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ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Schizophrenie:
18. Positive Affirmationen
(G) = Gesamtsymptome, (+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf, LQ = Lebensqualität
I. Die Körper-Ebene
Unser physischer Körper ist die materielle Ebene des Menschen. Er besitzt eine anatomische Gestalt, die aus Zellen zusammengesetzt ist und durch eine Vielzahl von biochemischen Stoffwechselprozessen gesteuert wird. Körper und Geist sind mit einander verbunden.
Therapien und Heilmethoden:
1. Arbeit und Beschäftigung
2. Sport
3. Ernährung und Nahrungsergänzung
4. Naturheilkunde
5. Orthomolekulare Medizin
6. Konventionelle Medizin
A. Antipsychotika
B. Antidepressiva
II. Die Energie-Ebene
Auf der 2. Ebene befindet sich der Energiekörper. Er wird vor allem durch unsere Nerven und Energieleitbahnen, den Meridianen gebildet. Die Meridiane sind Energieverbindungen zu unseren Organen, Körperfunktionen und zur Psyche. Auch unser Antrieb und unsere Energie wird dieser Ebene zugeordnet. Die Therapien der Energie-Ebene haben direkten Einfluss auf die Symptome von Psychosen, Schizophrenie und Depression.
Therapien und Heilmethoden:
7. Berührung und Massage
8. Atemtherapie
9. Yoga
10. Akupunktur
11. Qi Gong
12. Tai Chi
13. Naturerleben
III. Die Mental-Ebene
Der Mentalkörper ist eine Struktur, in die alle Lernerfahrungen im Leben eingehen. Zu diesem Feld gehören Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Glaubenssätze. Hier handelt es sich um eine bewusste und unbewusste Ebene, in der u.a. auch das Gedächtnis gespeichert ist.
Therapien und Heilmethoden:
14. Psychosoziale Interventionen
15. Psychotherapien
16. Positive Psychologie
17. Positives Denken
18. Positive Affirmationen
19. Homöopathie
IV. Die intuitive Ebene
Die intuitive Ebene ist der Bereich des Träumens, der Intuition, der Kunst und Kreativität. Es sind Erfahrungen, die mit veränderten Bewusstseinszuständen jenseits des gewöhnlichen „normalen“ Wachbewusstseins einhergehen, insbesondere Zustände wie Trance, Ekstase, spirituelle Erlebnisse und Grenzerfahrungen. Auf dieser Ebene wirkt der Einfluss von Lernerfahrungen aus dem Familiensystem und von traumatischen Ereignissen.
Therapien und Heilmethoden:
20. Maltherapie
21. Musiktherapie
22. Tanztherapie
23. Theatertherapie
24. Systemische Therapie
V. Die Geist-Ebene
Die 5. Ebene beschreibt den geistigen Aspekt eines Menschen. Es ist das Feld von innewohnender Weisheit und Zufriedenheit, des natürlichen Mitgefühls und Liebe zu uns und anderen. Da dieses Feld alles durchdringt, ist es die Ebene, die letztendlich zur Heilung führen kann, vorausgesetzt, wir kümmern uns um die Harmonisierung der anderen Ebenen. Um Erfahrungen auf der fünften Ebene machen zu können, braucht es Zeit und Raum – für das Alleinsein und die Meditation.
Therapien und Heilmethoden:
III. Die Mental-Ebene
Der Mentalkörper ist eine Struktur, in die alle Lernerfahrungen im Leben eingehen. Zu diesem Feld gehören Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Glaubenssätze. Hier handelt es sich um eine bewusste und unbewusste Ebene, in der u.a. auch das Gedächtnis gespeichert ist.

14. Psychosoziale Interventionen
15. Psychotherapien
16. Positive Psychologie
17. Positives Denken
18. Positive Affirmationen
19. Homöopathie
Zitat„Ein Gedanke kann einen Augenblick verändern, ein Augenblick kann einen Tag verändern, ein Tag kann ein Leben verändern, und ein Leben kann die Welt verändern - beherrsche deinen Geist oder er wird dich beherrschen“ Buddha
| Kurzfassung |
| Menschen mit Schizophrenie erleben oft negative Gedanken und häufiges Grübeln als eine zentrales und charakteristisches Merkmal ihrer Erkrankung. Negative Gedanken beinhalten eine verzerrte, pessimistische Sicht auf sich selbst, die Welt und die Zukunft, die tief verwurzelt und schwer zu ändern sein kann.
Ein hohes Maß an negativen Gedanken bewirken eine geringere soziale Funktionsfähigkeit, d.h. Betroffene sind weniger in der Lage für sich selbst zu sorgen, Freundschaften aufrechtzuerhalten oder zu arbeiten. Negative Überzeugungen entstehen oft aus sozialer Isolation und einem Gefühl der Hoffnungslosigkeit und tragen gleichzeitig dazu bei. Negative Erwartungen an die eigene Leistungsfähigkeit, z. B. „Ich schaffe das sowieso nicht“ sind eng mit Depressionen verbunden, die die Lebensqualität und Motivation untergraben kann.
