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SCHIZOPHRENIE UND GESUNDUNG | 10. Kunst-Therapien

  • Phoenix
  • 31. Januar 2026 um 12:02
  • 1.666 Mal gelesen
  • 2 Kommentare

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SCHIZOPHRENIE UND GESUNDUNG | 10. Kunst-Therapien


Die mehrteilige teilige Reihe, SCHIZOPHRENIE UND GESUNDUNG, befasst sich mit dem Zusammenhang von Trauma und Psychosen/Schizophrenie, um daraus folgend Therapien und Heilmethoden auf den 5 Ebenen der Heilung in ihrer Wirkung besser zu verstehen und zu motivieren.

Die Artikel 1. Kindheitstrauma, 2. Abspaltung und Entkörperung, 3. Ich-Störung und Psychose, 4. Negative Glaubensmuster und Wahnideen, 5. Emotionen und Psychose zeigen eine Entwicklung auf, die schließlich zu schizophrenen Erkrankung führen kann. Im Artikel 6. Wahn und Sinn wird deutlich, das Psychosen einen Sinn haben, eine Strategie sind, seltsame und traumatische Erlebnisse zu überleben – als eine gesunde Reaktion auf unsinnige Umstände.

Der Prozess der Gesundung erfolgt auf den 5 Ebenen der Heilung. Das heißt mit der Regulation der Symptome mit Hilfe verschiedener natürlicher Wirkstoffe auf der stofflichen Ebene (1. Körper-Ebene) , sowie der Entwicklung von Bewusstsein für Körper und Geist zur Aufarbeitung traumatischer Erfahrungen auf den weiteren Ebenen. So können mit Mind-Body-Therapien und Homöopathie ( 2. Energie-Ebene), Trauma-Psychotherapien (3. Mental-Ebene), Kunst-Therapien (4. Intuitive Ebene) und Meditation (5. Geist-Ebene) traumatische Erfahrungen als Auslöser für Psychosen und Ursache von Schizophrenie geheilt werden.


Kurzfassung

| Kunsttherapien sind eine Form der Psychotherapie, die kreative Prozesse wie Malen, Musizieren, Tanzen oder Theater nutzt, um das psychische, emotionale und körperliche Wohlbefinden zu verbessern. Sie helfen Menschen, belastende Gefühle zu verarbeiten, Stress abzubauen und Traumata zu überwinden, indem sie ihnen ein nonverbales Ausdrucksmittel bietet.

15 Art Therapy Ideas to Banish Anxiety and Channel Your Emotions ⋆ LonerWolf

Kunsttherapien bieten eine sichere und indirekte Möglichkeit, mit sich selbst und anderen in Verbindung zu treten. Das Schaffen von Kunstwerken und das Teilen dieses Prozesses hat eine in sich liegende therapeutische Wirkung. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Kunstkurs liegt der Fokus nicht auf technischem Können oder dem Endprodukt, sondern auf der inneren Erfahrung und dem Ausdruck von Gefühlen, die oft schwer in Worte zu fassen sind. Kunsttherapien fördern Selbstfindung und Heilung und konzentrieren sich also auf den Schöpfungsprozess anstatt auf künstlerische Fertigkeiten.

Kunsttherapie wurde nach und nach als alternative Behandlung für therapeutische Prozesse in psychiatrischen und psychologischen Fachgebieten anerkannt und eingesetzt. (1) Frühere Studien haben Kunsttherapie in verschiedene Arten eingeteilt, darunter:

  • Bildende Kunsttherapie
  • Musiktherapie
  • Tanz- und Bewegungstherapie
  • Theatertherapie
  • Ausdrucks- und Schreibtherapie.

Unter diesen Kategorien wurde die bildende Kunsttherapie mit Zeichnungen und Gemälden als die wirksamste Form des therapeutischen Prozesses in den Bereichen Psychiatrie und Psychologie anerkannt. (2) Einige Studien zur Wirksamkeit der Kunsttherapie bei der Behandlung von Schizophreniepatienten zeigten ihre Auswirkungen auf positive und negative Symptome, Depressionen und Ängste sowie soziale Funktionalität und zwischenmenschliche Kommunikation (2)


Wirkungsweise

Die Verwendung künstlerischer Elemente wie Malerei, Musik, Tanz und Theater hilft, unausgesprochene Gefühle und Gedanken nach außen zu bringen. Kunsttherapie ist eine wirksame Therapie, insbesondere für diejenigen, die Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle und Gedanken verbal auszudrücken.

