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ROAD TO RECOVERY | Therapien und Heilmethoden bei Schizophrenie: 22. Tanztherapie

  • Phoenix
  • 18. September 2024 um 02:54
  • 1.324 Mal gelesen

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ROAD TO RECOVERY |

Therapien und Heilmethoden bei Psychosen und Schizophrenie

22. Tanztherapie


Symptome(G)(+)(-)(k)(D)(Ä)(ST)(SCH)LQ
Tanztherapie in Studien:
Besserung in 6 - 20 Wochen
15%20%20%30%20%✓30%
Effektstärken aus Metanalysenklein-mittelmittelmittelmittelmittelmittel-großmittel-großklein-mittelmittel

(G) = Gesamtsymptome, (+) = positive, (-) = negative, (k) = kognitive Symptome, (D) = Depressionen, (Ä) = Ängste, (ST) = Stress, (SCH) = Schlaf, LQ = Lebensqualität


  • Die 5 Ebenen der Heilung
  • Road to Recovery | Einleitung und Übersicht
I. Die Körper-Ebene

Unser physischer Körper ist die materielle Ebene des Menschen. Er besitzt eine anatomische Gestalt, die aus Zellen zusammengesetzt ist und durch eine Vielzahl von biochemischen Stoffwechselprozessen gesteuert wird. Körper und Geist sind mit einander verbunden.

Therapien und Heilmethoden:

1. Arbeit und Beschäftigung
2. Sport
3. Ernährung und Nahrungsergänzung
4. Naturheilkunde
5. Orthomolekulare Medizin
6. Konventionelle Medizin
A. Antipsychotika
B. Antidepressiva

II. Die Energie-Ebene

Auf der 2. Ebene befindet sich der Energiekörper. Er wird vor allem durch unsere Nerven und Energieleitbahnen, den Meridianen gebildet. Die Meridiane sind Energieverbindungen zu unseren Organen, Körperfunktionen und zur Psyche. Auch unser Antrieb und unsere Energie wird dieser Ebene zugeordnet. Die Therapien der Energie-Ebene haben direkten Einfluss auf die Symptome von Psychosen, Schizophrenie und Depression.

Therapien und Heilmethoden:

7. Berührung und Massage
8. Atemtherapie
9. Yoga
10. Akupunktur
11. Qi Gong
12. Tai Chi
13. Naturerleben

III. Die Mental-Ebene

Der Mentalkörper ist eine Struktur, in die alle Lernerfahrungen im Leben eingehen. Zu diesem Feld gehören Gedanken, Gefühle, Erinnerungen und Glaubenssätze. Hier handelt es sich um eine bewusste und unbewusste Ebene, in der u.a. auch das Gedächtnis gespeichert ist.

Therapien und Heilmethoden:

14. Psychosoziale Interventionen
15. Psychotherapien
16. Positive Psychologie 
17. Positives Denken
18. Positive Affirmationen
19. Homöopathie

IV. Die intuitive Ebene

Die intuitive Ebene ist der Bereich des Träumens, der Intuition, der Kunst und Kreativität. Es sind Erfahrungen, die mit veränderten Bewusstseinszuständen jenseits des gewöhnlichen „normalen“ Wachbewusstseins einhergehen, insbesondere Zustände wie Trance, Ekstase, spirituelle Erlebnisse und Grenzerfahrungen. Auf dieser Ebene wirkt der Einfluss von Lernerfahrungen aus dem Familiensystem und von traumatischen Ereignissen.

Therapien und Heilmethoden:

20. Maltherapie
21. Musiktherapie
22. Tanztherapie
23. Theatertherapie
24. Systemische Therapie

V. Die Geist-Ebene

Die 5. Ebene beschreibt den geistigen Aspekt eines Menschen. Es ist das Feld von innewohnender Weisheit und Zufriedenheit, des natürlichen Mitgefühls und Liebe zu uns und anderen. Da dieses Feld alles durchdringt, ist es die Ebene, die letztendlich zur Heilung führen kann, vorausgesetzt, wir kümmern uns um die Harmonisierung der anderen Ebenen. Um Erfahrungen auf der fünften Ebene machen zu können, braucht es Zeit und Raum – für das Alleinsein und die Meditation.

Therapien und Heilmethoden:

25. Achtsamkeit und Meditation

IV. Die intuitive Ebene

Die intuitive Ebene ist der Bereich des Träumens, der Intuition, der Kunst und Kreativität. Es sind Erfahrungen, die mit veränderten Bewusstseinszuständen jenseits des gewöhnlichen „normalen“ Wachbewusstseins einhergehen, insbesondere Zustände wie Trance, Ekstase, spirituelle Erlebnisse und Grenzerfahrungen. Auf dieser Ebene wirkt der Einfluss von Lernerfahrungen aus dem Familiensystem und von traumatischen Ereignissen.

Therapien und Heilmethoden:

20. Maltherapie
21. Musiktherapie
22. Tanztherapie
23. Theatertherapie
24. Systemische Therapie


Zitat

"...es gibt einfach keine Worte, um das Gefühl der Freude, das Entzücken über sich selbst, die Lust am Dasein zu beschreiben, die den tanzenden Menschen umgibt." Trudi Schoop (Schweizer Tanztherapeutin)


Kurzfassung

|

Tanztherapie ist eine künstlerische Psychotherapie, die dabei hilft den Körper, Gefühle und Gedanken wieder in einen harmonischen Einklang zu bringen. Sie hilft eine Verbindung zum Körper herzustellen, den Ausdruck von Gefühlen zu verbessern um Spannungen und Ängste abzubauen, besonders wenn Sprache nicht ausreicht. Sie basiert auf der Überzeugung, dass Körper und Geist untrennbar verbunden sind und psychische Prozesse sich nicht nur im Körperausdruck widerspiegeln, sondern durch diesen positiv beeinflusst werden können.

