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SERIE | DER DARM - DAS ZWEITE GEHIRN: 4. Psychobiotika bei Angstzuständen

  • Phoenix
  • 5. Februar 2026 um 02:00
  • 874 Mal gelesen

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SERIE | DER DARM - DAS ZWEITE GEHIRN:

4. Psychobiotika bei Angstzuständen


Besserung in 4 - 8 WochenG(+)(-)(k)(D)(Ä)(ST)(SCH)
Psychobiotika10%10%✓10%35%25%15%25%
Effektstärkemittel✓kleinmittelmittel-großklein-mittel

(G) = Gesamtsymptomem,, (+) = positive, (-) =negative,, (k) = kognitive Symptome, (D)=Depressionen, (Ä)=Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf



1. Psychosen und Schizophrenie
2. Kognitive Störungen
3. Depressionen
4. Ängste
5. Stress
6. Schlafstörungen


Zitat

„Alle Krankheiten beginnen im Darm“ Hippokrates (griechischer Arzt der Antike)


Kurzfassung

| Die steigende Zahl von Menschen, die an Angststörungen leiden, beträgt 15–30% der Bevölkerung in Industrieländern und 260 Millionen weltweit. Das Zusammenspiel von Stress, genetischer Verletzlichkeit sowie Widrigkeiten und Traumata in der Kindheit sind Risikofaktoren und fördern Angstzustände. Angst ist nicht nur eine der Hauptursachen für Behinderungen und löst körperliche, geistige und soziale Probleme aus, sondern erhöht auch das Risiko für einen Suizid.

Der Darm mit seinem Einfluss auf das Gehirn und damit auf die Psyche wird in den letzten Jahren zunehmend in Studien untersucht. Eines steht fest, psychisch erkrankte Menschen haben eine veränderte Darmflora, und diese beeinflusst die Symptome wie Psychosen, Depressionen und Angstzustände. Ihre Stimmung und ihr Wohlbefinden verbesserten sich messbar nach Gabe von Psychobiotika.

Psychobiotika sind Darmbakterien, die die Psyche, das menschliche Verhalten und Prozesse des zentralen Nervensystems über die Darm-Hirn-Achse beeinflussen. Sie können die schwere von Symptomen, wie Angstzustände, lindern und die Lebensqualität verbessern. Das Darmmikrobiom hat zudem das Potenzial, die durch Psychopharmaka verursachten Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen abzuschwächen. Siehe Artikel "Psychobiotika senken psychotische Symptome und lindern Nebenwirkungen von Antipsychotika"

Die Aufnahme von probiotika- und präbiotikareichen Nahrungsmitteln kann als täglicher Bestandteil eines gesunden Ernährungsplans die ideale Empfehlung sein, um den Magen-Darm-Trakt mit einer Fülle nützlicher Bakterien zu versorgen. Bei Psychobiotika ist die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen gering und ihre langfristige Anwendung ist unbedenklich. (4)

Die aktuelle Rezension "Erforschung der Darm-Hirn-Achse: Mögliche therapeutische Auswirkungen von Psychobiotika auf die psychische Gesundheit" von 2024 kommt zu dem Ergebnis:

"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass probiotische Interventionen durch ihre Auswirkungen auf die Darmmikrobiota, Entzündungen und die Darm-Hirn-Achse vielversprechende Ergebnisse bei der Linderung von Angstsymptomen gezeigt haben." (2)

Die Übersichtsarbeit "Psychobiotika: Sind sie die zukünftige Intervention zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen? Eine Literaturübersicht" von 2023 folgert:

"Probiotika könnten einen nicht-medikamentösen Ansatz in der Behandlung von Stimmungsstörungen bieten, der die Therapieoptionen sowohl für psychiatrische als auch für nicht-psychiatrische Patienten erweitern könnte, während sie gleichzeitig sicher und gut verträglich sind. Da es sich bei Probiotika um Nahrungsergänzungsmittel handelt, könnten sie außerdem dazu beitragen, das soziale Stigma zu lindern, dem Menschen ausgesetzt sind, die Psychopharmaka einnehmen." (4)

