eine signifikante Verbesserung in der Negativskala und im Gesamtwert (PANSS) . (2)

Dieser Befund spiegelt die Ergebnisse einzelner längerer Studien wider, in denen festgestellt wurde, dass die Auswirkungen von NAC nach 8 Wochen Intervention nur langsam eintraten. Das Ergebnis stellt nach Meinung der Autoren eine "harte Evidenz" für eine klinisch relevante Verbesserung im Langzeitverlauf der Schizophrenie dar.

2. Eine Studie wurde durchgeführt, um die klinischen Effekte von NAC als Ergänzung zur Erhaltungsmedikation zur Behandlung chronischer Schizophrenie zu untersuchen. Diese zwölfwöchige placebokontrollierte klinische Studie untersuchte die Wirksamkeit von 1200 mg N -Acetylcystein als Zusatztherapie bei 84 Patienten mit chronischer Schizophrenie. (12)

Ergebnisse:

"Hinsichtlich der kognitiven Funktionen zeigten sich Verbesserungen in einigen untersuchten Bereichen wie Aufmerksamkeit, Kurzzeit- und Arbeitsgedächtnis, exekutiven Funktionen und Verarbeitungsgeschwindigkeit. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen hinsichtlich der Häufigkeit von Nebenwirkungen."

Die vorliegende Studie zeigte eine Verbesserung der positiven, negativen, allgemeinen und gesamten psychopathologischen Symptome sowie der kognitiven Leistungsfähigkeit durch die NAC-Behandlung. NAC ist zudem ein gut verträgliches, sicheres und einfach anzuwendendes Mittel und stellt eine wirksame therapeutische Strategie zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei Schizophrenie dar." (12)

Wie die Grafiken zeigen, gab es einen Rückgang der negativen Symptome von 20% in 12 Wochen gegenüber Placebo. Die allgemeinen Symptome, wie Depressionen und Ängste sanken um 10%. Die Symptome in der Gesamtheit sanken ebenfalls um 10%. (12)

1-s2.0-S0278584617307236-gr2.jpg


3. In einer großen 6-monatigen doppelblinden Zusatz-Studie (140 Teilnehmer) erhielten Erwachsene, bei denen eine behandlungsresistente Schizophrenie diagnostiziert wurde, nach dem Zufallsprinzip zwei Mal täglich 1000 mg NAC oder ein Placebo. Personen in der NAC-Gruppe erlebten Verbesserungen der negativen Symptome (z. B. Apathie, Denkstörungen, sozialer Rückzug), Verbesserung der allgemeinen Funktionsfähigkeit sowie Reduzierung von Dyskinesien (abnormalen unfreiwilligen Bewegungen von Antipsychotika verursacht).

Personen, die NAC erhielten zeigten verbesserte Selbstpflege, größere soziale Interaktion und Motivation sowie eine stabilere Stimmung. Wie in der Studie über bipolare Störungen waren die Verbesserungen einen Monat nach Ende der NAC-Einnahme nicht mehr zu erkennen.

Kognitive Symptome

Auch in der kognitiven Domäne des Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnisses wurden in der oben genannten Meta-Analyse signifikante Verbesserungen mit kleiner bis mittlerer Effektstärke beobachtet. (11)

In einer 12-wöchigen randomisierten kontrollierten Studie mit 84 Teilnehmern mit stabiler chronischer Schizophrenie wurde NAC (1200 mg) als Zusatz verwendet. Die Ergebnisse zeigten nach der 12-wöchigen Studie Verbesserungen in kognitiven Bereichen wie Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnis, exekutive Funktionen und Verarbeitungsgeschwindigkeit.

Schlussfolgerungen der Studie:

"Die vorliegende Studie zeigte eine Verbesserung der positiven, negativen, allgemeinen und gesamten psychopathologischen Symptome sowie der kognitiven Leistungsfähigkeit durch die NAC-Behandlung. NAC ist zudem ein gut verträgliches, sicheres und einfach anzuwendendes Mittel und stellt eine wirksame therapeutische Strategie zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse bei Schizophrenie dar." (12)

Depressionen

1. Eine aktualisierte Metaanalyse von 2024 wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit von NAC gegen Depressionen zu bewerten. Diese Übersichtsarbeit umfasste 12 Studien (904 Patienten mit Depression). Die tägliche NAC-Dosis in den eingeschlossenen Studien lag zwischen 1000 und 3000 mg. Die Dauer der NAC-Behandlung variierte zwischen 8 und 24 Wochen. Es wurde ein signifikanter Unterschied zwischen NAC und Placebo hinsichtlich der Veränderung des Depressionswerts festgestellt.

Schlussfolgerung: "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die zusätzliche Gabe von NAC depressive Symptome bei Patienten mit psychiatrischen Problemen, insbesondere bipolaren Störungen, lindern kann." (13)


2. Eine Studie untersuchte das Potenzial von NAC als schnell wirkendes Antisuizidmittel, bei dreißig Patienten mit schweren depressiven Störungen nach einer absichtlichen Medikamentenüberdosis. Achtzehn Patienten erhielten NAC, während zwölf weitere Patienten eine standardmäßige unterstützende Behandlung in der Notaufnahme erhielten.