Affirmationen sind positive, beruhigende Aussagen, die dabei helfen, (psychotische) Symptome zu bewältigen, neu zu bewerten und damit umzugehen. Sie fördern ein positives Selbstbild, verringern die Isolation und unterstützen die Genesung. Ziel ist es Gedanken wahrzunehmen, ohne davon überwältigt zu werden um negative Selbstgespräche zu reduzieren. Schrittweise kann so ein positiveres Selbstbild und ein stärkeres, stabileres Selbstgefühl aufgebaut werden sowie Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gestärkt werden.
Affirmationen oder Selbstbestätigung hilft, ein positives Selbstbild zu bewahren, was entscheidend ist, wenn Betroffenen mit (Selbst-) Stigmatisierung konfrontiert werden, die mit der Erkrankung einhergeht. Positive Affirmationen können langsam, sowohl die Gedanken als auch die Realität zum Besseren wandeln. Denn die Richtung der Gedanken, ob in eine positive oder negative, ist lenkbar, und als Resultat ergibt sich eine entsprechende Wirkung auf die Psyche und die Reaktionen der Umwelt.
Es ist wichtig, sicherzustellen, dass diese Aussagen auf der Realität und auf persönlichen Werten basieren und nicht zu optimistisch sind. So wird toxische Positivität und das Einflößen von Gedanken vermieden, die nicht unbedingt wahr oder nützlich sind.
Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen belegen, dass Selbstaffirmationen in bedrohlichen Situationen von Nutzen sind. Sie können Stress reduzieren, das Wohlbefinden steigern, die Leistung verbessern und Menschen offener für Verhaltensänderungen machen. In Studien konnte gezeigt werden, das Affirmationen signifikant Depressionen um 30%, Ängste und Stress um 20% sowie die Schlafqualität um 30%verbessern konnten. (9) (8) (7)
Affirmationen bei Psychosen
Affirmationen bei Psychosen konzentrieren sich auf Erdung, Sicherheit und die Wiedererlangung eines Realitätsgefühls und helfen, belastende Gedanken oder Stimmen zu bewältigen. Wirksame Affirmationen umfassen:„Ich bin in Sicherheit“, „Das ist ein vorübergehendes Symptom“ und „Ich habe die Kontrolle über meinen Geist“. Diese Sätze helfen dabei, ein positives Selbstbild aufzubauen, Ängste abzubauen und die Genesung zu fördern.
Psychose-Affirmationen sind Wirksame Werkzeuge, um das Selbstvertrauen wiederherzustellen und den Genesungsprozess zu bewältigen. Sie konzentrieren sich darauf, die eigene Identität von den Symptomen zu trennen und die Sicherheit im gegenwärtigen Moment zu stärken.
Kleine, positive tägliche Affirmationen helfen dabei, das Selbstwertgefühl wiederherzustellen und die Genesung zu fördern, wodurch dem Gefühl, „kaputt“ oder „verrückt“ zu sein, entgegengewirkt wird. Wiederholte Affirmationen können Menschen helfen, mit der Angst und Verwirrung umzugehen, die oft mit akustischen Halluzinationen oder manchmal auch mit paranoiden Gedanken einhergehen. Regelmäßiges Üben kann die Gehirnaktivität im Selbstbezug steigern und so dazu beitragen, dass Menschen stressige Informationen als weniger bedrohlich wahrnehmen. Übungen zur Selbstbestätigung im Kontext von Psychosen zeigen im Allgemeinen kleine bis mittlere, aber signifikante Effektstärken.
Negative Symptome
Studien haben gezeigt, dass Selbstbestätigungen die Selbstwahrnehmung und das allgemeine und soziale Wohlbefinden signifikant verbessern und psychologische Barrieren reduzieren können, was indirekt die Genesung von negativen Symptomen unterstützen kann. Techniken zur Verbesserung der Selbstintegrität, wie Affirmationen können helfen, negative überzeugungen zur eignen Leistungsfähigkeit zu bekämpfen, die zur Antriebslosigkeit führen. Basierend auf Metaanalysen zeigen Übungen zur Selbstbestätigung bei Schizophrenie kleine bis mittlere, aber signifikante Effektstärken bei der Reduzierung negativer Symptome wie Antriebslosigkeit (Avolition), Freudlosigkeit (Anhedonie) und soziale Ausgrenzung (Asozialität).
Reduzierung der (Selbst-) Stigmatisierung
Selbstbestätigung durch Affirmationen trägt zur Aufrechterhaltung der Selbstintegrität bei, indem sie Grübeleien und negative Selbstgespräche reduziert und es dem Einzelnen ermöglicht, ein positives Selbstbild zu entwickeln. Selbstintegrität bezeichnet die Treue zu sich selbst, bei der eigene Werte, Handlungen und Worte übereinstimmen. Sie ist das Streben, sich als Ganzheit, moralisch gut und fähig zu erleben.