Metaanalysen zu Psychobiotika (Probiotika/Präbiotika) bei Angststörungen zeigen Ergebnisse mit im Allgemeinen kleinen bis mittleren Effektstärken. Bei Personen mit klinisch diagnostizierten psychischen Störungen ist der Effekt oft stärker als bei gesunden Teilnehmenden mit milden Stresssymptomen. Einzelne Studien berichten von Verbesserungen durch Psychobitika bei Ängsten um 20-30% in 3-8 Wochen gegenüber der Kontrollgruppe. (5) (6) |


Psychosen, Schizophrenie und Angstzustände


Bis zu 65 % der Menschen mit Schizophrenie haben irgendeine Form von Angstzuständen. Die Arten von Angststörungen sind generalisierte Angststörung, Panikstörung, Phobien, soziale Angststörung, Zwangsstörung und posttraumatische Belastungsstörung.

Warum Angst gerade heute so viele Menschen krank macht - [GEO]

Halluzinationen und andere Schizophrenie-Symptome können ängstlich machen, weil die Welt seltsam und verwirrend wahrgenommen wird. Eine der häufigsten Angststörungen bei Menschen mit Schizophrenie ist die soziale Angststörung. Es ist eine Angst vor sozialen Situationen, die zu Angst und Vermeidung führt.

Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung handelt es sich um schwere Ängste und Flashbacks, die aus dem Erleben eines traumatischen und beängstigenden Ereignisses wie einer Vergewaltigung oder eines Übergriffs resultieren.

Bei einer generalisierten Angststörung handelt es sich um ständige Sorgen und Ängste, die schwer zu kontrollieren sind.

Eine Panikstörung verursacht Anfälle intensiver Angst, sogenannte Panikattacken. Angstzustände und Schizophrenie können zu anderen Problemen führen, einschließlich Depressionen und Selbstmord.

Die Behandlung mit Psychopharmaka

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Bei der Standartbehandlung, der pharmakologischen Therapie bei Angststörungen mit Benzodiazepinen gibt es meist unerwünschte Ereignisse wie z. B. Amnesie oder Gedächtnisverlust, Schlafstörungen, pharmakologische Abhängigkeit, Missbrauchsanfälligkeit und sexuelle Dysfunktion.

"Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen synthetischer Antidepressiva und Anxiolytika zählen Kopfschmerzen, sexuelle Funktionsstörungen, Sucht, Krampfanfälle und Selbstmord." (1)


1. Die Darm-Hirn-Achse bei Angstzuständen

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Angstzustände sind komplex und multifaktoriell. Ernährung, Stress, Medikamente, Genetik und die Darmflora spielen eine Rolle für das Auftreten oder Ausbleiben von Symptomen.

Das Darmmikrobiom hat eine zentrale Funktion bei der wechselseitigen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn. Zusammen bilden sie die Mikrobiota-Darm-Hirn-Achse. Zunehmende Hinweise legen nahe, dass das Darmmikrobiom und die Darm-Hirn-Achse eine entscheidende Rolle bei psychiatrischen Störungen spielen.

Das zentrale Nervensystem und die menschliche Darmflora sind über nervliche, hormonelle und immunologische Kommunikationskanäle eng miteinander verbunden. So sind Neurotransmitter wie GABA und Serotonin, Hormone wie Cortisol und Immunmodulatoren Vermittler der Darm-Hirn-Kommunikation, die vom bakteriellen Stoffwechsel beeinflusst werden.

Veränderungen in der Darmmikrobiota können diese Wege verändern und neuropsychiatrische Störungen, wie Ängste und deren Manifestationen entwickeln oder verschlimmern.

Veränderte Darmflora bei Angst

Weiterhin ist es bei der Betrachtung des menschlichen Mikrobioms wichtig zu wissen, dass es sowohl nützliche als auch potenziell schädliche Bakterien gibt. Es wurde festgestellt, dass die Vielfalt der Mikrobiota bei Menschen mit Angstzuständen verändert ist.

