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PFLANZLICHE ANTIPSYCHOTIKA | Die Traditionelle Chinesische Medizin:
3. Ginkgo
| Besserung in 10-12 Wochen | (+) | (-) | (k) | (D) | (Ä) | (ST) | (SCH) |
| Ginkgo | 20% | 15% | 20% | 20% | 30% | ✓ | ✓ |
(+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf
| Kurzfassung | ||||||||||||||
| Die Traditionelle Chinesische Medizin wird seit mehr als 2000 Jahren zur Behandlung von psychischen Erkrankungen, einschließlich Schizophrenie, eingesetzt. Ginkgo (Ginkgo biloba) ist dabei ein unentbehrliches Naturheilmittel und seine Extrakte gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten pflanzlichen Heilmitteln, insbesondere bei neurodegenerativen Erkrankungen. In der klinischen Praxis hat sich Ginkgo-Extrakt zur Behandlung von kognitiven Störungen und Gedächtnisstörungen bewährt und therapeutische Wirkungen auf biochemischer und pharmakologischer Ebene gezeigt. Ginkgo hat in Deutschland Arzneimittelstatus. Der standardisierte Extrakt wird bereits breit als Nahrungsergänzung oder unterstützendes Mittel zur Behandlung verschiedener Beschwerden, wie Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, Depressionen, Angstzuständen, und Verwirrtheit eingesetzt. Klinische Studien, einschließlich systematischer Reviews und Metaanalysen, deuten darauf hin, dass Ginkgo-Extrakt eine nützliche Ergänzung für Personen mit chronischer Schizophrenie sein kann. Die therapeutische Wirkung von Ginkgo wird auf seine antioxidative Aktivität zurückgeführt, wodurch oxidativer Stress im Zusammenhang mit Schizophrenie entgegengewirkt werden kann. Zudem gibt es einen Schutz der Neuronen vor Zelltod und eine Verbesserung der synaptischen Übertragung. Ginkgo trägt zur Verbesserung der Immunfunktionen bei, die bei Patienten mit Schizophrenie häufig vermindert sind. Positive Symptome: Mehrere Studien belegen eine signifikante Verbesserung der positiven Symptome, wie Halluzinationen und Wahnvorstellungen, wenn Ginkgo (typischerweise 240–360 mg/Tag) als Ergänzung verabreicht wird. Als Zusatz zu bestimmten Antipsychotika wie Haloperidol konnten die positiven Symptome, zu denen Wahnvorstellungen und Halluzinationen gehören, deutlich reduzieren werden. Negative Symptome: Einige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich negative Symptome (wie Avolition und sozialer Rückzug) verbessern, wenn Ginkgo in einen Behandlungsplan aufgenommen wird, insbesondere in Kombination mit typischen Antipsychotika oder Clozapin. Einige Metaanalysen berichten von einer moderaten Besserung, im Vergleich zu Placebo. Kognitive Funktion: Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Extrakt auch kognitive Funktionen wie Wahrnehmungsfähigkeit, Kurzzeitgedächtnis und Denkvermögen bei Patienten mit Schizophrenie verbessern kann. Mehrere Studien zeigten eine Verbesserung bei positiven Symptomen um 20%, bei negativen Symptomen um 15%, bei kognitiven Symptomen um 20%, bei Depressionen um 20% und Ängsten um 30% in 4-12 Wochen gegenüber Placebo. Verringerung der Nebenwirkungen von Antipsychotika Ginkgo hat sich als vielversprechend bei der Verringerung des Schweregrades von Spätdyskinesie erwiesen – unwillkürlichen Bewegungen, die durch die langfristige Einnahme von Antipsychotika verursacht