Art Therapy: An Ideal Approach to Trauma Work - IntraSpectrum

Nonverbale Ausdrucksformen

Für Patienten mit Psychosen und Schizophrenie, dient Kunst als „Vermittler“, um Halluzinationen, Wahnvorstellungen und inneres Chaos auf sichere und indirekte Weise zu kommunizieren. Psychosen erschweren es Betroffenen oft, ihre Gefühle in Worte zu fassen. Kunst ermöglicht es ihnen, ihre Erfahrungen auszudrücken, was den inneren Druck mindern kann.

Traumatische Erinnerungen, werden oft als sensorische oder visuelle Daten gespeichert, was ihre Beschreibung in Worten erschwert. Kunst bietet eine Möglichkeit, diese Erinnerungen auszudrücken, ohne dem unmittelbaren Druck des Sprechens, wie bei einer Psychotherapie ausgesetzt zu sein.

Wieder im Körper und der Wirklichkeit verankert sein

Die sinnliche Erfahrung der Verwendung von Materialien wie Ton, Farbe oder Stiften kann Menschen helfen, die unter Abspaltung, Angstzuständen oder traumabedingten Belastungen leiden. Die Beschäftigung mit diesen sinnlichen Materialien kann für Menschen, die von Halluzinationen und Wahnvorstellungen überwältigt sind, eine sensorische, erdende Erfahrung sein und ihnen helfen, zu einem stabilen „minimalen Selbstgefühl“ zurückzufinden.

Die sinnliche Beschaffenheit von Kunstmaterialien kann in Phasen von Angst oder Abspaltung eine wichtige Wirkung haben und dazu beitragen, das Selbstgefühl zu stärken. Auch Tanz- und Theatertherapie führen zu einer Verankerung des Bewusstseins im "Hier und Jetzt" über die Verbindung mit dem Körper und den Gefühlen. Für Menschen mit Psychosen (z. B. Halluzinationen oder Paranoia) dient das künstlerische Schaffen als greifbare Prüfung der Wirklichkeit und hilft ihnen, in der körperlichen Gegenwart verankert zu werden.

Sich selbst und andere besser verstehen

Moderne Ansätze kombinieren häufig Kunsttherapie mit Techniken die eigenen Gefühle und Gedanken, sowie die anderer zu verstehen, um die Steuerung von Gefühlen und Beziehungsfähigkeit zu verbessern, was bei Psychosen und Schizophrenie oft beeinträchtigt ist. Sie erleichtern die Verbindung zwischen bewussten und unbewussten Prozessen und ermöglicht es, sich ihrer selbst bewusst zu werden und sich zu offenbaren.

Sicherheit

Kunst bietet einen sicheren Kanal, um komplexe Emotionen, Traumata oder verdrängte Erinnerungen nach außen zu bringen, ohne sie direkt ansprechen zu müssen. Die „dreieckige Beziehung“ zwischen Therapeut, Patient und Kunstwerk schafft eine „sichere Basis“, um beängstigende Gedanken zu erforschen, ohne sich direkt bedroht zu fühlen. Gruppenkunsttherapie bietet einen "geschützten Raum" für soziale Interaktion und hilft Patienten, ohne den Druck direkter verbaler Gespräche mit anderen in Kontakt zu treten.