Tanztherapie berücksichtigen Einflüsse aus der Tiefenpsychologie und der humanistischen Psychologie. Der funktionierenden Verbindung von Körper und Geist, der Ausdruck von unterdrückten Emotionen und der Aufarbeitung von Trauma kommt bei Psychosen und Schizophrenie eine herausgehobene Bedeutung zu. Tanztherapie steigert die Selbstwahrnehmung und fördert über die Bewegung den authentischen Ausdruck durch die Integration des Unbewussten.

Die Deutsche Gesellschaft für Tanztherapie beschreibt Tanztherapie so:

"Tanz war seit jeher ein grundlegendes Ausdrucksmittel zur Verständigung und zur Bewältigung von Lebensereignissen. Der frei improvisierte Tanz dient dem individuellen Ausdrücken, Verstehen und Verarbeiten von Gefühlen und Beziehungen.

Die Tanztherapie zeichnet sich durch eine Bandbreite von Konzepten und Behandlungsmethoden aus, die auf modernen tiefenpsychologischen Grundlagen beruhen.

Diese ermöglichen eine psycho- und körpertherapeutische Behandlung von Menschen, die in einer wertschätzenden Atmosphäre Heilung, persönliches Wachstum und mehr Lebensqualität suchen."


Bei einem Vergleich mit anderen körperlichen Aktivitäten stellt eine Studie folgende Stärken der Tanztherapie heraus: "Die Wirksamkeit von Tanzinterventionen zeigt sich am deutlichsten in den Bereichen Selbstwirksamkeit, Angst, Depression, Motivation und gesundheitsbezogene Lebensqualität" (9)

Selbstwirksamkeit bedeutet, die innere Überzeugung zu haben, schwierige oder herausfordernde Situationen gut meistern zu können – und das aus eigener Kraft heraus. Dies ist insbesondere bei starken negativen und depressiven Symptomen eine wichtiger Faktor.

Eine Systematische Untersuchung mit 9 kontrollierten Studien (Linien im Diagramm rechts) zeigte eindrucksvoll die heilsame Wirkung von Tanztherapie bei Depressionen.

In einer Studie wurde bei den Teilnehmern z.B. eine schwere Depression mit intensivem Tanz an 5 Tagen in der Woche schon nach 4 Wochen auf mittleres Niveau gesenkt (grüne Linie). Eine mittel-schwere Depression war nach 12 Wochen Tanztherapie nur noch minimal vorhanden (blaube Linie). (10)


Gesamtsymptome

Eine systematische Übersichtsarbeit ergab für Tanztherapie eine mittlere Effektstärke hinsichtlich der Verbesserung psychologischer Ergebnisse. (12) Eine höhere Übungsintensität führt zu einer stärkeren Verbesserung der Gesamtsymptome als Übungen mit geringer Intensität. (13)

Positive Symptome

Während die negativen Symptome die stärkste Reaktion zeigen, deuten Studien darauf hin, dass Tanztherapie auch zur Reduzierung positiver Symptome beitragen kann. Eine Übersichtsarbeit stellt fest: " ... der Effekt positiver Symptome bei Schizophrenie erreichte Signifikanz." (12) Tanztherapie wird in diesem Kontext als wirksames "Mind-Body-Element" eingestuft, das besonders die Positivsymptomatik und die allgemeinen Symptome, wie Depressionen und Ängste positiv beeinflussen kann, wenn Achtsamkeitselemente integriert sind.

Negative Symptome

Studien zeigen, dass Tanztherapie im Vergleich zur Behandlung mit Psychopharmaka zu einer signifikanten Verringerung negativer Symptome führt. Zielorientierte Tanztherapie ist besonders wirksam bei der Reduzierung von Gefühlsverflachung, Antriebslosigkeit und emotionalem Rückzug bei Betroffenen mit chronischer Schizophrenie, die oft nicht gut auf Medikamente ansprechen.

Eine Meta-Analyse ordnet Tanztherapie der Kategorie "körperliche Aktivität" zu, die eine klinisch bedeutsame mittlere Effektstärke bei der Reduktion von Negativsymptomen erreichte. (13) Einige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass DMT anderen aktivitätsbasierten Kontrollgruppen (wie Pilates oder Standardübungen) bei der Reduzierung negativer Symptome überlegen ist, insbesondere bei Patientinnen. Eine wichtige randomisierte kontrollierte Studie (RCT) ergab, dass deutlich mehr Personen in der Tanztherapiegruppe eine Reduktion der PANSS-Negativsymptomwerte um mehr als 20 % aufwiesen

Kognitive Symptome

Tanztherapie kann die kognitiven Funktionen – insbesondere Aufmerksamkeit, verbales Gedächtnis und Verarbeitungsgeschwindigkeit – nach 12 Wochen deutlich verbessern. In einer umfassenden Meta-Analyse wurde für kognitiven Fähigkeiten eine mittlere Effektstärke für Tanztherapie ermittelt. (12) In einer Studie mit chronisch schizophrenen Patienten führte ein 3-monatiges Tanzprogramm zu signifikanten Verbesserungen. Besonders hervorgehoben wurde die Verbesserung der selektiven Aufmerksamkeit


Depressionen

In aktuellen Meta-Analysen und systematischen Übersichtsarbeiten wird Tanztherapie eine mittlere Wirksamkeit bei der Reduktion depressiver Symptome zugeschrieben.


Ängste

Metaanalysen zeigen, dass Tanztherapie einen mittleren bis großen Effekt auf die Reduktion von Angstzuständen haben.