Ergebnisse: "Eine Woche nach der Vorstellung in der „NAC-Gruppe“ eine stärkere Reduktion der Suizidalität zu verzeichnen als in der „Nicht-NAC-Gruppe“. Ein größerer Anteil der „Nicht-NAC-Gruppe“ wies weiterhin schwere depressive Symptome auf (MADRS > 32) als in der „NAC-Gruppe“. Die Depressionen besserten sich um 30% stärker gegenüber Patienten mit einer standardmäßigen unterstützende Behandlung. (14)


Schlussfolgerung: "Diese naturalistische Studie legt nahe, dass NAC möglicherweise als schnell wirkendes Behandlungsergänzungsmittel bei schweren depressiven Störungen eingesetzt werden könnte, was eine weitere Untersuchung seiner Auswirkungen rechtfertigt." (14)


2. In einer großen randomisierten kontrollierten Studie mit 269 Teilnehmern zeigte NAC (2000 mg/Tag) nach 16-wöchiger Nachbeobachtung eine signifikante Verbesserung der Depression (MADRS) im Vergleich zu Placebo um 10%. Wie bei anderen Antidepressiva gab es Hinweise auf eine stärkere Wirkung bei Patienten mit schwererer Depression. Die Bewertungsskalen für den klinischen Gesamteindruck ( CGI ) verbesserte sich ebenfalls um 10%. (3)


3. In einer Studie erhielten 38 Teilnehmer unter Methadonbehandlung 12 Wochen lang täglich 1200 mg NAC oder ein Placebo.

Ergebnisse: Der Durchschnittswert für Depression (BDI-Wert) sank nach zwei Monaten mit NAC-Behandlung um 25% gegenüber Placebo. Der Schlaf verbesserte sich um 15% (PSQI-Wert). Schlussfolgerungen: NAC zeigte eine gute Wirksamkeit bei der Unterdrückung von Methamphetamin-Verlangen, Suchtschwereindex und Depression. (6)

The-effect-of-NAC-on-the-BDI-score.png


Schlaf

Schlafstörungen stehen im Zusammenhang mit oxidativem Stress, Neuroinflammation und glutamaterger Hyperaktivität. Die schlaffördernden und angstlösenden Wirkungen von NAC können durch seine antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften erklärt werden.

Da Schlafstörungen die Symptome der Schizophrenie verschlimmert, kann es von Vorteil sein, Behandlungen mit NAC, die die Verfügbarkeit von antioxidativen Substraten erhöhen, zeitlich relativ zum Schlaf-Wach-Zyklus zu planen. Konkret gehen Studien davon aus, dass die maximale therapeutische Wirkung dann eintritt, wenn der Schlafbedarf am höchsten ist, nämlich beim Einschlafen. (8)

1. In einer Studie erhielten 38 Teilnehmer unter Methadonbehandlung 12 Wochen lang täglich 1200 mg NAC oder ein Placebo.

Ergebnisse: Der Schlaf verbesserte sich um 15% (PSQI-Wert). (6)

2. Eine Untersuchung wurde durchgeführt um zu bestimmen, ob die orale Einnahme von N-Acetylcystein (NAC) eine Behandlungsoption für Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom ist.

Ergebnisse: Bei den Patienten der NAC-Gruppe verbesserten sich der Tiefschlaf als Schlafprozentsatz (um 50%) und die Schlafeffizienz im Vergleich zu ihren Ausgangswerten erheblich. Solche Reaktionen waren in der Placebogruppe nicht erkennbar.


4. Anwendung

N-Acetylcystein wurde in Studien bei Schizophrenie-Patienten in einer Dosierung von 600 bis 3.600 mg pro Tag verabreicht, oft aufgeteilt in 2 Dosen , mit Studiendauern von 8-52 Wochen. Bei positiven Symptomen ergaben 600 mg eine Besserung von 10% in 8 Wochen. (10) Viele Studien verwenden 1200–1800 mg/Tag

Am Ende der 24-wöchigen Beobachtungsperiode (nicht aber nach acht Wochen) zeigte sich eine signifikante Verbesserung in der Negativskala und im Gesamtwert. (2)

NAC ist die stabilisierte Form einer natürlichen Aminosäure Cystein, die auch in Lebensmitteln vorkommt. Aufgrund seiner Anwendung seit den 1960 igern bei Infektionen der oberen Atemwege ist die Substanz millionenfach erprobt. NAC ist im Allgemeinen gut verträglich und gilt als sicher; Nebenwirkungen sind minimal, am häufigsten treten leichte Magen-Darm-Beschwerden auf.