Diese Techniken, die sich auf persönliche Werte und Stärken konzentrieren, dienen dazu, Selbststigmatisierung zu reduzieren und das Wohlbefinden zu verbessern. Sie sollen das Selbstwertgefühl stärken, negative Selbstgespräche verringern und der durch eine Psychosediagnose bedingten Identitätsbedrohung entgegenwirken. Übungen zur Reduzierung von Selbst-Stigma bei Psychosen, die oft Affirmationen enthalten, zeigen moderate bis starke Effekte.
Affirmationen bei Psychosen und Schizophrenie
Erdung & Sicherheitsbestätigungen
Diese Affirmationen konzentrieren sich auf Erdung, Sicherheit und Selbstwertgefühl, um dabei zu helfen, aufdringliche Gedanken oder Symptome zu bewältigen. Diese Affirmationen helfen, mit der Realität und der unmittelbaren Umgebung in Verbindung zu bleiben. Zur zusätzlichen Unterstützung können diese Affirmationen mit Erdungstechniken kombiniert werden. Beliebte Übungen umfassen Barfußlaufen, tiefe Atmung, bewusste körperliche Wahrnehmung (z.B. Füße spüren) und 5-Sinne-Techniken.
- „Ich bin geerdet, präsent und ruhig.“
- „Ich fühle mich in diesem Moment sicher und geborgen.“
- „Ich fühle mich sicher in meinem Körper und meiner Umgebung.“
- „Ich konzentriere mich auf meine Atmung und darauf, mich zu zentrieren . “
- „Ich habe die Kontrolle über meinen Atem und meinen Körper.“
- „Ich habe die Kontrolle über meine Gedanken und Gefühle.“
- „Ich kann schwierige Gedanken wahrnehmen, ohne darauf reagieren zu müssen.“
- „Diese Gedanken/Stimmen sind vorübergehend und definieren nicht meine Realität.“
- „Ich habe die Kontrolle und ich entscheide mich dafür, im Hier und Jetzt zu sein.“
- „Ich konzentriere mich auf das, was ich jetzt sehen, hören und berühren kann.“
- „Wahn und Halluzinationen sind Symptome, nicht die Realität, und werden vorübergehen.“
„Diese Gefühle ist nur vorübergehend und ich habe sie schon einmal überstanden.“
Identitäts- und Genesungsbestätigungen
Nutzen Sie diese, um Ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen und Ihre Fortschritte nach einer schwierigen Phase zu erkennen.
- „Ich bin mehr als meine Diagnose.“
- „Meine Diagnose definiert nicht, wer ich bin.“
- „Ich bin widerstandsfähig und heile jeden Tag.“
- „Ich vertraue mir selbst und meiner Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern.“
- „Ich akzeptiere meine Geschichte und lerne, mich selbst zu lieben.“
- „Ich bin gut genug, genau so wie ich bin, unabhängig von meinem Genesungsstadium.“
- „Ich bin stolz auf die Stärke, die ich bewiesen habe, um hierher zu gelangen.“
- „Ich verdiene Liebe, Fürsorge und Mitgefühl, selbst an meinen schlechtesten Tagen.“
Praktische Unterstützung und Akzeptanz
Affirmationen, die den Tagesplan und die tägliche Funktionsfähigkeit unterstützen.
- „Um Hilfe zu bitten, ist ein Zeichen meiner Stärke.“
- „Ich habe das Recht, von denen, die mich unterstützen, das zu wünschen, was ich brauche.“
- „Ich darf die Dinge Schritt für Schritt angehen.“
- „Ich finde wertvolle Wege, einen Beitrag für die Welt um mich herum zu leisten.“
Affirmationen für Selbstmitgefühl und Genesung
- „Ich verdiene Liebe und Respekt.“
- „Ich bin ein guter Mensch, ich verdiene Liebe und Respekt.“
- „Ich bin mehr als meine psychische Gesundheit.“
- „Ich bin widerstandsfähig und fähig zur Heilung.“
- „Ich bin nicht zerbrochen; ich heile.“
- „Ich habe die Kraft, diesen Moment zu meistern.“
- Ich setze mich für mein eigenes Wachstum und meine Heilung ein.“
- „Jeder noch so kleine Sieg, wie zum Beispiel das Aufstehen, ist ein Beweis für meine Stärke.“
- „Ich lerne, mich selbst zu lieben und meine Geschichte zu akzeptieren.“
In Momenten der Not
- "Ich kann das bewältigen."
