SERIE | DER DARM - DAS ZWEITE GEHIRN: 2. Psychobiotika bei kognitiven Störungen
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SeelenKraut -
13. November 2025 um 01:32 -
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SERIE | DER DARM - DAS ZWEITE GEHIRN:
2. Kognitive Störungen
(G) = Gesamtsymptomem, (+) = positive, (-) =negative , (k) = kognitive Symptome, (D)=Depressionen, (Ä)=Ängst, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf
1. Psychosen und Schizophrenie
2. Kognitive Störungen
3. Depressionen
4. Ängste
5. Stress
6. Schlafstörungen
Zitat„Alle Krankheiten beginnen im Darm“ Hippokrates (griechischer Arzt der Antike)
| Kognitive Beeinträchtigungen sind ein Kernsymptom der Schizophrenie, das häufig dem Auftreten positiver Symptome vorausgeht und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Traditionelle Antipsychotika können diese kognitiven Defizite oft nicht ausreichend behandeln.
In den letzten 10 Jahren wurde der Darm-Hirn-Achse und ihrem Zusammenhang mit der Gesundheit und Erkrankung des Gehirns große Aufmerksamkeit geschenkt. Es wurde gezeigt, dass das Darmmikrobiom als entscheidender Faktor die kognitiven Funktionen über die sogenannte Darm-Hirn-Achse beeinflusst.
Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Psychobiotika die kognitive Funktion beeinflussen könnten:
Tiermodelle: Präklinische Studien mit spezifischen Stämmen, wie z. B. Bifidobacterium longum 1714, haben Vorteile hinsichtlich des Gedächtnisses und angstähnlicher Verhaltensweisen bei Mäusen gezeigt.
Humanstudien: Während der Schwerpunkt der Psychobiotika-Forschung bisher auf Depressionen und Angstzuständen lag, haben einige Studien die kognitive Funktion als Ergebnisparameter bei Schizophreniepatienten einbezogen. Ziel ist es, durch die Wiederherstellung eines gesünderen Darmmikrobioms die Gehirnfunktion indirekt zu verbessern und kognitive sowie negative Symptome der Schizophrenie zu lindern.
Probiotika haben nachweislich Auswirkungen auf das Gehirn und die Kognition, wenn sie im Rahmen einer gesunden Ernährung oder Nahrungsergänzung eingenommen werden. Die kognitive Funktion ist mehrdimensional und umfasst Aspekte wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache, exekutive und logische Funktionen.
Eine Übersichtsarbeit kommt zu dem Ergebnis:
"Trotz vererblicher Einschränkungen in den überprüften Studien deuten die verfügbaren Beweise darauf hin, dass die Darmmikrobiota mit der Konnektivität des Gehirns und der kognitiven Leistung zusammenhängt und dass die Modulation der Darmmikrobiota eine vielversprechende Strategie zur Verbesserung der Kognition und des emotionalen Wohlbefindens sein könnte ... es ist offensichtlich, dass durch die Bereitstellung probiotischer Stämme der Gattungen Bifidobacterium oder Lactobacillus ein gewisser positiver kognitiver Effekt erzielt werden könnte." (2)
Eine aktuelle Meta-Analyse von 2025 mit zehn Studien und 778 Patienten berichtet:
"Die Metaanalyse zeigte, dass Probiotika die kognitive Funktion bei Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen effektiv verbesserten. ([SMD] 0,52) ... Ein probiotisches Interventionsprogramm mit einem einzigen probiotischen Stamm und einer Dauer von ≤12 Wochen zeigte eine besonders robuste Wirksamkeit bei der Verbesserung der kognitiven Funktion" (10)
Insgesamt deuten die vorliegenden Erkenntnisse darauf hin, dass Psychobiotika eine positive, kleine bis mittlere Effektstärke auf die Kognition haben.