werden – wahrscheinlich aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften. Ginkgo hat jedoch auch eine krebshemmende, antidiabetische, fettleibigkeitshemmende, leberschützende und neuroprotektive Wirkung und kann so bei typischen Folgeerkrankungen von Antipsychotika, wie Krebs, Diabetes, Leberschäden, Gehirnschrumpfung und Übergewicht entgegenwirken. Allgemeine Sicherheit: Ginkgo-Extrakt gilt für die meisten Menschen als sicher und gut verträglich; sein Nebenwirkungsprofil ist mit dem eines Placebos vergleichbar. | | ||||||||||||||
| 1. Wirkungsweise | ||||||||||||||
Antipsychotika blockieren Dopaminrezeptoren im Gehirn, was zu einer erwünschten antipsychotischen Wirkung führt. In gewissen Bereichen des Gehirns (präfrontalen Kortex) kann diese Blockade jedoch zu einem Dopaminmangel führen, der negative Symptome (Apathie, Sozialrückzug) und kognitive Defizite verursacht. Durch die Erhöhung der dopaminergen und cholinergen Übertragung in diesen Arealen kann Ginkgo negative Symptome und die kognitive Leistungsfähigkeit verbessern. Es gibt aus dem selben Grund eine Reduzierung von Nebenwirkungen wie Dyskinesien. Die Ergebnisse experimenteller und klinischer Studien zeigten, dass eine übermäßige Produktion freier Radikale oder oxidativer Stress an der Krankheitsentwicklung bei Schizophrenie beteiligt ist. Es wurde festgestellt, dass Ginkgo starke antioxidative Eigenschaften besitzt. Gingko beschleunigt zudem die Übertragung von Nervenimpulsen und erleichtert die synaptische Übertragung. Der kombinierte Mechanismus von Ginkgo besteht also aus der Erhöhung des zerebralen Blutflusses, der Verbesserung des Energiestoffwechsels, der Beseitigung freier Radikale sowie der Modulation von verschiedenen Neurotransmittern, wie von GABA und des cholinergen Systems. | ||||||||||||||
| 2. Studien | ||||||||||||||
Positiv- und Negativsymptome 1. Systematische Übersichtsarbeit Bisher wurden mehrere Studien durchgeführt, um die potenzielle Wirksamkeit von Ginko bei neuropsychiatrischen Erkrankungen zu untersuchen. Das Ergebnis einer Übersichtsarbeit lautet: "Wir haben eine systematische Überprüfung und eine Metaanalyse von drei randomisierten kontrollierten Studien mit Patienten mit Schizophrenie und acht randomisierten kontrollierten Studien mit Patienten mit Demenz durchgeführt. Die Behandlung mit Ginko reduzierte die positiven Symptome bei Patienten mit Schizophrenie und verbesserte die kognitiven Funktionen und Aktivitäten des täglichen Lebens bei Patienten mit Demenz." (12) 2. Klinische Studie - Positiven Symptome Die Probanden einer Studie wurden zwei Gruppen zugeteilt: Olanzapin plus Ginkgo (Gruppe I) und nur Olanzapin (Gruppe II) Ergebnisse der Studie: "Bei der Auswertung in Woche 8 wurde ein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen in den mittleren Werten der Skala zur Beurteilung positiver Symptome (SAPS) festgestellt ... Die vorliegende Studie unterstützt die Ergebnisse der vorhergehenden Studie und zeigt, dass EGb die Wirksamkeit von Antipsychotika bei Patienten mit Schizophrenie verbessern könnte, insbesondere bei positiven Symptomen der Erkrankung." (7) Die positive Symptome besserten sich in der Olanzapin plus Ginkgo-Gruppe um 20% gegenüber der Olanzapin-Gruppe in 8 Wochen.