Wirkung auf die Psyche

Kunsttherapie hilft Patienten beim Erwerb künstlerischer Fähigkeiten und verbessert so ihr Selbstvertrauen, ihr Selbstwertgefühl, ihre Bewältigungsmechanismen, ihre Stimmungsregulierung und ihre soziale Teilhabe, während gleichzeitig die mit psychischen Störungen verbundenen Symptome gelindert werden. Die American Art Therapy Association beschreibt ihre Hauptfunktionen:

  1. Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstwahrnehmung
  2. Entwicklung emotionaler Belastbarkeit
  3. Förderung von Einsicht
  4. Verbesserung sozialer Kompetenzen
  5. Verringerung und Lösung von Konflikten und Leiden

Diese Erkenntnisse legen nahe, dass Kunsttherapie nicht nur als nützliche therapeutische Methode eingesetzt werden kann, um Patienten dabei zu helfen, sich zu öffnen und ihre Gefühle, Ansichten und Erfahrungen mitzuteilen, sondern auch als unterstützende Behandlung psychischer Erkrankungen.


Wirksamkeit bei der Behandlung von Symptomen

In den letzten Jahren hat die Forschung begonnen, die Wirksamkeit der Kunsttherapie bei der Behandlung von Symptomen psychischer Störungen zu untersuchen. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2024 deutete darauf hin, dass die visuelle Kunsttherapie kleine bis mittlere Auswirkungen auf positive Symptome, mittlere Effektstärke bei negativen Symptomen und Depressionen und große Auswirkungen auf Angstzustände haben kann: (2)

"Zusammengenommen deuten diese Studien darauf hin, dass Kunsttherapie positive Symptome, negative Symptome, Depressionen und Angstzustände bei Patienten mit Schizophrenie verbessern kann. Darüber hinaus scheint eine längere wöchentliche Behandlungsdauer für die Verbesserung positiver Symptome vorteilhafter zu sein ... Verschiedene Formen der Kunsttherapie, darunter Malerei, Handarbeit und Malerei in Kombination mit Kalligraphie, zeigen eine erhebliche Wirksamkeit." (2)

Positive Symptome

Psychose-Betroffene können mithilfe von Kunst Halluzinationen oder Wahnvorstellungen darstellen und so innere Erlebnisse greifbar machen. Dies hilft Therapeuten, die Realität des Patienten zu verstehen und dient dem Betroffenen als „Realitätscheck“. Er ermöglicht den sicheren Ausdruck traumatischer, manchmal wortloser Erinnerungen, die sonst eine Psychose auslösen oder verschlimmern könnten. Es hilft Einzelpersonen, ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen und sich von der ständigen, überwältigenden Natur traumatischer Erinnerungen zu lösen.

Ergebnis einer aktuellen Metaanalyse:

"Dies liefert Belege dafür, dass die Einbeziehung von Aktivitäten wie Malen, Handarbeiten oder einer Kombination aus Malen und Kalligraphie in den psychiatrischen Rahmen ... wirksam ist, um Patienten mit Schizophrenie dabei zu helfen, mit ihren Positivsymptomen umzugehen." (2)


Negative Symptome

Kunsttherapie, die häufig in Gruppen durchgeführt wird, fördert ein Gefühl der Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Sie kann die soziale Funktionsfähigkeit verbessern, das Selbstvertrauen steigern und die Kommunikationsfähigkeit verbessern. Gruppensitzungen verbessern soziale Kompetenzen, Geduld und die Fähigkeit, in einer angstfreien Umgebung mit anderen zu interagieren.

Viele Leitlinien zur Behandlung von Psychosen und Schizophrenie sowie qualitative Studien heben den Wert der Kunsttherapie für das Wohlbefinden und die soziale Teilhabe der Patienten hervor. Die britischen Leitlinien (NICE) empfehlen Kunsttherapie speziell zur Behandlung von „negativen“ Symptomen wie sozialem Rückzug, verarmter Sprache und mangelnder Motivation.

Depressionen, Ängste und Stress

Qualitative Untersuchungen zeigen übereinstimmend, dass Patienten und Therapeuten die Sitzungen als sehr bedeutsam und sinnvoll empfinden und von einem gesteigerten Selbstwertgefühl und einer verbesserten Stimmung berichten.

Bildende Kunsttherapie, wie z. B. Malen, wird seit langem in verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten angewendet und bietet den Teilnehmern eine Möglichkeit, ihre Ängste und Sorgen durch künstlerisches Schaffens auszudrücken und so Depressionen und Ängste zu lindern.