Im Gegensatz zur Mikrobiota gesunder Menschen entdeckten die Forscher eine Fülle von Bacteroides und E. coli , die mit angstähnlichen Krankheiten in Verbindung stehen könnten und ein Überwuchern von Bakterien wie Fusobacterium und Ruminococcus gnavus. (2 )


2. Wirkungsweise von Psychobiotika

Es wurden zahlreiche Studien an Zellmodellen, Tieren und in jüngster Zeit auch an Menschen durchgeführt, um den potenziellen Nutzen von Psychobiotika in Bezug auf Angstzustände zu untersuchen. Die potenziellen Mechanismen ihrer therapeutischen Wirkungen, wie eine erhöhte Produktion von GABA, Serotonin oder anderen Neurotransmittern und verringerte Entzündungsmarker, waren Gegenstand der Forschung.

Neurotransmitter

3666-image-jpeg

Es wird berichtet, dass bestimmte Bakterien die Produktion von Neurotransmittern beeinflussen, darunter die Produktion von GABA, Acetylcholin, Noradrenalin, Dopamin, Serotonin und von Tryptophan, dem Vorläufer von Serotonin.

GABA ist ein beruhigender Neurotransmitter, der bei der Regulierung von Schlaf, Gedächtnis, Bewegungsaktivität und Muskelentspannung hilft und entzündungshemmend wirkt. Eine GABA-Dysfunktion wird mit Angstzuständen, in Verbindung gebracht. Wie andere Neurotransmitter kann auch die Darmflora GABA produzieren. (4)

Während Milchsäurebakterien als die wichtigsten mikrobiellen Produzenten von GABA gelten , ist bekannt, dass sowohl Lactobacillus als auch Bifidobacterium die Produktion von GABA erhöhen.

Serotonin ist ein hemmender Neurotransmitter, der hilft, Schlaf, Appetit, Gedächtnis und Lernen, Stimmung oder Gefühlszustand, Verhalten, zu regulieren, während es gleichzeitig entzündungshemmend wirkt, weshalb es für das Immunsystem wichtig ist. Serotonin wird (90-95 %) im Magen-Darm-Trakt synthetisiert.

Entzündungen (Neuroinflammation)

In einer Studie führte der Konsum von Probiotika zu höheren Konzentrationen von Lactobacillus- und Bifidobacterium- Stämmen, die bekanntermaßen im entzündlichen Zustand einer Dysbiose (Ungleichgewicht von „guten“ und „schlechten“ Bakterien und anderen Mikroben) reduziert sind. Da Neuroinflammation ein wichtiger Faktor in der Krankheitsentwicklung von Angst und Depression ist, könnte die Wirkung der Probiotikabehandlung auch auf eine Verringerung von entzündungsfördernder Zytokinen zurückgeführt werden.


3. Studien

A psychobiotic approach to the treatment of depression: A systematic review  and meta-analysis - ScienceDirect

Eine aktuelle Metaanalyse von 2024 überprüfte 30 placebokontrollierte Studien, die die Wirkung von Psychobiotika auf Angst und Depressionen untersuchten. Es wurde 11 Studien zu Ängsten durchgeführt, wobei 6 Studien die Verbesserung von Angst zeigten und 5 Studien die von Angst und Depressionen. (3)

Fast zwei Drittel der eingeschlossenen Studien unterstützen den Nutzen einer probiotischen Ergänzung bei Depressionen und/oder Angstzuständen.

Schlussfolgerung der Autoren: "Zusammenfassend lässt sich sagen, ... dass personalisierte Psychobiotika als Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel eine therapeutische Rolle bei der Behandlung von Depressionen und Angstzuständen spielen können." (3)


Angstzustände

1. Mit einem besseren Verständnis des Zusammenhangs zwischen Körperzusammensetzung, Fettleibigkeitsstatus und Angstzuständen wurde eine Mischung aus 8 probiotischen Stämmen einer Gruppe von Personen im Rahmen einer Interventionsstudie verabreicht für 2 Wochen. Neben einer signifikanten Gewichtsreduktion und einer Verringerung der Körperzusammensetzung verzeichneten die beiden mit der probiotischen Mischung behandelten Gruppen auch eine signifikante Verringerung der Angstzustände um 30%. (6)

Verwendete probiotischen Stämmen

S. thermophilus , L. bulgaricus, L. lactis; L. acidophilus; S. thermophiles; L. plantarum; B. lactis; L. reuteri

2. Darüber hinaus deutete die Studie von Yang et al. darauf hin, dass eine Probiotikatherapie zu einer Verringerung des psychischen Stresses vor der Operation führte und so Angstzuständen und Herzfrequenzanstiegen der Patienten vorbeugte. (3)