  • Allgemeine Tanzinterventionen: Hier wurde eine große Effektstärke von Tanztherapie (DMT): In klinischen Kontexten zeigt DMT einen kleinen bis moderaten, aber konsistenten Effekt
  • Spezifische Populationen (Ältere Erwachsene): Eine Meta-Analyse ergab eine signifikante Reduktion der Angst mit einer standardisierten Mittelwertdifferenz (SMD) von was auf einen starken Effekt hindeutet,


Moderatoren und Einflussfaktoren

Die Wirksamkeit wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:

  1. Dauer der Intervention: Moderate Zeitspannen von 4 bis 12 Wochen zeigen oft die stabilsten Ergebnisse.
  2. Art des Tanzes: Während DMT gezielt psychotherapeutische Mechanismen nutzt, wirken Tanzinterventionen (wie Ballroom oder Square Dance) stark über soziale Interaktion und physische Aktivität.
  3. Kombinationseffekte: Die Kombination von Tanz mit anderen Ansätzen, wie Achtsamkeit (Mindfulness), kann die Nachhaltigkeit der Effekte bei sozialer Angst signifikant verbessern.


Stress

Aktuelle Meta-Analysen von randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zeigen, dass Tanztherapie (DMT) und tanzbasierte Interventionen signifikante, meist moderate bis große Effekte auf die Reduktion von Stress

Eine Meta-Analyse von 11 Studien (n=945) ermittelte eine mittlere Effektstärke

BereichEffektstärke (ca.)InterpretationQuelle
Allgemeiner Stress0,43Mittel
Depression (Erwachsene)0,33 – 0,96Klein bis Groß
Angst0,31 – 1,26Klein bis Groß
Lebensqualität0,37 – 0,60Mittel


Schlaf

In Metaanalysen randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) konnte durch Tanzinterventionen eine statistisch signifikante Verbesserung der Schlafqualität nachgewiesen werden. Gesamteffektstärke gering bis mittel (SMD = 0,48)Dieser Effekt ist besonders ausgeprägt bei der subjektiven Schlafqualität, während andere objektive Schlafparameter (wie Einschlaflatenz oder Einschlafdauer) in breiteren Bevölkerungsgruppen oft weniger einheitliche Ergebnisse zeigen

Subgruppenanalysen deuten darauf hin, dass bestimmte Interventionsparameter zu größeren Vorteilen führen können:

  • Häufigkeit: Interventionen, die 3 Mal pro Woche durchgeführt werden , zeigen oft größere Vorteile als Programme mit geringerer Frequenz.
  • Dauer: Programme mit einer Dauer von 12–16 Wochen (60 Minuten pro Sitzung) weisen eine höhere Wirksamkeit auf.
  • Bevölkerungszahlen:
    • Ältere Erwachsene mit kognitiven Beeinträchtigungen: Eine randomisierte kontrollierte Studie berichtete über eine deutliche Verbesserung der allgemeinen Schlafqualität in dieser Gruppe (geschätzte standardisierte mittlere Differenz


Vergleich nach Tanzart

Unterschiedliche Stile weisen unterschiedlich starke Trendeffekte auf:

  • Aerobic-Tanz: Erreicht oft die größten Effektstärken (Trend SMD). 0,97 ).
  • Jazz Dance: Zeigt typischerweise geringe bis mittlere Effekte (Trend SMD). 0,43 ).
  • Tanz- und Bewegungstherapie (DMT): Metaanalysen, die sich mit DMT befassen, heben häufig deren Auswirkungen auf die allgemeine psychische Gesundheit hervor, wie z. B. Lebensqualität und Depression (SMD). 0,30 ), wobei die spezifische Effektstärke auf den Schlaf je nach klinischem Schweregrad variieren kann.

Lebensqualität

Meta-analysen von randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zeigen insgesamt eine moderate positive Wirkung von Tanztherapie auf die Lebensqualität (Quality of Life, QoL). Die Effektstärken variieren je nach Patientengruppe und Art der Intervention.

Moderatoren der Wirksamkeit

  • Dauer: Interventionen von mittlerer Dauer (4 bis 12 Wochen) zeigten in einigen Analysen die konsistentesten Effekte.
  • Art des Tanzes: Während strukturierte Tanztherapie (DMT) oft stabilere, aber kleinere Effekte () zeigt, erzielen allgemeine Tanzinterventionen (z. B. Square Dance, Tango) oft größere, aber heterogenere Effekte


„Kunsttherapien“ im Allgemeinen und körperorientierte Therapien, wie Tanztherapie, im Speziellen sind derzeit die einzigen Interventionen, bei denen eine konsistente Wirksamkeit bei der Reduzierung negativer Symptome nachgewiesen werden kann.

Psychomotorische Armut, d. h. Spracharmut, abgestumpfter Affekt (Emotionslosigkeit) und verminderte spontane Bewegung, wurden als die zentralen negativen Symptome der Schizophrenie und als besonders relevant für die Entwicklung eines eher chronischen Krankheitsverlaufs beschrieben.

"Negativsymptome könnten sich am besten als Reaktion auf Methoden verbessern, die direkt auf diese zentralen Negativsymptome eingehen." (Röhricht et al. 2011)

Ein wichtiger übergreifender therapeutischer Faktor der Tanztherapie ist die Selbstbeobachtung und das Flow-erleben.

Die Wirksamkeit von Tanztherapie wurde bereits bei unterschiedlichen psychischen Störungsbildern, wie z. B. Schizophrenie, Depression, Posttraumatische Belastungsstörung und Essstörungen erforscht.

Die Einsatzbereiche der Tanztherapie sind vielfältig, wie Psychiatrie, Tageskliniken, psychosomatische Einrichtungen und Psychotherapie.


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1. Entkörperung bei Schizophrenie
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Sowohl die negative Symptomatik, einschließlich Gefühlslosigkeit und sozialem Rückzug, als auch die neurotoxischen Nebenwirkungen von Antipsychotika führen zu einem schlechten Selbstwertgefühl und Hoffnungsverlust bei Menschen mit Schizophrenie (1).

Das eingeschränkte Selbstbewusstsein von Menschen mit Schizophrenie wird durch ihr oft gestörtes nach innen gerichtetes Bewusstsein noch verstärkt.

