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  1. Psychose Blogs & Forum – Wissen, Austausch und Hoffnung
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  3. Genesung von Schizophrenie - Möglichkeiten einer ganzheitlichen Medizin

ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Psychosen und Schizophrenie: 16. Positive Psychologie

  • Phoenix
  • 11. Februar 2026 um 00:50
  • 915 Mal gelesen

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ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Schizophrenie:

16. Positive Psychologie


Symptome bei Schizophrenie(G)(+)(-)(k)(D)(Ä)(ST)(SCH)LQ
Positive Psychologie/Positive Psychotherapie
[Besserung in % in 6 - 12 Wochen gegenüber Kontrollgruppe]
10%✓20%✓35%40%✓✓30%
Effektstärkeklein-mittelmittel-großmittel✓mittelklein-mittelklein-mittel✓mittel-groß

(G) = Gesamtsymptome, (+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf, LQ = Lebensqualität


  • Die 5 Ebenen der Heilung
  • Road to Recovery | Einleitung und Übersicht
I. Die Körper-Ebene

Unser physischer Körper ist die materielle Ebene des Menschen. Er besitzt eine anatomische Gestalt, die aus Zellen zusammengesetzt ist und durch eine Vielzahl von biochemischen Stoffwechselprozessen gesteuert wird. Körper und Geist sind mit einander verbunden.

Therapien und Heilmethoden:

1. Arbeit und Beschäftigung
2. Sport
3. Ernährung und Nahrungsergänzung
4. Naturheilkunde
5. Orthomolekulare Medizin
6. Konventionelle Medizin
A. Antipsychotika
B. Antidepressiva

II. Die Energie-Ebene

Auf der 2. Ebene befindet sich der Energiekörper. Er wird vor allem durch unsere Nerven und Energieleitbahnen, den Meridianen gebildet. Die Meridiane sind Energieverbindungen zu unseren Organen, Körperfunktionen und zur Psyche. Auch unser Antrieb und unsere Energie wird dieser Ebene zugeordnet. Die Therapien der Energie-Ebene haben direkten Einfluss auf die Symptome von Psychosen, Schizophrenie und Depression.

Therapien und Heilmethoden:

7. Berührung und Massage
8. Atemtherapie
9. Yoga
10. Akupunktur
11. Qi Gong
12. Tai Chi
13. Naturerleben

III. Die Mental-Ebene

Der Mentalkörper ist eine Struktur, in die alle Lernerfahrungen im Leben eingehen. Zu diesem Feld gehören Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Glaubenssätze. Hier handelt es sich um eine bewusste und unbewusste Ebene, in der u.a. auch das Gedächtnis gespeichert ist.

Therapien und Heilmethoden:

14. Psychosoziale Interventionen
15. Psychotherapien
16. Positive Psychologie 
17. Positives Denken
18. Positive Affirmationen
19. Homöopathie

IV. Die intuitive Ebene

Die intuitive Ebene ist der Bereich des Träumens, der Intuition, der Kunst und Kreativität. Es sind Erfahrungen, die mit veränderten Bewusstseinszuständen jenseits des gewöhnlichen „normalen“ Wachbewusstseins einhergehen, insbesondere Zustände wie Trance, Ekstase, spirituelle Erlebnisse und Grenzerfahrungen. Auf dieser Ebene wirkt der Einfluss von Lernerfahrungen aus dem Familiensystem und von traumatischen Ereignissen.

Therapien und Heilmethoden:

20. Maltherapie
21. Musiktherapie
22. Tanztherapie
23. Theatertherapie
24. Systemische Therapie

V. Die Geist-Ebene

Die 5. Ebene beschreibt den geistigen Aspekt eines Menschen. Es ist das Feld von innewohnender Weisheit und Zufriedenheit, des natürlichen Mitgefühls und Liebe zu uns und anderen. Da dieses Feld alles durchdringt, ist es die Ebene, die letztendlich zur Heilung führen kann, vorausgesetzt, wir kümmern uns um die Harmonisierung der anderen Ebenen. Um Erfahrungen auf der fünften Ebene machen zu können, braucht es Zeit und Raum – für das Alleinsein und die Meditation.

Therapien und Heilmethoden:

25. Achtsamkeit und Meditation


III. Die Mental-Ebene

Der Mentalkörper ist eine Struktur, in die alle Lernerfahrungen im Leben eingehen. Zu diesem Feld gehören Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Glaubenssätze. Hier handelt es sich um eine bewusste und unbewusste Ebene, in der u.a. auch das Gedächtnis gespeichert ist.