Depressionen und Angstzustände

1. Ziel einer aktuellen placebokontrollierten Studie von 2023 war die Untersuchung der Akzeptanz, Verträglichkeit und Effektgröße für Probiotika als Zusatzbehandlung für Patienten mit einer schweren depressiven Störung. 50 Teilnehmer erhielten täglich mehrere Probiotikastämme (8 Milliarden AE pro Tag) oder ein Placebo über 8 Wochen. (5)

Verwendete Probiotikastämme

Das Probiotikum enthielt 14 Stämme von Bacillus subtilis , Bifidobacterium bifidum , Bifidobacterium breve , Bifidobacterium infantis , Bifidobacterium longum , Lactobacillus acidophilus , Lactobacillus delbrueckii subsp bulgaricus , Lactobacillus casei , Lactobacillus plantarum , Lactobacillus rhamnosus , Lactobacillus helveticus , Lactobacillus salivarius , Lactococcus lactis und Streptococcus thermophilus (Bio-Kult Advanced; ADM Protexin) und wurde aufgrund früherer Hinweise auf die antidepressive Wirkung dieser Arten ausgewählt.

Ergebnisse: Die Probiotikagruppe hatte größere Verbesserungen der depressiven Symptome (HAMD-17) und der Angstsymptome (HAMA) um 20% im Vergleich zur Placebogruppe.



Schlussfolgerungen und Relevanz: "Die Akzeptanz, Verträglichkeit und geschätzten Effektstärken auf wichtige klinische Ergebnisse sind vielversprechend und ermutigen zu weiteren Untersuchungen von Probiotika als Zusatzbehandlung für Menschen mit schwerer depressiven Störung. " (5)

2. Die Kombination aus L. reuteri und B. adolescentis wurde in einer 8-wöchigen placebokontrollierten Studie mit 156 Teilnehmern verwendet, die Symptome von Depression, Angst und Schlaflosigkeit aufwiesen. Eine signifikante Verbesserung der Depression und Angst wurde nach 4 Wochen und 8 Wochen beobachtet. Der Schlaf verbesserte sich nach 8 Wochen signifikant. (3)

3. In einer placebokontrollierten Doppelblindstudie wurde die Verwendung eines Kombinationspräparats aus Probiotika ( L. helveticus, B. longum, L. rhamnosus ), Präbiotika (Ballaststoffe einschließlich Galactooligosaccharide, Galactomannan, teilweise hydrolysiertes Guarkernmehl) und Phytobiotika (mit L. Theanin, Ingwerwurzelextrakt und verschiedenen Polyphenolen) untersucht. Die Studie berichtete über folgende Ergebnisse: 55 % weniger Depressionen, 45 % weniger Anspannung, 64 % weniger Müdigkeit, 43 % weniger Verwirrung und 54 % weniger Wut, mit einer 44 %igen Verbesserung der Vitalität und 25 %iger Verbesserung der Gesamtstimmung im Vergleich zu Placebo in 30 Tagen. (4)


4. Anwendung

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Die am häufigsten verwendeten Stämme in Studien waren: Bifidobacterium longum (zwölf Studien), Bifidobacterium lactis (elf Studien), Lactobacillus acidophilus (zehn Studien), Lactobacillus casei (acht Studien) und Lactobacillus helveticus (sieben Studien).

Die Kombination aus Lactobacillus helveticus und Bifidobacterium longum hat in vier randomisierten kontrollierten Studien Angst und Depression verringert.

Die häufigste Behandlungsdauer betrug etwa 8 Wochen, was in elf Studien der Fall war. Häufige Behandlungsdauern waren auch 4 Wochen (sieben Studien) und 2 Wochen (fünf Studien).

Die wichtigsten Psychobiotika bei Angstzuständen
1. Bifidobacterium longum
2. Bifidobacterium lactis
3. Lactobacillus acidophilus
4. Lactobacillus casei
5. Lactobacillus helveticus
6. Lactobacillus plantarum
7. Lactobacillus rhamnosus
8. Lactobacillus reuteri


5. Ernährung als Basis für eine gesunde Darmflora: Probiotika und Präbiotika

Um eine gesündere Darmflora zu fördern, wird der Verzehr einer vielfältigen Auswahl an Lebensmitteln empfohlen. Eine pflanzliche Ernährung, die eine Vielzahl von Früchten, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen umfasst, ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen, die den mikrobiellen Reichtum des Darms erhöhen.