Denn Schizophrenie wird als eine grundlegende Störung des verkörperten Selbst bzw. als Entkörperlichung angesehen. Dazu gehört ein schwaches Gefühl für sich selbst, eine Störung der Körperfunktionen und als Folge davon ein Gefühl der Trennung von der Außenwelt. (3)

Ohne ein körperliches Selbstgefühl erleben Menschen mit Schizophrenie oft ein vermindertes Selbstbewusstsein. Es fehlt ein Bewusstsein der eigenen Körperempfindungen, der Körpersignale die für eine Ich-Stärke und positive Entwicklung elementar ist.

Es bestehen Schwierigkeiten, die eigenen Körpersignale sowie die anderer zu interpretieren. Dies ist auch auf die Störung der Körpergrenzen zurückzuführen. Ein vermindertes Grenzgefühl kann sowohl in Bezug auf sich selbst als auch auf die Umwelt bestehen. (1)

Die Grafik zeigt die mangelnde Fähigkeit von Menschen mit Schizophrenie Emotionen zu fühlen und auszudrücken (Flacher Affekt). Unterdrückte Emotionen erzeugen Spannungen, die sich in Psychosen ihren Weg bahnen und zum Ausdruck kommen:

People with Schizophrenia Experience Emotions Differently From Others, Body  Map Shows - Neuroscience News

Eine verminderte Körperwahrnehmung führt oft zu einer stärkeren Symptomatik, die somit zu weiteren körperlichen Störungen beiträgt. Dieser negative Kreislauf von Symptomen und körperlichen Störungen verhindert eine gesunde Verbindung von Geist und Körper bei Menschen mit Schizophrenie. (1)

Typischerweise kommunizieren Körper und Gehirn miteinander, um eine Beziehung innerhalb des eigenen Selbst aufrechtzuerhalten. Diese und andere körperliche Störungen tragen bei Menschen mit Schizophrenie zu einer erheblichen Verschlechterung der Geist-Körper-Verbindung bei, was das Wohlbefinden auf mehreren Ebenen beeinträchtigt. (1)

Eine Forschungsarbeit stellt fest: "Daher kommt es bei Menschen mit Schizophrenie ohne inneres Bewusstsein häufig zu einer erhöhten positiven Symptomatik" daraus folgt wiederum: "Um die Symptome des Körpers von Menschen mit Schizophrenie vollständig zu verstehen und zu lindern, wird argumentiert, den Körper als Werkzeug zur Erforschung und Heilung nutzen zu müssen." (1).


2. Embodiment und Mind-Body Therapien

Der Ansatz des Embodiment (Verkörperung) kombiniert theoretische Ideen und praktische Folgerungen aus den Bereichen Philosophie, Psychologie, Psychiatrie und Neurowissenschaften und bezeichnet ein Forschungsgebiet, das die gestörte Interaktion von Geist, Gehirn, Organismus und Umwelt als Ursache psychiatrischer Erkrankungen untersucht.

Basierend auf Konzepten und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen konzentriert sich Embodiment auf die Funktionsweise des Körpers in der alltäglichen Wahrnehmung und Leistung.

Durch die Ansicht von Körper, Geist, Handlung und Wahrnehmung als Einheit betonen Embodiment-Forscher die Notwendigkeit, auf Körpererfahrungen abzuzielen, um Emotionen und Verhalten zu ändern, insbesondere im Fall schwerer psychischer Störungen, wenn der verbale Dialog schwierig sein kann.

Dem Ansatz zufolge spiegeln sich Gemütszustand und Kognition nicht nur in der Körperhaltung und -bewegung wider, sondern werden durch diese auch maßgeblich beeinflusst.

Geist-Körper-Therapien

Unter Berücksichtigung sowohl der körperlichen als auch der geistigen Gesundheit bei der Arbeit mit Personen mit Schizophrenie haben Forscher Geist-Körper-Therapien angewandt, um die Symptome der Schizophrenie zu lindern. Interventionen zur Behandlung von Geist und Körper haben sich bei Menschen mit Schizophrenie als wirksam erwiesen.

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Body-Mind-Therapien, wie Yoga, Qi Gong, Tanztherapie oder Körperpsychotherapie wenden körperorientierte Methoden an, um eine grundlegende und stabile Ich-Struktur wiederherzustellen und selbstbezogene Prozesse zu stärken.

Durch eine bewusste Körperwahrnehmung und Bewegungstechniken zielen sie auf Störungen des Körperbildes (Grenzverlust, Entkörperlichung) ab und erweitern das Spektrum an Reaktions-, Ausdrucks- und Kommunikationsverhalten (Bewegung und Sprache), um emotionalen Rückzug zu reduzieren. (3)



3. Tanztherapie

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Tanztherapie bietet die Möglichkeit, an einer ganzheitlichen Integration von Geist, Körper und Seele zu arbeiten, was die Geist-Körper-Integration und das Bewusstsein für innere Prozesse der Teilnehmer unterstützt.

Tanztherapie wird von der American Dance Therapy Association als:

„der psychotherapeutische Einsatz von Bewegung zur Förderung der emotionalen, sozialen, kognitiven und körperlichen Integration des Einzelnen mit dem Ziel der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden“ definiert.

Durch die Entwicklung der psychoanalytischen Tanz- und Bewegungstherapie wurde Psychoanalyse mit ihrem sprachlichen Ausdruck als Medium und die Tanztherapie mit ihrem Ausdruck durch Bewegung mit einenader verbunden. Dabei werden auch verschiedene Entwicklungsmodelle der Ich-Psychologie eingebunden, und bei Tanztherapie in der Gruppe auch Aspekte der Gruppentherapie.

Einer der Hauptgrundsätze von Tanztherapie ist, dass Geist und Körper miteinander verbunden sind und somit eine Beziehung haben, die das Wohlbefinden beeinflusst.

Tanztherapie ist eine aktive und verkörperte Behandlungsoption zur Verbesserung der Geist-Körper-Verbindung. Tanz-/Bewegungstherapeuten verfügen über grundlegendes Wissen, das in verkörperten, traumainformierten, nonverbalen psychotherapeutischen Praktiken verwurzelt ist.

