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ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Schizophrenie
13. Naturtherapie
| Symptome bei Schizophrenie | (G) | (+) | (-) | (k) | (D) | (Ä) | (ST) | (SCH) |
| Natur- und Gartentherapie [Besserung in % in 6 - 12 Wochen gegenüber Kontrollgruppe] | 25% | 20% | 25% | 20% | 20% | 25% | 30% | 35% |
| Effektstärke Gartentherapie [weniger als 3 Monate] | mittel-groß | mittel-groß | mittel-groß | mittel-groß | mittel-groß | mittel-groß | mittel-groß | ✓ |
| Effektstärke Gartentherapie [länger als 3 Monate] | groß | mittel-groß | groß | ✓ | mittel-groß | groß | ✓ | ✓ |
(G) = Gesamtsymptome, (+) = positive, (-) =negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf
I. Die Körper-Ebene
Unser physischer Körper ist die materielle Ebene des Menschen. Er besitzt eine anatomische Gestalt, die aus Zellen zusammengesetzt ist und durch eine Vielzahl von biochemischen Stoffwechselprozessen gesteuert wird. Körper und Geist sind mit einander verbunden.
Therapien und Heilmethoden:
1. Arbeit und Beschäftigung
2. Sport
3. Ernährung und Nahrungsergänzung
4. Naturheilkunde
5. Orthomolekulare Medizin
6. Konventionelle Medizin
A. Antipsychotika
B. Antidepressiva
II. Die Energie-Ebene
Auf der 2. Ebene befindet sich der Energiekörper. Er wird vor allem durch unsere Nerven und Energieleitbahnen, den Meridianen gebildet. Die Meridiane sind Energieverbindungen zu unseren Organen, Körperfunktionen und zur Psyche. Auch unser Antrieb und unsere Energie wird dieser Ebene zugeordnet. Die Therapien der Energie-Ebene haben direkten Einfluss auf die Symptome von Psychosen, Schizophrenie und Depression.
Therapien und Heilmethoden:
7. Berührung und Massage
8. Atemtherapie
9. Yoga
10. Akupunktur
11. Qi Gong
12. Tai Chi
13. Naturerleben
III. Die Mental-Ebene
Der Mentalkörper ist eine Struktur, in die alle Lernerfahrungen im Leben eingehen. Zu diesem Feld gehören Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Glaubenssätze. Hier handelt es sich um eine bewusste und unbewusste Ebene, in der u.a. auch das Gedächtnis gespeichert ist.
Therapien und Heilmethoden:
14. Psychosoziale Interventionen
15. Psychotherapien
16. Positive Psychologie
17. Positives Denken
18. Positive Affirmationen
19. Homöopathie
IV. Die intuitive Ebene
Die intuitive Ebene ist der Bereich des Träumens, der Intuition, der Kunst und Kreativität. Es sind Erfahrungen, die mit veränderten Bewusstseinszuständen jenseits des gewöhnlichen „normalen“ Wachbewusstseins einhergehen, insbesondere Zustände wie Trance, Ekstase, spirituelle Erlebnisse und Grenzerfahrungen. Auf dieser Ebene wirkt der Einfluss von Lernerfahrungen aus dem Familiensystem und von traumatischen Ereignissen.
Therapien und Heilmethoden:
20. Maltherapie
21. Musiktherapie
22. Tanztherapie
23. Theatertherapie
24. Systemische Therapie
V. Die Geist-Ebene
Die 5. Ebene beschreibt den geistigen Aspekt eines Menschen. Es ist das Feld von innewohnender Weisheit und Zufriedenheit, des natürlichen Mitgefühls und Liebe zu uns und anderen. Da dieses Feld alles durchdringt, ist es die Ebene, die letztendlich zur Heilung führen kann, vorausgesetzt, wir kümmern uns um die Harmonisierung der anderen Ebenen. Um Erfahrungen auf der fünften Ebene machen zu können, braucht es Zeit und Raum – für das Alleinsein und die Meditation.
Therapien und Heilmethoden:
II. Die Energie-Ebene
Auf der 2. Ebene befindet sich der Energiekörper. Er wird vor allem durch unsere Nerven und Energieleitbahnen, den Meridianen gebildet. Die Meridiane sind Energieverbindungen zu unseren Organen, Körperfunktionen und zur Psyche. Auch unser Antrieb und unsere Energie wird dieser Ebene zugeordnet. Die Therapien der Energie-Ebene haben direkten Einfluss auf die Symptome von Psychosen und Schizophrenie.