Die kognitiven Symptome von Schizophrenie-Patienten verbesserten sich in einer aktuellen Studie von 2024 in der Gruppe mit dem probiotischen Präparat im Vergleich zur Placebogruppe um 12,8% in 12 Wochen. (11)
In einer weiteren Studie verbesserten Probiotika die kognitiven Funktionen der Probanden signifikant um 10%, insbesondere im Kurzzeitgedächtnis, im visuell-räumlichen/konstruktiven Bereich, in der Aufmerksamkeit und im verzögerten Gedächtnis. (9) |
1. Wirkungsweise
Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die möglichen Mechanismen, die das Gehirn beeinflussen, die Aktivierung von Nervenfasern oder die Modulation des Immun-, Hormon- und neurochemischen Systems durch das Darmmikrobiom und seine Nebenprodukte sind.
Die Botenstoffe Dopamin, Serotonin, Glutamat und GABA sowie Entzündungen des Zentralnervensystems haben eine gewichtigen Einfluss auf die Symptome von Psychosen, Schizophrenie, Depressionen und Ängsten.
Darmmikroorganismen können den Dopaminabbau entweder verlangsamen oder beschleunigen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Veränderungen in der Darmflora den Serotonin- und Glutamatspiegel im Gehirn beeinflussen können und Darmstämme Lactobacillus und Bifidobacterium in der Lage sind, GABA zu produzieren.
Von den sechs Studien zur Kognition, die entzündliche (z. B. Zytokine) oder biologische Stressauslöser (z. B. Cortisol) untersuchten, zeigten alle bis auf eine Studie eine Verringerung dieser Werte durch probiotische Nahrungsergänzung.
2. Studien
Der Zweck einer Meta-Analyse bestand darin, zu bewerten, wie probiotische Nahrungsergänzungsmittel die kognitive Funktion verbessern. Es wurden 10 Studien mit insgesamt 715 Teilnehmern in die Untersuchung mit einbezogen. Sieben dieser Studien berichteten, dass die Intervention mit probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln eine signifikante Verbesserung der kognitiven Funktion bewirkte.
Die meisten Studien, an denen gesunde Probanden teilnahmen, berichteten über signifikante positive Wirkungen von Probiotika bei mehr als einer durchgeführten kognitiven Aufgabe. Bei Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen unterschiedlicher Ursache waren dieselben Probiotika mit mehreren positiven Ergebnissen bei verschiedenen kognitiven Aufgaben verbunden.
Schlussfolgerungen: "Laut dieser Metaanalyse hatte die Nahrungsergänzung mit Probiotika einen äußerst signifikanten Einfluss auf die kognitive Funktion bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen" (5)
Von den 10 Studien, die die Gehirnstruktur/-konnektivität und/oder die kognitive Funktion untersuchten, berichteten sieben Studien über signifikante bis mäßige positive Effekte bei der Verbesserung der Gehirnfunktion und/oder der kognitiven Prozesse/Aussichten.
Zwei Studien beobachteten deutliche Verbesserungen der Gehirn-/Neuronenaktivität und Konnektivität, wobei zwei weitere Studien eine Verbesserung der Signalwege der Darm-Gehirn-Achse zeigten. Verbesserungen des Gedächtnisses, der sozialen Emotionen, des verbalen und assoziativen Lernens oder der Raumwahrnehmung, wurde in zwei Studien berichtet. (2)
Klinische Studien
1. Eine Studie untersuchte die Auswirkungen einer Probiotika-/Vitamin-D-Supplementierung auf die kognitive Funktion bei 70 Schizophreniepatienten. (11) Die Teilnehmer wurden randomisiert der Placebo-Gruppe oder der Interventionsgruppe (Probiotika + 400 IE Vitamin D, ) zugeteilt. Die Behandlungsdauer betrug in beiden Gruppen 12 Wochen.