Ziele der Tanztherapie:
  • Förderung der Körperwahrnehmung und des Ausdrucks persönlicher authentischer Bewegung
  • Verarbeitung emotionaler Erlebnisinhalte und in Verbindung mit der Umwelt bestehender psychischer Konflikte durch Einbeziehung der Körpersprache und des Körpergedächtnisses
  • sprachliche Aufarbeitung, Reflexion der Bewegung und Bewusstwerdung und Integration des Erlebten.
  • Erwerb neuer Möglichkeiten von Beziehungsgestaltung und Handlungskompetenzen


4. Wirkungsweise

Es zeigte sich, dass körperliche Bewegung positive Auswirkungen auf die Nervenbahnen haben kann, da diese mit dem internen Belohnungssystem in Zusammenhang stehen. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass körperliche Bewegung negative Symptome und Depressionsgefühle wirksam lindert, das Arbeitsgedächtnis, die soziale Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit und die kardiorespiratorische Fitness steigert und die Skala für positive und negative Symptome verbessert.

Wichtige weitere therapeutische Faktoren der Tanztherapie sind die Selbstbeobachtung und das Flow-Erleben. Flow basiert auf den gleichen Prinzipien wie Achtsamkeit, wie hohe Konzentration, Absorption, Fokussierung auf das Hier und Jetzt, körperliche Präsenz und Freude.



Die Hauptelemente der Tanztherapie sind die Tanztechnik, Nachahmung, Improvisation und die Gestaltung. Diese Bereiche bauen aufeinander auf und ergänzen sich: Durch die Arbeit mit der Tanztechnik wird ein gewisses Repertoire an Bewegung gelernt, das für die Improvisation nötig ist. In der Gestaltung werden Elemente aus den beiden Bereichen miteinander verbunden.

Die Tanztechnik

Einfache Bewegungen wie Gesten, kleine Bewegungsspiele und einfache Drehungen gehören ebenso zur Tanztherapie wie die verbale Verarbeitung des Erlebten. Festgelegte Bewegungsmuster helfen Hemmungen zu überwinden: Die meisten Menschen haben Angst, beim Tanzen nicht dem Schönheits- und Bewegungsideal zu entsprechen. In dieser Situation kann die Tanztechnik durch ihre eindeutige Struktur Klarheit und Halt schaffen, was Unsicherheiten vermindert.

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Das Ziel der Tanztechnik ist es:

  • die Bewegungen mit innerer Beteiligung nachzuvollziehen,
  • die eigenen körperlichen Empfindungen besser wahrzunehmen,
  • das Bewegungsmöglichkeiten zu erweitern und
  • auf die Verbindung von Stimmung und Bewegung aufmerksam zu werden.


Die Nachahmung
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Imitation der Bewegungsform anderer Menschen führt zur eigenen Bewegungsform und damit zur Persönlichkeitsentwicklung. Der Gedanke, durch das Tanzen von Gefühlen, Zuständen und Rollen eines anderen sich selbst näher zu kommen erscheint zunächst merkwürdig, aber durch die Imitation von anderen und den Vergleich zu anderen oder auch durch die Ablehnung und den Widerstand gegen eine andere Person erhalten wir Information und Rückmeldung über uns selbst und können mit diesem Bewusstsein wachsen.

Deswegen kann es oft therapeutisch sinnvoll sein, den Patienten aufzufordern bestimmte Bewegungen nachzuahmen. Auch bei der Nachahmung ist es aber sehr wichtig, dass sich die Bewegung nicht nur auf das Physische konzentriert und die Psyche miteinbezogen wird.

In Fällen, in denen die Therapeutin spürt, dass der Patient ein bestimmtes tiefgehendes Gefühl hat, es aber nicht ausdrücken kann oder nicht weiß, wie er damit umgehen soll, kann die Therapeutin auf die Nachahmung zurückgreifen. Sie kann ihm eine bestimmte, auf seine Gefühle abgestimmte Bewegung zeigen und ihm damit helfen sich auszudrücken.

Die Improvisation

Charakteristisch für die Improvisation ist es, das Unvorhergesehene, Nichtvorgeplante geschehen zu lassen. Sie dient dazu, die Bewegung unkontrolliert aus Impulsen heraus entstehen zu lassen, das entstehen zu lassen, was entstehen will und sich ganz dem Ausdruck der Bewegung hinzugeben. In der Improvisation gibt es keine Bewegungsvorgaben, sie ist eine beliebige Kombination und Anordnung von Körper, Raum, Zeit, Kraft und Rhythmus.

In der Improvisation gibt es keine Leistung im Sinne einer Erfüllung bestimmter Standards, der Tänzer kann dadurch seinem Empfinden, Erleben und Begreifen in der Bewegung Ausdruck geben.

Der Anfang der Improvisation in der Therapie ist für den Klienten meist schwierig und erschreckend. Er fühlt sich durch seine plötzliche Freiheit im Handeln und Bewegen unsicher und weiß nicht, was er tun soll. Im Moment der Improvisation sind alle von außen kommenden Zwänge, Schranken und Verhaltensvorgaben aufgehoben und trotzdem fühlt sich der Patient zunächst nicht „frei“. Dieses Erleben bringt oft schon die erste Einsicht mit sich, nämlich die, dass wir uns die Beschränkungen und Grenzen im Alltag häufig selbst setzen.

Eine weitere Schwierigkeit der Improvisation ist das Abschalten der Selbstkontrolle, also auch des Intellekts. Nur dadurch kann ein Zugang zum Unbewussten geschaffen werden und das ist nötig, um vergessene, unterdrückte, verdrängte Gefühle, Szenen, Erinnerungen und emotionale Bewegungen wieder an die Oberfläche zu holen, um sie zu „verkörpern“.

Je länger der Intellekt ausgeschaltet werden kann, umso eher kann Vergessenes und Verborgenes aufsteigen. Manchmal kommt es dann zu Gefühls- und Bewegungsausbrüchen im Sinne einer Katharsis. Katharsis ist das sich befreien von psychischen Konflikten und inneren Spannungen durch emotionales Abreagieren.