Das Erschaffen von Kunst aktiviert Hirnareale, die für Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung und Belohnung zuständig sind, was besonders bei Ängsten oder Depressionen hilft. Die vertiefte Beschäftigung mit einem Medium fördert Achtsamkeit und hilft, den Fokus vom Schmerz oder von Sorgen weg in den gegenwärtigen Moment zu lenken.

Studien zeigen, dass bereits 45 Minuten kreatives Gestalten (mit Ton, Collage oder Markern) den Cortisolspiegel (Stresshormon) bei 75 % der Teilnehmer signifikant senkt.


Traumafokussierte Kunsttherapie

The Origin of Art Therapy | Paint By Numbers Paradise

Forschungsergebnisse deuten auf einen starken Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und der späteren Entwicklung von Psychosen oder Schizophrenie hin. Kunsttherapie hilft, diese Erfahrungen zu überbrücken, indem sie Nonverbale Ausdrucksformen bietet.

Traumata beeinträchtigen häufig die Sprachverarbeitung im Gehirn. Kunst bietet eine Möglichkeit, ohne Worte zu „sprechen“, was für Patienten mit Denkstörungen oder für diejenigen, denen das Sprechen über ein Trauma überfordernd erscheint, von entscheidender Bedeutung ist.

Der Heilungsprozess

Insbesondere konzentriert sich Kunsttherapie auf die Erfassung psychodynamischer Prozesse mittels „innerer Bilder“, die durch den kreativen Prozess sichtbar werden. Diese Bilder spiegeln die verschiedenen psychiatrischer Störungen und sogar ihren entsprechenden Heilungsprozess wider, der auf bestimmten Regeln und Kriterien basiert. (1)


Häufige Techniken und Anwendungen

TechnikTherapeutisches Ziel
Zeichnung/MalereiGefühle durch Bilder, Farben oder sogar durch die Erstellung einer Zeitleiste des Traumas ausdrücken.
Mandala-ZeichnenSymmetrische Designs für Fokus und Verarbeitung erstellen. Beruhigung, Zentrierung und Stressabbau.
Arbeit mit TonDie Arbeit mit taktilen Materialien zur Darstellung von Gefühlen oder Erinnerungen vermittelt ein Gefühl der Erdung. Lösen von Spannungen durch taktile Erfahrung; gut bei Aggressionen.
CollageZusammenfügen fragmentierter Gefühle zu einer kohärenten Geschichte. Bilder werden verwendet, um innere Stärken oder verschiedene Aspekte des Selbst darzustellen.
Eindämmungsbilderverwenden Kästchen, Kreisen oder rechteckigen Formen in der Kunst, um sensible oder überwältigende Inhalte zu "verkapseln".
Bilder eines „sicheren Ortes“schaffen Sicherheit, um den Patienten zu stabilisieren, bevor tieferliegende Traumata behandelt werden.
BildprobeAngenehme oder alternative Szenarien visualisieren und daraus Kunst schaffen, um Alpträumen entgegenzuwirken.
Fotografie-SpaziergängeFörderung der Achtsamkeit und Veränderung der Perspektive auf die Umwelt.


Trauma, Abspaltung, Ich-Störung und Psychosen


What is childhood trauma? – Social emotional learning – Inside SEL

Die Familiengeschichte und Frühkindliche Traumata haben als Einzelfaktor den größten Einfluss auf die Entwicklung einer Schizophrenie. Unter den zahlreichen Symptomen und Risikofaktoren für Psychosen ist die Belastung durch Traumata weit verbreitet. Tatsächlich berichten bis zu 80 % der Personen, die die Kriterien für ein Hochrisiko für ein Psychose-Syndrom erfüllen, über eine Traumageschichte. Dazu zählen:

  • Stress und psychische Komplikationen während der Schwangerschaft
  • Früher Verlust eines Elternteils durch Tod oder Trennung
  • Instabile Wohn- und Lebensbedingungen
  • sexueller Missbrauch und Gewalt bei 50%
  • emotionales Trauma und Vernachlässigung

Abspaltung: Ein traumatisches Erlebnis ist ein potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das die individuellen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigt und den betroffenen Menschen mit Gefühlen der Hilflosigkeit, intensiver Angst oder Entsetzen überflutet. Wenn Körper und Seele sich der Situation nicht entziehen können, schaltet der menschliche Organismus auf Überlebensstrategien um. Dissoziation, also die Abspaltung von Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen oder Handlungen, ist eine Möglichkeit, diese traumatische Situation zu überstehen.