3. Klinische Studie - Negative Symptome In einer placebokontrollierten Studie erhielten 42 Patienten mit chronischer, behandlungsresistenter Schizophrenie, die mit Clozapin behandelt wurden, zwölf Wochen lang entweder Ginkgo-Extrakt (120 mg/Tag) oder Placebo. Die Negativen Symptome sanken um 15% gegenüber Placebo in 12 Wochen. "Ginkgo-Extrakt führte zu einer durchschnittlichen Reduktion des Gesamtscores der Skala zur Bewertung negativer Symptome (von 50,6) um 7,9 ± 7,0 Punkte im Vergleich zu einer durchschnittlichen Reduktion von 1,8 ± 3,5 Punkten in der Placebogruppe. Diese vorläufigen Daten deuten darauf hin, dass Ginkgo-Extrakt die Wirkung von Clozapin auf negative Symptome bei Patienten mit behandlungsresistenter Schizophrenie verstärken kann." (11) Kognitive SymptomeGinkgo wurde in über 1000 Studien zu seinem Einfluss auf die Kognition untersucht und zeigte positive Wirkungen in den Kategorien:
1. Aufmerksamkeit und Konzentration 1. Bei einer placebokontrollierten Studie berichten die Teilnehmer, die 30 Tage lang eine Tablette mit 2000 mg Ginkgo (entspricht 120 mg des aktiven Inhaltsstoffs ) einnahmen, von Verbesserungen bei Gedächtnis und Aufmerksamkeit sowie von einer Steigerung der kognitiven Klarheit. (21) Zwanzig Teilnehmer erhielten 120 mg, 240 mg und 360 mg eines standardisierten Ginkgo-Extrakts (EGb-761) oder ein Placebo. "Am auffälligsten war eine dosisabhängige Verbesserung des Faktors „Aufmerksamkeitsgeschwindigkeit“ sowohl nach 240 mg als auch nach 360 mg des Extrakts, die nach 2,5 Stunden sichtbar wurde und nach 6 Stunden noch vorhanden war." (24) 2. Arbeitsgedächtnis und exekutive Funktionen Dieser kognitive Bereich und seine ordnungsgemäße Funktion ist der Schlüssel zur Problemlösung, zur Vorausplanung, zum Lernen und zur sozialen Interaktion mit anderen und sich selbst. Darüber hinaus ist dieser kognitive Bereich eng mit der Geschwindigkeit der kognitiven Verarbeitung verknüpft. 2. In einer placebokontrollierten klinischen Studie wurden Freiwillige vor und nach der Behandlung mit G. biloba- Extrakt neuropsychologischen Tests unterzogen. Sie zeigten signifikante Verbesserungen der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und des Arbeitsgedächtnisses. (23) 3. Eine Studie untersucht die Wirkung einer kombinierten Behandlung mit Ginkgo und/oder Rosenwurz auf die Wachsamkeit und die Genauigkeit des Kurzzeitgedächtnisses. Insgesamt wurden 112 Freiwillige eingeschrieben. (26) Ergebnisse: Ginkgo verbesserte Genauigkeit des Arbeitsgedächtnisses um 10%, Rosenwurz um 25% gegenüber Placebo. Die kombinierte Wirkung von Ginkgo und Rosenwurz führte zu signifikanteren Effekten mit 40% Besserung der Genauigkeit des Kurzzeitarbeitsgedächtnisses (WMA= Working Memory Accuracy). ![]() Die Wachsamkeit und Reaktionszeit verbesserte sich ebenfalls von jeweils 10% der einzelne Gabe auf 25% in der Kombination von Ginkgo und Rosenwurz. Schlussfolgerung der Studie: "Die kombinierte Wirkung von R. rosea und G. biloba führt zu einer stärkeren Auswirkung auf die kognitive Funktion als die alleinige Anwendung von G. biloba oder R. rosea." (26) 3. Lernen und Gedächtnis 4. Eine Studie wurde durchgeführt, um die Auswirkungen von Ginkgo nach akuter und chronischer Behandlung auf Tests von Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktion bei gesunden Universitätsstudenten zu vergleichen. In einem placebokontrollierten Doppelblinddesign erhielten 152 Studenten eine Einzeldosis Ginkgo-Extrakt (120 mg) oder ein Placebo und wurden 4 Stunden später getestet. Die