Probiotika, lebenden positive (Darm-)Bakterien sind in Speisen wie Kombucha, Jogurt, Kefir, Cheddar, Parmesan, Gruyère, saure Gurken, Sauerkraut oder Produkte auf Sojabasis wie etwa Kimchi oder Miso fördern die Vielfalt im Darm.

Ballaststoffreiche Lebensmittel enthalten oft so genannte Präbiotika: Stoffe, die der Mensch nicht verwerten kann, die aber zum Beispiel Lactobacillus- und Bifidobacterium-Bakterien als Nahrung dienen. Sie stecken unter anderem in Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Getreide, Artischocken und Bananen.

Wichtig ist auch die Reduzierung der Aufnahme verarbeiteter Lebensmittel. Stark verarbeiteten Lebensmitteln mangelt es aufgrund ihres typischerweise schlechten Nährwertprofils häufig an Ballaststoffen und Nährstoffen, die für eine gesunde Darmmikrobiota erforderlich sind. Sie können auch zu Entzündungen führen und Veränderungen im Darmmikrobiom hervorrufen.


6. Einkauf

Probiotika Darmsanierung

Das Angebot für Probiotika oder Psychobiotika ist im Handel ist groß und dies zu günstigen Preisen. Ein Einkaufsbeispiel, welches 7 von 8 genannten Darmbakterien-Stämme enthält ist z.B. hier zu finden.

PROBIOTIKA UND PRÄBIOTIKA - 240 KAPSELN | 17, 50€

Der Preis für die Tagesdosis, also 2 Kapseln, beträgt 15 ct.


Inhalt

Bifidobacterium Lactis ; Lactobacillus Paracasei ; Lactobacillus Plantarum ; Lactobacillus Breve ; Lactobacillus Ì Adolescentis ; Lactobacillus Faeciumn ; Lactobacillus Fermentum; Lactobacillus Rhamnosus, Lactobacillus Acidophilus,  Lactobacillus Casei ; Lactobacillus Delbrueckii Bulgarius, Lactobacillus Gasseri ; Lactobacillus Infantis ; Lactobacillus Longum ; Lactobacillus Reuteri ; Lactobacillus Crispatus ; Lactobacillus Shermanii; Lactobacillus Thermophilus ,

Fructooligosaccharide; Inulin; junger Bambus, Kamille; Enzimix™


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Studien und Quellen

(1) Medicinal Plants Used for Anxiety, Depression, or Stress Treatment: An Update. Maša Kenda, Nina Kocevar Glavac, Milan Nagy, and Marija Sollner Dolenc , 2022

(2) Exploring the gut-brain Axis: Potential therapeutic impact of Psychobiotics on mental health. Ana- Maria Cocean, Dan Cristian Vodnar, 2024

(3) Probiotics’ Effects in the Treatment of Anxiety and Depression: A Comprehensive Review of 2014–2023 Clinical Trials. Ermis Merkouris, Theodora Mavroudi, Daniil Miliotas, Dimitrios Tsiptsios, Aspasia Serdari, Foteini Christidi, Triantafyllos K. Doskas, Christoph Mueller, and Konstantinos Tsamakis, 2024

(4) Psychobiotics: Are they the future intervention for managing depression and anxiety? A literature review. Kim Ross, 2023

(5) Acceptability, Tolerability, and Estimates of Putative Treatment Effects of Probiotics as Adjunctive Treatment in Patients With Depression: A Randomized Clinical Trial. Viktoriya L Nikolova , Anthony J Cleare, Allan H Young, James M Stone, 2023

(6) Evidences of a New Psychobiotic Formulation on Body Composition and Anxiety. Carmela Colica 1, Ennio Avolio 2, Patrizio Bollero 3, Renata Costa de Miranda 4,5, Simona Ferraro 6, Paola Sinibaldi Salimei 7, Antonino De Lorenzo 7, Laura Di Renzo, 2017

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