Ich-Störung und Psychosen: Eine dissoziative Ich-Störung ist eine durch ein Trauma verursachte tiefgreifende Transformation der Selbstwahrnehmung, die vor oder bei dem Einsetzen psychotischer Symptome erfolgt. Ich-Störungen sind u.a. Abspaltungen (Dissoziation) mit einem Gefühl des Loslösens vom Selbst und/oder der Umgebung. Selbststörungen sind Erfahrungen der Selbstentfremdung, wie Gefühle die Welt sei irreal, gefolgt von Zweifeln an der eigenen Wahrnehmung und ggf. auch auch Wahnideen. Dies kann ein instabiles Gefühl der Ich-Perspektive und Selbstpräsenz sein, mit der Erfahrung eines Verlusts der Selbstbestimmung.

Die Lebenswelt des schizophrenen Menschen: Die subjektiven Symptome der Schizophrenie beinhalten oftmals eine Erfahrung einer grundlegend veränderten oder unheimlichen Art des In-der-Welt-Seins. Subjektive Berichte über psychotische und anomale Erfahrungen zeigen eine rätselhafte und sogar beängstigende Welt, die ihre grundlegende Bedeutung und emotionale Resonanz verloren hat.

Ein gestörtes Selbstgefühl sowie eine Reihe anomaler Selbsterfahrungen sind häufig Teil dieser Beschreibungen. Die Hypothese der Ich-Störung bei Schizophrenie, weist auf Störungen der bewussten Verarbeitung auf der verkörperten Ebene des Selbst und des bewussten Bewusstseins hin. Störungen der Wahrnehmungsprozesse blockieren oder stören die Entfaltung der verkörperten Intersubjektivität zwischen dem minimalen Selbst und der Welt.

Ohne einen stillschweigenden bedeutungsvollen Hintergrund tritt ein subtiles Gefühl von Distanz und Entfremdung zwischen dem Selbst und seiner Lebenswelt in den Vordergrund. Es kommt zur Verlagerung „innerer Einstellungen“, wie Empfindungen, Gefühle, Gedanken, Motive, Phantasien die prinzipiell nur Einzelindividuen zugänglich sind, „nach außen.“ So können Gedanken und Gefühle in einer Psychose als von außen eingegeben wahrgenommen werden.

Das Schaffen von Kunst ist einzigartig positioniert, um Unterstützung zu bieten, wenn die Erfahrung der Schizophrenie eine Störung des Selbstgefühls und einer unheimlichen Welt ist, die aus Störungen auf der verkörperten Ebene resultiert.

Psychologische Theorie der Kunsttherapie


What is Art Therapy? | Casa Palmera

Historisch gesehen haben psychodynamische Theorien die Kunsttherapie beeinflusst. Das „Bodymind-Modell“ der Kunsttherapie stützte sich auf die psychodynamische Theorie und aktuelle Studien in den Neurowissenschaften, um einzigartige Prozesse in der Kunsttherapie vorzuschlagen, die zu einer Neuorganisation, einem Wachstum und einer Wiedereingliederung des Selbst führen können. (3)

Es wurde eine Theorie über vier zentrale therapeutische Prozesse entwickelt:

  • Die Dreiecksbeziehung zwischen Kunsttherapeut, Patient und Kunstwerk
  • Verkörperten Selbstausdruck, wobei eingeschlossene Emotionen durch Kunst ausgedrückt werden
  • Selbstengagement
  • Metakognition, d.h. die Auseinandersetzung und Kontrolle eigenen kognitiven Prozessen, wie Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Aufmerksamkeit und Kreativität.