akute Ginkgo-Dosis verbesserte die Leistung bei der Daueraufmerksamkeit und dem Mustererkennungsgedächtnis signifikant um 20% gegenüber Placebo. (21) ![]() 4. Soziale Kognition 5. Eine ausgeprägtere Verbesserung der sozialen Funktionsfähigkeit mit Ginkgo wurde bei Patienten mit sehr leichtem bis leichtem kognitivem Abbau beobachtet, während bei Patienten mit schwererer Grundsymptomatik die Wirkung von Ginkgo als stabilisierend für den Krankheitsverlauf angesehen werden konnte. (21) 5. Wahrnehmungs- und Motorikfunktion Ginkgo-Extrakte haben im Vergleich zu anderen untersuchten Nootropika einen großen Einfluss auf die Wahrnehmungs- und Motorfunktionen gezeigt und verbessern Bewegungsstörungen und Dyskinesien bei Schizophrenie-Patienten. (22) (s.u) Depressionen1. Eine aktuelle systematische Literaturrecherche und eine Metaanalyse von 2024 wurde durchgeführt, um die Auswirkungen und Sicherheit von Ginkgo bei Patienten mit Depressionen zu analysieren. (19) Ergebnisse: Insgesamt wurden 21 geeignete Studien mit 2074 Patienten einbezogen. Mehrere Ergebnisse zeigten das die Ginkgo-Gruppe bessere Ergebnisse als die Kontrollgruppe hatte, einschließlich der Hamilton-Depressionsskala (HAMD), nach der Einnahme von Ginkgo für 4 -8 Wochen. Schlussfolgerung der Autoren: Zusammenfassend war das wichtigste Ergebnis, dass mit Ginkgo behandelte Patienten nach 4 Wochen, 6 Wochen und 8 Wochen bessere .. HAMD-Werte [Depressionsskala] hatten als die Kontrollgruppe. Ginkgo könnte das Risiko einer Depression oder depressiver Symptome mit sicherer klinischer Wirksamkeit verringern. (19) 2. Eine Studie wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit von Ginkgo-Biloba-Extrakt als Ergänzung zu Venlafaxin bei der Behandlung von Depressionen nach einem Schlaganfall zu untersuchen. Ergebnisse: Nach der Behandlung verbesserten sich die depressiven Symptome, der neurologische Defekt und die Lebensqualität , wobei die Patienten, die Venlafaxin und Ginkgo-Biloba-Extrakt erhielten, u.a. einen deutlich niedrigeren Depressionswert (HDRS-Score) hatten. Die Depressionen verbesserten sich gegenüber Venlafaxin nochmals um 20%. Im Vergleich zur Kontrollgruppe hatten die Patienten in der Versuchsgruppe mit Ginkgo dagegen einen deutlich höheren Serotonin-Spiegel, benötigten eine niedrigere Venlafaxin-Dosis und erlebten weniger Nebenwirkungen. (20) ÄngsteInsgesamt 9 Studien mit über 1100 Teilnehmern wurden durchgeführt, bei denen auch der Einfluss von Ginkgo auf Angst untersucht wurde. Bei Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen erwies sich Ginkgo in vier Studien bei der Linderung von Angstzuständen und Depressionen als dem Placebo überlegen. 1. In einer 4-wöchigen Studie an 107 Personen mit generalisierter Angststörung verbesserten 480 mg Ginkgo biloba pro Tag die Symptome im Vergleich zu einem Placebo deutlich um 30%. Einhundertsieben Patienten mit generalisierter Angststörung oder Anpassungsstörung mit ängstlicher Stimmung wurden randomisiert einer Tagesdosis von 480 mg, 240 mg Ginkgo-Extrakt (EGb 761) oder Placebo zugeteilt. Die Veränderungen unterschieden sich in beiden Behandlungsgruppen signifikant von Placebo und war bei allen sekundären Ergebnismessungen deutlich überlegen. Es war sicher und gut verträglich. (8) ![]() StressIn einer randomisierten und placebokontrollierten Doppelblindstudie an 70 gesunden jungen Freiwilligen verwendeten Jezova und Mitarbeiter (2002) ein Stressmodell, das mentale Reize umfasste. Eine Einzeldosis von 120 mg Ginkgo (EGb 761) schwächte den stressbedingten Anstieg des systolischen und diastolischen Blutdrucks deutlich ab, ohne die Herzfrequenz zu beeinflussen. | ||||||||||||||