7. Berührung und Massage
8. Atemtherapie
9. Yoga
10. Akupunktur
11. Qi Gong
12. Tai Chi
13. Naturtherapie
Zitat„Bei jedem Spaziergang in der Natur erhält man weit mehr, als man sucht.“ – John Muir (Philosoph)
| Kurzfassung |
| Die Natur hat eine starke Energie, die sich positiv auf den Menschen auswirkt. Das lässt sich sehr gut bei einem Waldspaziergang erfahren, bei dem man entspannen und dabei gleichzeitig neue Energie auftanken kann.
Psychosen und Schizophrenie sind gekennzeichnet durch einen Zustand der Entkörperung, ein nicht in der Realität verankert und geerdet sein. Geistige Inhalte, wie Wahn und Halluzinationen treten in den Vordergrund des Bewusstseins. Es fehlt die Verbindung zu sich selbst, zum persönlichen Umfeld, zur Gesellschaft und der Natur.

Zur Heilkraft der Natur gehören die Sonne, das Licht, die Luft, das Wasser, die Erde, die Bäume und die Pflanzen. Bei der Gartenarbeit, beim Arbeiten mit Naturmaterialien, beim Wandern in der Natur, dem ganzjährigem Baden im Freien oder bei Sonnenbädern ist die Natur-Energie erfahrbar.
Insbesondere in der chinesischen Kultur betonen Philosophien wie der Konfuzianismus und der Taoismus die harmonische Beziehung zwischen Natur und Mensch zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Diese Einflüsse fördern das Embodiment, die Wiedereinkehr in den Körper, die Verbindung zu sich selbst und der Natur. Die Folge ist der Rückgang der Symptome von Psychosen und Schizophrenie.
Naturtherapie
Naturtherapie nutzt natürliche Umgebungen, um eine Verbesserung des Wohlbefindens zu ermöglichen, und es gibt immer mehr Beweise dafür, dass Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen verhältnismäßig stärker von einer solchen naturbasierten Therapie profitieren können. Denn der Aufenthalt in der Natur hat positive Auswirkungen auf die soziale, psychische und physische Gesundheit.
Im Hinblick auf die Rehabilitation genießen Patienten die natürliche Umgebung und haben eine stärkere Verbindung zur Natur, was ihre Sensibilität gegenüber Pflanzen und der Natur erhöht, positivere Emotionen erzeugt und ihre Fähigkeit zur emotionalen Bewältigung fördert. Studien betonten außerdem, dass begleitende Sinneserfahrungen wie Gerüche, Texturen, Temperaturen und Farben einen positiven Effekt haben und eine Ablenkung von inneren Gedanken, Stress und Sorgen ermöglichen. Darüber hinaus halfen die Sinneserfahrungen den Teilnehmern, sich geerdet zu fühlen und den Fokus zu finden.
Untersuchungen haben gezeigt, dass Patienten mit psychischer Erkrankung weniger Stress, Ängste und depressive Symptome haben und ein höheres Maß an „Wohlbefinden“ verspüren, wenn sie Zeit in der Natur verbringen. Es wurde gezeigt, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Naturerleben und der Genesung psychiatrischer Patienten besteht. (1)
Psychosen und Schizophrenie
Das Leben in städtischen Gebieten, insbesondere in solchen mit wenig Grünflächen, wird immer wieder mit einem höheren Risiko für die Entwicklung von Psychosen in Verbindung gebracht. Städtische Umgebungen sind oft mit erhöhtem Stress, sozialer Isolation und anderen Faktoren verbunden, die zu Psychosen beitragen. (16)
Mehrere Studien haben ergeben, dass Personen, die sich – insbesondere in der Kindheit – häufiger im Grünen aufhalten, ein geringeres Risiko haben, an Schizophrenie zu erkranken. Dieser Schutzeffekt könnte mit reduziertem Stress und verbesserter psychischer Erholung in Grünflächen zusammenhängen. (8)
Studien haben eine Dosis-Wirkungs-Beziehung gezeigt, was bedeutet, dass ein häufiger Aufenthalt in Grünflächen mit einem geringeren Risiko verbunden ist. Über Schizophrenie hinaus wird der Aufenthalt im Grünen mit verschiedenen anderen Vorteilen für die psychische Gesundheit in Verbindung gebracht, darunter einer Verringerung von Stress, Angstzuständen und Depressionen.
Stress und Ängste
Die vorhandene Literatur zeigt, dass der Aufenthalt in der Natur mit einer Verringerung von Stress und geringerer Angst bei Erwachsenen einhergeht, Naturinterventionen wie Shinrin-yoku (Sitzen oder Gehen im Wald) und Wanderprogramme zeigen positive Auswirkungen.
Depressionen
Untersuchungen zur Teilnahme an naturnahen Freizeitaktivitäten zeigen positive Auswirkungen auf die Lebenszufriedenheit, positive emotionale Erfahrungen und die Verringerung von Depressionen.