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14. Psychosoziale Interventionen
15. Psychotherapien
16. Positive Psychologie
17. Positives Denken
18. Positive Affirmationen
19. Homöopathie


Zitat

„Ein gutes Leben besteht darin, Glück zu finden, indem man seine individuellen Stärken jeden Tag in den wichtigsten Lebensbereichen einsetzt.“ – Martin Seligman (Begründer der Positiven Psychologie)


Kurzfassung

| Schizophren Erkrankte leiden oftmals unter Depressionen und starken negativen Symptomen. Etwa 50 % haben Depressionen und negative Symptome treten ebenfalls bei mehr als 50 % der Betroffenen auf. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf das Funktionieren im Alltag und stellt eine große Belastung dar. Zu den Symptomen gehören Antriebslosigkeit, Gefühlslosigkeit, Freudlosigkeit, sowie emotionaler Rückzug und soziale Passivität. Es fehlt vielen der Sinn im Leben, ein Ziel das sie mit Freude erreichen möchten. 30% der Menschen mit Schizophrenie unternehmen einen Suizidversuch.

Antipsychotika können diese Symptome auslösen oder verstärken. In einer großen Online-Umfrage gaben 92 % der Nutzer Müdigkeit, 86% Motivationsverlust und 85% emotionale Abstumpfung als Nebenwirkung an. Suizidalität wurde von 58% als Nebenwirkung gemeldet ... (Siehe Artikel)

Lebensqualität

Das Verständnis, dass Lebensqualität und das leben in einer Gemeinschaft weniger von der körperlichen Gesundheit als vielmehr von positiven psychologischen Eigenschaften wie Belastbarkeit, Optimismus, sozialem Engagement und Lebensweisheit abhängen, hat die Art und Weise verändert, wie psychische Erkrankungen betrachtet werden.

In den letzten Jahrzehnten beschäftigte sich die Psychiatrie daher nicht nur mit der Linderung von Symptomen, sondern auch mit der Lebensqualität, der Rückkehr zu früherer Funktionalität und dem Wohlbefinden. Das Konzept von Recovery stößt auf zunehmendes Interesse. Genesung kann als eine Möglichkeit verstanden werden, ein zufriedenstellendes, beitragendes und hoffnungsvolles Leben zu führen und gleichzeitig einen Sinn und Zweck im Leben zu entwickeln, der über die einschränkenden Auswirkungen einer psychischen Erkrankung hinausgeht. Die Genesung kann verbessert werden, wenn der Schwerpunkt auf die Entwicklung persönlicher Ressourcen und Fähigkeiten gelegt wird, wie z. B. das Erkennen von Stärken und den Aufbau einer positiven Identität.

Was ist die Positive Psychologie?

Positive Psychologie ist die Erforschung dessen, was das Leben lebenswert macht. Während sich die klassische Psychotherapie mit den Ursachen von negativen Emotionen, sowie mit der Aufarbeitung der Vergangenheit beschäftigt, legt die Positive Psychologie ihren Fokus auf die Stärken, Sinnstiftung und Lebensfreude. Das Ziel ist die Erweckung positiver Gefühle.

Bei Schizophrenie liegt der Fokus der Positive Psychologie auf der Stärkung der Resilienz und der persönlichen Stärken. Durch Übungen wie Dankbarkeitstagebücher oder das Identifizieren von Charakterstärken werden Hoffnung und Selbstwertgefühl gestärkt. Genussübungen tragen dazu bei, den Umgang mit Gefühlen zu verbessern, Apathie und Freudlosigkeit zu reduzieren und Hoffnung zu fördern. Positive Psychologie unterstützt so eine ganzheitliche Genesung.

Das Leben vor und nach der ersten Psychose

Der Ausbruch der Krankheit stellt für die meisten Betroffenen sehr oft einen Zäsur im Leben dar. Sie teilen ihr Leben in „vor“ und „nach“ dem Ausbruch der Krankheit auf. Die zweite Hälfte wird negativ wahrgenommen. Das Bild von sich selbst, den eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Entscheidungen über die Zukunft werden meist negiert. Die Forschung zeigt, dass die Verbesserung des psychischen Wohlbefindens bei Menschen mit Psychose stark mit der Stärkung ihres Selbstbewusstseins verbunden ist. Dies wurde als dynamischer Prozess beschrieben, bei dem sich das aktuelle Selbstgefühl in ein gesteigertes Selbstgefühl verwandelt. Die Positive Psychologie kann mit ihrem Ansatz eine Brücke zwischen „zwei Leben“ sein, „vor“ und „nach“ der Psychose.

Gesamtsymptome

Positive Psychologie und positive Psychotherapie verbessern das subjektive Wohlbefinden und reduzieren die Symptome bei Menschen mit Psychosen. Die berichteten Effektstärken lagen im Allgemeinen im kleinen bis mittleren Bereich. Einer aktuelle Metaanalyse von 2025, die insgesamt 54 kontrollierten Studien mit 4.108 Teilnehmern untersuchte, kam zu folgendem Ergebnis:

"Im Zuge der Entwicklungen im modernen Gesundheitswesen hat die Positive Psychologie aufgrund ihrer Sicherheit, Wirksamkeit, geringen Nebenwirkungen und hohen Patientenakzeptanz zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird vermehrt in der klinischen Behandlung verschiedener psychischer Erkrankungen eingesetzt.