| 3. Hilfe bei Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen von Psychopharmaka | ||||||||||||||
1. Risikofaktor für die Herz- Gesundheit Die Flavonoide und Terpene in Ginkgo biloba haben starke antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken können. Darüber hinaus kann sich die potenzielle Fähigkeit, die Durchblutung zu verbessern und den Blutdruck zu senken, positiv auf die Herzgesundheit auswirken. 2. Spätdyskinesien 3. Sexuelle Dysfunktion | ||||||||||||||
| 4. Anwendung | ||||||||||||||
Die Dosis und Dauer schwankt in den Studien je nach Anwendungsgebiet: 120 - 960 mg/Tag für 4 - 24 Wochen. Zwanzig gesunde Freiwillige erhielten in einer Studien 320, 640 und 960 mg Extrakte von Ginkgo biloba (GK501, Pharmaton) oder ein Placebo. "Das auffälligste Ergebnis war eine dosisabhängige Leistungsverbesserung beim Faktor „Gedächtnisqualität“ bei der höchsten Dosis von 960 mg". (25) Diese Dosis gilt jedoch nur für Ginkgo-Extrakte, welche eine stärkere Wirkung haben. Ginkgo-Blätter geschnitten oder als Pulver können bis 3 g am Tag eingenommen werden. | ||||||||||||||
| 5. Einkauf | ||||||||||||||
![]() Der Arzt und Botaniker Dr. Willmar Schwabe analysierte die Inhaltsstoffe in den Blättern des Ginkgobaumes. Daraus entwickelte er 1965 ein Produkt, das die Wirkstoffe in konzentrierter Form enthielt (dieser Spezialextrakt erhielt den Namen EGb-761, im und Handel Tebonin). Seit seiner Entwicklung wurde dieser Auszug Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Sehr viele klinische Studien wurden mit dieser speziellen Ginkgoblätterzubereitung durchgeführt, so dass die gewonnenen Erkenntnisse nur in Verbindung mit diesem Spezialauszug gesehen werden dürfen. Um eine ausreichende Wirksamkeit und gute Qualität zu gewährleisten, sollten besser Medikamente mit standardisierten Extrakten in der Apotheke gekauft werden. Diese Fertigarzneimittel enthalten mind. 25 % Ginkgo-Flavonglykoside und mind. 6 % Terpenlactone (Ginkgolide). Billige, unterdosierte Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente zweifelhafter Herkunft sind nicht sinnvoll und können sogar den Höchstwert von 5 ppm der toxischen Ginkgolsäure überschreiten und so zu Nebenwirkungen führen. Von Ratiopharm gibt es den hohen EGb 761 Standart Online oft mit 50% Rabatt. | ||||||||||||||
Studien und Quellen
(1) Alternative Therapy of Psychosis: Potential Phytochemicals and Drug Targets in the Management of Schizophrenia. Ammara Saleem 1,*, Qurat-ul-Ain 1,2, Muhammad Furqan Akhtar, 2022
(2) Herbal medicines in the treatment of psychiatric disorders: 10-year updated review. Jerome Sarris, 2018
(3) Efficacy and safety of extract of Ginkgo biloba as an adjunct therapy in chronic schizophrenia: A systematic review of randomized, double-blind, placebo-controlled studies with meta-analysis. Xichuang Chen, Yuan Hong, Panpan Zheng, 2015
(4) Natural Medicines for Psychotic Disorders. A Systematic Review. H.J. Rogier Hoenders, MD, PhD Agna A. Bartels-Velthuis, PhD, Nina K. Vollbehr, MSc, Richard Bruggeman, MD, PhD, Henderikus Knegtering, MD, PhD, and Joop T.V.M. de Jong, MD, PhD, 2018
(5) An epidemiological study of concomitant use of Chinese medicine and antipsychotics in schizophrenic patients: implication for herb-drug interaction. Zhang-Jin Zhang 1, Qing-Rong Tan, Yao Tong, Xue-Yi Wang, Huai-Hai Wang, Lai-Ming Ho, Hei Kiu Wong, Yi-Bin Feng, Di Wang, Roger Ng, Grainne M McAlonan, Chuan-Yue Wang, Vivian Taam Wong, 2011