Erwachsene, die an Waldbaden teilnahmen, konnten eine Verringerung der depressiven Symptome erfahren. Studien legen nahe, dass ein Spaziergang in der Natur für mindestens 90 Minuten oder ein Aufenthalt von 10 Minuten oder mehr in einem Garten Grübeln, negative selbstbezogene Gedanken und depressive Symptome verringern kann.
Die Forschung ergab, dass die größte Effektstärke nach Aktivitäten im Freien in der Nähe von Wasser, beispielsweise einem Strand oder Fluss, gemessen wurde. (16)
Lebensqualität und Selbstwertgefühl
In einer anderen Studie berichteten Erwachsene, die mindestens 5 Minuten lang in Grünanlagen trainierten, von einem verbesserten Selbstwertgefühl. Außerdem deutet die Forschung auf einen Zusammenhang zwischen dem Aufenthalt in der Natur und einer gesteigerten Lebenszufriedenheit hin, die 20 Minuten pro Woche in einer natürlichen Umgebung ihrer Wahl verbringen.
Junge Erwachsene, die der städtischen Natur ausgesetzt waren, berichteten von einem stärkeren Selbstbewusstsein, Gefühlen des Abschaltens, Verbundenheit und Fürsorge für andere Menschen. (16)
Gartentherapie und Schizophrenie
Gartentherapie, die sich auf die Beschäftigung mit Pflanzen und Gärten konzentriert, hat sich als potenziell hilfreich für Menschen mit Schizophrenie erwiesen. Um Symptome wie Wahnvorstellungen und Halluzinationen zu lindern, fördern gärtnerische Aktivitäten den Kontakt zwischen schizophrenen Patienten und dem wirklichen Leben. Sie kann so helfen, psychotische Symptome zu lindern, die soziale Funktion zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden die Lebensqualität zu steigern.
Gartentherapie kann kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Problemlösung verbessern, die durch Schizophrenie beeinträchtigt werden können. Sie kann eine beruhigende Wirkung haben und Ängste sowie depressive Symptome Stress und zwischenmenschliche Sensibilität lindern, die bei Menschen mit Schizophrenie häufig auftreten. Gartenarbeit erfordert körperliche Bewegung und sportliche Betätigung, was für Personen von Vorteil sein kann, die aufgrund ihrer Erkrankung unter Übergewicht, Müdigkeit oder mangelnder Motivation leiden.
Metaanalysen
Aktuelle Metaanalysen mit bis zu 3000 schizophren Erkrankten kommen zu folgenden Schlussfolgerungen:
"Der Aufenthalt in Grünflächen verringert das Schizophrenierisiko ..." Die untersuchten Studien "berichten von einer Reihe von Vorteilen des Aufenthalts im Grünen für Menschen mit Schizophrenie, darunter eine verbesserte Stimmung und geringere Angst- und Psychosesymptome sowie eine Verringerung der Krankenhauseinweisungsraten." (8)
Eine weitere Meta-Analyse "zeigte, dass Umgebungen außerhalb von Krankenhäusern bei allen Indikatoren eine bessere therapeutische Wirkung haben als Umgebungen in Krankenhäusern. Die Ergebnisse zeigten auch die Wirksamkeit der Gartenherapie auf Symptome, Rehabilitationsergebnisse, Lebensqualität und soziales Funktionieren bei Patienten in außerklinischen Umgebungen und lieferten weitere evidenzbasierte Unterstützung für die Landschaftsgestaltung" (2)
Eine Analyse ergab, dass eine kurzfristige Gartentherapie eine mittlere bis große Wirkung und eine langfristige Gartentherapie eine große Wirkung auf die Gesamtsymptome bei Personen mit Schizophrenie hat.
Schlussfolgerungen der Studie: "Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Patienten mit Schizophrenie, die stärkere Anfangssymptome aufweisen, als potenzielle Kandidaten für Gartentherapie gelten können und dass eine längere Therapiedauer zu besseren Ergebnissen führen kann." (14)
Naturtherapie in Studien
Studien mit 1-3 monatigen Naturtherapien wie Waldbaden, Spaziergänge im Park, Gartenarbeit und Meditationen am Seeufer zeigten eine signifikante Verbesserung der positiven, negativen und kognitiven Symptome um 15-25%, der Depression um 20-30%, der Angstwerte um 30-40%, Stress und Schlafqualität von 30-35%, Nebenwirkungen von Psychopharmaka um 45% gegenüber der Kontrollgruppe.
"Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Intervention in der Naturlandschaft die emotionalen Symptome von Schizophreniepatienten deutlich lindern konnte. Diese Therapie verbessert den psychischen Zustand der Patienten durch die heilende Wirkung natürlicher Elemente und gleicht die Defizite traditioneller Medikamente bei der Emotionsregulation aus." (11)
Andere Studien ergaben, dass Gartenarbeit das Gefühl vermittelt, voller Energie, weniger isoliert und glücklich zu sein und das Leben wieder genießen zu können. So verbesserte sich in einer Studie das soziale Funktionieren und die Lebenszufriedenheit um 20%. (10) Ihr Fazit:
"Rehabilitation ist ein Thema, das viele Faktoren wie klinische, psychologische, soziale und pädagogische Faktoren integriert, und hat keine einfache therapeutische Funktion. Gartentherapie ist der Träger der wechselseitigen Integration mehrerer Faktoren und Gartentherapie ist eine wirksame Ergänzung zur modernen Rehabilitationstherapie. Gartentherapie kann zur Linderung klinischer Symptome bei Schizophrenie und zur Wiederherstellung sozialer Funktionen beitragen." (10)
Naturtherapien können dazu beitragen, die Motivation an Aktivitäten zu wecken und so effektiv das Wohlgefühl und eine hohe Lebensqualität wieder herstellen. Sie können eingesetzt werden, um das Erfolgs-, Verantwortungs- und Zugehörigkeitsgefühl zu stärken. |
1. Was ist Naturtherapie ?
Bei Naturtherapie handelt sich um einen Sammelausdruck für all jene Initiativen und Aktivitäten, die mit Hilfe von Natur, Tieren oder Pflanzen körperliche, psychische oder soziale Verbesserungen bewirken möchten. Bekannte Beispiele sind die tiergestützte Therapie (mit Kleintieren, Nutztieren, oder Reittieren), Care-Farming und die Gartentherapie. Inhalt können sowohl belebte Naturelemente sein oder auch unbelebte – zum Beispiel Steine oder Wasser.
Aktivitäten mit den Elementen der Natur Erde: Waldspaziergänge, Gartenarbeit, Nature Art, arbeiten mit Naturmaterialien, wie Ton und Holz. Wasser: Kneipp-Kur, Ganzjähriges Baden im Freien Luft: Häufige Aufenthalte an der frischen Luft und bewusstes Atmen Licht: Tägliche Spaziergänge, Sonnenbäder, Sport im Freien |
Nature Art Nature Art soll das Bewusstsein der Menschen für ihre direkte Umwelt schärfen. Diese Kunstform verwendet Naturmaterialien (Blätter, Äste, Steine u. a.), die gesammelt und angeordnet werden. Sie dient der Förderung der Kreativität und Persönlichkeitsentwicklung in künstlerischen und kunsttherapeutischen Projekten in der Natur und mit Naturmaterialien. |
Naturmeditation Retreats mit „Green Meditation“ ist ein Verfahren der Naturmeditation. Während eines Aufenthaltes in der Natur werden die Stresshormone Cortisol und Adrenalin abgebaut. Das wirkt als wesentlicher Faktor für die Entspannung. Ein wichtiges Element in der Resilienzförderung. |
1. Wirkungsweise
1. Beruhigende Umgebung und reduzierte positive Symptome:
Natürliche Umgebungen bieten eine beruhigende und erholsame Atmosphäre und bilden einen Kontrast zu den oft chaotischen und überwältigenden Erfahrungen, die mit einer Psychose einhergehen.
Parks und Naturräume fördern körperliche Aktivität. Es gibt Belege dafür, dass körperliche Aktivität und Handarbeiten sich positiv auf die Positivsymptome der Schizophrenie auswirken. Es wurde festgestellt, dass Gartenarbeit wie Erdarbeiten oder das Pflanzen von Feldfrüchten die Produktion von Neurotransmittern (z. B. Serotonin, Dopamin) modellieren und entzündliche Zytokine bei Erwachsenen regulieren kann.
2. Reduzierte negative Symptome:
Natürliche Umgebungen können auch leichter Gelegenheiten zu sozialer Interaktion und Kontakten bieten als in einer anonymen Großstadt, was für Menschen mit Schizophrenie, die möglicherweise soziale Isolation erfahren, von Vorteil sein kann. Der Aufenthalt in der Natur kann also auch indirekt negative Symptome wie sozialen Rückzug und Apathie reduzieren, indem er das Engagement und die soziale Interaktion in natürlichen Umgebungen fördert.
3. Verbesserte kognitive Funktion:
Studien deuten darauf hin, dass Naturlandschaften die kognitiven Funktionen, einschließlich Aufmerksamkeit und Konzentration, verbessern können, was für Personen, die mit kognitiven Defiziten im Zusammenhang mit Schizophrenie zu kämpfen haben, von Vorteil sein kann.