Ergebnisse: Die kognitiven Symptome (MoCA-Wert) verbesserten sich in der Gruppe mit dem probiotischen Präparat im Vergleich zur Placebogruppe um 1,96 Punkte bzw. 12,8% in 12 Wochen. (11)
"Die gleichzeitige Verabreichung von Probiotika und Vitamin D hat positive Auswirkungen auf die Verbesserung der kognitiven Funktion bei schizophrenen Patienten." (11)
Schaubild: Verbesserung der kognitiven Symptome

Verwendete Psychobiotika
Das Probiotika-/Vitamin-D-Präparat (BioZenD) enthielt Lactobacillus acidophilus , Lactobacillus rhamnosus , Lactobacillus reuteri , Lactobacillus paracasei, Bifidobacterium longum , Bacillus coagulans (2 × 10⁹ KBE ) und 400 IE Vitamin D pro Kapsel.
2. Ziel einer Studie war es, die Wirkung von Bifidobacterium longum auf die kognitiven Funktionen gesunder älterer Erwachsener ohne kognitive Beeinträchtigung zu untersuchen. Es wurde eine placebokontrollierte Studie mit 60 gesunden älteren Erwachsenen durchgeführt, die in Probiotika- oder Placebogruppen aufgeteilt wurden und acht Wochen lang einmal täglich entweder einen Beutel Probiotikum (BB68S, 5 × 1010 KBE/Beutel) oder ein Placebo einnehmen mussten.
Bifidobacterium longum verbesserte die kognitiven Funktionen der Probanden signifikant um 10% (Gesamt-RBANS-Score), insbesondere im Kurzzeitgedächtnis, im visuell-räumlichen/konstruktiven Bereich, in der Aufmerksamkeit und im verzögerten Gedächtnis. Die Intervention erhöhte die relative Häufigkeit der nützlichen Bakterien und verringerte gleichzeitig die Häufigkeit von Bakterien, die mit kognitiven Beeinträchtigungen in Verbindung stehen.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis:
"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bifidobacterium longum (BB68S) die kognitiven Funktionen gesunder älterer Erwachsener ohne kognitive Beeinträchtigung verbessern und gleichzeitig positive regulatorische Auswirkungen auf deren Darmmikrobiota haben kann." (9)
2. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie erhielten 80 ältere Menschen 4 Monate lang entweder ein tägliches Probiotikum ( Bifidobacterium breve A1, 20 Mrd. KBE) oder ein Placebo. Die kognitive Funktion verbesserte sich bei Personen, die Probiotika einnahmen, im Vergleich zu Placebo nach 16-wöchiger Behandlung deutlich. Am Endpunkt waren das Sofortgedächtnis, das visuell-räumliche/konstruktive Gedächtnis und das verzögerte Gedächtnis sowie der globale kognitive Score deutlich verbessert. (4)
3. In einer weiteren randomisierten, placebokontrollierten Studie wurde 121 älteren Personen mit kognitiven Beschwerden drei Monate lang eine Ergänzung mit Bifidobacterium breve A1 hinzugefügt. Das Sofortgedächtnis verbesserte sich unter Probiotika im Vergleich zu Placebo stärker. Die Verträglichkeit der probiotischen Nahrungsergänzung war während des gesamten Studienzeitraums gut. (8)
Negative Symptome, Depressionen, Angst, Stress, Schlaf und Übergewicht
Weitere Studien zeigten bei der Anwendung von Psychobiotika zudem eine starke Besserung von negativen und allgemeinen Symptomen der Schizophrenie, wie Depressionen, Angst, Stress, Schlaf und Übergewicht.