- „Ich bin stark, widerstandsfähig und kann Herausforderungen meistern.“
- „Ich suche Hilfe, weil ich es verdiene, mich wohlzufühlen.“
- „Ich konzentriere mich auf das, was real und wahr ist.“
- „Ich kann verlangen, was ich brauche.“
Depressionen
Depressionen sind im Wesentlichen durch Symptome gekennzeichnet, die den Lebenssinn, das Selbstwertgefühl und die Selbstintegrität einer Person erheblich in Frage stellen. Genauer gesagt sind Gefühle übermäßiger Wertlosigkeit, unangemessener Schuld, Unentschlossenheit, verminderter Denkfähigkeit, Konzentrationsschwäche und wiederkehrender negativer Gedanken einige der größten Herausforderungen, die im Verlauf einer Depression auftreten und die Betroffenen vor erhebliche Anpassungsprobleme stellen.
Selbstbekräftigungen können bei der Behandlung von Depressionen helfen, da sie ausdrücken, dass eine Person geschätzt, geliebt, gesund, positiv, produktiv, wichtig, einzigartig, bedeutsam, stark, in der Lage ist, sich selbst zu kennen, körperlich leistungsfähig und belastbar ist.
Die Forschung zu Selbstbestätigung bei Depressionen und zur Steigerung des Wohlbefindens zeigt im Allgemeinen kleine bis mäßige positive Effekte auf die Reduzierung depressiver Symptome. Aktuelle klinische Studien zu Affirmationen zeigen eine Effektstärke, die mit Antidepressiva vergleichbar ist.
Ängste
Affirmationen verringern Ängste und steigern das Glücksgefühl und das psychische Wohlbefinden, indem sie positive Emotionen, Gedanken und Verhaltensweisen verstärken und die Grundbedürfnisse wie Liebe, Zugehörigkeit und Kommunikation ansprechen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie ein kostengünstiges, leicht zugängliches und schnell anwendbares Instrument zur Linderung von Angstzuständen darstellen. Am wirksamsten sind sie zur Abfederung von leistungsbezogenem Stress (z. B. Prüfungsangst). Übungen zur Selbstbestätigung bei Angstzuständen haben in Studien kleine bis mittlere Effektstärken gezeigt, wobei einige Studien darauf hindeuten, dass die positiven Effekte über einen längeren Zeitraum anhalten.
Stress
Selbstbestätigungen wirken als starker Puffer gegen Leistungsstress, indem sie den Cortisolspiegel senken, die Herzfrequenz reduzieren und Angstzustände abbauen. Diese Übungen sind besonders wirksam für Personen, die hohem chronischem Stress oder „Identitätsbedrohungen“ ausgesetzt sind. Metaanalysen deuten darauf hin, dass diese Interventionen eine geringe bis mittlere Effektstärke haben, wobei einzelne Studien signifikante Effekte auf die Selbstwahrnehmung allgemeines und soziales Wohlbefinden zeigen.
Schlaf
Programme, die Affirmationen mit Entspannungstechniken kombinieren, zeigten signifikante Verbesserungen der Schlafqualität und des Wohlbefindens. App-basierte Audio-Tools, die geführte Visualisierungen, einschließlich Affirmationen, nutzen, haben in Pilotstudien größere Effekte gezeigt. Es kann 22 bis 66 Tage dauern, bis sich die Wirkung von Schlafaffirmationen bei täglicher Anwendung zeigt. Studien, die den Einsatz von Affirmationen und Achtsamkeit zur Verbesserung des Schlafs untersuchen, deuten im Allgemeinen auf geringe bis mäßige Effektstärke bei der Verbesserung der Schlafqualität hin.
Wohlbefinden und Lebensqualität
Tägliche oder häufige Übungen zur Selbstbestätigung (z. B. Audioaufnahmen oder schriftliche Übungen) dienen dazu, das Gefühl der Kontrolle, Entspannung und ein positives Selbstwertgefühl zu steigern. Selbstbestätigung in Studien führen im Allgemeinen zu kleinen bis moderaten Verbesserungen der Lebensqualität, des Wohlbefindens und der psychischen Gesundheit.
1. Wirkungsweise

Eine der wichtigsten psychologischen Theorien hinter positiven Affirmationen ist die Selbstbestätigungstheorie (Self-Affirmation Theory) (Steele, 1988). Diese Theorie besagt, dass Menschen motiviert sind, ein positives und konsistentes Selbstbild aufrechtzuerhalten. Bedrohungen dieses Selbstbildes – etwa durch Kritik oder Fehler – werden abgewehrt, indem andere, unabhängige positive Aspekte der eigenen Person betont werden.
Ein Grund für den Erfolg von Affirmationen ist ihre Fähigkeit, die Gesamtperspektive einer Person zu erweitern und die Wirkung negativer Emotionen zu verringern. Forscher haben zum Beispiel vorgeschlagen, dass Selbstbestätigungen Personen an psychosoziale Ressourcen erinnern, die dazu führten vergangene Bedrohung bewältigt zu haben. Dadurch können sie sich auf Quellen positiven Selbstwertgefühls stützen, die über die aktuelle Bedrohung hinausgehen. Dies wiederum soll die Reaktivität auf die Bedrohung verringern und das allgemeine psychische Wohlbefinden schützen.