4. Verbesserte Stimmung:
Der Aufenthalt in der Natur kann die Stimmung positiv beeinflussen und zu einer optimistischeren Einstellung und einer Verringerung der Depressionsgefühle führen, die auch bei Schizophrenie häufig auftreten. Aktuelle Studien legen außerdem nahe, dass gärtnerische Aktivitäten die Selbstregulationsfähigkeiten verbessern und den Teilnehmern Gelegenheiten zur Achtsamkeit bieten, wodurch sie weiter zur Linderung depressiver Symptome beitragen.
5. Weniger Angst und Stress:
Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Gartenaktivitäten die Aktivität des parasympathischen Nervensystems verringern können und so Ängste, Stress und Schlafstörungen lindern. Grünflächen und natürliche Elemente senken nachweislich den Stresshormonspiegel und fördern die Entspannung. Dadurch werden die Angstsymptome gelindert, die bei Menschen mit Schizophrenie häufig auftreten.
6. Verbessertes Wohlbefinden:
Das allgemeine Erlebnis, in der Natur zu sein, kann zu einem größeren Wohlbefinden und einer stärkeren Verbundenheit mit der Umwelt beitragen und so eine positivere Selbstwahrnehmung fördern. Zudem können gärtnerische Aktivitäten die Aufmerksamkeit von den Symptomen ablenken, ein Gefühl der Produktivität fördern und das Selbstwertgefühl steigern können, was ihre Rolle als unterstützende Therapie bei Schizophrenie unterstützt.
2. Metaanalysen
Naturtherapie
1. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit von 2024 fasst die Auswirkungen von Naturerlebnissen bei Menschen mit Schizophrenie zusammen:
Das Ergebnis: Es wurde bei häufigerem Aufenthalt in Grünflächen eine Verringerung der Angstsymptome, Depressionen und Psychosen festgestellt, wobei eine Dosis-Wirkungs-Beziehung besteht. D.h. je mehr Zeit in der Natur verbracht wurde um so niedriger waren die Symptome.
"Der Aufenthalt in Grünflächen verringert das Schizophrenierisiko ..." Die untersuchten Studien "berichten von einer Reihe von Vorteilen des Aufenthalts im Grünen für Menschen mit Schizophrenie, darunter eine verbesserte Stimmung und geringere Angst- und Psychosesymptome sowie eine Verringerung der Krankenhauseinweisungsraten." (8)
2. In einer weiteren Meta-Analyse wurden insgesamt 23 Studien mit 2021 Menschen mit Schizophrenie einbezogen. Diese Analyse lieferte Belege für die positive Wirkung von Naturtherapie und "zeigte, dass Umgebungen außerhalb von Krankenhäusern bei allen Indikatoren eine bessere therapeutische Wirkung haben als Umgebungen in Krankenhäusern. Die Ergebnisse zeigten auch die Wirksamkeit der Gartenherapie auf Symptome, Rehabilitationsergebnisse, Lebensqualität und soziales Funktionieren bei Patienten in außerklinischen Umgebungen und lieferten weitere evidenzbasierte Unterstützung für die Landschaftsgestaltung" (2)
Gartentherapie
3. Ziel einer aktuellen Metaanalyse von 2024 war es, den Einfluss der Gartentherapie auf die Symptome und die emotionalen Störungen bei Personen mit Schizophrenie zu untersuchen. Die Analyse umfasste 35 Studien mit 2899 Teilnehmern.
Die Analyse ergab:
- Dass Kurzzeitinterventionen (weniger als drei Monate) die Gesamtsymptome, die Positivsymptome, die Negativsymptome, Depressionen und Angstzustände signifikant verbesserten. Bezüglich der Positivsymptome und aller weiteren Symptome stellte die Studie mittlere bis starke Effekte der kurzfristigen Gartentherapie fest.
- Bei Gartentherapien (länger als drei Monate) konnte die therapeutische Wirksamkeit erhöht werden. Die Gesamtsymptome, die Positiv- und Negativsymptome sowie Depressionen und Angstzustände konnten noch stärker gesenkt werden, als in der Kurzzeitherapie. Auch längere wöchentliche Aktivzeiten waren mit besseren Ergebnissen bei den Gesamtsymptomen und den Negativsymptomen verbunden.
Schlussfolgerungen der Studie: "Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Patienten mit Schizophrenie, die stärkere Anfangssymptome aufweisen, als potenzielle Kandidaten für Gartentherapie gelten können und dass eine längere Therapiedauer zu besseren Ergebnissen führen kann." (14)
Die Studie ergab, dass eine kurzfristige Gartentherapie eine mittlere bis große Wirkung und eine langfristige Gartentherapie eine große Wirkung auf die Gesamtsymptome bei Personen mit Schizophrenie hat.