Die Arbeit mit dem Unbewussten in der Improvisation ist für Patienten angemessen, die im Alltag zwar gut funktionieren, aber dennoch von Gefühlen der Leere und Sinnlosigkeit beherrscht werden. In einer Psychose wird nicht am Unbewussten gearbeitet, sondern sehr bestimmt in der äußeren, realen Welt, um eine klare und stabile Ich-Struktur aufzubauen.

Die Gestaltung

Die Gestaltung kann als eine Kombination von Tanztechnik und Improvisation angesehen werden.

In der Tanztechnik wird versucht, über eine bestimmte Bewegung Zugang zum entsprechenden Gefühl zu finden, während man in der Improvisation Gefühle und Stimmung durch unkontrollierte Bewegungen und Impulse zum Ausdruck bringt. Die Gestaltung soll einen Ausgleich zwischen den beiden Extremen schaffen. Die in der Tanztechnik erlernte Kontrolle der eigenen Bewegung und das Ausdrücken der eigenen Gefühle, wie in der Improvisation, werden verbunden.

Bei der Gestaltung drückt der Patient Gefühle, Stimmungen und Emotionen durch beherrschte, kontrollierte Bewegungen aus, die er im Rhythmus zu einer passenden Musik durchführt.

Er behält dabei die Entscheidungsfreiheit, welches Gefühl er zum Ausdruck bringen will. Er wählt aus, kontrolliert und verändert. Dadurch entsteht die für den Patienten notwendige Distanzierung, er hat nicht das Gefühl, seinem Innenleben hilflos ausgesetzt zu sein und sich darin zu verlieren, wie es bei der Improvisation der Fall ist. Dadurch bekommt er eine Möglichkeit, sich jederzeit im Tanz auszudrücken.


5. Tanztherapie und Schizophrenie

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Der Beruf des Tanztherapeuten begann in den frühen 1940er Jahren, als Marian Chace am St. Elizabeth's Hospital in Washington DC arbeitete.

Hier bot Chace Tanztherapiesitzungen für Personen an, die traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrten, und für Personen, bei denen zuvor Schizophrenie diagnostiziert worden war, mit Einsatz psychotroper Medikamente. (1)

Marian Chace fiel an ihren Schülern ihrer Tanzschule immer wieder auf, dass sehr viele Gefühle der Einsamkeit, Ungeschicklichkeit, Scheu und Aggressivität ausgedrückt wurden, so dass sie das Ziel ihres Unterrichts änderte. Sie begann ihr Tanztraining nicht mehr als einen Unterricht in einer Kunstform, sondern als ein Medium der Kommunikation und Körperwahrnehmung einzusetzen.

Die Chace-Technik ist heute ein fester Bestandteil in der tanztherapeutischen Arbeit. Im Kreis vereint und durch die Tanztherapeutin in ihren Bewegungen respektvoll gespiegelt, erfahren die Patienten den Ausdruck ihrer Emotionen und damit eine Erleichterung ohne darüber sprechen zu müssen.

Die Auswirkungen von Tanztherapie auf das Symptommanagement bei Menschen mit Schizophrenie haben vielversprechende Ergebnisse sowohl für Menschen mit akutem als auch chronischem Krankheitsbild der Diagnose gezeigt. Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass Tanztherapie eine Besserung bewirkt bei:

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  • positiven Symptomen
  • negativen Symptomen
  • Depressionen
  • Zugehörigkeitsgefühl, sozialer Konnektivität
  • zwischenmenschlichen Fähigkeiten
  • Geist-Körper-Bewusstsein
  • Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit (innere Überzeugung zu haben, schwierige oder herausfordernde Situationen gut meistern zu können – und das aus eigener Kraft heraus)
  • gesteigerte Motivation, sich an mehr Aktivitäten und weiteren Behandlungen zu beteiligen
  • Agressionsabbau
  • Trauma-Bewältigung


Trauma und Schizophrenie

Ein Kindheitstrauma ist mit über 50% die häufigste Ursache für Schizophrenie.

Tanz-Improvisation ist das Abschalten der Selbstkontrolle, also auch des Intellekts. Nur dadurch kann ein Zugang zum Unbewussten geschaffen werden und das ist nötig, um vergessene, unterdrückte, verdrängte Gefühle, Szenen, Erinnerungen und emotionale Bewegungen wieder an die Oberfläche zu holen, um sie zu „verkörpern“ und aufzulösen.

Je länger der Intellekt ausgeschaltet werden kann, umso eher kann Vergessenes und Verborgenes aufsteigen. Manchmal kommt es dann zu Gefühls- und Bewegungsausbrüchen im Sinne einer Katharsis. Eine Katharsis ist das Sichbefreien von psychischen Konflikten und inneren Spannungen durch emotionales Abreagieren.

Dance/movement therapy for children suffering from earthquake trauma in  Taiwan: A preliminary exploration - ScienceDirect


Bei der Betrachtung von Tanztherapie als Intervention bei psychischen Traumata berichteten die Teilnehmer über eine Zunahme der Geist-Körper-Verbindung, der Bewegungsfreiheit und als Folge eine erhöhte Entscheidungsfreiheit, eine gesteigerte Entspannung, einen geringeren Stress, eine Verbesserung der körperlichen Empfindungen und Wahrnehmungen sowie eine gesteigerte emotionale Identifikation, Ausdruck und Verarbeitung von negativen Gefühlen sowie eine gesunde Beziehung zu sich Selbst und den Mitmenschen.


6. Studien

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Koch et al. (2019) führten eine Metaanalyse mit 41 Studien mit 2.374 Teilnehmern aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen durch, u.a. Schizophrenie, Depression und Ängsten , die darauf hinwies, dass sich Tanztherapie als wirksame psychosoziale Behandlungsoption für eine Reihe psychologischer und gesundheitsbezogener Folgen erwiesen hat.