Sie verbessert nicht nur die Positiv- und Negativsymptome der Erkrankung, sondern stärkt auch die soziale Anpassungsfähigkeit und die kognitiven Funktionen. Darüber hinaus bietet die Positive Psychologie deutliche Vorteile bei der Linderung depressiver Symptome bei Menschen mit Schizophrenie. Insbesondere die langfristige Anwendung positiver psychologischer Interventionen führt zu deutlich besseren Behandlungsergebnissen als kurzfristige Interventionen. Daher empfehlen wir die breite Anwendung der Positiven Psychologie in der klinischen Behandlung." (10)

Im direkten Vergleich mit etablierten Verfahren wie der Kognitiven Verhaltenstherapie zeigt die Positive Psychotherapie oft keine signifikanten Unterschiede, was auf eine vergleichbare Wirksamkeit hindeutet.

Positive Symptome

Eine aktuelle Meta-Analyse zeigte, dass Positive Psychologie und positive Psychotherapie große Effekte auf die Reduktion von Positivsymptomen (wie Wahn und Halluzinationen) bei Schizophrenie erzielen können:

"Zehn Forschungsstudien untersuchten den Einfluss der Positiven Psychologie auf die Linderung positiver Symptome bei Schizophrenie. Die Ergebnisse zeigen, dass die Positive Psychologie die positiven Symptome signifikant verbessern kann und der Standardbehandlung (TAU) überlegen ist ... Langzeit- und mittelfristige Behandlungen erzielen deutlich bessere Ergebnisse als Kurzzeitinterventionen. Für Langzeitinterventionen wurde speziell ein großer Effekt auf Positivsymptome gemessen." (10)

Es gibt Hinweise darauf, dass Interventionen der positiven Psychologie das Risiko einer Psychose senken können.

Negative Symptome

Studien zeigen, dass Positive Psychologie negative Symptome deutlich reduzieren und die soziale Funktionsfähigkeit sowie das Selbstwertgefühl verbessern können. Interventionen, die darauf abzielen, Hoffnung, Optimismus und soziale Unterstützung zu fördern, können die Auswirkungen von Stigmatisierung verringern und die allgemeine Lebensqualität verbessern.

Eine systematische Überprüfung umfasste neun klinische Studien, in denen Interventionen der Positive Psychologie für insgesamt 378 Patienten mit Störungen des Schizophrenie-Spektrums eingesetzt wurden. Die Ergebnisse:

"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Interventionen der Positive Psychologie ... bei Patienten mit Schizophrenie-Spektrum-Störungen offenbar die Ergebnisse im Zusammenhang mit dem Wohlbefinden verbessern und die negativen Symptome reduzieren können ... Diese Daten erscheinen vielversprechend, da pharmakologische Interventionen keinen wesentlichen Einfluss auf die negativen Symptome der Schizophrenie nachweisen konnten." (4)

Ansätze der Positiven Psychologie, wie beispielsweise das Expressive Schreiben , sind besonders wirksam, wenn es darum geht, ein Gefühl der Erfüllung zu fördern und die soziale Anpassungsfähigkeit zu verbessern.

Eine Studie mit Schizophrenie-Patienten zeigte, das die Teilnahme am Programm der Positive Psychologie mit einer signifikanten Verringerung der Gesamtwerte für Antriebslosigkeit-Apathie und Freudlosigkeit-Asozialität einher ging. Negative Symptome besserten sich um 27% nach 8 Sitzungen gegenüber der Kontrollgruppe. Darüber hinaus gab es eine signifikante Verringerung der Depression mit einer großen Effektgröße. (3)

Kognitive Symptome, soziale Anpassungsfähigkeit und Funktion

Positive Psychologie – Trilogie 3. Teil Diversity Altersmix im Arbeitsleben  - dr kurt kettembeil blogging

Metaanalysen zu Interventionen der Positiven Psychologie und Positiver Psychotherapie zeigen, dass diese Ansätze auch kognitive Verzerrungen reduzieren und die soziale Funktionsfähigkeit effektiv verbessern. Achtsamkeits- und stärkenorientierte Übungen, wirken sich direkt auf kognitive Prozesse und soziale Beziehungen aus.

Positive psychologische Interventionen können auch zur Stärkung persönlicher und sozialer Beziehungen eingesetzt werden. Es gibt Übungen die darauf abzielen, das Wohlbefinden in Beziehungen durch das bewusste Zuhören positiver Nachrichten anderer zu verbessern. Eine Strategie, die positive Gefühle fördert und den Einsatz positiver zwischenmenschlicher Fähigkeiten erleichtert, kann die Qualität von Beziehungen plausibel verbessern.