4. Zwei weitere Metaanalysen zeigten mittlere - große Effektstärken (0,7) von Gartentherapie bei kognitiven Symptomen und Stress. (17) (18): "Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gartentherapieprogramme die kognitiven Funktionen signifikant verbesserten. Die Effektstärke des Gartentherapieprogramms war groß ... " (17) und "Das Ergebnis der Untergruppenanalyse zeigte, dass die stressreduzierenden Effekte der Gartentherapie ... "(18)
Effektstärken einer kurz- und langfristigen Gartentherapie
Studien | Effektstärke | SDM |
|---|---|---|
| Kurzzeitwirkung (≤3 Monate) | ||
| Gesamtsymptome | mittel - groß | 0,7 |
| Positive Symptome | mittel - groß | 0,7 |
| Negative Symptome | mittel - groß | 0,7 |
| kognitive Symptome | mittel - groß | 0,7 |
| Depression | mittel - groß | 0,6 |
| Angst | mittel - groß | 0,6 |
| Stress | mittel - groß | 0,7 |
| Langzeitwirkung (>3 Monate) erzielte Besserungen bei: | ||
| Gesamtsymptome | groß | 1.4 |
| Negative Symptome | groß | 1.4 |
| Angst | groß | 1.5 |
3. Studien
Naturerlebnisaktivitäten

1. Ziel einer aktuellen Studie von 2025 war es, die Auswirkungen von Naturlandschaften auf die emotionalen Symptome von Schizophreniepatienten zu erforschen. 100 hospitalisierte schizophrene Patienten wurden in eine Experimentalgruppe und eine Kontrollgruppe aufgeteilt. Die Experimentalgruppe nahm zweimal wöchentlich an einem dreimonatigen Naturtherapieprogramm teil, das Spaziergänge im Park, Gartenarbeit und Meditationen am Seeufer umfasste. Die Kontrollgruppe erhielt nur konventionelle Medikamente.
Ergebnisse der Studie:
Die Patienten der Experimentalgruppe zeigten nach der Intervention eine signifikante Verbesserung ihrer Angstwerte um 30%, der Depression um 20% gegenüber der Kontrollgruppe.
"Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Intervention in der Naturlandschaft die emotionalen Symptome von Schizophreniepatienten deutlich lindern konnte. Diese Therapie verbessert den psychischen Zustand der Patienten durch die heilende Wirkung natürlicher Elemente und gleicht die Defizite traditioneller Medikamente bei der Emotionsregulation aus." (11)
Waldbaden
2. Um die potenzielle Wirksamkeit des Waldbadens zu testen, wurde in einer psychiatrischen Klinik ein Quasi-Experiment durchgeführt. Eine Art der Walderholung, die der Verbesserung der menschlichen Gesundheit dienen soll, wird oft als Waldtherapie, oder Waldbaden bezeichnet und oft als alternative Methode zur Behandlung zahlreicher Leiden eingesetzt. Die vorgeschlagene Waldtherapie bestand aus der Teilnahme an einstündigen Spaziergängen unter Aufsicht eines Therapeuten.
Die Ergebnisse der Studie:
"Bei Patienten mit psychotischen Störungen zeigten die Werte der Unterskalen „Verwirrung“ (-40%) und „Lebendigkeit“ (+45 %) sowie der Angst-Skala (-20%) die stärksten Veränderungen ... Die beobachteten Veränderungen psychologischer Indikatoren bei psychiatrischen Patienten deuten darauf hin, dass sich Waldtherapie positiv auf deren psychische Gesundheit auswirken kann. " (12)
Waldspaziergänge
3. Eine Kontrollstudie wurde durchgeführt, um zu untersuchen, ob achtsames Gehen in der Natur die Schlafqualität, Stimmung und Achtsamkeit von Menschen mit Schlafstörungen wirksam verbessern kann. Insgesamt 104 Teilnehmer wurden entweder einer experimentellen (Natur) oder einer Kontroll- (Stadt) Gehumgebung zugewiesen. Die Teilnehmer jeder Gehumgebung unternahmen unabhängig voneinander eine Woche (7 Tage) lang täglich einen 35-minütigen Spaziergang. (20)
Ergebnisse: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich in beiden Gruppen die Achtsamkeit, die Schlafqualität und die Stimmung der Teilnehmer nach der Intervention deutlich verbesserten. Achtsames Gehen in der Natur brachte den Teilnehmern jedoch zusätzliche Vorteile für die Schlafqualität, die sich um 30% verbesserte, im Vergleich zu Spaziergängen in der Stadt mit 10%iger Besserung. (20)
Schaubild: Schlafqualität in der Natur vs. Stadt

Gartentherapie
Studien zeigen, dass inaktive Schizophreniepatienten deutlich häufiger affektive, positive und negative Symptome sowie eine medikamenteninduzierte Dyskinesien aufwiesen als Patienten mit minimaler körperlicher Aktivität.