1. An einer offenen Studie nahmen 29 ambulante Patienten mit Schizophrenie teil, die einen Monat lang Probiotika ( Bifidobacterium breve A-1) erhielten. Sowohl der Angst und Depression-Gesamtscore als auch die Stimmungsscores verbesserten sich nach 4 Wochen, bei 12 Patienten betrug die Reduktion sogar mehr als 25 %. Die Responder zeigten auch weniger negative Symptome. (6)
2. In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie wurden die Supplementierung mit Vitamin D3 und Probiotika vs. Placebo bei 60 Patienten mit chronischer Schizophrenie, verabreicht und über 12 Wochen verglichen. Die Gesamt- und allgemeinen PANSS-Werte verbesserten sich nach 12 Wochen deutlich im Vergleich zu Placebo ( 7 )
3. Anwendung
Bei einer Analyse basierend auf der Dauer wurde festgestellt, dass die Einnahme von probiotischen Nahrungsergänzungsmitteln über ≥ 12 Wochen die Kognition signifikant verbesserte.
Darüber hinaus zeigte eine dosisbasierte Analyse, dass eine probiotische Nahrungsergänzung einen signifikanten Effekt auf die Verbesserung der Kognition hatte, wenn die Dosis mehr als 1 Mrd. KBE/g betrug. Je höher die Dosis, desto mehr Metaboliten können produziert werden und desto stärker ist die Wirkung.
Die untersuchten probiotischen Produkte enthielten:
- B. bifidus
- B. bifidum
- B. breve
- B. infantis
- B. longum
- L. acidophilus
- L. casei
- L. fermentum
- L. helveticus
- L. rhamnosus
- Enterococcus faecalis
4. Ernährung als Basis für eine gesunde Darmflora: Probiotika und Präbiotika
Um eine gesündere Darmflora zu fördern, wird der Verzehr einer vielfältigen Auswahl an Lebensmitteln empfohlen. Eine pflanzliche Ernährung, die eine Vielzahl von Früchten, Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen umfasst, ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen, die den mikrobiellen Reichtum des Darms erhöhen.
Probiotika, lebenden positive (Darm-)Bakterien sind in Speisen wie Kombucha, Jogurt, Kefir, Cheddar, Parmesan, Gruyère, saure Gurken, Sauerkraut oder Produkte auf Sojabasis wie etwa Kimchi oder Miso fördern die Vielfalt im Darm.
Ballaststoffreiche Lebensmittel enthalten oft so genannte Präbiotika: Stoffe, die der Mensch nicht verwerten kann, die aber zum Beispiel Lactobacillus- und Bifidobacterium-Bakterien als Nahrung dienen. Sie stecken unter anderem in Chicorée, Zwiebeln, Knoblauch, Spargel, Getreide, Artischocken und Bananen.
Wichtig ist auch die Reduzierung der Aufnahme verarbeiteter Lebensmittel. Stark verarbeiteten Lebensmitteln mangelt es aufgrund ihres typischerweise schlechten Nährwertprofils häufig an Ballaststoffen und Nährstoffen, die für eine gesunde Darmmikrobiota erforderlich sind. Sie können auch zu Entzündungen führen und Veränderungen im Darmmikrobiom hervorrufen.
5. Einkauf
In Tablettenform, bekommt man Probiotika in der Drogerie schon ab 7€. Wer alle Psychobiotika (s.o.) einnehmen möchte, muss das richtige Produkt oder mehrere finden. Am besten fragt man dafür in der Apotheke nach.
Produkte

Es gibt eine Kombination von Probitika und Präbiotika , die sogenannten Symbiotika, oder sogar auch schon Psychobiotika zu kaufen.
Ein Einkaufsbeispiel ist z.B. hier zu finden.
Das Nahrungsergänzungsmittel enthält bis zu 20 Milliarden Einheiten pro Tagesdosis der wichtigsten probiotischen Stämme. Darüber hinaus sind zwei wichtige Präbiotika hinzugefügt: Inulin und FOS, die für das Wachstum der Darmmikrobiota und eine starke und gesunde Darmbakterienflora unerlässlich sind.
PROBIOTIKA UND PRÄBIOTIKA - 240 KAPSELN | 17, 50€
Der Preis für die Tagesdosis, also 2 Kapseln, beträgt 15 ct.