Positive Psychotherapie wirksamer als Antidepressiva

In einer Metaanalyse von 2018 wurden 21 Antidepressiva an Menschen mit schwerer depressiver Störung getestet und die Effektstärke war im Vergleich zu einer Metaanalyse unter Verwendung der positiven Psychologie geringer. D.h. die Auswirkungen von positiver Psychologie übertreffen die Wirkung von Antidepressiva. (9) Analysen aus den Jahren 2013 und 2019 deuten auf Effektstärken hin, die bei subjektivem Wohlbefinden und Depression im mittleren Bereich liegen. (11)

In einer Studie wurden die Auswirkungen einer Ausbildung in positiver Psychologie im Rahmen eines 8-wöchiger Interventionsworkshop untersucht. Die Analysen zeigten, dass sich das psychische Wohlbefinden der Teilnehmer nach der Intervention verbesserte. Die selbstberichteten Daten der Teilnehmer verbesserten sich ähnlich signifikant um 40% bei Hoffnung, um 30% bei Lebenszufriedenheit, um 50% auf der subjektiven Glücksskala sowie um 40% auf der Depressions- und Angstskala. (8)

Positive Psychotherapie

Positive Psychologie: Was steckt dahinter? - HelloBetter

Anstatt sich primär auf die Reduktion von Symptomen wie Halluzinationen oder Wahnvorstellungen zu konzentrieren, liegt der Fokus der Positive Psychotherapie darauf, Ressourcen, Wohlbefinden und persönliche Genesung zu stärken.

Positive Psychotherapie bei Psychosen oder Schizophrenie ist ein strukturiertes Programm (oft ca. 13 Sitzungen), das Themen wie Genuss, Dankbarkeit, Hoffnung und Vergebung behandelt. Der Fokus liegt auf die Überwindung einer demotivierenden Haltung (Niederlagen-Denken) und das Erlernen von Fähigkeiten und positive Emotionen anzunehmen und aufrechtzuerhalten. Dies geschieht häufig durch standardisierte Gruppensitzungen

Die Anwendung dieser Ansätze hilft dabei, Schizophrenie nicht nur als eine Liste von Defiziten zu sehen, sondern den Menschen mit seinen Potenzialen in den Mittelpunkt der Genesung zu stellen. Dieser Ansatz geht über die Linderung von Symptomen hinaus und fördert Charakterstärken. Indem er Dankbarkeit, Genuss und persönliche Stärken in den Mittelpunkt stellt, hilft er Patienten, Resilienz aufzubauen. Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit, Krisen, Stress oder Rückschläge ohne dauerhafte Beeinträchtigung zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Ergebnis: Studien belegen, dass Positive Psychotherapie für Psychosen und Schizophrenie von Betroffenen gut angenommen wird und das subjektive Wohlbefinden, die Hoffnung und die Selbstwirksamkeit deutlich verbessert. Die Teilnehmer berichten von mehr Selbstvertrauen und einer gesteigerten Fähigkeit, ihre Ziele zu erreichen. Auch wenn es nicht direkt darum geht, Halluzinationen oder Wahnvorstellungen zu beseitigen, kann die Konzentration auf positive Erfahrungen die damit verbundene Belastung verringern. Durch die Nutzung ihrer Stärken können Betroffene trotz einer Psychosediagnose ein Gefühl des Aufblühens erreichen, ähnlich wie die gesunden Menschen.

Selbststudium: Workbooks und Erklärvideos

Da positive Psychologie auch im Selbststudium, wie mit Workbooks und Erklärvideos, gut wirkt, besteht weniger Bedarf an meist schwer zugänglicher kontinuierlicher ärztlicher Unterstützung, sodass der Einzelne eine langfristige Entscheidungsfreiheit bei der Aufrechterhaltung seiner Selbstbehandlung hat. |


Die Negativ-Symptomatik


Metabolic Markers of Depression Identified - Neuroscience News, depression  - lincuna.com.pe

Mehrere Studien weisen darauf hin, dass schizophren Erkrankte mit negativen Symptomen beschränkte Fähigkeiten haben positive Emotionen zu generieren. Beispielsweise weisen sie eine verminderte Fähigkeit auf, angenehme Aktivitäten vorherzusehen und sich die Zukunft vorzustellen. Sie berichten von einem geringeren Vergnügen beim Genießen vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Ereignisse als als gesunde Menschen.

Sie zeigen auch eine verminderte Fähigkeit, positive Emotionen auszudrücken und aufrechtzuerhalten. Schließlich neigen sie dazu, zwischenmenschliche Interaktionen zu vermeiden und gehen davon aus, dass solche Interaktionen weniger Freude bereiten. Folgende Symptome treten auf:

Avolition ist Abnahme der Fähigkeit, Aktivitäten zu beginnen und daran festzuhalten. Zu den vernachlässigten Aktivitäten gehören in der Regel Routinetätigkeiten wie Körperpflege und Hygiene sowie Hobbys, der Gang zur Arbeit und vor allem soziale Aktivitäten.