Bei Gartenarbeiten müssen die Patienten viele Greifbewegungen ausführen, darunter Heben, Schieben, Ziehen, Graben und andere Handbewegungen. Gleichzeitig müssen auch körperliche Gartenarbeit verrichtet werden, wie Treppen oder Abhänge erklimmen, gehen oder sich bewegen, bücken, heben und auf unterschiedlichen Untergründen tragen. Alle diese Aktivitäten verbessern wirksam die Funktion der Gliedmaßen und lindern Dyskinesien.
Positive, negative Symptome und Dyskinesien
1. Ziel einer Studie war es, die Auswirkungen einer Gartentherapie auf Symptome und Nebenwirkungen von Antipsychotika bei schizophrenen Patienten zu untersuchen. Vierzig schizophrene Patienten einer psychiatrischen Klinik wurden der Gartengruppe oder der Kontrollgruppe zugeteilt. Das Programm fand in sechs wöchentlichen Sitzungen a 60 min. statt.
Ergebnisse: Nach sechs Kursen Gartentherapie verbesserten sich die positiven, negativen und Gesamtsymptome jeweils um 25% in der Gartengruppe signifikant gegenüber der Kontrollgruppe. Auch die Nebenwirkungen verbesserten sich in der Gartengruppe signifikant um 45%.
"Diese Studie zeigt, dass Gartentherapie das Potenzial hat, nicht nur die psychopathologischen Symptome, sondern auch die Nebenwirkungen bei psychiatrischen Patienten zu verbessern ... Gartentherapie kann ein integrierter Ansatz zur Förderung einer gesunden Ernährung, körperlicher Aktivität und des psychosozialen Wohlbefindens sein." (9)
2. Eine weitere Studie mit 110 stationären Schizophrenie-Patienten zeigte, das eine Gartentherapie über 12 Wochen positive Symptome um 15% und negative Symptome um 20% gegenüber der Kontrollgruppe verbessern konnte. (13)
Die Behandlung fand dreimal wöchentlich statt und jede Sitzung dauerte 90 Minuten. Zu den spezifischen Inhalten gehörten das Pflanzen, Gießen, Düngen und Beschneiden von Blumen; Pflügen, Säen, Gießen, Düngen, Jäten im Garten; das Schätzen, Ernten von Gemüse, Kochen und Probieren von Blumen und Gräsern.
Stress, Depressionen und Angstzustände
3. Ziel einer Studie war, die Wirksamkeit und Durchführbarkeit der therapeutischer Gartenarbeit für Teilnehmer zu untersuchen, die psychisch unter Stress, leichten bis schweren Depressionen oder Angstzuständen litten.
Es gab Besserungen bei Achtsamkeit/Konzentration um 20%, Depression um 30%, bei Angst um 40% und Stress um 30%
"Wir kamen zu dem Schluss, dass therapeutischer Gartenarbeit eine vielversprechende psychosoziale Intervention zur Behandlung psychischer Belastungen bei Bewohnern der Gemeinschaft ist." (15)
Schaubild: Besserungen Symptome

Schlafstörungen
4. In einer Studie wurden die Auswirkungen einer sechwöchigen Gartentherapie auf den psychischen Zustand älterer Menschen untersucht.