Alle enthaltenen probiotischen Stämme:
Bifidobacterium Lactis BS01 100 MLD/g*;
Lactobacillus Paracasei SGL04 100 MLD/g*;
Lactobacillus Plantarum LP09 100 MLD/ g;
Lactobacillus Breve BR03 100 mld/g*;
Lactobacillus Adolescentis BA02 100 MLD/g;
Lactobacillus Faeciumn SGEf01 100 MLD/g;
Lactobacillus Fermentum SGL10 100 MLD/g;
Lactobacillus Rhamnosus SGL06 100 MLD /g;
Lactobacillus Acidophilus LA-02 100 MLD/g;
Lactobacillus Casei LC03 100 MLD/g;
Lactobacillus Delbrueckii Bulgarius 100 MLD/g;
Lactobacillus Gasseri SGL09 100 MLD/g;
Lactobacillus Infantis SGB03 100 MLD/g;
Lactobacillus Longum SGB05 100 MLD/g;
Lactobacillus Reuteri SGL01 100 MLD/ g;
Lactobacillus Crispatus LCr86 100 mld/g;
Lactobacillus Shermanii 100 mld/g;
Lactobacillus Thermophilus SGSt01 100 MLD/g.
PRÄBIOTIKA: Fructooligosaccharide; Inulin; junger Bambus, Kamille; Enzimix™;
Studien und Quellen
(1) The current state of research for psychobiotics use in the management of psychiatric disorders–A systematic literature review. Octavian Vasiliu, 2023
(2) Examining the Influence of the Human Gut Microbiota on Cognition and Stress: A Systematic Review of the Literature. Matthew B Cooke, Sarah Catchlove, Katie L Tooley , 2022
(3) Synbiotic supplementation, systemic inflammation, and symptoms of brain disorders in elders: a secondary study from a randomized clinical trial. Louzada E, Ribeiro S. 2020
(4) Probiotic Bifidobacterium breve in improving cognitive functions of older adults with suspected mild cognitive impairment: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Xiao J, Katsumata N, Bernier F, Ohno K, Yamauchi Y, Odamaki T, et al., 2020
(5) Probiotic supplements are effective in people with cognitive impairment: a meta-analysis of randomized controlled trials. Nanyang Liu, Di Yang, Jiahui Sun, Yapeng Li, 2023
(6) Effect of Bifidobacterium breve A-1 on anxiety and depressive symptoms in schizophrenia: a proof-of-concept study. J Affect Disord. Okubo R, Koga M, Katsumata N, Odamaki T, Matsuyama S, Oka M, et al. (2019)
(7) Clinical and metabolic response to vitamin D plus probiotic in schizophrenia patients. Ghaderi A, Banafshe H, Mirhosseini N, Moradi M, Karimi M, Mehrzad F, et al. (2019)
(8) Kobayashi Y, Kuhara T, Oki M, Xiao J. Effects of Bifidobacterium breve A1 on the cognitive function of older adults with memory complaints: a randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Benef Microbes. (2019)
(9) Probiotic Bifidobacterium longum BB68S Improves Cognitive Functions in Healthy Older Adults: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial
Shaoqi Shi, Qi Zhang , Yue Sang Shaoyang Ge , Qi Wang , Ran Wang, Jingjing He, 2022
(10) Efficacy of probiotics in patients with cognitive impairment: A systematic review and meta-analysis. Miaomiao Ma 1 2, Bo Li 1 2, Zhi Qu 1 2, Shejuan Liu 1 2, Sisi Li, 2025
(11) Co‐administration of probiotic and vitamin D significantly improves cognitive function in schizophrenic patients: A double‐blinded randomized controlled trial. Aida Mohammadi 1, Gita Sadighi 2,✉, Ali Nazeri Astaneh 2, Maryam Tajabadi‐Ebrahimi 3, Tahereh Dejam , 2024