Affirmationen reduzieren negative Gedanken
Es hat sich weiterhin gezeigt, dass positive Affirmationen negative Gedanken reduzieren, da sie ermöglichen, sich der Denkmuster und Gefühle bewusster zu werden. Dies wiederum macht es für negative Gedanken und Gefühle schwieriger, Gestalt anzunehmen oder Bestand zu haben. Affirmationen helfen auch dabei, die Tendenz zu beseitigen, über negative Gefühle zu grübeln oder an negativen Erfahrungen festzuhalten, während Sie gleichzeitig die Dinge anerkennen, die Glück verhindert haben. Dies wiederum kann das Selbstbewusstsein hinsichtlich dessen, was gebraucht und gewünscht wird, steigern, sodass es leichter fällt, sich mit Menschen und Dingen zu umgeben, die die eigenen Wünsche unterstützen.
2. Impulse zur Gesundung
Affirmationen dienen dazu, das Unterbewusstsein mit neuen Informationen zu versorgen. Sie ersetzen festgefahrene und entmutigende Gedanken-, Gefühls- und Handlungsmuster, z.B. solche negativen Glaubenssätze wie "Ich bin chronisch krank und muss mein Leben lang Medikamente nehmen" durch befreiende, positive und inspirierende Gedanken, wie "Meine Psyche heilt und ich nehme diese Heilung an."
Die Persönlichkeit wird geprägt durch die verschiedensten Einflüsse, Ansichten und Überzeugungen, die gewonnen oder z.B. von Ärzten, Eltern und Freunden geprägt werden. Diese münden in meist unbewussten Glaubenssätzen und beeinflussen das Leben und die Gesundheit.

Der Nobelpreisträger und Hirnforscher Eric Kandel hat herausgefunden, dass sich die Verbindungen im Gehirn durch Umdenken verändern lassen. Wenn über einen Zeitraum von 6 Monaten immer wieder neue Gedanken (wie Affirmationen) gedacht werden, dann kommt es zu neuen Verschaltungen im Gehirn. "Damit verbunden werden andere Botenstoffe und Hormone ausgeschüttet, die wiederum Konsequenzen für den Organismus und das Gehirn haben" Eric Kandel
Es gibt immer mehr MRT-Beweise, die darauf hindeuten, dass bestimmte Nervenbahnen aktiviert werden, wenn Menschen Selbstbestätigungsaufgaben, wie Affirmationen durchführen. (2)
"Die Gedanken sind unsere stärkste Medizin" sagt Ellen Langer, Psychologin und Forscherin. Positive Gedanken, wie Affirmationen "aktivieren die Selbstheilungskräfte und lassen uns aus der hauseigenen Apotheke die eigene Medizin herstellen, die uns am besten heilt".
Das Wichtigste ist, dass Bestätigungen die persönlichen Grundwerte widerspiegeln. Es hat wenig Sinn, sich selbst etwas Beliebiges immer wieder vorzusagen, wenn es nicht mit dem eigenen Empfinden dessen übereinstimmt, was man für gut, moralisch und wertvoll hält. Positive Affirmationen erfordern regelmäßiges Üben, um dauerhafte, langfristige Veränderungen im Denk- und Gefühlswelt zu erreichen.
3. Studien
Depressionen
1. Ziel einer Studie was es, die Wirksamkeit von Affirmationen auf Depression bei 80 Erwachsenen in 3 Wochen zu untersuchen. Die Experimentalgruppe erhielt eine Übungen zur Selbstbestätigung, während die Kontrollgruppe gebeten wurde, über banale und allgemeine Fakten ihres täglichen Lebens im vergangenen Monat zu schreiben. Die Studienergebnisse zeigten, dass die auf Bestätigung basierende Intervention sowohl heilende als auch vorbeugende Wirkungen für Depressionen hat.
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Die Autoren schlussfolgern. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Selbstbestätigung eine grundlegende Kraft zur Aufrechterhaltung des Selbstwerts und der Selbstintegrität darstellt. Sie bietet Menschen eine Methode, um sich als überlegen, wertvoll und in der Lage wahrzunehmen, ihre bedeutsamen Lebensereignisse zu kontrollieren. Sie ist eng mit Gesundheit und Wohlbefinden verknüpft. Selbstbestätigungsinterventionen helfen Einzelpersonen dabei, mit Bedrohungen umzugehen, die durch depressive Tendenzen verursacht werden." (9)
2. In einer Studie wurden die kurz- und langfristigen Auswirkungen einer Affirmation im Vergleich zu einer aktiven Kontrollgruppe bei 109 Erwachsenen mit Depression und Angst aufgrund Psoriasis (Schuppenflechte) bewertet.