(6) Plant-based Medicines (Phytoceuticals) in the Treatment of Psychiatric Disorders: A Meta-review of Meta-analyses of Randomized Controlled Trials, Jerome Sarris et al., 2021
(7) The effect of extract of ginkgo biloba addition to olanzapine on therapeutic effect and antioxidant enzyme levels in patients with schizophrenia. Murad Atmaca, Ertan Tezcan, Murat Kuloglu, Bilal Ustundag, Ozlem Kirtas, 2005
(8) Ginkgo biloba special extract EGb 761 in generalized anxiety disorder and adjustment disorder with anxious mood: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. H Woelk 1, K H Arnoldt, M Kieser, R Hoerr, 2007
(9) Efficacy and safety of Ginkgo biloba extract EGb 761 in mild cognitive impairment with neuropsychiatric symptoms: a randomized, placebo-controlled, double-blind, multi-center trial. S I Gavrilova 1, U W Preuss, J W M Wong, R Hoerr, R Kaschel, N Bachinskaya; GIMCIPlus Study Group, 2014
(10) The effect of extract of ginkgo biloba addition to olanzapine on therapeutic effect and antioxidant enzyme levels in patients with schizophrenia
Murad Atmaca 1, Ertan Tezcan, Murat Kuloglu, Bilal Ustundag, Ozlem Kirtas, 2005
(11) A placebo-controlled study of extract of ginkgo biloba added to clozapine in patients with treatment-resistant schizophrenia
Doruk, Ali; Uzun, Özcan; Özşahin, Aytekin, 2008
(12) A Systematic Review and Meta-Analysis of Ginkgo biloba in Neuropsychiatric Disorders: From Ancient Tradition to Modern-Day Medicine. Natascia Brondino, Annalisa De Silvestri, Simona Re, Niccolò Lanati, Pia Thiemann, Anna Verna, Enzo Emanuele, Pierluigi Politi, 2013
(15) Excerpt from Ginkgo biloba treatment for tardive dyskinesia in schizophrenia: A randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Zhang WF, Tan YL, Zhang XY, Chan RC, Wu HR, Zhou DF. (2011a)
(16) https://arznei-news.de/antipsychotika-herzerkrankungen/ (16a) https://arznei-news.de/herzerk…ka-und-die-sterblichkeit/
(17) https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0004867415582231
(18) https://www.aerztezeitung.de/M…stark-erhoeht-307653.html
(19) Effects and safety of Ginkgo biloba on depression: a systematic review and meta-analysis. Jingya Lin, Xiaojing Sun, and Lingli Yang, 2024
(20) Efficacy of ginkgo biloba extract as augmentation of venlafaxine in treating post-stroke depression. Zi-Hong Liang, Yan-Bo Jia, Mei-Ling Wang, Zi-Ru Li, Min Li, Yong-Li Yun, and Run-Xiu Zhu, 2024
(21) Differential cognitive effects of Ginkgo biloba after acute and chronic treatment in healthy young volunteers. Sarah Elsabagh, David E Hartley, Osama Ali, Elizabeth M Williamson, Sandra E File, 2005
(22) Plant-derived nootropics and human cognition: A systematic review. Cristina Lorca,María Mulet,Catalina Arévalo-Caro,M. Ángeles Sanchez,Ainhoa Perez,María Perrino, 2022
(23) Neuropsychologische Veränderungen nach 30-tägiger Ginkgo-biloba-Gabe bei gesunden Teilnehmern. C Stough, J Clarke , J Lloyd , PJ Nathan, 2001
(24) The dose-dependent cognitive effects of acute administration of Ginkgo biloba to healthy young volunteers. D O Kennedy, A B Scholey, K A Wesnes, 2000
(25) Differential, dose dependent changes in cognitive performance following acute administration of a Ginkgo biloba/Panax ginseng combination to healthy young volunteers. D O Kennedy 1, A B Scholey, K A Wesnes, 2001
(26) Central additive effect of Ginkgo biloba and Rhodiola rosea on psychomotor vigilance task and short-term working memory accuracy. Hayder M Al-Kuraishy, 2015