Anhedonie beschreibt eine Vielzahl von Defiziten, einschließlich verminderter Fähigkeit, Freude zu erleben. Es beschreibt einen Mangel an Freizeitinteressen und -aktivitäten. Die Unfähigkeit Vergnügen zu erleben, eine reduzierte Motivation, ein reduziertes Genussvergnügen und Defizite beim bestärkendem Lernen.

Apathie ist ein Mangel an Gefühlen, Emotionen, Interesse oder Sorge um etwas. Es ist ein Zustand der Gleichgültigkeit.

Emotionaler Rückzug bezeichnet den Zustand wenig Gefühle zu anderen Menschen zu haben, sowie soziale Unaufmerksamkeit, d.h. Unaufmerksamkeit bei den Gefühlen anderer.

Mangelnder affektiver Rapport heißt in der eigenen inneren Welt bleiben, nicht in Beziehung mit der Umwelt zu treten. Wenig vertrauensvolle Beziehungen zu haben und ggf. an Einsamkeit zu leiden. Unfähigkeit, Intimität und Nähe zu empfinden, wenig Beziehungen zu Freunden und Gleichaltrigen zu haben.

Asozialität bezieht sich auf den Mangel an Motivation, sich an sozialer Interaktion zu beteiligen oder einsame Aktivitäten zu bevorzugen. Asozialität kann aber darüber hinaus eine begrenzte Möglichkeit für soziale Beziehungen sein.


1. Positive Psychologie

Positive Psychologie für ein gelungenes Leben | Nanni Glück

Jeder Mensch trägt viele persönliche Stärken und positive Eigenschaften in sich. Genau diese stehen im Zentrum der Positiven Psychologie. Der Fokus wird nicht auf das gelegt, was bei dem einzelnen Menschen Leid verursacht, sondern es werden die positiven Eigenschaften und Stärken in den Mittelpunkt gerückt. Dadurch kann sich der Einzelne viel freier entfalten, seine Ressourcen aktivieren und ein glückliches Leben führen.

Positive Psychologie ist die wissenschaftliche Erforschung dessen, was das Leben lebenswert macht. Während sich die klassische Psychotherapie mit den Ursachen von negativen Emotionen, sowie mit der Aufarbeitung der Vergangenheit beschäftigt, legt die Positive Psychologie ihren Fokus auf die Stärken, Sinnstiftung und Lebensfreude. Das Ziel ist die Erweckung positiver Gefühle.

Interventionen der Positiven Psychologie können in sechs Kernbereiche eingeteilt werden:

  1. positive Verarbeitung vergangener und gegenwärtiger Ereignisse
  2. positive Verarbeitung zukünftiger Ereignisse
  3. Zielverfolgung
  4. Stärkenidentifikation
  5. freundliche Handlungen
  6. Dankbarkeit

Das übergeordnete Ziel besteht darin, Menschen dabei zu helfen, auf der Grundlage ihrer eigenen einzigartigen Stärken Sinn und Zweck in ihrem Leben zu finden. Dies steht im Einklang mit dem, was authentisches Glück ausmacht, zu dem positive Emotionen, Engagement und Sinn gehören. Patienten werden ermutigt, Achtsamkeit und Meditation zu praktizieren. Dadurch können sie ihre Selbstwahrnehmung, positive Emotionen und letztendlich ihr Wohlbefinden steigern.

Eine Hauptaufgabe der Positiven Psychologie ist es, herauszufinden, wie ein Mensch ein selbstbestimmtes und positives Leben führen kann. Es geht darum, die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln und das volle Potenzial zu leben. Eine dankbare Lebenseinstellung fördert nicht nur das Glücklichsein, sondern auch die Gesundheit. Dabei hilft es herauszufinden, was im Leben besonders glücklich macht. Das PERMA-Modell hilft zur Erinnerung und Umsetzung der wirksamen Aspekte:

  • Positive Emotionen: Erleben von positiven Gefühlen
  • Engagement: Einsetzen von Stärken und Erleben von Flow
  • Relationships: Zugehörigkeit erleben und Beziehungen aufbauen
  • Meaning: Sinnhaftigkeit spüren
  • Achievement: Ziele erreichen und Wirksamkeit leben.

Wenn es gelingt, regelmäßig positive Gefühle zu erlangen, wird das eigene Potenzial stärker entfaltet und in das Leben eingebracht werden können. Man fühlt sich mit anderen mehr verbunden und in den sozialen Netzwerken eingebunden. Gelingt es immer wieder, Bedeutung und Erfüllung im eigenen Handeln zu erleben und erreicht man die selbst gesetzten Ziele, wird man aufblühen und so immer mehr die Lebenszufriedenheit verbessern.


2. Positive Psychotherapie

Positive Psychologen möchten ihre Patienten nicht dazu bewegen, schwierige Situationen in der Vergangenheit wieder und wieder zu durchleben. Stattdessen sollen sich die Patienten intensiv mit den eigenen Stärken beschäftigen. Dafür nehmen sie an einem Trainingsprogramm teil, das in ihnen positive Gefühle weckt.