Ergebnisse: Analysen ergaben, dass Affirmationen 2 Wochen nach der Intervention signifikant mehr Verbesserungen im Verlauf des Wohlbefindens, der depressiven Symptome und der Angst bewirkte als die Kontrollgruppe. Während 30% der Teilnehmer vor der Intervention unter Depressionen litten, waren es danach nur noch 12% und bei Ängsten nur noch 9%.
Kurze und wenig intensive Affirmations-Interventionen haben kurzfristig erhebliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Die Anwendung zeigt vielversprechende Ergebnisse zur Verbesserung des Wohlbefindens und zur Verringerung psychischer Belastungen. (4)
Ängste
1. Ziel war es, die Wirkung der Selbstbestätigung auf Angst und empfundenes Unbehagen bei 61 Patienten zu untersuchen, die sich einer Operation am offenen Herzen unterzogen haben. Die Teilnehmer der Interventionsgruppe hörten sich drei Tage nach der Operation eine Audioaufnahme zur Selbstbestätigung an. Drei Tage nach der Operation war die Angst der Interventionsgruppe um 20% niedriger als in der Kontrollgruppe. Die Interventionsgruppe litt weniger unter Schmerzen, Herzklopfen, Müdigkeit und Übelkeit als die Kontrollgruppe.
"Positive Selbstbestätigung trug dazu bei, Angstzustände und empfundenes Unbehagen bei Patienten, die sich einer Operation am offenen Herzen unterzogen hatten, zu reduzieren." (8)
Die verwendeten Affirmationen der Audioaufnahme :
1. Jetzt habe ich beschlossen, positiver zu denken.
2. Ich habe meine Gedanken unter Kontrolle.
3. Ich bin völlig entspannt.
4. Ich bin stark und bin mir meiner Stärke bewusst.
5. Ich kann in jeder Situation entspannt und positiv sein.
6. Ich liebe mich, wie ich bin, und akzeptiere mich so, wie ich bin.
7. Ich weiß sehr gut, wie man sich entspannt.
8. Mit jedem tiefen Atemzug entspannen sich alle meine Muskeln.
9. Ich lasse meinen Geist in Frieden.
10. Ich bin ein entspannter, fröhlicher und glücklicher Mensch.
11. Ich bin immer und in allen Situationen ruhig.
12. Ich weiß, dass alles, was in meinem Leben passiert, zu meinem Besten geschieht.
13. Ich kann sehr gut entspannen.
14. Meine Lebensenergie steigt.
15. Ich bin von positiver Energie umgeben.
16. Ich verbringe meine Tage mit Freude.
17. Ich weiß, dass ich immer sicher bin.
18. Ich habe viel Lebensenergie.
19. Ich denke positiv.
20. Ich bin gesund, stark und sicher.
21. Meine Lebensenergie nimmt von Tag zu Tag zu.
22. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin.
23. Mein Körper wird von Tag zu Tag stärker und gesünder.
24. Mein Körper erneuert sich rasch.
25. Es fällt mir sehr leicht, meinen Körper zu entspannen.
26. Mit jedem tiefen Atemzug werde ich von heilender Energie erfüllt.
27. Ich treffe Entscheidungen, die meine Gesundheit verbessern.
28. Ich entspanne meinen ganzen Körper und bin gerne entspannt.
29. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin und fühle mich gut.
30. Ich bin vollkommen sicher.
31. Ich führe ein gesundes Leben.
32. Ich denke positiv und fühle mich dadurch gut.
33. Ich habe einen sehr starken Körper.
34. Mein Körper wird ständig durch die Kraft der Liebe erneuert.
35. Ich entscheide mich dafür, gesund zu sein und meine Gesundheit zu schützen.
36. Ich entscheide mich dafür, in Frieden zu leben.
37. Mit jedem Atemzug entspannen sich alle meine Muskeln.
38. Mit jedem Atemzug entspanne ich mich mehr und mehr.
39. Mein Körper weiß ganz genau, wie er sich entspannen kann.
40. Mit jeder Sekunde, die vergeht, fühle ich mich besser.
Stress
In einer Reihe von experimentellen Studien wurde gezeigt, dass Selbstbestätigung zu verringerten physiologischen Reaktionen auf Stress und verbesserter Leistungsfähigkeit, insbesondere bei Personen mit höherem chronischem Stress führt.
1. Eine Studie untersuchte die Wirkung von Selbstbestätigung auf Stressreaktionen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Bestätigung führte Selbstbestätigung zu weniger selbstberichteten Stressgefühlen um 20% und einer verbesserten Leistung als Reaktion auf eine sozial bewertende Stressaufgabe.