Von den 41 Studien sind 11 Studien mit insgesamt ca. 500 Schizophrenie-Patienten durchgeführt worden.

Eine Reihe von Wissenschaftlern, die Schizophrenie als eine Form der Entkörperlichung des Selbst verstehen, haben argumentiert, dass der Ansatz der Verkörperung und damit verbundener verkörperter Therapien wie Tanztherapie besser geeignet ist diese Symptome anzugehen. Daher zielten die meisten kontrollierten Studie darauf ab, die Wirksamkeit der Tanztherapie auf die negativen Symptomen von Patienten mit Schizophrenie zu untersuchen. Von den 11 Studien zeigten 9 eine deutliche Besserung um 30 - 50%.

Die Metaanalyse lieferte des weiteren mittlere Effektstärken von Tanztherapie bei:

  • positiven Symptomen (klein bis mittel)
  • Affekt und negativen Symptomen
  • Depressionen
  • Angstzuständen
  • kognitiven Fähigkeiten
  • Lebensqualität

Bei der Besserung "zwischenmenschlicher Fähigkeiten" wurden große Effektstärken gemessen.

Positive und negative Symptome

Ziel einer aktuellen kontrollierten Studie von 2024 war die Wirkung der Tanzkunst auf die Behandlung von 120 Krankenhauspatienten mit chronischer Schizophrenie.

Die Kontrollpatienten erhielten eine Standardmedikamentenbehandlung und Pflege, während die Interventionsgruppe zusätzlich zur Standardbehandlung zweimal wöchentlich 90-minütige Tanzkunsttherapiesitzungen erhielt.

Ergebnisse: Nach 6 und 12 Wochen zeigte die Interventionsgruppe eine stärkere Reduktion der positiven, negativen und Gesamt-PANSS-Werte um 15%. Auch die kognitiven Symptome verbesserten sich um 20% gegenüber der Kontrollgruppe. Das Gewicht (BMI) sank um 10%.

Schlussfolgerung der Forschung: "Basierend auf einer routinemäßigen medikamentösen Behandlung und routinemäßigen Pflege hat die Tanzkunst eine bessere klinische Wirkung bei der Behandlung von Krankenhauspatienten mit chronischer Schizophrenie, da sie die kognitive Funktion verbessern, klinische Symptome lindern und den BMI senken kann." (5)

Negative Symptome

1. In einer Studie von 2016 wurden die Auswirkungen von Tanztherapie oder Standartbehandlung in einer Klinik bei insgesamt 68 ambulante Schizophrenie-Patienten untersucht.

Ergebnisse: Nach 20 Behandlungssitzungen hatten Patienten, die eine Bewegungstherapie erhielten, signifikant niedrigere negative Symptomscores ( abgestumpfter Affekt, Aufmerksamkeit). Die Symptomreduktion schwankte zwischen 17 und 68 % und übertraf damit die durchschnittliche Symptomreduktion von 20,65 %.

Schlussfolgerung der Forscher: "Die Studie zeigt, dass verkörperte Therapien wie BPT/DMT (Tanz- und Bewegungstherapie) bei der Behandlung von Patienten mit Schizophrenie äußerst wirksam sind. Die Ergebnisse legen stark nahe, dass BPT/DMT in die tägliche klinische Routine integriert werden sollte." (3)


2. In einer Studie von 2020 wurden die Behandlungseffekte eines 10-wöchigen Gruppentanz- /Bewegungstherapieprogramms auf negative Symptome und psychosoziale Funktionen von Personen untersucht, bei denen Schizophrenie diagnostiziert wurde.

Die Teilnehmer äußerten ein größeres Bewusstsein für Selbstintegration, einschließlich einer Steigerung der Geist-Körper-Konnektivität und einer Steigerung des Bewusstseins für Körpergrenzen, was zu einem verbesserten Symptommanagement führte.

Die Daten deuten darauf hin, dass die Teilnahme an Tanztherapie körperliche Auswirkungen hatte und zu einer verbesserten zwischenmenschlichen Verbindung, einem Gefühl der Integration und Zugehörigkeit, emotionaler Unterstützung führte. "Tanztherapie hat das Potenzial, die psychosoziale Funktion zu verbessern und die Schwere der negativen Symptome bei Schizophrenie zu verringern." (4)

Depressionen

1. Ziel einer Metaanalyse waren die Auswirkungen von Tanzinterventionen auf Depressionssymptome bei Erwachsenen. Es wurden 28 randomisierte kontrollierte Studien mit 2249 geeigneten Probanden ausgewählt.

Diese Studien zeigten, dass Tanzinterventionen einen signifikanten Effekt auf die Linderung von Depressionssymptomen mit mittlerem bis großen Effekt (SMD = −0,69) hatten. Es zeigte sich, dass eine Tanzintervention von mindestens 150 Minuten pro Woche die Depressionssymptome verringerte.

Ergebnis der Autoren: "Diese Überprüfung zeigte, dass Tanzinterventionen einen erheblichen Effekt auf die gleichzeitige Verringerung von Depressionssymptomen, Stress und Angst haben können." (7)

2. Eine Studie untersucht die Auswirkungen einer Tanzbewegungstherapie (DMT) auf 109 Teilnehmer mit diagnostizierter Depression. Den Teilnehmern der Tanz-Gruppe wurden zusätzlich zur Standardbehandlung 10 Wochen lang zweimal wöchentlich 20 DMT-Sitzungen angeboten.

Die beobachteten Auswirkungen der Intervention bei den Teilnehmern waren eine stärkere Verringerung der Depression um 30% und der Indikatoren für körperliche und psychische Belastungen im Vergleich zu den Teilnehmern, die nur die Standardbehandlung erhielten.

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Bei der 3-monatigen Nachuntersuchung waren die Effektstärken mittelgroß ( d = 0,60–0,72).