Der Kunsttherapeut biete eine sichere Basis für den Patienten, um sich durch künstlerisches Schaffen zu erkunden und auszudrücken. Diese Beziehung ermöglicht den Ausdruck und Verarbeitung von emotionalem und kognitivem Material in die konkrete verkörperte Form eines Kunstwerks, mit dem man sich auseinandersetzen und über das man nachdenken kann, und das die Möglichkeit zur Perspektivübernahme und Bedeutungsbildung bietet. (3)

Kunsttherapie kann die Vergeistigung und Metakognition steigern, indem sie Menschen hilft, über ihre eigenen und die mentalen Zustände anderer nachzudenken. Es gibt Forschungsergebnisse, die darauf hinweisen, dass Menschen, die eine Psychose-Diagnose erhalten haben, Schwierigkeiten bei der Vergegenwärtigung geistiger Vorgänge haben können, was diese Sichtweise relevant macht. (3)


1. Trauma und Kunsttherapie

All About Drama Therapy (and Why It's Not Just for Extroverts)

Forschungsergebnisse deuten auf einen starken Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und der späteren Entwicklung von Psychosen oder Schizophrenie hin. Laut der Leitlinie für die klinische Praxis zur Behandlung von Trauma sind u.a. kognitive Verhaltenstherapie, Expositionstherapie und Desensibilisierung die Behandlungen der Wahl bei Trauma. Dennoch profitieren mehr als ein Drittel der Patienten nicht von diesen Interventionen. Dazu gehören Personen mit schweren Traumata, einem schlechten verbalen Gedächtnis und/oder Schwierigkeiten, über traumatische Erlebnisse zu sprechen.

Die Kombination von Kunsttherapie mit traumasensiblen Modellen ist bei Psychosen der ersten Episode besonders wirksam, um Vertrauen und soziale Funktionsfähigkeit aufzubauen. Kunsttherapie bietet ein sicheres, nonverbales Medium für Menschen mit traumabedingter Psychose, um überwältigende Emotionen zu verarbeiten, Ängste abzubauen und sich mit der Realität zu verbinden. Kunsttherapie ist bei Traumata sehr wirksam, weil sie dabei hilft, Bewältigungsstrategien aufzubauen, emotionale Überforderung zu reduzieren und Traumata in eine zusammenhängende Lebensgeschichte zu integrieren, anstatt in einem zersplitterten Zustand gefangen zu bleiben.

Das Gehirn bei Trauma

Kunsttherapie hilft, die Kluft zwischen sensorischen Traumaerinnerungen (rechte Gehirnhälfte) und verbalem Verständnis (linke Gehirnhälfte) zu überbrücken, um eine bessere Integration und Heilung zu ermöglichen und posttraumatische Symptome wie Flashbacks und Zustände extremer, anhaltender Wachsamkeit und erhöhter Schreckhaftigkeit zu reduzieren.

What is Art Therapy and How Does it Help People Heal? | Art Therapy South  Africa

Traumata sind oft im Körper und im visuellen Gedächtnis verankert, was den verbalen Ausdruck erschwert; Kunst bietet einen Weg, auf diese tieferliegenden, nonverbalen Aspekte zuzugreifen.

Traumatische Erinnerungen werden oft visuell oder als körperliche Empfindungen im sogenannten Angstzentrum des Gehirns gespeichert, anstatt in den Sprachverarbeitungszentren. Daher ist kreativer Ausdruck eine ideale Brücke zur Verarbeitung dieser Erinnerungen.

Techniken wie die bilaterale Kunsttherapie aktivieren beide Gehirnhälften, um traumatische Erinnerungen zu verarbeiten und in den langfristigen autobiografischen Speicher zu überführen, wodurch die Intensität von Flashbacks reduziert wird.

Wirkungsweise

In der visuellen Kunsttherapie werden verschiedene künstlerische Materialien, therapeutische Methoden und Techniken verwendet, um vergangenen Ereignissen Bedeutung zu verleihen und das eigene Leben besser zu verstehen. Der Einsatz künstlerischer Materialien löst Emotionen aus, ermöglicht den Zugang zu traumatischen Erinnerungen und hilft den Patienten, diese auf sichere, schrittweise Weise zu erkunden.