Positive Psychotherapie basiert auf der positiven Psychologie und geht davon aus, dass psychische Erkrankungen wirksam behandelt werden können, indem direkt und in erster Linie Freude, d. h. positive Emotionen und Sinn, d.h. Zugehörigkeit zu etwas Größerem und Dienst an etwas Größerem, aufgebaut und gestärkt werden als das Selbst, und Engagement, d. h. aktive Beteiligung am täglichen Leben.

Es wurden Strategien zur Emotionsregulation entwicklet, die die Häufigkeit, Intensität und Dauer positiver emotionaler Erfahrungen erhöhen. Zu diesen Strategien gehören das Vorwegnehmen oder Erinnern von Freuden, der Ausdruck von Emotionen durch nonverbale Verhaltensweisen, das Lenken der kontrollierten Aufmerksamkeit auf positive Erfahrungen, wenn diese auftreten, und das Teilen positiver Erfahrungen mit anderen. Positive Psychotherapie geht davon aus, dass durch die Förderung positiver Ressourcen negative Symptome erfolgreich gedämpft werden können.


3. Positive Psychotherapie für Psychosen

Positive Psychotherapy for Psychosis - Dr. Tayyab Rashid

Ein neuer Ansatz zur Genesung von Schizophrenie ist die positive Psychotherapie für Psychosen. Ihr Hauptinteresse gilt dem Aufbau und der Akzeptanz die eigene Identität, Entwicklung von Talenten zur Selbstverwirklichung, dem Verstehen von Lebenserfahrungen und positiven Gefühlen.

Psychosen werden nicht als Störung verstanden, sondern als "kreative" (wenn auch unangemessene) Reaktion auf Konflikte und Lebensumstände. Die Psychose wird in einen sozialen Kontext gestellt. Die Therapie untersucht die psychodynamischen Hintergründe und aktuellen Auslöser, die zur psychotischen Episode geführt haben. Der Mensch wird in seinem gesamten Umfeld betrachtet, nicht nur als Träger einer Symptomatik.

Ziele der Anwendung bei Psychosen:

  • Steigerung der Lebensqualität und Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Motivation zur Auseinandersetzung mit der Erkrankung
  • Unterstützung bei der Bewältigung der Symptomatik
  • Förderung der Fähigkeiten zur Selbsthilfe

Die positive Psychologie bezieht sich auf wichtige Werte im menschlichen Leben wie Kreativität, Liebe, Autonomie und geistige Gesundheit. Sie betont positive Aspekte der Existenz wie positive Emotionen, Stärken des menschlichen Charakters, positive Erfahrungen des alltäglichen Lebens, weckt Hoffnung, Aufbau und Freude an Beziehungen und Sorge für die geistige Gesundheit.

Es handelt sich also um einen positiven Ansatz, der davon ausgeht, dass eine Person die Fähigkeit besitzt, Neues zu lernen, es zu bewahren und ungünstige Verhaltensweisen und Denkweisen zu ändern. Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und besserer Funktionsfähigkeit, größerer geistiger Belastbarkeit und Lebenszufriedenheit. Es stellte sich heraus, dass Menschen, die an Schizophrenie leiden, ein gutes psychisches Wohlbefinden erfahren können. Psychisches Wohlbefinden hat wiederum eine schützende Rolle gegen das Auftreten oder Wiederauftreten einer Psychose. Deshalb kann man psychisch krank sein und das Leben trotzdem genießen.

Es gibt verschiedene Programme mit 8-13 Sitzungen, das an Patienten mit Schizophrenie angepasst ist. Diese Sitzungen werden in drei thematische Bereiche und nach Schwierigkeitsgrad unterteilt:

  • „am einfachsten“ (Genießen, positive Dinge – Sitzungen 1–4),
  • „mittelschwer“ (starke Charaktereigenschaften, Erkennen eigener Stärken, Erkennen von Stärken anderer Menschen, positive Kommunikation – Sitzungen 5–7)
  • „am schwierigsten“ (schlechte vs. gute Erinnerungen, Dankbarkeit, Vergebung, Hoffnung, Optimismus und posttraumatisches Wachstum – Sitzungen 8–13).


4. Studien

1. Ziel einer aktuellen Metaanalyse von 2025 war es, den Einfluss der Positiven Psychologie auf das Wohlbefinden, die Symptome, das soziale Funktionieren, die soziale Anpassungsfähigkeit und die kognitiven Funktionen von Patienten mit Schizophrenie zu untersuchen. Insgesamt 54 randomisierte kontrollierte Studien erfüllten die Einschlusskriterien dieser Untersuchung. Die Studien beinhalten insgesamt 4.108 Studienteilnehmer. Die Interventionsdauer variiert zwischen 2 und 24 Wochen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Positive Psychologie das Wohlbefinden signifikant verbessern kann. Langzeit- und mittelfristige Behandlungen waren dabei wirksamer als Kurzzeitbehandlungen:

"Sie verbessert nicht nur die Positiv- und Negativsymptome der Erkrankung, sondern stärkt auch die soziale Anpassungsfähigkeit und die kognitiven Funktionen. Darüber hinaus bietet die Positive Psychologie deutliche Vorteile bei der Linderung depressiver Symptome bei Menschen mit Schizophrenie. Insbesondere die langfristige Anwendung positiver psychologischer Interventionen führt zu deutlich besseren Behandlungsergebnissen als kurzfristige Interventionen. Daher empfehlen wir die breite Anwendung der Positiven Psychologie in der klinischen Behandlung." (10)


2. Eine Studie testete die Machbarkeit und Wirksamkeit einer positiven Psychotherapie für Menschen mit Psychosen zur Verbesserung des Wohlbefindens. Positiven Psychotherapie wurde als 11-wöchige Gruppenintervention in einer Stichprobe von Menschen mit Psychosen in einer randomisierten, kontrollierten Einzelzentrumsstudie mit 94 Menschen mit Psychosen getestet. Die Patienten erhielten entweder Positive Psychotherapie zusätzlich zur üblichen Behandlung oder nur die üblichen Behandlung (mit Psychopharmaka).

Ergebnisse: Es zeigten sich Verbesserung mit Positiver Psychotherapie hinsichtlich des Wohlbefindens, sowie hinsichtlich Depression, Hoffnung, Selbstvertrauen, Wertschätzung und Kohärenzgefühl. Kohärenz beschreibt eine tiefe, dauerhafte Überzeugung , dass das eigene Leben verständlich, handhabbar und sinnvoll ist. In der Kontrollgruppe wurden keine signifikanten Veränderungen beobachtet. Gesamtsymptome, Depressionen und Wohlbefinden verbesserten sich durchschnittlich um 10%.

Schlussfolgerungen: "Diese Studie liefert erste Belege für die Durchführbarkeit von WELLFOCUS Positiver Psychotherapie bei Menschen mit Psychosen, die sich positiv auf Symptome und Depressionen auswirken." (2)


3. In einer weiteren Studie von 2019 wurde das Positive Emotions Program for Schizophrenia (PEPS) angewandt. PEPS ist eine Intervention, die aus 8 einstündigen Sitzungen besteht, die auf Gruppen von 5–10 Teilnehmern angewendet werden. Ziel des Programms ist es, die Generierung und Aufrechterhaltung positiver Emotionen zu verbessern. Das Programm verwendet Bild- und Audiomaterialien als Teil einer PowerPoint-Präsentation von Folien, die auf eine Leinwand projiziert werden.

Achtzig Teilnehmer, bei denen Schizophrenie oder schizoaffektive Störung diagnostiziert wurde, wurden randomisiert und erhielten entweder das Positive Emotions Program for Schizophrenia und üblichen Behandlung oder nur die üblichen Behandlung (mit Psychopharmaka).

Ergebnisse: Die Teilnahme am Programm ging mit einer signifikanten Verringerung der Gesamtwerte für Avolition-Apathie und Anhedonie-Asozialität auf der Skala zur Beurteilung negativer Symptome (SANS) von 27% einher, mit moderaten Effektstärken und Besserung nach 8 Sitzungen. Darüber hinaus gab es eine signifikante Verringerung der Depression mit einer großen Effektgröße.

Schlussfolgerungen: "Positive Emotions Program for Schizophrenia (PEPS) ist eine wirksame Intervention zur Reduzierung der Anhedonie bei Schizophrenie. PEPS ist eine kurze, benutzerfreundliche, gruppenbasierte, frei verfügbare Intervention, die sich leicht in einer Vielzahl von Umgebungen implementieren lässt." (3)


Depressionen, Ängste und Lebenszufriedenheit

1. Eine Metaanalyse untersuchte die Wirksamkeit von Interventionen der Positiven Psychologie in der Depressionsbehandlung anhand von elf Artikeln und berechnete eine mittlere Effektstärke.

"Die Ergebnisse zeigen, dass Interventionen der Positiven Psychologie (PPIs) bei der Behandlung depressiver Symptome wirksam sind und in allen bis auf einer Studie signifikante Verbesserungen der Depressionswerte im Vergleich zu den Kontrollgruppen aufweisen ... PPIs können die Zugänglichkeit und Bezahlbarkeit von Depressionsbehandlungen verbessern." (11)


2. Eine Studie untersuchte die Wirksamkeit der Positiven Psychotherapie als alternativen Ansatz zur Behandlung von Depressionen und stellte sie der etablierten kognitiven Verhaltenstherapie gegenüber. (7) 92 Personen, die die Kriterien für eine depressive Störung erfüllten, wurden nach dem Zufallsprinzip entweder der Gruppe der Positiven Psychotherapie oder der Gruppe der kognitiven Verhaltenstherapie zugeordnet.