Ergebnis der Autoren: "In Anbetracht der steigenden Fälle von chronischem Stress, der negativen Auswirkungen von Stress auf die Gesundheit und der kostengünstigen und einfach umzusetzenden Natur einer Selbstbestätigungsintervention legen die vorliegenden Erkenntnisse nahe, dass es sich lohnt, Affirmationen gegen Stress und stressbedingte Gesundheit zu untersuchen." (7)
![PDF] Neural mechanisms of self-affirmation's stress buffering effects | Semantic Scholar](https://d3i71xaburhd42.cloudfront.net/5fc22d77b4d700fb968da4a6d698d12a0a209c43/7-Figure3-1.png)
Schlaf
Eine Studie mit 50 Seeleuten auf Handelsschiffen untersuchte die Wirkung von zyklischer Meditation, die positive Affirmationen beinhaltet. Ergebnis: Nach 21 Tagen verbesserten sich die Schlafqualität (PSQI) um 30% und die Angstwerte (HAM-A) signifikant um 50% im Vergleich zur Kontrollgruppe. (10)
4. Praktische Anwendung
Ca. 10 Affirmationen der eigenen Wahl können bis zu drei- bis fünfmal täglich wiederholt werden, um den positiven Glauben an sich selbst zu verstärken. Das Aufschreiben von Affirmationen in einem Tagebuch und das Üben vor dem Spiegel ist eine gute Methode ist, um sie kraftvoller und effektiver zu machen.
Das Wichtigste ist laut der Selbstbestätigungstheorie, dass Affirmationen die persönlichen Grundwerte widerspiegeln. Es hat wenig Sinn, sich selbst etwas Beliebiges immer wieder vorzusagen, wenn es nicht mit dem eigenen Empfinden dessen übereinstimmt, was man für gut, moralisch und wertvoll hält. Die richtige persönliche Auswahl ist entscheidend. (2)
Affirmationen bei Psychosen und Schizophrenie
Erdung & Sicherheitsbestätigungen
Diese Affirmationen konzentrieren sich auf Erdung, Sicherheit und Selbstwertgefühl, um dabei zu helfen, aufdringliche Gedanken oder Symptome zu bewältigen. Diese Affirmationen helfen, mit der Realität und der unmittelbaren Umgebung in Verbindung zu bleiben. Zur zusätzlichen Unterstützung können diese Affirmationen mit Erdungstechniken kombiniert werden. Beliebte Übungen umfassen Barfußlaufen, tiefe Atmung, bewusste körperliche Wahrnehmung (z.B. Füße spüren) und 5-Sinne-Techniken.
- „Ich bin geerdet, präsent und ruhig.“
- „Ich fühle mich in diesem Moment sicher und geborgen.“
- „Ich fühle mich sicher in meinem Körper und meiner Umgebung.“
- „Ich konzentriere mich auf meine Atmung und darauf, mich zu zentrieren . “
- „Ich habe die Kontrolle über meinen Atem und meinen Körper.“
- „Ich habe die Kontrolle über meine Gedanken und Gefühle.“
- „Ich kann schwierige Gedanken wahrnehmen, ohne darauf reagieren zu müssen.“
- „Diese Gedanken/Stimmen sind vorübergehend und definieren nicht meine Realität.“
- „Ich habe die Kontrolle und ich entscheide mich dafür, im Hier und Jetzt zu sein.“
- „Ich konzentriere mich auf das, was ich jetzt sehen, hören und berühren kann.“
- „Wahn und Halluzinationen sind Symptome, nicht die Realität, und werden vorübergehen.“
„Diese Gefühle ist nur vorübergehend und ich habe sie schon einmal überstanden.“
Identitäts- und Genesungsbestätigungen
Nutzen Sie diese, um Ihr Selbstwertgefühl wieder aufzubauen und Ihre Fortschritte nach einer schwierigen Phase zu erkennen.
- „Ich bin mehr als meine Diagnose.“
- „Meine Diagnose definiert nicht, wer ich bin.“
- „Ich bin widerstandsfähig und heile jeden Tag.“
- „Ich vertraue mir selbst und meiner Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern.“
- „Ich akzeptiere meine Geschichte und lerne, mich selbst zu lieben.“
- „Ich bin gut genug, genau so wie ich bin, unabhängig von meinem Genesungsstadium.“
- „Ich bin stolz auf die Stärke, die ich bewiesen habe, um hierher zu gelangen.“
- „Ich verdiene Liebe, Fürsorge und Mitgefühl, selbst an meinen schlechtesten Tagen.“
Praktische Unterstützung und Akzeptanz
Affirmationen, die den Tagesplan und die tägliche Funktionsfähigkeit unterstützen.