Art Therapy: A Tangible Outlet for Grief, Trauma and Anxiety - DOMTAR  Newsroom

Das resultierende Kunstwerk ist sichtbar, greifbar und hat einen dauerhaften Charakter. Dies hilft den Patienten, sich von den damit verbundenen Emotionen zu distanzieren, das Produkt mit dem Kunsttherapeuten zu teilen und ihm Bedeutung zu verleihen. Traumafokussierte Kunsttherapie hilft also dabei, überwältigende Erinnerungen zu "bewältigen", indem sie in ein externes Objekt (das Kunstwerk) übertragen werden, über das dann sicher reflektiert werden kann. Die Verwendung von künstlerischen Materialien schafft so eine symbolische Distanz und ermöglicht die Auseinandersetzung mit dem Trauma, ohne erneut traumatisiert zu werden.

Die Schaffung eines greifbaren Kunstwerks hilft auch dabei, das traumatische Ereignis in die Vergangenheit zu verlagern und es als Erinnerung statt als gegenwärtige Bedrohung zu integrieren, was seine emotionale Wirkung verringert. Das Erschaffen und Kontrollieren des künstlerischen Prozesses wirkt so Gefühlen der Ohnmacht entgegen und steigert das Selbstwertgefühl und die Handlungsfähigkeit.

Vorteile in der Übersicht

  • Reduzierung der posttraumatischen Symptome (Flashbacks, Albträume, Angstzustände).
  • Gesteigertes Selbstmitgefühl und Selbstwertgefühl.
  • Verbessertes Gefühl der Kontrolle und Selbstwirksamkeit.
  • Besseres Verständnis und Integration traumatischer Erinnerungen.


2. Die gelebte Erfahrung des Kunstmachens

Kunsttherapie ermutigt die Teilnehmer, ihre Kreativität frei als Künstler in einem Atelier-ähnlichen Raum zu erkunden, statt als Patienten in einem therapeutischen oder klinischen Raum. Die Forschung ergab, dass sich die Teilnehmer in eine sinnvolle Tätigkeit eingebunden fühlten, wenn sie sich mit künstlerischem Schaffen beschäftigten.

Zu den relevanten Konzepten, die Csikszentmihaly (1996) hervorhebt, gehören die Beschreibung der Bedeutung

  • des richtigen Gleichgewichts zwischen Herausforderung und Können,
  • das Erleben von Flow und Handlungen, die mit Bewusstsein verschmelzen
  • die Verringerung von Sorgen und Ablenkungen sowie
  • die Erhöhung der Möglichkeiten für Erfahrungen von Kontrolle und Beherrschung von Handlungsmacht und Ermächtigung.


3. Embodiment - Verkörperungstheorien des Kunstwerkes

Nach Merleau-Pontys Ansicht ist die verkörperte Dimension von Erfahrungen, wie in der Schaffung von Kunstwerken, zentral und grundlegend für alle Erfahrungen des Selbst, der Welt und anderer. Er beschreibt, wie das Schaffen von Kunst als visuelle Demonstration dieses Prozesses betrachtet werden kann, eine Art „System der Äquivalenz“, das sich in der dynamischen sensorischen und motorischen Interaktion zwischen dem Künstler und den Kunstmaterialien entfaltet. (4)

Handwerklicher Trend: Warum Töpfern auf einmal das neue Trend-Hobby ist -  WELT

Merleau-Pontys Verkörperungstheorien des Kunstwerkes, bieten einen Rahmen für die Betrachtung individueller künstlerischer Stile als durch den Körper entstehend und von der Vergangenheit des Einzelnen geprägt und geformt. Kunstschaffen/Kreativität ist eine weitgehend vorreflexive Tätigkeit. Als vorreflexive Tätigkeit ist Kunstschaffen durch eine verschmelzende Beziehung zwischen dem Schöpfer, den Werkzeugen und dem Kunstwerk selbst gekennzeichnet, die zur fortlaufenden Gestaltung des Kunstwerks beitragen.

Diese Beobachtungen unterstützen auch die Theorie der Selbststörung als Wurzel der Manifestationen von Schizophrenie aufbaut und postuliert, dass vertiefte Aktivität dazu beitragen kann, das Gefühl von Besitz zu erneuern. Eine Erfahrung oder ein Gefühl von Eigenständigkeit aus erster Hand kann dabei helfen , Tendenzen zur „Selbstentfremdung“ entgegenzuwirken und „das grundlegendere Gefühl von sich selbst als subjektive Perspektive auf die Welt“ zu erneuern.