Ergebnisse: Positive Psychotherapie zeigte durchweg moderate bis hohe Effektgrößen. Depressionen verbesserten sich mit Positiver Psychotherapie um 30% und mit kognitiver Verhaltenstherapie um 50%. Auf der Depression-Glück-Skala (DHS) gab es eine Verbesserung mit Positiver Psychotherapie um 45% und mit kognitiver Verhaltenstherapie um 15%. Die Gesamtzufriedenheit mit der Therapie unterschied sich jedoch nicht signifikant zwischen den Gruppen.

Schaubild: Verbesserung von Depression
Abbildung 2. Diagramme der Mittelwerte für BDI-II, DHS, MADRS und BSI


Ergebnis der Studie:

"Zusammenfassend stützen unsere Ergebnisse die Annahme, dass Depressionen nicht nur durch die Reduzierung ihrer negativen Symptome, sondern vor allem und sogar ausschließlich durch den Aufbau positiver Ressourcen wirksam behandelt werden können ... Wir glauben jedoch nicht, dass die Wirkung von Positiver Psychotherapie spezifisch für Depressionen ist, und wir gehen davon aus, dass die Steigerung positiver Ressourcen ein Mittel zur Abfederung einer Vielzahl von psychischen Störungen und Problemen darstellt." (7)


3. In einer weiteren Studie wurden die Auswirkungen einer Ausbildung in positiver Psychologie im Rahmen eines 8-wöchiger Interventionsworkshop auf die Verbesserung der psychischen Gesundheit von Medizinstudenten untersucht.

Ergebnisse: Die Analysen zeigten, dass sich das psychische Wohlbefinden der Teilnehmer nach der Intervention verbesserte. Die selbstberichteten Daten der Teilnehmer aus zwei Jahrgängen (A und B) verbesserten sich ähnlich signifikant um 40% bei Hoffnung, um 30% bei Lebenszufriedenheit, um 50% auf der subjektiven Glücksskala sowie um 40% auf der Depressions- und Angstskala. (8)

Schaubild: Besserung der Symptome



Studien und Quellen

(1) Positive psychotherapy for psychosis - a new approach in the rehabilitation of patients suffering from schizophrenia. Beata Joanna Kasperek-Zimowska, Marta Giguere, Agata Bednarek, Agnieszka Żochowska, Maryla Sawicka, 2020

(2) Evaluation of a positive psychotherapy group intervention for people with psychosis: pilot randomised controlled trial. Beate Schrank, Tamsin Brownell, Zivile Jakaite, Charley Larkin, Francesca Pesola, Simon Riches, Andre Tylee, and Mike Slade, 2016

(3) Improving Pleasure and Motivation in Schizophrenia: A Randomized Controlled Clinical Trial. Jérôme Favrod, Alexandra Nguyen,a Joséphine Chaix,a Joanie Pellet, Laurent Frobert, Caroline Fankhauser, Alban Ismailaj, Armando Brana, Gwennaïg Tamic, Caroline Suter, Shyhrete Rexhaj, Philippe Golay, and Charles Bonsacke, 2019

(4) Positive psychology interventions to improve well-being and symptoms in people on the schizophrenia spectrum: a systematic review and meta-analysis. Isabela Pina, Catarina de M. Braga, Túlio F.R. de Oliveira, Camila N. de Santana, Rodrigo C. Marques, and Leonardo Machado, 2021

(5) Effects of Positive Psychotherapy for People with Psychosis: A Systematic Review and Meta-Analysis. Heeseung Choi ,Soyoun Shin , Gumhee Lee , 2023

(6) Efficacy of positive psychotherapy in reducing negative and enhancing positive psychological outcomes: a meta-analysis of randomised controlled trials. Thole Hilko Hoppen and Nexhmedin Morina, 2021

(7) A comparative study of the efficacy of group positive psychotherapy and group cognitive behavioral therapy in the treatment of depressive disorders: A randomized controlled trial. Linda Maria Furchtlehner, Raphael Schuster &Anton-Rupert Laireiter, 2019

(8) Application of a classroom-based positive psychology education course for Chinese medical students to increase their psychological well-being: a pilot study. Xiao-Qin Zhang , Bao-Shuai Zhang and Meng-Die Wang, 2020

(9) Comparative efficacy and acceptability of 21 antidepressant drugs for the acute treatment of adults with major depressive disorder: a systematic review and network meta-analysis. Cipriani A, Furukawa TA, Salanti G, et al. , 2018

(10) The effects of positive psychology theory in the rehabilitation nursing of Chinese patients with schizophrenia: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Yu Hong 1,*, Yanjun Huang 1, Junhong Jiang 1, Qiuhua Liu 1, Jing Hu 1, Wenfei Tan 1, Jinying Deng 2, Xintian Wang, 2025

(11) Meta-Analysis of Positive Psychology Interventions on the Treatment of Depression. Shannon Pan 1,✉, Kiran Ali 1, Chanaka Kahathuduwa 1, Regina Baronia 1, Yasin Ibrahim , 2022

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