- „Um Hilfe zu bitten, ist ein Zeichen meiner Stärke.“
- „Ich habe das Recht, von denen, die mich unterstützen, das zu wünschen, was ich brauche.“
- „Ich darf die Dinge Schritt für Schritt angehen.“
- „Ich finde wertvolle Wege, einen Beitrag für die Welt um mich herum zu leisten.“
Affirmationen für Selbstmitgefühl und Genesung
- „Ich verdiene Liebe und Respekt.“
- „Ich bin ein guter Mensch, ich verdiene Liebe und Respekt.“
- „Ich bin mehr als meine psychische Gesundheit.“
- „Ich bin widerstandsfähig und fähig zur Heilung.“
- „Ich bin nicht zerbrochen; ich heile.“
- „Ich habe die Kraft, diesen Moment zu meistern.“
- Ich setze mich für mein eigenes Wachstum und meine Heilung ein.“
- „Jeder noch so kleine Sieg, wie zum Beispiel das Aufstehen, ist ein Beweis für meine Stärke.“
- „Ich lerne, mich selbst zu lieben und meine Geschichte zu akzeptieren.“
In Momenten der Not
- "Ich kann das bewältigen."
- „Ich bin stark, widerstandsfähig und kann Herausforderungen meistern.“
- „Ich suche Hilfe, weil ich es verdiene, mich wohlzufühlen.“
- „Ich konzentriere mich auf das, was real und wahr ist.“
- „Ich kann verlangen, was ich brauche.“
Affirmationen bei Ängsten
Die meisten Menschen, die unter Angstzuständen gelitten haben, wissen wahrscheinlich, wie wichtig es sein kann, negative Denkmuster zu unterbrechen, bevor sie sich zuspitzen. In Zeiten der Angst oder Depression kann die Liste im Anhang mit 100 positiven Affirmationen zur Selbstberuhigung verwendet werden. Einige Beispiele sind:
- Ich befreie mich von Angst, Urteil und Zweifel
- Ich entscheide mich dafür, nur gute Gedanken zu denken
- Ich erkenne, dass meine negativen Gedanken irrational sind, und ich werde diese Ängste jetzt beenden
- Ich bin sicher, und in meiner Welt ist alles gut.
- In meinem Inneren fühle ich Ruhe und niemand kann diese Ruhe stören.
- Ich habe meine Gedanken unter Kontrolle.
- Ich bin völlig entspannt.
- Ich bin stark und bin mir meiner Stärke bewusst.
- Mit jedem tiefen Atemzug entspannen sich alle meine Muskeln.
- Ich weiß, dass alles, was in meinem Leben passiert, zu meinem Besten geschieht.
- Ich weiß, dass ich immer sicher bin.
- Mit jedem tiefen Atemzug werde ich von heilender Energie erfüllt.
- Ich entspanne meinen ganzen Körper und bin gerne entspannt.
- Ich bin vollkommen sicher.
- Mein Körper wird ständig durch die Kraft der Liebe erneuert.
- Ich entscheide mich dafür, in Frieden zu leben.
- Mit jedem Atemzug entspanne ich mich mehr und mehr.
Studien und Quellen
(1) https://www.verywellmind.com/positive-daily…mations-7097067
(2) https://positivepsychology.com/daily-affirmations/
(3) Enhancing well-being and alleviating depressive symptoms in people with HIV/AIDS: An intervention based on if-then plans with self-affirming cognitions. Patryk Łakuta, Dagny Krankowska, Przemysław Marcinkiewicz , Monika Bociąga-Jasik, Agnieszka Komorska-Błażewicz, 2022
(4) Brief self-affirmation intervention for adults with psoriasis for reducing anxiety and depression and boosting well-being: Evidence from a randomized controlled trial. Patryk Łakuta, 2023
(5) Expelling Stress for Primary School Teachers: Self-Affirmation Increases Positive Emotions in Teaching and Emotion Reappraisal. James Morgan and Lisa Atkin, 2016
(6) Psychological vulnerability and stress: the effects of self-affirmation on sympathetic nervous system responses to naturalistic stressors. David K Sherman , Debra P Bunyan, J David Creswell, Lisa M Jaremka, 2009
(7) Neural mechanisms of self-affirmation’s stress buffering effects. Janine M Dutcher, Naomi I Eisenberger, Hayoung Woo, William M P Klein, Peter R Harris, John M Levine, and John David Creswell, 2020
(8) The effect of self-affirmation on anxiety and perceived discomfort in patients who have undergone open-heart surgery. A randomized controlled trial. Meltem Yildirim , Sevim Akbal, Meryem Turkoglu, 2023
(9) Understanding the Efficacy of Self-affirmation Intervention for Subclinical Depression Among Young Adults. Ruchi Pandey, Gyanesh Kumar Tiwari , Pramod Kumar Rai, 2023
(10) Effect of cyclic meditation on anxiety and sleep quality in sailors on merchant ships—A quasi-experimental study. Sukesh Paranthatta 1,†,#, Titty George 1,†,#, H M Vinaya 1, P S Swathi 1, Mangesh Pandey 1, Balaram Pradhan 1, Natesh Babu 1, Apar Avinash Saoji, 2024