"Immer mehr erweist sich verkörperte Aktivität als wesentliche therapeutische Unterstützung für Menschen mit diagnostizierter Schizophrenie." (4)

Das Schaffen von Kunst scheint eine grundsätzliche, vorreflexive Art des In-der-Welt-Seins zu unterstützen: eine Art, die ein offenes, neugieriges und vertrauensvolles Interesse an der eigenen Lebenswelt ermöglicht. Dass künstlerisches Schaffen hilft dabei, das Gefühl des Zuhauseseins in der Welt auf körperlicher Ebene wiederherzustellen, was sich in Berichten über ein Gefühl der Entspannung und eine sensorische und motorische Auseinandersetzung mit den künstlerischen Materialien zeigt. Darüber hinaus kann das Schaffen von Kunst, wie alle anderen Wahrnehmungsvorhaben auch, zu neuen Erkenntnissen und sogar zu Veränderungen der Lebenswelt des Künstlers führen. (4)

Während die Forschung nahelegt, dass psychische Belastungen mit einer beeinträchtigten präreflexiven Auseinandersetzung zusammenhängen, scheint künstlerisches Schaffen dabei zu helfen, eine körperliche Wiedereinbindung wiederherzustellen und zu unterstützen, oder, wie Merleau-Ponty es beschrieben hat, durch das Echo des Kunstwerks, das mit den Körpern der Künstler in Resonanz tritt.

Während die gelebte Erfahrung der Schizophrenie oft mit einem Gefühl der Trennung von körperlichen Erfahrungen verbunden ist, scheint die Erfahrung des künstlerischen Schaffens etwas ganz anderes zu ermöglichen.

Die Forschung unterstützt die Feststellung, dass künstlerisches Schaffen gestörte Wahrnehmungsfähigkeiten, die den Manifestationen der Schizophreniesymptomatik zugrunde liegen, durchkreuzt und erneuert. Es wird vermutet, dass die Möglichkeiten, sich während der künstlerischen Tätigkeit in der Welt mehr zu Hause zu fühlen, eine wichtige Unterstützung für Menschen in psychischen Notlagen darstellen, die nach einer erneuerten Sichtweise auf sich selbst und ihre Welt suchen. (4)


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Studien und Quellen

(1) Art Therapy: A Complementary Treatment for Mental Disorders. Jingxuan Hu, Jinhuan Zhang, Liyu Hu, Haibo Yu, and Jinping Xu, 2021

(2) Effects of Visual Art Therapy on Positive Symptoms, Negative Symptoms, and Emotions in Individuals with Schizophrenia: A Systematic Review and Meta-Analysis. Shih-Cing Du, Chih-Yen Li, Ya-Yun Lo,2 Yu-Hsuan Hu, Chi-Wei Hsu, Chung-Yin Cheng, Tzu-Ting Chen, Pei-Hsuan Hung, Pao-Yen Lin, and Chyi-Rong Chen, 2024

(3) Therapist and client experiences of art therapy in relation to psychosis: a thematic analysis. Helen Barrett, Sue Holttum &Tim Wright, 2022

(4) How art-as-therapy supports participants with a diagnosis of schizophrenia: A phenomenological lifeworld investigation. Julia Mitchell,Trudy Meehan, 2022

Bilder

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Kommentare 2

Nova
31. Januar 2026 um 15:31
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Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Traumata und Schizophrenie. Es gibt genügend traumatisierte Menschen, die keine Schizophrenie entwickeln und genügend schizophrene Menschen, bei denen keine sonderlichen Traumata vorliegen

Von daher wage ich zu bezweifeln, dass eine Heilung für jeden Menschen mit Schizophreniediagnose möglich ist.

Mariaanna
31. Januar 2026 um 16:46
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Ja, ich denke auch, das traumabdingter Stress ihren Teil zum Ausbruch einer Psychose beitragen kann, würde den direkten Zusammenhang Trauma-Psychose ansonsten aber nicht verstehen.

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