Die Studie kommt zu dem Ergebnis: "Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit der zunehmenden Zahl von Forschungsstudien, die die Vorteile einer DMT-Intervention bei Teilnehmern mit Depressionen belegen, und diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass DMT die Wirksamkeit der Standardbehandlung verbessern kann." (6)

Ängste und Stress

1. Ziel einer Metaanalyse waren die Auswirkungen von Tanzinterventionen auf Depressionssymptome, Angst und Stress bei Erwachsenen. Es wurden 28 randomisierte kontrollierte Studien mit 2249 geeigneten Probanden ausgewählt.

Diese Studien zeigten, dass Tanzinterventionen einen großen Effekt auf die Angst und Stress hatten. Es zeigte sich, dass eine Tanzintervention von mindestens 150 Minuten pro Woche die Symptome verringerte. (7)

2. Ein kontrollierte Studie untersuchte die Wirksamkeit von Tanzbewegungstherapie (DMT) bei der Verringerung depressiver und ängstlicher Symptome bei 36 Studenten. Im Rahmen eines kompakten dreitägigen Programms nahmen die Teilnehmer 18 Stunden lang an strukturierter DMT teil , während die Teilnehmer der Kontrollgruppe auf die Behandlung warteten. Die Angstwerte verbesserten sich um 20%.

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Ergebnis der Studie: "Die Ergebnisse waren vielversprechend: Studenten, die sich einer DMT unterzogen, zeigten unmittelbar nach der Therapie deutliche Verbesserungen ihrer psychischen Gesundheit, und diese Vorteile für die Interventionsgruppe blieben nach drei Monaten bestehen." (8)

Schlafstörungen

Eine 40-wöchige Interventionsstudie untersucht die Auswirkungen von u.a. Zumba auf den selbstberichteten Gesundheitszustand, das emotionale Wohlbefinden, die allgemeine Selbstwirksamkeit und Schlafprobleme bei Krankenhausangestellten.

107 Angestellte wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Fußball , Zumba und Kontrolle.

Ergebnisse: Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigte die Zumba-Gruppe eine signifikante Verbesserung des selbstberichteten Gesundheitszustands, eine geringere Häufigkeit von schlechtem und unruhigem Schlaf sowie eine Tendenz zur Verringerung der Häufigkeit von Einschlafproblemen und allgemeinen Schlafproblemen um 30%.

Schlussfolgerung: "Die vorliegenden Erkenntnisse haben gezeigt, dass eine körperliche Aktivitätsintervention mit Zumba sowie Fußballtraining die psychische Gesundheit und den Schlaf bei Krankenhauspersonal verbessern kann." (11)


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Studien und Quellen:

(1) Dance/movement therapy as a holistic approach to diminish health discrepancies and promote wellness for people with schizophrenia: a review of the literature. Jacelyn Biondo, 2023

(2) Single-Session Dance/Movement Therapy for Thought and Behavioral Dysfunction Associated With Schizophrenia: A Mixed Methods Feasibility Study. Jacelyn Biondo, Nancy Gerber, Witz Bradt, Wei Du, Sherry Goodill, 2021

(3) Overcoming Disembodiment: The Effect of Movement Therapy on Negative Symptoms in Schizophrenia—A Multicenter Randomized Controlled Trial. Lily A. L. Martin, Sabine C. Koch, Dusan Hirjak, Thomas Fuchs, 2016

(4) The role of dance/movement therapy in the treatment of negative symptoms in schizophrenia: a mixed methods pilot study. Karolina Bryl, Joke Bradt, Andrzej Cechnicki, Kathleen Fisher, K Mark Sossin, Sharon Goodill, 2020

(5) Clinical study of dance art therapy on hospitalized patients with chronic schizophrenia. Yan Kong, Med,a Haiying Min, Med,b Xiaochun Zhu, Med,a Lei Zhang, Med,b and Jianjun Hu, 2024

(6) The Effects of Dance Movement Therapy in the Treatment of Depression: A Multicenter, Randomized Controlled Trial in Finland. Katriina Hyvönen, Päivi Pylvänäinen, Joona Muotka, 2020

(7) The effect of dancing interventions on depression symptoms, anxiety, and stress in adults without musculoskeletal disorders: An integrative review and meta-analysis. Dauda Salihu, Rick Yiu Cho Kwan, Eliza Mi Ling Wong, 2021

(8) Assessing dance movement therapy in Chinese undergraduates with depression and anxiety: An initial randomized controlled trial. Qinglin Xu, Boya Xu, Danhua Lin, 2024

(9) The Effectiveness of Dance Interventions on Psychological and Cognitive Health Outcomes Compared with Other Forms of Physical Activity: A Systematic Review with Meta-analysis. Alycia Fong Yan, Leslie L. Nicholson, Rachel E. Ward, Claire E. Hiller, Kathryn Dovey, Helen M. Parker, Lee-Fay Low, Gene Moyle, and Cliffton Chan, 2024

(10) Effectiveness of Dance Movement Therapy in the Treatment of Adults With Depression: A Systematic Review With Meta-Analyses
Vicky Karkou, Supritha Aithal, Ania Zubala, 2019

(11) Football and Zumba Training in Female Hospital Staff: Effects after 12 and 40 Weeks on Self-Reported Health Status, Emotional Wellbeing, General Self-Efficacy and Sleep Problems. Svein Barene and Peter Krustrup, 2022

(12) Effects of Dance Movement Therapy and Dance on Health-Related Psychological Outcomes. A Meta-Analysis Update. Sabine C Koch 1,2,*, Roxana F F Riege 3, Katharina Tisborn 4, Jacelyn Biondo 5, Lily Martin 1, Andreas Beelmann, 2019

(13) Systematic Review and Meta-analysis of Exercise Interventions for Psychotic Disorders: The Impact of Exercise Intensity, Mindfulness Components, and Other Moderators on Symptoms, Functioning, and Cardiometabolic Health. Matthias Rißmayer 1,2,✉, Joseph Kambeitz 3, Florian Javelle 4, Theresa Katharina Lichtenstein, 2024

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