Ergebnisse: Die Schlafqualität nach den sechswöchigen Gartentherapie-Aktivitäten war deutlich um 35% verbessert. "Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Gartentherapie-Aktivitäten Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden und Schlafqualität älterer Menschen deutlich verbesserten."(19)
Schaubild Schlafqualität (vor und nach der Gartentherapie)

Rehabilitation - soziales Funktionieren und Lebenszufriedenheit
5. Andere Studien ergaben, dass Gartenarbeit das Gefühl vermittelt, voller Energie, weniger isoliert und glücklich zu sein und genießen zu können. So verbesserte sich in einer Studie das soziale Funktionieren und die Lebenszufriedenheit um 20%. (10) Ihr Fazit:
"Rehabilitation ist ein Thema, das viele Faktoren wie klinische, psychologische, soziale und pädagogische Faktoren integriert, und hat keine einfache therapeutische Funktion. Gartentherapie ist der Träger der wechselseitigen Integration mehrerer Faktoren und Gartentherapie ist eine wirksame Ergänzung zur modernen Rehabilitationstherapie. Gartentherapie kann zur Linderung klinischer Symptome bei Schizophrenie und zur Wiederherstellung sozialer Funktionen beitragen." (10)
Studien und Quellen
(1) The Importance of the Outdoor Environment for the Recovery of Psychiatric Patients: A Scoping Review. Mikkel Hjort, Martin Mau, Michaela Høj, and Kirsten K. Roessler, 2023
(2) Effectiveness of Horticultural Therapy in People with Schizophrenia: A Systematic Review and Meta-Analysis. Shan Lu, Yajie Zhao, Jianjiao Liu , Feng Xu , Zhiwen Wang, 2021
(3) Green Care: A Review of the Benefits and Potential of Animal-Assisted Care Farming Globally and in Rural America. Brianna Artz and Doris Bitler Davis, 2017
(4) Green care in first-episode psychosis: short report of a mixed-methods evaluation of a ‘woodland group’ in an early intervention service. Sharon Cuthbert, Harriet Sharp, Clio Berry, 2021
(5) Effectiveness of horticultural therapy in aged people with depression: A systematic review and meta-analysis. Meijing Xu, Shan Lu, Jianjiao Liu, Feng Xu
(6) https://de.wikipedia.org/wiki/Green_Care
(7) The efficacy of nature experience activities on psychotic symptoms in sufferers of chronic schizophrenia. B.-H. Chang, J.-R. Rong, K.-C. Lin, C.-J. Kuo, 2011
(8) Exposure to green spaces and schizophrenia: a systematic review. Louise Marcham, Lyn Ellett, 2024
(9) The Therapeutic Effect of Edible Horticultural Therapy on Extrapyramidal Symptoms in Patients with Schizophrenia. Hui He, Tingting Li, Fan Zhou, Qianjun Yang, Luyun Hu, and Yanwei Yu, 2021
(10) Value of edible horticultural therapy for schizophrenic. Tao LIU, Mingchao LI, Qiuming JI, 2022
(11) 10 EFFECT OF NATURAL LANDSCAPE ON RELIEVING EMOTIONAL SYMPTOMS IN SCHIZOPHRENIC PATIENTS Free. Zuozhenmo Ma , Hong Shi* , Qin Zhang, 2025
(12) The Effects of a Forest Therapy Programme on Mental Hospital Patients with Affective and Psychotic Disorders. Ernest Bielinis, Aneta Jaroszewska, Adrian Łukowski, Norimasa Takayama, 2019
(13) Treatment Effect of Antipsychotics in Combination with Horticultural Therapy on Patients with Schizophrenia: A Randomized, Double-blind, Placebo-controlled Study. Shunhong ZHU 1, Hengjing WAN 1, Zhide LU 2, Huiping WU 1, Qun ZHANG 1, Xiaoqiong QIAN 1, Chenyu YE, 2016
(14) Efficacy of Horticultural Therapy on Positive, Negative, and Affective Symptoms in Individuals with Schizophrenia: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Yi-Wen Lee, Tzu-Ting Chen, Chih-Wei Hsu, Ming-De Chen, Pao-Yen Lin, Yu-Chi Huang, Chi-Fa Hung, Chyi-Rong Chen, 2024
(15) The effectiveness of nature-based therapy for community psychological distress and well-being during COVID-19: a multi-site trial. Yeji Yang, Hyunjin Kim, Minjung Kang, Hyunjin Baik, Yunseok Choi, Eu-Jean Jang, Eun-Jin Chang, Sukyoung Yun, Miok Park, Eunyeong Park, Hojun Yun, Taek-Joo Lee, Yeong-Han Kwon, Kwang-Pyo Hong, Ai-Ran Lee, Songhie Jung, Tai-Hyeon Ahn, Hye-Young Jin & Kee-Hong Cho, 2023
(16) How Does Nature Exposure Affect Adults With Symptoms of Mental Illness? A Meta-Analysis. Joanna E. Bettmann, Elizabeth Speelman, Ellison Blumenthal, Scott Couch, Tara McArthur, 2024
(17) Meta-analysis of controlled trials testing horticultural therapy for the improvement of cognitive function. Hung-Ming Tu 1,✉, Pei-Yu Chiu, 2020
(18) Horticultural therapy for stress reduction: A systematic review and meta-analysis. Shan Lu 1, Jianjiao Liu 2, Meijing Xu 1, Feng Xu, 2023
(19) Horticulture therapy affected the mental status, sleep quality, and salivary markers of mucosal immunity in an elderly population. Jui-Ling Shen 1, Bao-Lien Hung 2, Shih-Hua Fang, 2022
(20) Effectiveness of a mindful nature walking intervention on sleep quality and mood in university students during Covid-19: A randomised control study
Jingni Ma a,⁎, Joanne M Williams a, Paul Graham Morris a, Stella WY Chan, 2022