5. Einkauf

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Studien und Quellen

(1) The potential of N -acetyl-L-cysteine (NAC) in the treatment of psychiatric disorders. Richard CJ Bradlow , Michael Berk , Peter W. Kalivas , Sudie E. Zurück & Richard A. Kanaan, 2022

(2) Meta-analysis of randomised controlled trials with N-acetylcysteine in the treatment of schizophrenia. Yolland CO, Hanratty D, Neill E, Rossell SL, Berk M, Dean OM et al. 2020

(3) The efficacy of adjunctive N-acetylcysteine in major depressive disorder: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial. Michael Berk, Olivia M Dean, Sue M Cotton, Susan Jeavons, Michelle Tanious, Kristy Kohlmann, Karen Hewitt, Kirsteen Moss, Christine Allwang, Ian Schapkaitz, Jenny Robbins, Heidi Cobb, Felicity Ng, Seetal Dodd, Ashley I Bush, Gin S Malhi, 2014

(4) Effects of N-acetylcysteine on oxidative stress biomarkers, depression, and anxiety symptoms in patients with multiple sclerosis. Golsa Khalatbari Mohseni, Seyed Ahmad Hosseini , Nastaran Majdinasab, Bahman Cheraghian, 2023

(5) The therapeutic effect of N-acetylcysteine as an add-on to methadone maintenance therapy medication in outpatients with substance use disorders: A randomized, double-blind, placebo-controlled clinical trial. Fateme Padoei et. all, 2023

(6) The Efficacy of N-acetilcysteine for the Treatment of the Metamfetamin-addicted Patients Under Methadon Therapy: A Double-blind Clinical Trial, Farzaneh Karami et. all, 2020

(7) https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/aminosaeuren/cystein

(8) Effect of N-Acetylcysteine on Sleep: Impacts of Sex and Time of Day. Priyanka N Bushana, Michelle A Schmidt, Kevin M Chang, Trisha Vuong, Barbara A Sorg, Jonathan P Wisor, 2023

(9) Adjunctive agents to antipsychotics in schizophrenia: a systematic umbrella review and recommendations for amino acids, hormonal therapies and anti-inflammatory drugs. Guillaume Fond et al., 2023

(10) Investigating the Effect of N-Acetyl Cysteine on Positive, Negative, and Cognitive Symptoms of Patients with Schizophrenia: A Clinical Trial.
Atefe Soheilipour, Fateme Rajab, Mohammad Reza Maracy, Hajar Salim, 2025

(11) N-acetylcysteine for schizophrenia: A systematic review and meta-analysis. Taro Kishi, Kenji Sakuma, Masakazu Hatano, Nakao Iwata, 2023

(12) Therapeutic effect of adjunctive N-acetyl cysteine (NAC) on symptoms of chronic schizophrenia: A double-blind, randomized clinical trial
Zahra Sepehrmanesh 1, Mahsa Heidary 2, Negar Akasheh 3, Hossein Akbari 4, Mahshid Heidary, 2018

(13) Efficacy of N-acetylcysteine for patients with depression: An updated systematic review and meta-analysis. Tzu-Rong Peng, Hung-Hong Lin, Tzu-Ling Tseng , Yun-Hui Huang, Pei-Yun Tsai Chia-Yu Lin 6, Ming-Chia Lee 7, Shih-Ming Chen, 2024

(14) N-Acetylcysteine as a novel rapidly acting anti-suicidal agent: A pilot naturalistic study in the emergency setting. Davinder Hans 1, Anthony Rengel 1, Jaspreet Hans 1, Darryl Bassett 1, Sean Hood, 2022

(15) The Impact of N-acetylcysteine on Major Depression: Qualitative Observation and Mixed Methods Analysis of Participant Change during a 12-week Randomised Controlled Trial. Samantha E Russell 1, David R Skvarc 2, Mohammadreza Mohebbi 3, David Camfield 2, Linda K Byrne 2, Alyna Turner 1, Melanie M Ashton 1, Michael Berk 1,4,5,6, Seetal Dodd 1,5,6, Gin S Malhi 7,8, Sue M Cotton 5,6, Ashley I Bush 4, Olivia M Dean, 2023

(16) Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial of N-Acetylcysteine Augmentation for Treatment-Resistant Obsessive-Compulsive Disorder
Daniel L C Costa 1 2, Juliana B Diniz 2, Guaraci Requena 2 3, Marinês A Joaquim 2, Christopher Pittenger 4, Michael H Bloch 4, Euripedes C Miguel 2, Roseli G Shavitt, 2017

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Kommentare 1

Zitronenfalter
12. Dezember 2025 um 14:29
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Ein weiterer spannender Artikel. Danke Dir Phoenix . Bin eigentlich von der formalen Ausbildung her mehr in der Physik sozialisiert worden, aber hab auch etwas Chemie nebenbei studiert. Leider ist mein pharmazeutisches Wissen noch geringer, aber ich mutmaße stark, das Acetyl in Acetyl-Cystein macht es für das Cystein leichter, die BBB zu überwinden.

Wikipedia scheint mir recht zu geben: https://en.wikipedia.org/wiki/Acetyl_group#Pharmacology

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